Aggresiv bei Fremden ?!?!

günni schrieb:
Dafür muss der Hund in dieser Situation aber erstmal SO aufnahmefähig sein, dass er das mitkriegt.

Deswegen langsam aufbauen ;)

In den meisten Fällen von durch Angst ausgelöstem Verhalten funktioniert das so nicht.. denn dann ist der Hund in der Nähe der Sitation so gestresst, dass er nicht lernen KANN.


Wie hast du das gemacht?
Was hat der Hund am Anfang gemacht, als du angefangen hast mit Üben?

Ich habe am Anfang am Platz mit Trainer den Gehorsam aufgebaut und als dieser gefestigt war, draussen den Hund ins Fuss genommen. Ich habe diese Übung erst gemacht als der Gehorsam gefestigt war. Am Anfang hat er zu den Leuten hingeschaut, ich aufgebaut, verspannt, Dann kam von mir "nein-Fuss". MIt der Zeit ist er von selbst ins Fuss gegangen, aber immer noch verspannt. Heute geht er im Fuss entspannt vorbei ohne zu schauen.
Mit solchen Aussagen solltest du vorsichtig sein.
Es verstärkt vielleicht die Angst DEINES Hundes nicht.
Ich kenne aber genügend Hunde, die in dieser Sitaution 1000 Tode sterben, obwohl sie Vertrauen zu ihren Besitzern haben und die ihnen sagen wollen, das es ok ist.


Genau deswegen habe ich ja von meinem Rüden geschrieben und nicht allgemein. Und ich würde das ganze am Anfang nie ohne Trainer machen. Meiner Meinung nach passt dann das Vertrauen zum Besitzer nicht 100%. Mein Rüde hatte früher auch nicht 100%iges Vertrauen, da ich selbst unsicher war. Deswegen auch das Training mit Trainer und dann erst alleine.
LG
Günni


lg
Martina
 
Hallo !

Also...
ich selbst habe oft das Gefühl dass sie das tut um sich bzw mich zu schützen. Von anderen habe ich aber gehört, dass Hunde die Angst haben versuchen wegzukommen und nicht anzugreifen !?!?

Ich würde sagen die Unterordnung funktioniert eigentlich recht gut, ... könnte sicher besser sein, aber sie folgt.

Damit ihr euch das vorstellen könnt einmal ein konkretes Beispiel....

Also ich wohne in Groß-Enzersdorf (am Rande des 22. Bezirks) gleich bei der Lobau. Meine Maus geht prinzipiell mit Maulkorb (stört sie nicht) und an der Leine.
Ich gehe also aus dem Haus. Nach einer Zeit kommt mir eine Frau entgegen. Ich nehme meinen Hund kurz (weil ich Angst habe sie nicht unter Kontrolle zu haben) und gehe bei ihr vorbei. Dann gehe ich weiter , nach ein paar Minuten kommt mir jemand mit Nordic-Walking-Stöcken vorbei. Als sie diese Person sieht stellt sie die Ohren auf, die Haare auf wird langsamer im Schritt umso näher die Person kommt umso angespannter der Hund. Ich sage "Nein" und es sieht so aus als würde sie sich beruhigen, doch dann wenn wir schon fast vorbei sind, reißt sie plötzlich an der Leine an, springt hoch , bellt .......
und das ist nicht lustig !!
Ich habe es auch schon versucht sie mit Leckerchen abzulenken, "Fuß" zu nehmen und so vorbei zu kommen, aber darauf spricht sie nicht an.

Sie hat dieses Verhalten eigentlich schon seid sie 8-9 Monate alt ist. Ich habe sie mit 7 1/2 Wochen bekommen und seid dem lebt sie bei uns.
Als sie das das erste mal gemacht hat gab es keinen Auslöser oder etwas ähnliches was mir aufgefallen wäre.

Wo ist diese Top-Dog Hundeschule `???

MfG RG

PS: Danke für die bereits vielen Antworten
 
Rotti_Girl schrieb:
Hallo !

