Wieso kein Getreide?

wester6

Profi Knochen
Hallo!

Also ich ernähre meinen Wauz jetzt seit ca. 3 Monaten frisch. Und ca. 20% der Gesamtnahrung macht Getreide aus. (genauer gesagt Flocken)

Überall les ich, das Getreide eher nicht gefüttert werden sollte, und wollte jetzt mal fragen warum.

ISt nicht Getreide auch ein guter Energielieferant?


Bitte um Antworten!

LG TINA
 
Ich hab nix gegen Getreide...
Getreide kann von Hund nicht soooo gut verwertet werden....

Zudem steht es im Vedacht, dass Elemente, die beim Verdauen entstehen, bei Arthrosen und anderen Gelenkserkrankungen eine negative Rolle spielen...

Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Anteil Getreide, wobei 20% mir zuviel wär.
Bei uns macht Getreide vielleicht 5% - 10% aus oder so...
 
kommt aufn hund an....obs gut ist oder nicht

viele hunde die an einer futtermittelallergie leiden, reagieren auf das darin befindliche getreide.....so wie auch z.b. meiner.....obwohl haferflocken verträgt er und bekommt er auch manchmal
 
Getreide kann der Hund so gut wie gar nicht verwerten, der Verdauungstrakt ist für Getreide eigentlich gar nicht ausgelegt. Eigentlich nur auf vorverdautes welches die Hunde oder auch Wölfe früher durch den Darmverzehr von ihren gerissenen Tieren aufgenommen haben!!
Die Produktion der Magensäure wird nicht durch Getreide sondern durch Fleisch ausgelöst, somit wird Getreide meist unverdaut wieder ausgeschieden. Schade drum würd ich sagen :p Vor allem wo man doch soviel Geld für Hundefutter mit viel Getreide zahlt :D

Große Mengen von Getreide können Hunde in manchen Fällen hyperaktiv oder sogar aggressiv machen, und...wie vorher erwähnt, kann es in manchen Fällen (wie bei Weizen) sogar Allergien auslösen!!

Wenn man doch Getreide unbedingt verfüttern will (zb. Gewichtsabnahme...Füllstoff) dann sollte es gemahlen oder zumindest geschrotet werden, dann kann der Hund auch etwas davon verwerten. Beides sowie auch Flocken muss man vorher einweichen. (Sei es im Wasser, Brühe oder wenn Hund es verträgt zb. Buttermilch!)

Da ich teilbarfe, wird auf Getreide bei mir größtenteils verzichtet. Nur bei Durchfall gebe ich mal Reisschleim.
 
In der von dir genannten verarbeiteten Form (gemahlen, geschrotet, aufgequollen) kann der Hund das sehr wohl verarbeiten und als ganz normalen Ballaststoff verwerten.

Für manche Hunde ist ein kleiner Getreideanzeil geradezu prima... für andere isser vernachlässigbar...

Aber der Anteil sollte halt wirklich gering sein...
 
günni schrieb:
In der von dir genannten verarbeiteten Form (gemahlen, geschrotet, aufgequollen) kann der Hund das sehr wohl verarbeiten und als ganz normalen Ballaststoff verwerten.

Für manche Hunde ist ein kleiner Getreideanzeil geradezu prima... für andere isser vernachlässigbar...

Aber der Anteil sollte halt wirklich gering sein...


Deswegen habe ich ja auch geschrieben......
Wenn man doch Getreide unbedingt verfüttern will (zb. Gewichtsabnahme...Füllstoff) dann sollte es gemahlen oder zumindest geschrotet werden, dann kann der Hund auch etwas davon verwerten. Beides sowie auch Flocken muss man vorher einweichen. (Sei es im Wasser, Brühe oder wenn Hund es verträgt zb. Buttermilch!)
;) :p
 
Jajaaaaa..... mir wärs nur lieb, wenn man Getreide nich von vornherein verteufelt... sooo schlimm isses nu auch wieder nicht.

Die Form und die Menge machts... (wie so oft).... :)


PEACE
Günni
 
günni schrieb:
Jajaaaaa..... mir wärs nur lieb, wenn man Getreide nich von vornherein verteufelt... sooo schlimm isses nu auch wieder nicht.

Die Form und die Menge machts... (wie so oft).... :)


PEACE
Günni


Es ist nix schlimmes an Getreide, nur bringt es dem Hund im ganzen Korn zb. rein gar nix, denn Hunde können es halt so nicht verdauen. Da kann man sich das Geld auch sparen. Zudem wäre es nur was zum Abnehmen, denn das was die Hunde als Kohlehydrate rausnehmen können im gemahlenem oder geschrotenem Zustand einfach auch nur recht wenig ist. Die Stoffe wo Hunde ihre Kohlehydrate rausnehmen ist Fett und Eiweiß, wobei Fette der Hauptenergielieferant ist.

Getreide wirkt soweit ich weiß hauptsächlich als Ballaststoff um die Verdauung im Darm zu helfen (Darmperistaltik, und Reinigung des Darms), aber das macht Gemüse im püriertem Zustand auch! Wir Menschen brauchen allerdings wesentlich mehr Ballaststoffe wie der Hund, deswegen.....wenn man bedenkt wieviel Getreide meist im Hundefutter ist??? :rolleyes:
 
Ich habe mal gelesen, dass Getreide auch Krebserkrankungen begünstigen kann und die Nieren belastet.

