Ja, stimmt, gute Berichterstattung!
Aber zurück zur eigentlichen Diskussion: Ich glaub, dass nicht nur das Sommerloch schuld ist, sondern vielmehr der Sommer. Klar, es ist warm, deswegen halten sich Hunde und Kinder nunmal länger im Freien auf und klarerweise auch auf den selben, nämlich grünen Plätzen. Logisch, dass da die Fronten aufeinander treffen.
Unsere Welt wird nunmal bedauerlicherweise vom Menschen regiert und deswegen steht das Kind, der kleine Mensch, im öffentlichen Ansehen nun mal höher als der Hund, der ja
nur ein Tier ist. Hunde werden ja oft nur geduldet, ein Hund ist ja nur eine Spinnerei, ein Statussymbol eines Menschen...Kinder werden hingegen als unverzichtbar angesehn. Pflanzt euch nur weiter fort. Apropos, ich würd unsere liebe Gehrer gern mal sehen, wie sie, eingequetscht zwischen drei und mehr Kinderwägen U-bahn fährt. Also ehrlich, da bin ich lieber mit 20 SoKas und verantwortungsvollen Hundehaltern in der U-Bahn als mit 5 solchen Trampel-Müttern, die einem mit ihren Ungetümen von Kinderwägen permanent in die Kniekehlen und über die Füße fahren.

Bin ja schon gespannt wie das mit meinem Pflegehund (juhu nur mehr 4 Tage!

) wird. Kinderwägentrampel nehmt euch in Acht!
Überhaupt find ich die Öffis extrem gschissen, was das angeht. Entschuldigt meine Wortwahl, aber gemessen daran, wie viele Leute Hund besitzen und für die Beförderung auch brav zahlen, find ichs schon erstaunlich, dass für die Hunde nicht mehr Platz in den Straßenbahnwaggons einberechnet wird.
Außerdem wär ich ja auch für Parkanlagen nur für Hunde, und zwar nicht so winzig kleine Hundezonen...sondern wirklich groß und zum rennen. Wo man sich auch unter Hundebesitzern aus dem Weg gehen kann, wenn die Wuffels einander halt nicht ganz so gut verstehen.
Das würde sicher auch ein paar Probleme lösen.
Ausgepowerte Hunde sind schließlich ausgeglichen und friedlicher, und wenn sie gar nicht erst auf Kinder treffen, umso besser!
Liebe Grüße,
ein wütender aber glücklicherweise entladener
(seht's bei mir gehts auch!)
Speervogel