Also...
ich selbst habe oft das Gefühl dass sie das tut um sich bzw mich zu schützen. Von anderen habe ich aber gehört, dass Hunde die Angst haben versuchen wegzukommen und nicht anzugreifen !?!?

Das kommt ganz darauf an, mein Rüde hatte dieses Problem nur an der Leine,also wenn er nicht weglaufen konnte.

Ich würde sagen die Unterordnung funktioniert eigentlich recht gut, ... könnte sicher besser sein, aber sie folgt.

Damit ihr euch das vorstellen könnt einmal ein konkretes Beispiel....

Also ich wohne in Groß-Enzersdorf (am Rande des 22. Bezirks) gleich bei der Lobau. Meine Maus geht prinzipiell mit Maulkorb (stört sie nicht) und an der Leine.
Ich gehe also aus dem Haus. Nach einer Zeit kommt mir eine Frau entgegen. Ich nehme meinen Hund kurz (weil ich Angst habe sie nicht unter Kontrolle zu haben) und gehe bei ihr vorbei. Dann gehe ich weiter , nach ein paar Minuten kommt mir jemand mit Nordic-Walking-Stöcken vorbei. Als sie diese Person sieht stellt sie die Ohren auf, die Haare auf wird langsamer im Schritt umso näher die Person kommt umso angespannter der Hund. Ich sage "Nein" und es sieht so aus als würde sie sich beruhigen, doch dann wenn wir schon fast vorbei sind, reißt sie plötzlich an der Leine an, springt hoch , bellt .......
und das ist nicht lustig !!
Ich habe es auch schon versucht sie mit Leckerchen abzulenken, "Fuß" zu nehmen und so vorbei zu kommen, aber darauf spricht sie nicht an.

Sie hat dieses Verhalten eigentlich schon seid sie 8-9 Monate alt ist. Ich habe sie mit 7 1/2 Wochen bekommen und seid dem lebt sie bei uns.
Als sie das das erste mal gemacht hat gab es keinen Auslöser oder etwas ähnliches was mir aufgefallen wäre.

Wo ist diese Top-Dog Hundeschule `???

MfG RG

PS: Danke für die bereits vielen Antworten

Top-dog ist eine Hundeschule wo der Trainer speziell auf Problemhunde spezialisiert ist. Also entweder ängstliche, angstagressive, agressive oder was auch immer.

Ich würde Dir empfehlen mal dort hinzugehen, damit Du weisst warum Dein Hund das überhaupt macht.

Es ist ein großer Unterschied ob sie Dich beschützen will oder ob sie angstagressiv ist. Wenn Du mit ihr falsch arbeitest kann es nach hinten losgehen.

Ruf mal dort an und mach Dir einen Termin aus. Der erste Ansehen ist kostenlos, der Trainer schaut sich Dich und Deinen Hund an und sagt Dir dann wo das Problem liegt und dann kannst Du entscheiden ob Du dort bleiben möchtest oder nicht.

lg
Martina
 
Rotti_Girl schrieb:
hallo !

Vielen Dank für den Tipp ! Werd ich gleich mal machen ! ;)

MfG RG

auf jeden fall mach das. es könnte nämlich durchaus sein, das du bei diesen "erlebnissen" eine wirkung siehst und die ursache liegt gar nicht bei euren gemeinsamen spaziergängen.

und sowas erkennt wirklich nur ein guter trainer wenn er euch sieht und wenn er mit dir lange über deinen sogn. "alltag" gesprochen hat.

lg
staffi
 
Hallo !

Ich habe mich heute telefonisch auch noch bei meiner Tierärztin erkundigt.
Sie hat gesagt, dass "Therapien" nicht wirklich helfen und am Ende die meisten viel Geld dafür gezahlt haben und ihre Hunde im Endeffekt einschläfern lassen müssen. (weil es sich nach der Therapie bloß verschlechtert hat)

Richtig oder Falsch ?
Was für Erfahrungen habt ihr gemacht ?
Zu wieviel Prozent hilft eine Therapie ?

Es ist nicht so , dass ich es nicht ausprobieren möchte, aber ich möcht mich halt genau erkundigen.

