Hund hat Menschen gezwickt, was passiert?

hätten die Kinder der Hund damals nicht gequält dann hätte er keine Angst, also wer ist nun Schuld??

MENSCHEN

und nochmals, der Hund ist erzogen, HUSCHU usw, in so einer Situation geht alles sehr schnell, da gibts nix mehr zu kontrollieren, so schnell kann man oft nicht reagieren
und das kann dir genau so passieren, es kann jedem passieren

:)Natürlich kann immer was passieren und man sollte nicht einfach verurteilen.

Aber wenn bekannt ist, dass der Hund Angst vor Kindern hat uns somit Stress, dass ist es einfach eine Ausrede, dass keine Möglichkeit zum Ausweichen war, denn man hätte schlicht umdrehen können. So tut man auch dem Hund nichts Gutes.

Nur Deine Argumentation, dass der Mensch schuld ist, empfindet wohl jeder der gezwickt wird als Provokation. Schließlich ist Mensch A wahrlich nicht dran schuld, dass Mensch B irgendwann den Hund gequält hat. Das sind genau die Töne, die dazu führen, dass womöglich irgendwann generelle Maulkjorb und Leinenpflicht überall kommt .
 
wäre sie ab nun grundsätzlich nur noch mit beißkorb zu führen oder ist es zulässig zu sagen: saublöde situation, keinerlei gesteigerte aggression sondern völlig normale reaktion des hundes, kein grund den hund dafür zu bestrafen oder mir vorwerfen zu lassen, ich hätte einen gefährlichen hund.

hat der hund in der heutigen gesellschaft überhaupt noch irgendeine möglichkeit sich normal zu verhalten oder muss man ihm zähne und krallen ziehen, ihn doppelt und dreifach sichern, am besten noch medikamentös ruhig stellen und überhaupt nie wieder aus der wohnung lassen? zwischen schnappen und beschädigungsbeißen liegen welten.

ich find es keinesfalls witzig, wenn ein mensch verletzt wird, aber wie gesagt, die verhältnismäßigkeit muss stimmen. wenn ich jeden menschen verklage, der mir im laufe meines lebens absichtlich oder unabsichtlich blaue flecken beschert hat, käm ich aus dem prozessieren nicht mehr raus.

einen hund, der einmal geschnappt hat, fortan wie einen schwerverbrecher zu behandeln kann´s ja wohl auch nicht sein.

ich seh auch ein problem darin, dass hundehalter ihre tiere oft verharmlosen und ihnen jegliche fähigkeit zu aggressivem verhalten absprechen und denken, sie führen ein plüschtier äußerln, umgekehrt krieg ich die krise, wenn jeder nichthundehalter einen blauen fleck für eine "kampfhundattacke" hält.

ich versteh deinen einwand, mitzi! :)
wenn sowas aus einem "unfall" heraus passiert, ok, keine frage...seh ich das so wie du!
ich hab meinen kommentar deshalb geschrieben weil ich weiß dass da nicht viel kontrolliert wird, auch wenns eindeutig KEIN unfall war! als ich damals gebissen wurde habe ich absolut gar nichts gemacht, im gegenteil, ich wurde von hinten attackiert und gebissen...
und damals kontrollierte NIEMAND ob der hund dann wirklich einen mauli oben hatte...und ich rede jetzt von bewohntem gebiet (mir ists gleich wenn der hund ohne mauli im wald läuft ;) )...und sowas macht mich dann schon irgendwo sauer :o

lg
 
Die typischen "das hat er aber noch nie gemacht" Hunde sind das und ihre überforderten HH.

Sorry, aber von einem professionellen Sitter erwarte ich, dass der den Hund gar nicht in die Situation kommen lässt. Also entweder die Straßenseite wechselt oder den Hund zB hinter sich absetzen lässt.


Geb ich dir völlig recht. Wenn ich schon weiß, dass der Hund misshandelt wurde, lass ich ihn sowieso bei Fremden und der Hundesitter gehört dazu nur mit Beißkorb zu gehen und ein PROFESSIONELLER Hundesitter, der den Hund in eine für ihn unagenehme Situation bringt, verdient das Wort PROFESSIONELL nicht. 1. Lass ich ihn hinter mir absitzen wenns nicht anders geht oder 2. wechsle die Strassenseite denn als professioneller Hundesitter habe ich mindestens genauso vorausschauend wie der Hundehalter bei Gassigehen zu agieren.

