Meine Antwort auf die Frage, ob schon jemand davon gehört hat gelautet:
Die Blättermagenkur macht man bei Hunden dann, wenn sie Kot anderer Tiere oder sogar den eigenen Kot fressen. Dagegen soll es helfen.
1 - 2 Wochen nur Blättermagen (ersatzweise Pansen), danach 1 - 2 x wöchentlich.
Entgiften kann man mit Luvos-Heilerde
(als Antwort auf die Vermutung in DEINER Hundeschule "dadurch wird der Hund entgiftet" (siehe Zitat oben!!!)
Ich habe
nicht geschrieben, dass man nach dem Kotfressen entgiften muss, dass hast Du so interpretiert!!
Allerdings möchte ich bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt lassen, dass das Fressen von Pferdekot (Pferdeäpfeln) für bestimmte Rassen (z. B. britische Hütehunde) nicht ganz so ungefährlich
sein kann. Nämlich dann, wenn ein Pferd kurz davor ein Entwurmungsmittel (Ivermectin) bekommen und der Hund einen MDR1-Defekt hat.
http://www.vetpharm.unizh.ch/WIR/00007028/8867_08.htm
Pferd
Ivermectin weist beim Pferd eine gute Verträglichkeit auf.
Hund
Sehr empfindliche Tiere (siehe oben genannte Rassen) können bereits mit Dosen von 0,05 mg/kg Sedation (ähnlich der Benzodiazepinwirkung) zeigen und entwickeln ab ca. 0,1 mg/kg das Vollbild der Toxikose (Paul 1987b).
Katze
Die Symptome sind identisch mit denen beim Hund und bestehen zu Beginn in Aufregung, Lautäusserung, Diarrhoe, Anorexie, Miosis oder Mydriasis, Lähmung der Hintergliedmassen, Ataxie, Tremor, Desorientierung, Blindheit, verlangsamte, unvollständige oder fehlende Reflexe, Hypothermie, erniedrigte Atem- und Herzfrequenz, Koma.
Inge