MfG RG
 
Rotti_Girl schrieb:
Hallo !

Ich habe mich heute telefonisch auch noch bei meiner Tierärztin erkundigt.
Sie hat gesagt, dass "Therapien" nicht wirklich helfen und am Ende die meisten viel Geld dafür gezahlt haben und ihre Hunde im Endeffekt einschläfern lassen müssen. (weil es sich nach der Therapie bloß verschlechtert hat)

Richtig oder Falsch ?
Was für Erfahrungen habt ihr gemacht ?
Zu wieviel Prozent hilft eine Therapie ?

Es ist nicht so , dass ich es nicht ausprobieren möchte, aber ich möcht mich halt genau erkundigen.

MfG RG

Von welcher Therapie spricht deine Ta bitte :confused:
 
Rotti_Girl schrieb:
Hallo !

Ich habe mich heute telefonisch auch noch bei meiner Tierärztin erkundigt.
Sie hat gesagt, dass "Therapien" nicht wirklich helfen und am Ende die meisten viel Geld dafür gezahlt haben und ihre Hunde im Endeffekt einschläfern lassen müssen. (weil es sich nach der Therapie bloß verschlechtert hat)

Richtig oder Falsch ?
Was für Erfahrungen habt ihr gemacht ?
Zu wieviel Prozent hilft eine Therapie ?

Es ist nicht so , dass ich es nicht ausprobieren möchte, aber ich möcht mich halt genau erkundigen.

MfG RG

Welche Therapie?Medikamente?

Geh zu Top-Dog und hör gut zu dann entscheide!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sprich mit den anderen dort viele haben ähnliche Erfahrungen gemacht!!!!!
Einschläfern is Flinte ins Korn werfen, du hast dich für deinen Hund entschieden also mußt jetzt auch zu ihm stehen!

lg Gitti
 
würde mich auch interessieren WELCHE art von theraphie deine TA meint.

es gibt eine art theraphie (wenn mans so nennen will) mit einem medikament. bei dieser hat sie bis zu einem gewissen punkt sicher recht, denn nur die verabreichung alleine hilft genau nix....arbeiten muß man trotzdem mit dem hund und das wird aber wiederum durchs medikament beeinträchtigt. *katzebeißtinschwanzeffekt*.

ansonsten kann man schon vieles bewirken, wenn mans richtig macht. :)
 
günni schrieb:
Dafür muss der Hund in dieser Situation aber erstmal SO aufnahmefähig sein, dass er das mitkriegt.

In den meisten Fällen von durch Angst ausgelöstem Verhalten funktioniert das so nicht.. denn dann ist der Hund in der Nähe der Sitation so gestresst, dass er nicht lernen KANN.


Wie hast du das gemacht?
Was hat der Hund am Anfang gemacht, als du angefangen hast mit Üben?


Mit solchen Aussagen solltest du vorsichtig sein.
Es verstärkt vielleicht die Angst DEINES Hundes nicht.
Ich kenne aber genügend Hunde, die in dieser Sitaution 1000 Tode sterben, obwohl sie Vertrauen zu ihren Besitzern haben und die ihnen sagen wollen, das es ok ist.

LG
Günni

:) :) :) :) :)


@ et: sprichst du von temesta? :D
 
ich weiß daß du es verwendet hast...aber deiner ist net vergleichbar. in extremfällen ist es sicher notwendig, um den hund mal auf einen halbwegs normalen level zu bringen. aber halt wie gesagt in extremfällen....

ansonsten seh ich es als contraproduktiv, mit einem hund der zugedröhnt ist kann man net arbeiten....und wenn er noch halbwegs normal im kopf ist und nicht schon so riesenstress in sich trägt wie deiner (nach deinen damaligen erzählungen), dann ist er zugedröhnt davon.

mir wurde auch clomicalm nahegelegt...sogar zweimal von verschiedenen TA. hab abgelehnt....meiner war mir scheinbar nicht extrem genug um zugedröhnt zu werden :D
 
