Tierheimhund erkennt alte Besitzer wieder

khali

Junior Knochen
Hallo

mir ist heute was ganz komisches passiert und im ersten Moment hab ich wohl total falsch reagiert naja.
Also ich geh mit meinem Hund eine kleine Pinkelrunde bei uns im Park, plötzlich kommen mir 2 junge Menschen entgegen (Mann und Frau) und ich weiche aus (mit so einem großen Hund hat man das irgendwann intus). Mich irritiert, dass sie mit mir ausweichen und zwar genau auf mich zu. Dann schreit auf einmal der Mann "TIGER" und der Tiger fährt wie angestachelt hoch und freut sich nen Ast ab. Ich war zuerst verwirrt, v.a. weil dann die ganze Familie (2 weitere Kinder und die Mama) hinterkam und schrie "schau da ist der Tiger". Mein Hund hat sich sehr sehr gefreut.
Jetzt das verwirrende: Die Familie hat kein einziges Wort bis auf: "Wie heißt er denn jetzt? "Wo haben sie ihn denn her?" gewechselt. Sie haben nichts weiter gesagt, sich nichtmal verabschiedet als sie dann einfach weggegangen sind. Mein Hund wollte garnimmer mit mir gehen, sondern nur mehr denen hinterher. Er hat dann auch nicht mehr gepinkelt weil er so aufgeregt war und immer zu der Stelle zurück wollte.
Die junge Frau ist dann nochmal zurück gekommen und hat mich nach meiner Nummer gefragt und dass sie ihn aufgezogen (und mit 1 Jahr weggegeben) haben und ihn gern öfter wiedersehen wollten. Und ich hab erstmal gesagt: "ja mal sehen".
Dann bin ich echt verwirrt nach Hause gegangen... Puh nun rät mir mein Bekanntenkreis (Hundbesitzer), das her nicht zu machen, weil der Hund ziemlich verwirrt sein könnte "zu wem er nun gehört" und überhaupt haben sie ihn ja nicht gerade gut behandelt. Als er zu mir kam, war er total abgemagert und hatte nicht mal Impfpass. Nach seiner Schwester haben sie sich auch nicht erkundigt. Ich hab dann gesagt, dass es ihr gut geht und ich die jetztigen Besitzer kenne. Puh.. echt ich weiß nicht was ich machen soll.
Mein Hund war zumindest danach wirklich sichtlich verwirrt und total aufgestachelt. er wollte mit denen mitgehen.

Was soll man da tun?

Ratlos
khali
 
würde dir ebenso raten zu schauen, daß du und vor allem der hund keinen kontakt zu den ehemaligen besitzern hat.

es tut ihm nicht gut, so hin und her gerissen zu sein....und jedesmal gehen die, die er scheinbar trotz allem was vorgefallen ist liebt wieder weg.

außerdem wenn sie sooooooooooooo ein interesse an dem hund hätten und er ihnen soooooooo am herz liegt, dann hättens ihn halt nicht hergegeben :mad:. das allein schon, würd mir ausreichen um ihnen jegliche infos nicht zu geben.
 
et hat vollkommen recht. erspart euch den stress. na die haben vielleicht nerven :mad: hätten sie ihn wirklich so gern hättens ihn ned weggegeben (und dann noch in dem zustand den du beschrieben hast :mad: )

hast du ihnen jetzt eigentlich deine nummer gegeben?
 
ET01 schrieb:
schon wieder :(.

bitte bitte das ist eine NULL und kein O :) ich heiß nicht eto...nur ET, der mitn roten leuchtefinger der auf seinem fahrrad fliegt :) :D

uuuuuuuuuuupssssssss sorry, sieht für mich wie ein o aus, ich bessers gleich aus :o
 
ET01 schrieb:
schon wieder :(.

bitte bitte das ist eine NULL und kein O :) ich heiß nicht eto...nur ET, der mitn roten leuchtefinger der auf seinem fahrrad fliegt :) :D

i hau mi oh.... :D
genial! :D ;)

