Hab erst letztens beim Tierarzt ne ältere Dame mit nem Chi getroffen, der hatte Husten (hat sich verkühlt bei dem Sauwetter) und sie hat mir im Wartezimmer ne nette Geschichte erzählt, die mich zum schmunzeln brachte. Ihr Hündchen hat 1,5 kg und sie wollte ihn zuerst an ein Katzenklo gewöhnen. Da sie aber eh einen Garten vor ihrer Haustür hat, hat sie sich das doch wieder anders überlegt (außerdem wollte ihr Hund nicht auf die Katzentoilette gehen - nona, ist ja keine Katze

). Jedenfalls hat sie immer sehr große Angst um ihr 1,5 kg Buzi, weil Nachbars Katze (das Monster mit 5 kg) anfangs auf ihren Hund losgegangen ist. Sie hat sich mords aufgeregt, dass die Freigängerkatzen überall herumlaufen (sogar in ihrem Garten - bitte kann wer der Katze sagen, dass das Privatgrund ist

) und ihren kleinen Hund bedrohen. Der arme Hund kann sich ja nicht wehren und hat Angst vor Katzen (naja, auch logisch, ne Katze ist für ihn ein Riese). Verkehrte Welt dachte ich mir, normal jagt Nachbars Lumpi immer die Katzen und nicht umgekehrt
Ich muß jetzt mal schnell die Ehre der Chihuahuas retten. Mein voriger Chi war auch ein "1,5kg Buzi" (nicht ausgesucht, sondern aus dem Tierschutzhaus), sie hatte aber den Mut und das Selbstbewußtsein eines Schäferhundes. Wenn ihr kalt war, hat sie natürlich gezittert, aber im Warteraum des TA hat meine Westihündin viel mehr gezittert.
Und auch beim Chi gibt es vernünftig gezüchtete, einigermaßen robuste Hunde und leider modemäßig kleingezüchtete Exemplare
.
LG Ulli