second hand hund....gedanken....

doy

Super Knochen
bin nur ich so komisch oder geht es anderen auch so.....:o
es vergeht kaum ein tag wo ich nicht...in einer ruhigen minute..beim anschauen meiner hündin anfange darüber nachzudenken....
wie sie wohl als baby ausgesehen hat?
ob sie ein schlimmes oder eher braves welpi war?
wie viele geschwister sie hat?
wie die wohl aussehen?
leben die noch?
bei welchen jäger sie wohl war?
was hat sie beim rumstreunen alles erlebt?
..............
hunde erzählen uns durch ihr verhalten ja einiges über ihre vorgeschichte...aber eben nicht alles...
schade das sie nicht sprechen können:o...

manchmal stimmt mich das schon traurig das uns "2 jahre fehlen"...:(
 
klar hat man solche gedanken.

mein boxermädl hab ich ja auch aus zweiter hand, wo es ihr gar nicht gut gegangen ist. da war sie 1,5 jahre alt.

irgendwann, als sie so 10 jahre oder älter war, bin ich dann auf die idee gekommen und hab die frau gesucht, die in ihrem impfpass stand. und siehe da, sie hat sich gefreut von amba zu hören, wir haben einander getroffen und so bin ich an babyfotos von meiner süßen maus gekommen:D
 
ich hab ja nur second hand hunde, und klar, manchmal denkt drüber nach und wünscht sich, man hätte sie gekannt, als sie jung waren - besonders bei den oldies....
aber andererseits, wenn ich an kroko denke....
wenn sowas einem meiner hunde passieren würde, würde ich schrecklich damit hadern, glaub ich, wie furchtbar das ist, was ihm alles genommen wurde, dass sein leben zerstört ist.....
da ich kroko est mit seiner behinderung kennen gelernt habe, sehe ich mehr das was er noch kann, jeden kleinen fortschritt und freue mich über seine unbesiegbare frechheit.
so ist das.... ;)
 
Ich denke nicht mehr drüber nach. Es freut mich das sie hier ist, dass wir eine tolle Zeit haben und der Rest ist Vergangenheit. :)
 
Mir geht es ständig so, meine ist eine Straßenhündin, aus einer Tötungsstation gerettet, da frage ich mich immer wieder, wie sie früher so gelebt hat. Der Kampf ums Überleben war sicher hart, man sieht das, wenn sie wie ein Staubsauger alles in sich reinfrisst, was sie findet. Montag ist ein guter Tag, denn da wird die grüne Tonne geleert und sie findet alles Mögliche. Und ich bin manchmal froh, dass ich nicht so genau sehe, was es ist.
Bei manchen Verhaltensweisen oder Reaktionen frage ich mich auch, was der Armen alles widerfahren sein muss. Nur gut, dass (viele) Hunde so im Jetzt verhaftet sind, dass sie die Gegenwart genießen können, auch wenn die Vergangenheit schrecklich war. Und die Gegenwart zu versüßen, das versuche ich.
 
...andererseits gibt es leute die ihren hund vom züchter haben , alles "wissen" ihn aber totzdem nicht "kennen" also so gesehn...:p;)

vielleicht wär sie auch gar nicht die selbe wenn sie schon von klein an bei mir gewesen wäre:confused:..

...

die möglichkeit nachzuforschen...ist begrenzt...die endet in der ortschaft wo sie rumgestreunt ist...:cool:..
 
Mein erster Hund wurde in einem Müllcontainer gefunden im Burgenland, nähe Eisenstadt. Da möchte ich gar nicht wissen was war, auf der anderen Seite, wenn ich ihn mir heute so ansehe, wäre es gut möglich dass er ausgebüchst ist und sich von selber dort hinein befördert hat :rolleyes:

Klar fragt man sich ab und an, aber das ist eben das spannende für mich, an SHH.
 
ach ja diese gedanken hab ich auch immer wieder. hab mich aber notgedrungen damit abgefunden, nie etwas über sein vorleben herauszufinden :(

durch sein verhalten (besonders südländisch aussehenden männern) gegenüber kann ich mir aber sehr wohl ausmalen, dass er schlimmes erlebt haben muss (er hat ja auch ganz viele schrotkugeln im körper! :()

von all den hunden die ich bis jetzt schon hatte, ist er aber eindeutig derjenige der am meisten an mir hängt und der auch die schlimmste vergangenheit erleben musste.
 
Mir "fehlen" keine Jahre sondern nur ein paar Wochen, trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei dass ich herumgrüble wie sie wohl als Welpe ausgesehen hat. Wie war sie? Wäre sie nicht so ein "Problemhund" wenn ich sie seit der Geburt kennen würde bzw. mit etwa 8 Wochen übernommen hätte usw. usf....:(
Zumindest für ein paar Fotos aus der Welpenzeit würd ich manchmal weß Gott was dafür geben :-(
 
Ich habe meine Hündin noch nicht sehr lange, aber ich frage mich oft, was in ihren ersten zwei Lebensjahren passiert ist...
Ist sie damals einfach "nur" vernachlässigt worden oder wirklich sehr schlecht behandelt worden?