Was sagt eigentlich die Agentur dazu?

lg
Lisi
 
ja, LEIDER wird es nicht kontrolliert! sorry, aber ein hund der einen menschen verletzt hat und eine gefahr für menschen darstellt hat gefälligst immer zusätzlich mit maulkorb abgesichert zu sein (zumindest überall dort wo man auf menschen treffen kann)...genau solche aussagen und leute die sich an die gesetze nicht halten sind schuld an dem ganzen trara welches momentan herrscht :mad:


Selbstverständlich sollte ein Angstschnapper/Nervositätsknurrer wasauchimmer dort wo man auf Menschen trifft mit einem Maulkorb versehen sein. Steht völlig außer Frage, liegt im Verantwortungsbereich des Hundehalters/Gassigehers und wer diese Verantwortung nicht übernehmen kann, sollte keinen Hund haben.
Und ich bin genauso gegen die Leute, die dauernd jammern "Oh mein Gott, die Polizei hat mich aufgehalten und mir gesagt ich soll den Hund anleinen/Beißkorb draufgeben." - Diese Leute sind das Problem.

ABER: Ein Hund kann nicht mehr artgerecht gehalten werden, wenn er IMMER und ÜBERALL Leine UND Maulkorb tragen muss. Deswegen find ichs dennoch gut, dass er nicht gebrandmarkt oder mit einem Warnleuchteschild versehen wird.
Meiner Ansicht nach wärs sinnvoller dem jeweiligen Hundeführer, der den Beiß-/Schnappunfall ja zu verantworten hatte, eine Sanktion aufzuerlegen. Bei glimpflichen Unfällen könnte das der verpflichtende Hundeschulenbesuch sein (z.B. BGH1 abschließen), bei massiveren Unfällen dann eben ein Hundehalteverbot. Wahrscheinlich gehts dem armen Hund dann im Tierheim besser, so bescheuert das klingen mag.
 
kontrolliert wird, auch wenns eindeutig KEIN unfall war! als ich damals gebissen wurde habe ich absolut gar nichts gemacht, im gegenteil, ich wurde von hinten attackiert und gebissen...
und damals kontrollierte NIEMAND ob der hund dann wirklich einen mauli oben hatte...und ich rede jetzt von bewohntem gebiet

War bei mir auch so. Ich geh auf der Mariahilferstraße und ohne, dass ich überhaupt einen Hund gesehen hätte, hab ich plötzlich einen an der Hüfte hängen (die Parkbank, unter der die Hündin hervorsprang, war ca. 1,5 -2 m von mir entfernt).
DIESER Hund hätte im Stadtgebiet (Mariahilferstraße!!!!! Eine Million Leute) einen Maulkorb tragen müssen.

(mir ists gleich wenn der hund ohne mauli im wald läuft ;) )

Eben deswegen sag ich, zum Glück wird der Hund trotzdem nicht gebrandmarkt.
 
Ich verurteile Sina nicht, ich verurteile die Einstellung jener die meinen die anderen Mitmenschen seien selber schuld.

Wenn ich einen Hund führe, muss ich auch acht geben, ich bin nicht allein auf der Welt!

Kommt mir jemand entgegen, bin ich immer zwischen dem Hund und dem anderen Menschen, der Hund wird kurz aber locker und bei Fuss gehend vorbeigeführt, wenn ich merke der Hund fängt an zu "schwimmen" und wird unsicher, unterstütze ich ihn in der Situation und helfe ihm da durch. Voraussgesetzt die Person die den Hund führt, welche ja nicht die Besitzerin selbst war, ist dazu in der Lage.

Ich gehe auch durch bewohnte Gebiete, Kinderspielplatznähe, mir kommen freilaufende Hunde entgegen usw. Wenn ich etwas nicht möchte, dann spreche ich die Leute an, oder Stelle mich vor den Hund.

Wie gesagt, es war der Hundesitter, der achtsamer hätte sein müssen, aber Sina verstehe ich nicht, weil es mir so vor kam, als wäre sie genervt von den Kindern ??
 
MENSCHEN, es sind immer nur die MENSCHEN

da muss ich sina aber recht geben.
warum sollen ständig unsere hunde in ihrer freiheit beschränkt werden, nur weil es menschen gibt, die nicht wissen wie sie sich verhalten sollen?
sollen doch die nicht HH nen kurs machen, wie sie mit hunden umgehen sollen. dann wär das problem auch gelößt.
 
da muss ich sina aber recht geben.
warum sollen ständig unsere hunde in ihrer freiheit beschränkt werden, nur weil es menschen gibt, die nicht wissen wie sie sich verhalten sollen?
sollen doch die nicht HH nen kurs machen, wie sie mit hunden umgehen sollen. dann wär das problem auch gelößt.

