Vergabe von Tierheimhunden...

Rusty2007

Super Knochen
Liebe Leute aus gegebenen Anlass zwecks der Horrorgeschichte rund um Damian, hat sich für mich persönlich grad a bissl was in meiner Einstellung getan...

Ich bin ehrlich und ich war echt schokiert über die strengen Kontrollen und Bedingungen, wenn man sich einen Tierheimhund anschaffen will, zumindest bei uns in der Steiermark is das schon so.
Ich war immer der Meinung, dass dies sinnlos is und sich zu extremste Tierschützer einfach a bissl wichtig machen wollen, sorry ich weiß nicht wie ich das sonst anders ausdrücken soll...

Ne gute Bekannte von mir wollte sich aus dem Tierheim einen älteren Schäferhund nach Hause holen, weil sie öfter mit ihm spazieren war und sich in ihn verliebt hat, sie hat ihn jedoch nicht bekommen, weil sie in einer Wohnung wohnt und noch Studentin ist, dh keinen geregelten Tagesablauf hat und so ähnliche Gründe wurden ihr genannt.

Sie war natürlich stinksauer und ich auch, denn ich war immer der Meinung einem Tier geht es IMMER besser bei einem Menschen, als in einem Tierheim...
Naja eben grad durch diese Geschichte um Damian, wo es darum geht dass ein Hund aus dem Tierheim geholt wird und dann brutalst erschlagen wird, wird mir grad a bissl anders zumute...

Ja in einen Menschen kann man nicht reinschaun NIE, aber wie macht man das dann wenn man eine Patin oder Pflergerin von einem Tier ist???

Zu strenge Bedingungen sollte man auch nicht haben, weil eben dann sehr viele "gute" Leute, also Menschen, die dem Tier echt ein schönes Zuhause bieten könnten dadurch abgeschreckt werden...

Mir würden einfach eure Meinungen dazu interessieren, ich bin grad a bissl verwirrt und mir wird grad klar, was so eine Vermittlung für ein schwerer Kampf sein muss, für die Menschen, die sich echt darum kümmern...es klingt echt verdammt blöd und is es wahrscheinlich auch aber grad weil ich die ganze Geschichte mit Damian verfolgt habe, grad das hat mir jetzt zum Nachdenken gegeben...
 
Ich kann zu hundert Prozent die Vorsicht, die oft als "Tierschutz-Paranoia" wahrgenommen wird, nachvollziehen.

Es bräuchte mehr Geld und Menschen für unangekündigte Nachkontrollen und ich möcht mich hiermit zur Verfügung stellen, dem auch nachzukommen, wenn es gewünscht wird.

Wir müssen näher zusammenrücken, das Netz dichter machen... damit keines der armen Tiere mehr durch den Raster fallen kann...
 
Und trotzdem kann man in einen Menschen nicht reinschauen und es passiert was auch trotz aller Kontrolle

Das ist unbestritten.

Nur könnte bei einem dichteren Netz an (mehreren) unangekündigten Nachkontrollen vielleicht eine eventuelle Misshandlung entdeckt werden, bevor es zu solchen Katastrophen kommt...

Es ist traurg, aber vielleicht kann nur das Bewusstsein, dass jederzeit jemand zur Kontrolle "hereinschenien" kann, etwas bewirken...

Und sollte es so sein, dann unterstütze ich das gern.
 
Das mit den Kontrollen ist so eine Sache. Bei unserem damaligen Tierheimhund (Rambo) hieß es das wir uns sicher sein könnten das einmal jemand kontrollieren kommt, ob alles passt und es dem Hund gut geht.
Aber gekommen ist keiner in den ganzen 12 Jahren in denen wir ihn hatten.
Persönlich währe ich auch dafür das mal jemand einfach unangemeldet vorbeischaut.
 
Ich hatte mit der Tierschutzorga, von uns Lotte vermittelt hat, gerade 2 Tage vor meiner Ungarnfahrt per Telefon Kontakt. Es wurde bei meinem Tierarzt angerufen, dem ich vorher diesen Anruf angekündigt hatte und der mich eigentlich nicht wirklich kennt. Wir fuhren nach Ungarn und holten Lotte ab. Es war vorher niemand bei uns und auch nachher nicht. Ich hab den Eindruck, die sind sehr engagiert aber schlichtwegs zeitmäßig total überfordert.

Vor ein paar Tagen hab ich folgendes auf einer Internetseite gelesen - Thema Sodomie:

.... Dies alleine zeigt ja, wie viele total abartig veranlagte Menschen es geben muss in unserer ach so sauberen Gesellschaft!
Nein - diese Zeilen sollen eine Warnung sein an Tierbesitzer, damit Sie etwas genauer hinsehen „wem“ Sie Ihr Tier anvertrauen.
Den 75 Prozent aller Täter vergreifen sich nämlich an fremden Tieren.
Es könnte somit auch Ihr Pferd, Ihre Ziege oder Ihr Hund Opfer werden, wenn Sie nicht gut genug aufpassen.

So sehen Kontaktanzeigen oft aus im Internet:
„Suche Kontakt zu Hunden, denn ich habe leider keinen eigenen mehr!“

Oder es tönt so:
In meiner Phantasie hab ich es mir schon tausendmal vorgestellt doch leider habe ich weder einen Hund noch ein Pferd, würde aber sehr gerne meine „Erfahrungen“ ausbauen!
Kein Pferd oder kein Hund vorhanden?

