Nachbars Hund

U

urti

Guest
Hallo zusammen,
ich fang mal vorne an. Die Hündin von meinem Schwiegervater wurde von dem Nachbarshund gedeckt. Der Nachbarshund ist abgehauen (was er schon öffters gemacht hat) und bei meinem SV übern Zaun und zur Hündin. Sie sind denn auch gleich zum TA und haben der Hündin die Spritze danach verabreicht. Es sind Komplikationen aufgetretten. Die Hündin wurde immer träger und wieder ab zum TA. Der stellte fest das noch ein Welpe überlebt hatte, aber dieses war jetzt auch schon tot. Die Hündin mußte operriert werden, wobei sie auch gleich kastriert wurde. Ihr geht es jetzt wieder richtig gut, zu Glück. Nun meine Frage kann mein Schwiegervater die TA-Kosten dem Nachbarn in Rechnung stellen??? Was ist wenn der Nachbar nicht reagiert??? Mein SV ist schon sehr sauer, da der Hund schon 3 Hühner am wickel hatte. Weiß jemand wie es da rechtlich aussieht???
Danke schonmal.
LG Urti
 
Theoretisch so weit ich weiß, müsste er es dem Nachbarn schon in Rechnung stellen können... Es ist ja nicht die Hündin abgehaun, sondern der Rüde und der Nachbar hat eigentlich seine Aufsichtspflicht verletzt.

Ich hoffe, dass ich da jetzt keinen Blödsinn verzapfe, also sollte es jemand besser wissen, ich lasse mich dahingehend gerne belehren.
 
Das muss man ihn mal beweißen ;)

wenn er nein sagt steht wort gegen wort also denk ich wird das net viel bringen ....
 
Angeblich ist es so ,dass der Hündinnenhalter dafür Sorgen tragen muss ,dass KEIN Rüde in den Garten kann !!!!

Klingt paradox ,ist aber jemanden im Bekanntekreis so von seinem Rechtsberater gesagt worden ..
Allerdings ist das jetzt schon mehrere Jahre her .


Auf fast jedem Gemeindeamt oder BH gibt es einmal im Monat kostenlose Rechtsberatung ..Die würde ich nutzen
 
der schäfer meines nachbarn ist bei unserem jäger :D über den zaun und hat die dd hündin gedeckt.
abtreibung inklusive kastration mußte mein nachbar bezahlen bzw. seine hundeversicherung hat gezahlt.
 
Meine Kati wurde auch von einem streunenden Rüden am land gedeckt, musste notoperiert werden und nach einigem Streit hat der Besitzer (den ich gott sei dank herausfinden konnte da es der örtliche Jäger ist) alles bezahlt. ;)
 
wir haben doch hier ein Gerichtsurteil drin, wo die Besitzerin der Hündin und die Besitzerin des Rüden zu beiden Teilen zahlen mussten...da kraxelte der Rüde sogar bis in den Zwinger...:cool:
 
ja in der derzeitigen Wuff-Ausgabe ist so ein Fall drin. Hündinnen Besitzer und Rüden Besitzer mussten beide 50% der TA Kosten zahlen. Ging sogar bis zum Obersten Gerichtshof wenn ich mich recht erinnere.
 
phoaaa

Vor allem würde ich dem Rüdenbesitzer von irgendwie irgendwas aufbrummen, dass er entweder den Rüden sicher verwahrt oder kastrieren lassen muss :mad::mad::mad:

Funktionieren tut das wahrscheinlich nur mit "reden" - nach dem Motto "Entweder du zahlst, oder du lässt ihn kastrieren" ... Mi macht sowas einfach sauer.

Wünsch euch viel Glück.
 
naja, eine läufige Hündin lass ich ganz sicher nicht ohne Aufsicht im Garten, den auch durch den Zaun kann ein Rüde decken, da muss er nicht mal rein springen...die Endverantwortung liegt da bei beiden Seiten
 
Zuerst einmal musst du beweisen können, dass es der Nachbarsrüde war.

Und dann sollte man sich überlegen, ob man seine läufige Hündin unbaufsichtigt im Garten lässt, wenn der Nachbarshund schon öfters vorbeigeschaut hat :rolleyes:
 
Meine zum ersten Mal heiße Frieda und ich waren spazieren, sie angeleint. Ein Rüde, der einem Bauern gehört, ist vom Hof runter. Ich konnte die beiden, Labi, er hatte Labi-Größe und vor allem Labi-Kräfte, nicht auf Dauer getrennt halten, kam auch nicht weg, hatte ja noch Bonny, und dann ist es passiert. Der Hund hatte allerdings ein Halsband mit Namen und Tel.Nr. und so konnte ich den Bauern holen.

Kurz und gut, seine Versicherung hat nur die Hormonbehandlung bezahlt, die anschließend notwendige Kastration ist an uns hängen geblieben. Aber sein Rüde ist seitdem kastriert.

Frieda war schwanger, aber wie gesagt, erste Hitze, viel zu jung, so ist es schon gut...

GlG Jutta
 
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