Also ich glaub ich lese nicht recht? :eek:
Deine Aussage kann jetzt ja wohl nicht ernst gemeint sein, oder? :confused:

Wie kommen die Nichthundehalter dazu, einen Kurs zu belegen? Wie wäre es einfach, wenn man seinen Hund so führt, dass andere gar nicht erst belästigt werden?
Wir leben in der Gesellschaft Mensch und nicht irgendwo im Wald, wie die Wölfe oder andere Tiere - und da muss sich nunmal der Hund anpassen - tut mir leid, ist aber so. Und wenn der Hund oder der Hundebesitzer dazu nicht in der Lage sind, sich der Großstadt oder anderen Gegebenheiten anzupassen, dann hat man den Hund nicht in so eine Situation zu bringen.

Ein Nichthundehalter muss nicht mit Hunden umgehen können - weil er eben selbst keine Hunde mag oder aus irgendwelchen anderen Gründen keine Hunde hat. Welches Recht nehme ich als Hundehalter mir denn da heraus, dass ich sage, na ja, selber schuld, wenn der zu blöd ist, hätte er halt einen Kurs gemacht?

Langsam aber sicher wundern mich die neuen Gesetze gar nicht mehr und ich muss sagen, ich hätte es nie für möglich gehalten, aber langsam aber sicher verstehe ich auch die Politiker und die Nichthundehalter, die mit Hundeleuten nichts mehr zu tun haben wollen. *kopfschüttel*
 
Ein Nichthundehalter muss nicht mit Hunden umgehen können - weil er eben selbst keine Hunde mag oder aus irgendwelchen anderen Gründen keine Hunde hat.

*rofl*
das ist so ziemlich der egoistischte schmarrn, den ich jemals gelesen hab :D

schau... wen du über die straße gehst, dann schaust auch nach links und nach rechts. auch wenn da ein zebrastreifen ist und du weist, dass die autofahrer stehen bleiben müssen.
 
*rofl*
das ist so ziemlich der egoistischte schmarrn, den ich jemals gelesen hab :D

schau... wen du über die straße gehst, dann schaust auch nach links und nach rechts. auch wenn da ein zebrastreifen ist und du weist, dass die autofahrer stehen bleiben müssen.

Du vergleichst den Straßenverkehr mit der Hundehaltung?
Tut mir leid, aber Straßenverkehr ist öffentlich und Hundehaltung privat.

Und der einzige, der hier egoistisch ist, bist du - weil du allen Nichthundehaltern irgendeinen schwachsinnigen Kurs aufs Auge drücken willst. :rolleyes:

Soviel zum "Schmarrn", den da manche von sich geben. :rolleyes:

Egoistisch ist es, wenn man der Ansicht ist, ein Nichthundehalter muss sich mit Hunden auseinander setzen! Nein, muss er nicht, weil es ist die gottverdammte Pflicht eines Hundehalters, seinen Hund so zu verwahren und zu führen, dass niemand von ihm belästigt wird.
 
D
Egoistisch ist es, wenn man der Ansicht ist, ein Nichthundehalter muss sich mit Hunden auseinander setzen! Nein, muss er nicht, weil es ist die gottverdammte Pflicht eines Hundehalters, seinen Hund so zu verwahren und zu führen, dass niemand von ihm belästigt wird.

du gehst mit deinem hund spazieren. irgendwo. donau auen z.b. oder im wienerwald.
dein hund schüffelt grad irgendwo an einem baum und du redest mit einer freundin.
es kommen hin und wieder spaziergänger vorbei. dein hund beachtet sie nicht. wieso auch? die bäume, die gräßer und die enten im wasser sind ja eh viel interesanter als alles andere.
jetzt kommt da ne familie mit 2 kindern angetrampelt. die kinder rennen laut lärmend auf deinen hund zu. die mutter fängt an hysterisch zu kreischen und der vater lässt eine schimpftriade auf dich los.
der hund wird plötzlich aus seiner momentanen beschäftigung gerissen. sieht 2 kinder auf ihn zustürmen. weis nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. hört die hohen schreie der frau, die ihm in den ohren weh tun und bemerkt, dass du von dem vater bedroht wirst.
wie wird ein (normaler) normaler hund jetzt reagieren?
und wessen schuld ist das jetzt, wenn gebissen wird? deine? die ses hundes, der friedlich seiner beschäftigung nachging? oder vielleicht doch die der familie, die keine ahnung von hunden hatte und diese situation provoziert hat?
 