Dies entspricht nicht in jedem Fall der Wahrheit. Die Motive über Gesuche im Internet Tiere für sexuelle Übergriffe auf Tiere zu finden sind durchaus vielschichtiger:

1. Der/die Täter/in sucht bewusst neue sexuelle Erfahrungen mit fremden Hunden oder Pferden.

2. Das eigene Tier ist aufgrund familiärer Umstände (Ehepartner, Kinder) kaum für sexuelle Praktiken verfügbar.

3. Skrupel dem eigenen Tier gegenüber.

4. Die
gewünschte Praktik kann nicht mit dem eigenen Tier vollzogen werden, (unpassende Grösse, Krankheit und Alter, Kastration oder Verhaltensstörung ect.) [FONT=&quot]Wenn die Kontaktsuche fehlgeschlagen ist, oder vom Anbieter oder Täter aus persönlichen Gründen abgelehnt werden, das eigene Tier jedoch nicht „verfügbar“ ist, sieht der Täter/in die Chancen im „Fencehopping“, was auf Deutsch heisst über den Zaun springen.
Ohne das Wissen und Einverständnis des Tierhalters werden die Tiere dann für ihre „perversen“ sexuellen Praktiken benutzt!

„Fencehopping“, ürsprünglich mal ein Ausdruck, weil er sich auf Weidetiere bezogen hat, wird immer öfters auch bei Hunden praktiziert.
Selbst vor dem „Zugriff“ auf Tierheimhunde, die unter dem Vorwand des Gassi gehens herangezogen werden, wird leider oft nicht Halt gemacht.

Der weitere Missbrauch trifft auch oft Tiere welche unter dem Vorwand des Tierschutzes als „Pflegetiere“ aufgenommen werden.

Auch Hundesitter und Urlaubsbetreuung können von solchen, absolut gestörten Menschen angeboten werden, nur um ihre niedrigen Zwecke erfüllen zu können.
Sehr oft aber wird auch der leichte Zugriff auf die Tiere von Verwandten, Lebensgefährten, Freunden, Bekannten oder Nachbarn schamlos ausgenutzt.
Selbst im anlocken von freilaufenden, streunenden oder gar Ausgesetzten Tieren wird nicht Halt gemacht!
Einige werden nach einiger Zeit wohl alleine zu ihren richtigen Haltern zurückkehren, andere sogar bei denn Haltern abgegeben.
Andere wiederum werden nach der Tat von dem Täter, der Täterin erneut ausgesetzt, oder im Tierheim abgegeben.[/FONT]

[FONT=&quot] [FONT=&quot]Und die Moral von der Geschichte??

[/FONT]

Liebe Tierbesitzer gebt in Zukunft noch etwas mehr auf Eure Tiere und vor allem euer Umfeld acht!
Meist ist es nämlich nicht ein völlig Unbekannter der sich auf abscheulichste Art an Euren Tieren zu vergreifen sucht!

Denn immerhin sagen die Statistiken das 15 Prozent der Bevölkerung in ländlichen Gegenden, und 10 Prozent in der Stadt diesem kranken „Vergnügen“ verfallen sind.
Jene, die solchen Perversionen mit Tieren frönen, Tiere zu Opfern machen, scheinen auch oft noch einen besonderen Schutz in unserer Gesellschaft zu geniessen - denn was nicht sein darf – kann nicht sein, scheint auch hier wieder mal das Motto zu sein!
Was soll man dazu noch sagen?
Fehlen Ihnen nun auch die Worte? Können wir nur zu gut verstehen!

Uns aber treibt die Empörung und die Wut, und wir können nur noch sagen: Wacht auf liebe schlafende Mehrheit der Gesellschaft, ja verdammt noch mal, wacht endlich auf aus Eurem Dornröschen Schlaf und handelt, macht es zu Eurem Thema, und kippt solche Abscheulichkeiten nicht weiter unter den Tisch.
[FONT=&quot]Denn morgen könnte schon Ihr Tier, Opfer eines dieser perversen Menschen werden![/FONT]
[/FONT]
 
klar geht es einem Hund in der Regel besser wenn er nicht im Tierheim sitzt, aber es kommt halt super oft vor das Leute die auf den ersten Blick freundlich und verantwortungsbewusst sind sich irgendwann als das gegenteil entpuppen, den Hund einfach wieder aussetzen, misshandeln, oder was auch immer.
100% ig sicher kann man natürlich nie sein.
Aber Vor-und Nachkontrollen sind auf jeden Fall angebracht. Nur, welches Tierheim kann sich das wirklich leisten?

Also ich weiß noch, wir haben unseren Hund damals ( er ist mitlerweile verstorben ) nach dem 2ten Besuch im Tierheim mitnehmen dürfen, und es hat sich nie wieder jemand von denen bei uns gemeldet.

In letzter Zeit haben wir uns ja öfter in Tierheimen umgeschaut, und in einem hat man uns einen Hund 2 mal mitgegeben zum Gassi gehen ohne auch nur einen Personalausweis sehen zu wollen geschweige denn als Pfand behalten. Das fanden wir schon arg merkwürdig. Da kann ja jeder kommen und einfach einen Hund entführen... :eek:
 
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