ET01 schrieb:
ich weiß daß du es verwendet hast...aber deiner ist net vergleichbar. in extremfällen ist es sicher notwendig, um den hund mal auf einen halbwegs normalen level zu bringen. aber halt wie gesagt in extremfällen....

ansonsten seh ich es als contraproduktiv, mit einem hund der zugedröhnt ist kann man net arbeiten....und wenn er noch halbwegs normal im kopf ist und nicht schon so riesenstress in sich trägt wie deiner (nach deinen damaligen erzählungen), dann ist er zugedröhnt davon.

mir wurde auch clomicalm nahegelegt...sogar zweimal von verschiedenen TA. hab abgelehnt....meiner war mir scheinbar nicht extrem genug um zugedröhnt zu werden :D

bitte kein hund oder mensch wird davon zugedröhnt. ist nämlich auch ein menschen-medikament, da heißt es anafranil. bitte google mal nach bevor du darüber schreibst. will echt keine neue diskussion starten aber das ist ein antidepressivum und kein beruhigungsmittel, das ist etwas komplett anderes, in keinster weise vergleichbar.

es ist mir egal was du glaubst aber ich hab es so satt solche schauermärchen zu hören, die andere menschen verunsichern oder in die irre führen. ein trauerspiel ist das.
 
ich hab 1/2 jahr eine jackrussel hündin gesittet, die war zuerst nicht nur aggressiv auf fremde sondern auch auf uns , der einzige den sie akzeptiert hat war chester , ich hab das in 1/2 Jahr hingekriegt, von Anlassfall zu Anlassfall und nicht auf einem Hundeplatz !
 
Camilla2005 schrieb:
ich hab 1/2 jahr eine jackrussel hündin gesittet, die war zuerst nicht nur aggressiv auf fremde sondern auch auf uns , der einzige den sie akzeptiert hat war chester , ich hab das in 1/2 Jahr hingekriegt, von Anlassfall zu Anlassfall und nicht auf einem Hundeplatz !


ja wie sie das beschreibt ist es wie bei der sally. die sally springt fallweise auch leute an, sie bellt und springt dabei in die leine. aber das ist nicht aggressiv in dem sinn, weil sie die leute nicht beißen würde. so klingt auch die beschreibung von rotti girl für mich. natürlich ist das unangenehm und extrem stressig, vorallem weil der hund groß und schwarz ist. man muss die ganze zeit vorausschauend gehen und auf hunderttausend sachen achten. bei uns ist es auch deshalb weil sie schlecht sozialisiert ist und sich vor allem möglichen was flattert, laute geräusche macht usw. erschreckt und da springt sie dann auch bellend hin.
 
antidepressiva stellen auch ruhig....

aber im grunde ist es egal...jedes medikament hat eine wirkung...sonst würd mas ja net geben. und ICH finde der hund soll aufmerksam sein wenn man mit ihm arbeitet und net auf rosa wolken oder benebelt neben mir stehen.

wie gesagt bei extrem fällen ist es nötig damit er überhaupt fähig ist dazu runterzukommen und was anderes als seinen stress mitzukriegen....aber sicher net bei einem hund, der sich vor einen simplen nordic walker fürchtet. da bräuchten viele clomicalm :D
 
Camilla2005 schrieb:
ich hab 1/2 jahr eine jackrussel hündin gesittet, die war zuerst nicht nur aggressiv auf fremde sondern auch auf uns , der einzige den sie akzeptiert hat war chester , ich hab das in 1/2 Jahr hingekriegt, von Anlassfall zu Anlassfall und nicht auf einem Hundeplatz !


ja aber jeder is net so ein Profi wie du und darum kann ich ihr nur Georg wärmstens empfehlen

lg Gitti
 
ET01 schrieb:
antidepressiva stellen auch ruhig....

NEIN

sie können vielleicht als unerwünschte nebenwirkung müde machen, so wie jedes medikament nebenwirkungen haben kann, aber auch nur manche und auch nicht bei jedem hund/mensch.

ich würde der sally deswegen auch kein clomicalm geben. aber du hast geschrieben dass diese medikamente generell schlecht sind und das stimmt nicht.
 
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