@khali: ich würd jeglichen kontakt zu denen vermeiden! und solltest du sie wieder einmal von weitem sehen, schlag besser eine andere richtung ein!
der arme hund wird sonst total verwirrt und außerdem kanns ja nicht sein, dass die den kerl so schlecht behandeln, ihn einfach abschieben und dann wieder kontakt zu ihm suchen!
unterlass das lieber, deinem hund und dir zuliebe! ;)
 
macht ja nix :). aber wenn ich nie was sag, dann is es immer wieder falsch ;). WER bitte würd sich denn eto nennen?? *g*
 
das ist ja erschütternd...mir kommen die Tränen....solche A..... :mad:
auf keinen Fall würde ich mich mit diesen Leuten wieder treffen :rolleyes:
und dein Hund leidet nur....fühlt sich hin und hergerissen...

ich hatte vor vielen Jahren einen Spaniel auch aus 2.Hand....mit ca 1Jahr bekommen....wenn sein erstes Frauchen vereist ist war -war er in diesen einem Jahr an 8!!!! verschiedenen Plätzen :(
sie hat ihn öfter besucht, und er hat sich immer riesig gefreut....er wäre aber nicht mehr mit ihr mitgegangen....obwohl es ihm bei ihr nicht so schlecht ergangen ist (abgesehen von den vielen Pflegeplätzen) wie deinem Hund...

man sieht halt wieder was für treue Seelen unsere Freunde sind :) sie bauen auch ohne unser zutun eine innige Beziehung zum "Erstbesitzer" auf
 
hallo khali

interessante geschichte und endlich mal was anderes. :)

ich hab ähnliche erfahrungen.

meine akela kommt von einem sehr unseriösen mann. er halt akelas mutter und mit dieser einen wurf produziert (sein erster).

nicht nur, dass er die welpen nicht ernährt hat (sie haben, akela und ihr bruder lord zumindest bis zur 6ten woche nur von muttermilch gelebt), er hat alle 10 minuten alle hunde von einem raum in den nächsten gescheucht und sie dann eingesperrt, dann wieder nach 10 minuten in den nächsten raum.

teilweise war er lange nur mit der mutterhündin unterwegs und hat die welpen sich selbst überlassen.

sie hatten durchfall, waren nicht geimpft/entwurmt,... die mutter hatte ganz wunde zitzen und war total abgemagert.

trotzdem, akela freute sich monate nachdem sie dort weg war immer noch den "züchter" zu sehen. auch wenn sie nur 6 wochen ihres lebens dort verbracht hat.

ich wünsche mir manchmal jetzt noch, dass ich ihn treffe (wegen der mutterhündin). ich hätte gerne, dass akela kontakt zu ihrer mutter hat. es wäre schön und wichtig für sie, was ich davon halte ist nicht relevant.

du darfst nicht vergessen auch wenn es nur wenig zeit ist (in deinem fall eh mehr) für den hund ist die kindheit prägend.
auch wenn es ihm nicht so gut gegangen ist, er hat es damals wahrscheinlich nicht anders erlebt, also war das damals für ihn der normale stand der dinge.

klingt vielleicht verrückt, aber offensichtlich hat sich dein tiger gefreut. und ich würde mich da halt an seine gefühle halten. wenn er glücklich wirkt, würde ich es ihm gönnen.

vielleicht waren die besitzer ja nicht sooo schlimm.

ich mein, sicher verantwortungsbewußt ist es nicht einen hund abzugeben, aber wenn man gravierende gründe hat ???
und bei allem schlimmen was er erlebt hat, hat er da nicht auch gutes erfahren ???

ist halt meine meinung, der hund zeigt schon, wenn ihm was nicht passt. und wenn die vorbesitzer "ihren" hund besuchen in deinem beisein, finde ich spricht nix dagegen. du kannst ja jederzeit einen riegel vorschieben, wenn du es für richtig hältst.

lg
 
ET01 schrieb:
macht ja nix :). aber wenn ich nie was sag, dann is es immer wieder falsch ;). WER bitte würd sich denn eto nennen?? *g*

naja wer weiß wofürs stehen könnte gg

hmm ich hab immer angst das mir die erstbesitzer vom blacky über den weg laufen könnten, die mag er sicher noch total gern auch wenns ihn einfach im stich gelassen haben :( :mad:
 
Ich würde Tiger auch nicht diesem Stress aussetzen. Aber frag vielleicht mal genau nach wieso sie ihn abgegeben haben (mich würde das an deiner Stelle sehr interessieren) usw und erklär es ihnen das es für den Hund viel zu viel Stress ist. Er versteht ja nicht das die Menschen die er so gern hat wieder weggehen.

