Pinkelproblem beim älteren Rüden

Gugguggs

Super Knochen
Hallo,

ich wusste jetzt nicht wirklich, ob ich meine Bitte um Rat im Thread Verhalten oder Gesundheit schreiben soll.... eben, weil ich nicht weiß, wo es hin gehört....

Ich berichte mal und hoffe auf Tips und Einschätzungen von euch....

Es handelt sich um Jack, einen unkastrierten zwischen 6 und 10 Jahre alten Rüden aus dem Tierschutz (vermutlich unwesentlich aber trotzdem erwähnt), der so gut wie blind ist (ein Auge fehlt, auf dem anderen sieht er nur schemenhaft).

Wir haben ihn jetzt seit September 09, also nicht urlange und er hat sich m.E. gut eingelebt; zunächst (die ersten Tage) berammelte er so alles, was nur irgend möglich war, aber nach geraumer Zeit löste sich dieses Verhalten (dauerte vllt. eine Woche?).

Immer noch pinkelt er mir allerdings ins Haus und zwar trotz ausreichend Gassi gehen..... er lässt es nicht "laufen", wie ein inkontinenter Hund, aber er kann es eben kaum länger als sagen wir 2 Stunden halten bzw. hält es eben nicht.

Es ist mir völlig unklar, wie ich das einordnen kann/soll und gestern als ich nicht Zuhause war (mein Mann machte Hundedienst) pinkelte er glatt 3 mal rein (das letzte Mal, als ich zur Tür reinkam).

Wir haben am Freitag einen TA Termin (Prostata vielleicht?), aber es würde mich schon interessieren, wie ihr das seht..... körperliches oder seelisches Problem? Eigentlich wirkt er gut auf mich.
 
Milan ist jetzt 14 und kann auch nicht länger einhalten als drei Stunden. Hat sich aber im letzten Jahr ganz massiv gebessert. Er hat Spondylose und wir waren der Ansicht, daß es im noch keine Probleme bereitet hat in der Vergangenheit. Seit er im letzten Jahr dann doch Schmerzen in dem Bereich gezeigt hat, bekommt er Dexboron und seither ist auch die Pinkelei besser geworden.
Ansonsten steh ich halt auch in er Nacht wieder auf wie bei einem Welpen. :o
 
lass ihn bitte gründlich anschauen, dahinter kann auch etwas gesundheitliches stecken, prostata wie schon angedacht, aber auch eine chron. blasenentzündung oder blasentumore.
hoffe, dass es nicht sowas ist, aber abklären sollte man es......
 
Hy,
zu unterteilen, ob es körperlich oder seelisch ist, ist etwas schwer, wenn Du ihn erst seit September hast.
Von den Erfahrungen mit meinem 14,5 jährigen Rüden kann ich nur sagen, dass er mit zunehmenden Alter einem Welpen ähnlich wurde. Also das heißt: vor dem Fressen entleeren, nach dem Fressen entleeren, nach dem Spiel entleeren und nach dem Schlafen entleeren. Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber ich kann Dir einen sehr guten Homöopathen empfehlen, der sich Zeit nimmt, auf die Probleme mit dem Hund sehr eingeht und ehrlich helfen kann: Dr. Fischer, Trazerberg, 1130 Wien (in der Nähe der Spohrstraße) 876 54 59. Es gibt sogenannte NADH Tropfen, die helfen, die Inkontinenz zu bessern. Weiters wäre vorteilhaft zu beobachten, wieviel der Rüde trinkt: trinkt er zuviel, müsste man an die Möglichkeit denken, dass er an Altersdiabetes leidet. Trinkt er normal, sollte man sich die Ausscheidung anschauen: ist es viel bei einem Urinlassen, kann die Prostata nicht schuld sein, ist es wenig, würde ich eher an die Prostata denken, denn die schnürt den Harnleiter ab.Sollte dies der Fall sein, beobachte ihn einmal, wenn er den Darm entleert: klopft er mit einem Hinterfuß während der Entleerung, dann bitte den Rüden kastrieren lassen - die Prostata ist dann zu groß und drückt auf Darm und Blase!!! Nach dem Kastrieren sind diese Probleme gelöst, so war es bei meinem Hund. Zu bedenken wären noch Wirbelsäulenprobleme.In der Wirbelsäule verlaufen alle Nerven, verengt sich diese, wird ein Nerv eingedrückt, kann es auch zur Inkontinenz kommen. Sollte Dein Hund regelmäßig Medikamente nehmen und es wäre ein Cortison dabei, dann ist es ganz natürlich, wenn er unter sich läßt. Bei meinem Hund machte ich die Erfahrung, dass die Homöopathie ( natürlich immer gepaart mit dem Besuch beim behandelnden Tierarzt) die besten Erfolge erzielt. Nicht verzweifeln, es findet sich eine Lösung. Wichtig wäre noch: den Hund nichts strafen, sondern gemeinsam versuchen, das Problem zu lösen. Dem Hund ist es ( sollte es organisch sein) unangenehm genug, straft man ihn ( -wenn es organisch ist), kommt noch die psychische Komponente dazu, das heißt, er sieht Frauchen oder Herrchen, weiß, er wird bestraft und er verliert dann aus Angst ( wie ein Welpe) ....
 
@ Fannie:

DANKE!

Er trinkt normal und pinkelt auch normal. Beim Kot absetzen zeigt er keine Besonderheiten.

Das macht mich ja auch so unsicher...... :o
 
:)Kopf hoch, wenn er normal trinkt und die gleiche Menge, die er trinkt, pinkelt, dann schauts schon nicht so schlecht aus. Ich würde einmal einen großen Gesundheitscheck machen. Ist alles oB, dann würde ich ihn beobchten: wann pinkelt er besonders, wie verhalte ich mich, was könnte er daraus schließen....Wenn er fast blind ist, spielt sich viel auf der Gefühlsebene ab, vielleicht pinkelt er, wenn er ängstlich ist, oder wenn er auf sich aufmerksam machen möchte...Also, mein Rat: Zuerst von einem fähigen Tierarzt durchchecken lassen und anschließend zum Homöopathen, denn Schulmedizin und Homöpathie gemeinsam bewirken oft Wunder, ich spreche aus eigener Erfahrung.;)
 
Hm, beim letzten TA Besuch im Oktober ist er so grundsätzlich gecheckt worden -

Ich glaube am meisten pinkelt er rein, wenn ich nicht da bin...
Er ist recht stressanfällig, so schlabbert er z.B. rund 5 mal aus dem Wassernapf, bevor wir Gassi gehen..... aus purer Unruhe..... oder Vorfreude, er geht recht gern Gassi :D
Als er hier ankam hat er auch aus purem Stress allerhand gerammelt...:o das hat sich dann aber wieder gelegt.

Nervencheck ist glaub ich das ratsamste
 
Der Hund meiner Eltern hatte das vor einigen Jahren auch, das wurde dann so schlimm, dass er wirklich immer nur vor sich hingetröpfelt hat, also mit der Zeit inkontinent wurde.

Grund war ein Blasenstein.
 
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