du gehst mit deinem hund spazieren. irgendwo. donau auen z.b. oder im wienerwald.
dein hund schüffelt grad irgendwo an einem baum und du redest mit einer freundin.
es kommen hin und wieder spaziergänger vorbei. dein hund beachtet sie nicht. wieso auch? die bäume, die gräßer und die enten im wasser sind ja eh viel interesanter als alles andere.
jetzt kommt da ne familie mit 2 kindern angetrampelt. die kinder rennen laut lärmend auf deinen hund zu. die mutter fängt an hysterisch zu kreischen und der vater lässt eine schimpftriade auf dich los.
der hund wird plötzlich aus seiner momentanen beschäftigung gerissen. sieht 2 kinder auf ihn zustürmen. weis nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. hört die hohen schreie der frau, die ihm in den ohren weh tun und bemerkt, dass du von dem vater bedroht wirst.
wie wird ein (normaler) normaler hund jetzt reagieren?
und wessen schuld ist das jetzt, wenn gebissen wird? deine? die ses hundes, der friedlich seiner beschäftigung nachging? oder vielleicht doch die der familie, die keine ahnung von hunden hatte und diese situation provoziert hat?

Einfache Antwort: MEINE
Weil es herrscht Leinen- oder Maulkorbpflicht und ich habe die Angewohnheit, meinen Hund zu mir zu rufen, wenn Leute kommen oder vorbeigehen oder meinen Weg kreuzen. Ich lasse meinen Hund in so einer Situation nicht allein "sterben" und ich lasse meinen Hund so eine Situation schon gar nicht allein entscheiden.

Also, wer hat nun schuld? :cool:
 
Einfache Antwort: MEINE
Weil es herrscht Leinen- oder Maulkorbpflicht

wo herscht leinen und maulkorb pflicht?
da wo ich wohne nicht. ;)

nicht jeder wohnt in einer großstadt, die von tierquälern regiert wird, die maulkörbe verlangen. es gibt auch noch gegenden, in denen ein hund noch hund sein darf.
 
Einfache Antwort: MEINE
Weil es herrscht Leinen- oder Maulkorbpflicht und ich habe die Angewohnheit, meinen Hund zu mir zu rufen, wenn Leute kommen oder vorbeigehen oder meinen Weg kreuzen. Ich lasse meinen Hund in so einer Situation nicht allein "sterben" und ich lasse meinen Hund so eine Situation schon gar nicht allein entscheiden.

So ist es. PUNKT ...
 
ich finde es auch schlimm das es zu dieser situation gekommen ist,aber am aller wenigsten sind wohl diese kinder dort schuld. für mich liegt die "schuld" ganz klar beim hundesitter, denn
1.) hat ein hundesitter mit einem pflegehund nix in einer menschenmasse verloren.
2.) war er scheinbar unachtsam, da der hund sicher (trau mich wetten zu 99%) anzeichen zur angst/unsicherheit etc gezeigt hat.
3.) sich der hundesitter scheinbar nicht genug erkundigt hat über den hund bzw vom besitzer nicht ausreichend informiert wurde. (angst vor kindern)

ich (!) würde auf jedenfall den sitter wechseln, denn wenn ich ihn schon dafür bezahle das er auf meinen hund schaut, bzw ihn mittags auslastet, dann soll er auch wo gehen, wo der hund sich wohl fühlt.
dann würde ich (!) einige trainingsstunden absolvieren und mit dem hund an der angst arbeiten. es gibt genug problemhundetrainer die sich auskennen und hilfreiche tips geben können.
weiters würde ich (!) für die nächste zeit (nicht für immer) bei spaziergängen in der stadt einen MK rauf geben. denn mir (!) wäre die gefahr einfach zu groß, das es nochmals passiert
 
wo herscht leinen und maulkorb pflicht?
da wo ich wohne nicht. ;)

nicht jeder wohnt in einer großstadt, die von tierquälern regiert wird, die maulkörbe verlangen. es gibt auch noch gegenden, in denen ein hund noch hund sein darf.


Leine ODER Maulkorb. In jedem öffentlichen Gebiet in Wien, das nicht ausdrücklich als Hundezone deklariert ist (wovon es im Prater und am Wienerberg z.B. auch riesige gibt).
In vielen Waldgebeiten z.B. ist STRIKTE Leinenpflicht, allein wegen dem Wildtierbestand.
Kann mir nicht vorstellen, dass in Vorarlberg jeder Hund überall nackert herumrennen darf, es wird bestenfalls nicht exekutiert.
 
wo herscht leinen und maulkorb pflicht?
da wo ich wohne nicht. ;)

nicht jeder wohnt in einer großstadt, die von tierquälern regiert wird, die maulkörbe verlangen. es gibt auch noch gegenden, in denen ein hund noch hund sein darf.

Sag mal kannst du lesen? :confused:

Da steht ODER - und schau mal in dein Landesgesetz, da findest dann vielleicht auch was dazu.

Genau so ist es BananaMoonshine.
 
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