Ja, ich würde auch gerne wissen, wie sie als Welpe ausgesehen hat, wie sie aufgezogen worden ist oder ob sie gar bei Menschen war, die sie wirklich geliebt haben, aber schließlich mit ihr überfordert waren?
Fragen, auf die ich gerne eine Antwort wüsste, aber sie werden uns auf unserem weiteren Weg nicht behindern, denn sie gehören der Vergangenheit an ;)
Und sollte es irgendwann eine Situation geben, in der sie die "Schatten der Vergangenheit" heimholen, werden wir auch das meistern :)

LG
Namida
 
Ich frage mich das auch immer wieder. Wo kommt sie her, wo und wie hat sie gelebt ect.

Aber es ist nicht so, dass ich das Gefühl habe, dass uns was abgeht oder diese Zeit fehlt. Ich bin so glücklich, dass wir ab jetzt unser Leben gemeinsam verbringen werden und uns immer besser kennenlernen. :)

Ich bin mir auch nicht sicher ob wir eine bessere Beziehung hätten, wenn sie von klein auf bei mir gewesen wäre oder ob sie dann ein andere Hund geworden wäre. Sie ist toll so wie sie ist und ich glaube ans Schicksal - manche Dinge müssen einfach so sein wie sie sind.
 
Ich denke nicht daran was vorher war, i bedanke mich für jeden Tag den er bei uns ist, und unser Hund bedankt sich auf seine Weise bei uns ;)

Hauptsache bei uns fühlt er sich daheim und angekommen!
 
Ich denke vor allem bei Bonita ganz oft über ihre Vergangenheit nach. Sie war ja in Son Reus auf Palma, wo ich sie auf der HP entdeckt habe, sie war sehr krank (hatte Blasensteine, Lungenentzündung) als sie zu mir kam, doch sie war immer einfach nur lieb (ok, eine kleine Prinzessin mit Zickenallüren, aber lieb). Ich kann nicht verstehen, wie jemand so einen Hund einfach zum Töten abgibt, nur weil er krank ist. Die OP hat nun wirklich nicht die Welt gekostet und seitdem geht es ihr gut.

Wenn sie so über die Wiesen fetzt oder sich genüsslich rollt, im Bett unter die Decke kriecht, dann denke ich oft daran, wie schlimm es doch für sie in der Tötung gewesen sein muss, auf kaltem Beton, ohne Körbchen....und dann bin ich immer sehr froh, dass sie jetzt bei uns ist - sie erfreut uns jeden Tag und gibt die Liebe 10000....fach zurück.
 
bei mir ist es noch schlimmer.
Meine Pflegehündin war 13 als ich sie kennen lernte,
im Tierheim sagte man uns das sie warscheinlich bei den Hundekämpfen war :O
ich frag mich noch heute wie es ihr da wohl erging
und ob sie glücklicher bei uns oder bei ihren alten Besitzer war.
Das macht mir echt gewissensbisse :(
ich hab so eine Angst, das es ihr bei uns nicht so gefallen hat.
 
mich begleiten die gedanken auch... und ich hab gehofft, sie werden wenige rmit der zeit- unser kleiner ist ja erst 2 monate bei uns.

allerdings weiß ich, dass er wohl eine sehr liebevolle mama hatte, von der er aber recht früh getrennt wurde...

hunde können nämlich reden ;)
 
Unser Hund hat uns gefunden, als er schon 5 Jahre alt war - ich mache mir auch oft Gedanken, wie sein Leben vor dem Tierheim und seinem Einzug bei uns ausgesehen hat. Anfangs hatte ich immer Angst, dass der Vorbesitzer doch noch auftauchen könnte und ihn zurück haben will (Kenzo war allerdings fast ein Jahr im TH, die "Chance" war daher eher gering)

Ich kann allerdings immer noch nicht glauben, dass man diesen Hund freiwillig hergegeben hat, dass er davongelaufen ist, kann ich aber noch weniger glauben, er geht keine 5 - 10 m bei Spazierengehen von uns weg.

Der langen Rede, kurzer Sinn - was auch immer war, jetzt ist er bei uns, er ist unser super - überdrüber- tollster- liebster - schönster und klügster Hund und da wo er jetzt ist, wird er bis an sein Lebensende bleiben.

LG, Lisa :love:
 
von asta fehlen mir "nur" ca. 3 monate. sie hat trotzdem sicher nicht viel gutes erlebt. hin und wieder frag ich mich wie und wo sie gelebt hat. was ist aus ihrer mutter, ihren geschwistern geworden und wie hat sie überlebt.
ich hoffe, dass ihre mutter und ihre geschwister es auch geschafft haben.
die gedanken mach ich mir selten und ich bewundere asta, dass sie schon lange nicht mehr in der vergangenheit lebt! tiere sind uns da einen schritt voraus ;):)
 
hatte früher auch diese Gedanken und als ich endlich meine Wohnung hatte und mir einen eigenen Hund nehmen konnte wollte ich ehrlich gesagt unbedingt einen Welpen vom Züchter haben, einfach um zu sehen wie es so mit einem welpen ist, ihn aufwachsen sehen etc weil ich das damals vermisst habe.

Sollte irgendwann noch ein Hund kommen dann höchstwahrscheinlich aus den Tierheim und dann habe ich wieder diese Gedanken aber immerhin weiß ich dann schon wie es ist ein Welpi zu haben :)
 
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