Ich füttere nur ca. ein- bis zweimal die Woche eine Handvoll 5 Korn Flockenmischung aus der Drogerie und streue es übers Futter drüber ohne es vorher einzuweichen. Das soll angeblich unverdauliche Bestandteile wie z.B. Fell ersetzen. Mehr Getreide gibts bei mir nicht.

lg
Bonsai
 
Bonsai schrieb:
Ich habe mal gelesen, dass Getreide auch Krebserkrankungen begünstigen kann und die Nieren belastet.
der gregos bekam nach der krebsdiagnose überhaupt kein getreide mehr, um den krebs nicht zu "nähren" ;)
 
Bonsai schrieb:
Ich habe mal gelesen, dass Getreide auch Krebserkrankungen begünstigen kann und die Nieren belastet.

Ich füttere nur ca. ein- bis zweimal die Woche eine Handvoll 5 Korn Flockenmischung aus der Drogerie und streue es übers Futter drüber ohne es vorher einzuweichen. Das soll angeblich unverdauliche Bestandteile wie z.B. Fell ersetzen. Mehr Getreide gibts bei mir nicht.

lg
Bonsai


Jep, genau das gleiche habe ich jetzt auch schon vermehrt gelesen!!
 
Hallo,
Krebszellen wachsen durch Kohlehydrate und Zucker. Im Gegensatz dazu können sie Fett nur sehr schlecht verwerten und essentielle Fettsäuren sind quasi Gift für Krebszellen.
Das erklärt vielleicht, wieso bei krebskranken Hunden kein Getreide gefüttert werden sollte.
LG
Christl
 
Ich füttere auch regelmäßig Getreide in kleinen Mengen, ca. 1-2 EL versch. Flocken zu einer Fleisch-Gemüse- oder Milchprodukt-Obst-Mahlzeit. Pebbles verträgt es sehr gut, sogar besser als wenn ich ohne füttern würde (wirkt sich bei ihr positiv auf die Kotkosistenz aus). Ich sehe es wie Günni ... gegen moderate Mengen in guter Qualität, wenns Hund gut verträgt und krankheitsbedingt nichts dagegen spricht, is absolut nix einzuwenden.
 
sancho frisst (wenn sies erwischt) das futter von den hasen - besteht ja hauptsächlich aus getreide und nüssen - und ihr schmeckts unheimlich gut.
 
nachdem ich teilbarfe gibts bei mir aufs monat hochgerechnet vl zwei handvoll reispops.
die kleine bekommt noch ab und zu getreidejoghurtbrei zusätzlich
 
Christl schrieb:
Hallo,
Krebszellen wachsen durch Kohlehydrate und Zucker. Im Gegensatz dazu können sie Fett nur sehr schlecht verwerten und essentielle Fettsäuren sind quasi Gift für Krebszellen.
Das erklärt vielleicht, wieso bei krebskranken Hunden kein Getreide gefüttert werden sollte.
LG
Christl

Und nicht nur bei Krebserkrankungen, sondern auch bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Epilepsie, Arthrose, HD, ED und alle anderen Entzündungen oder Gelenkerkrankungen, etc.

Getreide zu verdauen bedeutet Streß für den Hund, da er ja nicht geschaffen ist um Getreide zu verdauen.
 
Also schön langsam dreh ich durch,

letztens hab ich ein Buch gelesen, namens "Die Ernährung des Hundes" von Helmut Meyer, da steht wieder drin, wenn man einem Hund die Nahrung selbst zubereiten will, soll man eine Aufteilung von 35-45% Prozent Fleisch, 45-55% Getreide, 5% Gemüse und 5% Öl einhalten.

Das fasziniert mich schön langsam, in jedem Buch steht was anderes.

In einem Buch steht 30% Fleisch, 70% Gemüse, in einem anderen steht wieder 70-90% Fleisch, 10-30% Gemüse, also irgendwie scheint sich da niemand einig zu sein, was wirklich das Beste für Wauz ist.

Aber wenn Getreide Gelenkskrankheiten und Krebs begünstigt werd ich es weglassen.

LG TINA
 
wester6 schrieb:
Das fasziniert mich schön langsam, in jedem Buch steht was anderes.

In einem Buch steht 30% Fleisch, 70% Gemüse, in einem anderen steht wieder 70-90% Fleisch, 10-30% Gemüse, also irgendwie scheint sich da niemand einig zu sein, was wirklich das Beste für Wauz ist.
So ist es ... deswegen sollte jeder für seinen Hund die individuell beste Lösung finden. Mehr Tierisches als Pflanzliches sollte es für einen gesunden Hund aber imho schon sein, immerhin ist er ein Carnivore :)
 
I hätt no kurz eine Frage zum Getreide.

Also wenn i jetzt mit Getreide füttern will, und sagen wir, i möcht ca. 100g am Tag füttern. Nehm i dann das Trockengewicht vom Getreide oder das eingeweichte Gewicht, also wenns dann aufgeschlossen ist?

I denk ma des Trockengewicht, aber nachfragen ist sicherer.


Bitte um Antworten.

LG TINA
 
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