Ich denke es ist immer gut wenn man möglichst viel über die Vergangenheit eines Hundes weiß. Insofern wäre es nützlich, aber dem Hund würde ich den Stress nicht aussetzen.

Die Leute werden halt auch net nachgedacht haben, das es für den Hund nix gutes ist wenn er sie dauernd wiedersieht. Vielleicht mal wenn er schon 2 Jahre oder so bei dir ist, aber ansonsten... nö!
 
Hi

also meine Gedanken gehen ja in ähnliche/gleiche Richtung wie eure.

Einerseits war mein Hund echt enorm glücklich diese Menschen wiederzusehen, andererseits sind sie einfach weggegangen (heute wie damals) und haben sich nichteinmal verabschiedet. Mein Hund hat darunter gelitten, wenn man seinen Hund weggibt lässt man ihn im Stich, das ist nunmal so. Ich bin aber genau wie akela der Meinung, dass es durchaus gewichtige Gründe geben kann, andererseits glaube ich eher, dass so wie die Leute gewirkt haben, es diese Gründe nicht gab. Aber das ist eigene Interpretationsfrage und wie man Menschen einschätzt.
Ich bin natürlich sehr neugierig wie mein Hund früher gelebt hat und würde gerne mehr wissen, ich denke ich werde, wenn sie wirklich anrufen sollte ihr einfach schildern, was ihr so geschrieben habt und dass ich eben gerne mehr wissen würde (nicht so direkt aber inhaltlich). Dann wird man sehen ob sie mir antwortet. Mein Freund meinte eben auch, dass er der Meinung ist, dass wenn man sich ein Tier extra anschafft (es waren ja 2 Hunde eigentlich) man auch die Verantwortung trägt und sie nicht einfach weggeben kann ,um sie dann ab und an zum streicheln wiederzusehen. V.a. weil da ja auch Kinder involviert sind ist das glaub ich ziemlich problematisch auch für die Kinder oder? Ich hatte eher das Gefühl, dass da nichts "ausgesprochen" wurde warum der Tiger und die Sheila plötzlich nimmer da sind. Naja ich weiß nicht...
Ich werd mich auf jeden Fall an der Linie "eher nicht" halten, weil ich ja auch will, dass mein Hund seine Bindung zu mir verbessert (ich hab ihn ja auch erst seit 3 Monaten).

Ich glaub übrigens nicht, dass es ihm dort "erbärmlich" oder in ähnlichen Kategorien ging. Aber der Zustand wie er ins Tierheim und dann zu mir kam (ich kannte ihn seit er dort ankam) sprechen halt für sich... sehr lange Krallen (--> kein bis wenig Auslauf), kein Impfpass, Impfungen (-->überhaupt mal beim TA gewesen?), überhaupst keine Erfahrungen mit Leine (--> die Tierpflegerin sprach davon, dass er wohl immer frelauf gewöhnt war (oder garkein lauf)), sehr abgemagert.... ich weiß nicht, das alles spricht für mich sehr für verantwortungslosen Umgang. Vielleicht haben sie den Tiger wirklich lieb gehabt, aber sie waren nicht in der Lage (aus welchen Gründen auch immer) sich über ein Mindestmaß hinaus mit ihm zu beschäftigen und nun wollen sie ihn auf einmal wiedersehen, um was zu tun?

Ach ich verfall ins Grübeln,
ich hab mich nun jedenfalls glaub ich entschieden wie ich damit umgehen
Grüße
khali, die nu auch verwirrt ist genauso wie ihr 4.Pfotler

PS: a ich hab ihr meine Nummer gegeben :(
 
Vielleicht erledigt sich das Problem von selbst, weil sie gar nicht erst anrufen. Und falls sie anruft scheu dich nicht sie auszufragen warum der Hund weggegeben wurde. Wie es zum schlechten Allgemeinzustand kam usw.

Es sollte schon ein Jahr vergehen bis er seine ehemaligen Besitzer wieder sieht. Dann ist die Bindung zu dir schon ausreichend gefestigt und er weiß das er zu dir gehört. :) Das werden sie ja wohl verstehen daß das den Hund zu sehr verwirrt und er dadurch leidet.

Mach dir keine Sorgen, morgen hat er sich schon wieder eingekriegt. Vermeide vielleicht nur für ein paar Tage den Platz an dem ihr euch über den Weg gelaufen seit, weils sein kann das er dann wieder nach ihnen Ausschau hält.
 
also ich würde den kontakt zu den leuten meiden, denn es stiftet wirklich nur verwirrung für alle beteiligten!
 
@all

ich denke mal es gibt auch durchaus vernünftige gründe einen hund abzugeben.

für mich wäre das der fall, wenn ich aus welchen gründen auch immer den hunden ihr mindestmaß an fürsorge, aufmerksamkeit, pflege, usw. nicht mehr bieten kann.

ich wäre zwar eher der typ mensch der sich persönlich nach dem besten platz umsieht und würde den hund sicher nicht ins tierheim oder so abschieben.

ich denke halt, lebensumstände können sich dramatisch ändern. alles kann man halt nicht einplanen. und in manchen fällen denke ich oft, es wäre besser für manche hunde, wenn ihre besitzer sie hergeben.

man sollte halt im interesse des hundes handeln und das sollte über den egoismus hinaus gehen. ist sicher nicht leicht aber das nenne ich halt verantwortung.

und ich würde auch gerne kontakt zu "meinen" hunden haben wollen, wenn ich sie hergegeben habe. man hat sie ja immer noch lieb, auch wenn man keine zeit/geld,... für sie hat.

ich denke es verhält sich ca. so wie bei eltern, die mit ihren kindern nicht mehr zurecht kommen und sie in eine pflegefamilie oder in ein heim geben müssen. oft passen halt die rahmenbedingungen nicht, oder man hat sich eingeständen, dass man sich eben zu viel zugemutet hat.
und bevor man dem kind/hund jahrelanges durchdrücken zumutet, sucht man halt eine bessere lösung für das kind oder den hund.

richtig arg finde ich es wenn sich solche leute dann wieder einen hund nehmen oder wieder ein kind bekommen wo sie eh schon wissen, dass sie nicht fähig in der handhabung sind.

aber wenn es eine einmalige erfahrung ist würde ich es nicht unbedingt vorwerfen. kommt natürlich auf die einzelheiten an, die ich nicht kenne, daher kann ich es nur schwer beurteilen und vor allem verurteilen. ;)

lg
 
aber man plant doch den hund ins leben ein und ändern sich die lebensumstände gibt es vor einer hundeabgabe noch einige möglichkeiten denke ich, aber bitte!

ich wünsche dir (khali) und deinem hund alles gute!
 
@andrea sicher, ich würde auch alles mögliche versuchen bevor in betracht ziehe mich von den hunden zu trennen.

aber leute sind verschieden und manche sind halt nicht so wandelbar, wesenstark oder flexibel wie wir. ;) :D

lg
 
dann brauchen sa sich nachher auch nicht mehr für kontakt ineressieren, wenns eh so unflexibel sind....

nein sorry, ist meine meinung. wenn wer einen hund ins TSH abschiebt und sich nichtmal die mühe macht selber an platz zu suchen, dann braucht er ihn gar nimma sehen oder von ihm hören.
 
@akela
ich nehm aber mal an das du den hunden einen guten platz suchts bevor sie sie verwarlost sind wie khali es beschrieben hat :p dafür hab ich überhaupt kein verständnis sorry (hätten sich ja auch früher wegen einen platz umschauen können)
 
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