B
bluni
Guest
Hallo liebe Hundebesitzer, Fahrradfahrer, Jogger und Mütter,
ich habe jetzt nicht alle Themen durchgesehen, und bin überzeugt, dass schon andere auf die Idee kamen, aber dieses Thema liegt mir doch sehr am Herzen.
Im Moment leben wir mit unseren Hunden Nummer 3 und 4 zusammen und es sind die größeren Exemplare. Die beiden verstorbenen waren ein Sheltie und ein ebenso kleiner Mischling. Nun lieben wir unsere zwei Rhodensian Ridgebacks.
Ich gehe nunmehr schon seit über 20 Jahre mit Hunden spazieren und es macht mir auch meist Spaß. Einmal ist da das Wetter, dass nicht immer wirklich lustig ist (findet auch mein älterer "Richi") und zum anderen sind das die vielen anderen Menschen. Treffen wir mal einen anderen Hund, der meine nicht mag, oder anders herum, ist das nie ein großes Problem. Die Hunde brummen ein bischen, manchmal gibt es auch Gerangel, aber so richtig schrecklich ist es bei uns noch nie geworden.
Im Gegensatz dazu habe ich schon so viele Menschen getroffen, die wirklich böse sind. Da gab es welche mit Sprays, andere sind mit abgesägten und zu gespitzten Skistöcken unterwegs, oder man greift sich schon mal einen dicken Ast, um zu drohen. Von den vielen wüsten Beschimpfungen nicht zu reden. Und um eines absolut klar zu stellen, keiner meiner vier Hunde war jemals böse, oder auch nur "knurrig".
Das einzige Problem, dass ich hatte, war mit meiner ersten Ridgeback-Hündin, heute 8 Jahre alt. Als sie zu uns ins Haus kam, war unser Sohn gerade 2 Jahre alt und sie liebte Kinder. Alle Kinder, und damit meine ich alle, wurden immer und überall geliebt, geherzt und geschleckt. Was natürlich sowohl die fremden Kinder, als auch deren Mütter oftmals sehr ängstigte oder auch wütend machte. Da es mir leider nur in 9 von 10 Fällen gelang, die Schleckan griffe rechtzeitig zu verhindern, ergab sich hier natürlich das ein oder andere Problem. Natürlich habe ich mich entschuldigt, und auch die wütenden Worte über mich ergehen lassen und alle Schuld auf mich genommen. Aber grotesker weise sind bei diesen Streiterein nie wirklich schlilmme Dinge gesagt worden.
Viel viel schlimmer waren, und sind die Mütter und Väter mit Kindern, die ohne dass einer meiner Hunde auch nur hinsieht, die regelrechte Hasstiraden loslassen. Diese Eltern impfen heute bereits ihren Kindern, und den Hundehassern von morgen ein, dass alles kein Problem ist, und der Hund einen Fußtritt bekommt, falls er sich nähert.
Natürlich ist ein Kind erst einmal vorsichtig, oder sogar ängstlich, wenn es sich zwei fremden Hunden gegenüber sieht. Ob angeleint oder nicht, spielt keinerlei Rolle. Hier wäre die Aufgabe der Eltern, doch zu beruhigen und auf ein angemessenes Verhalten hinzuweisen. Einfach vorbeifahren, ohne Hektik oder Geschrei. Es passiert nämlich nichts. Und warum ???
Nicht weil ich verantwortungsbewusst bin und meine Hunde niemals frei laufen lassen würde, wären sie gefährlich. Sondern weil ich meine Hunde, sobald ich andere Menschen kommen sehe, zu mir rufe und gegebenenfalls anleine.
Das "zu mir rufen" alllerdings ist für viele ein falsches Signal. Ich rufe meine Hunde zu mir, weil ich niemanden belästigen möchte, und akzeptiere, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder schlichtweg Hunde nicht mögen. Das kann ich zwar nicht verstehen, aber AKZEPTIEREN !!!!
Und nun bin ich auch schon beim eigentlichen Punkt meiner schon ewig dauernden Tiraden. AKZEPTANZ
Warum kann ein Fahrradfahrer oder Jogger sich nicht einfach freundlich bedanken, wenn ich meine Hunde zu mir rufe, damit er ohne Angst und Mühe vorkommt. Meine Hunde und ich haben das gleiche Recht und die gleiche Verantwortung hier und jetzt durch die Natur zu spazieren.
Warum muss mich der Fussgänger oder die Mutter anschreien, meine Köter müssen sofort an die Leine, und es genügt nicht, dass sie beide bei Fuß gehen. Das Signal, dass ich damit setzte sie zu mir zu rufen, lautet nämlich nicht Unsicherheit sondern Freundlichkeit.
Der Fahrradfahrer der, ohne Klingel ausgestattet, von hinten heranrast, kann nicht erwarten, dass ich ihn rieche. Das war übrigens meine bisher tollste Erfahrung, denn dieser hätte mich fast geschlagen, ohne große Angst vor meinen beiden Richis zu haben, die zugegebenermassen erst mal ohne ein Anzeichen von Aggression diesem Intermezzo zusahen. Und ich muss zugeben, dass ich der erste war, der hier geschrien hat (auch keine Wörter, die für Kinderohren bestimmt wären), da er nicht um ein Haar meine Hunde überfahren hätte (und bei seinem Tempo meine ich überfahren) sondern meinen Sohn.
Auch habe ich schon genügend Hundebesitzer gesehen, die ihre Hunde nicht zu sich rufen oder anleinen, obwohl diese Hunde bellen, hochspringen oder den Jogger zu Tode erschrecken, weil sie hochhüpfen und mal "spielerisch" zwicken.
Deswegen meine große große Bitte: Ob mit Hund oder ohne, mit Fahrrad, Kindern, joggend oder einfach zu Fuß. Kann nicht einfach JEDER dem anderen seine Meinung und Neigung zugestehen ? Kann nicht JEDER ein kleines Stückchen auf die Seite gehen ? Oder muss man seinen, manchmal noch un bedarften, Kindern unbedingt einbleuen, alle Hunde würden immer und ohne jeglichen Grund beissen - und man kann sich dann schon mit einem gezielten Fußtritt zu Wehr setzen ? ( Was sich z. B. bei einem Rottweiler doch schwierig gestalten dürfte ).
Mir ist klar, dass diese Zeilen nur an Hundeliebhaber gerichtet sind, da nur ein solcher Interesse an meiner Meinung zeigt, aber genau hier komme ich zu meiner Frage. Hat jemand von Euch eine Idee, wie man den "Gegner" erreichen könnte ? Wie kann man mit Menschen in einen Dialog treten, die dass eigentlich nicht möchten, vielleicht aber doch darüber nachdenken würden, würden sie, und auch nur aus Langeweile auf der Toilette, darüber lesen ?
Ich freue mich auf viele Vorschläge, vielleicht kann man ja noch was retten.
Henny Bluna und Ajali
PS: Es gibt natürlich auch Menschen, die sich dafür bedanken, dass man seinen Hund auf die Seite nimmt, und sie vorbeilaufen können, ohne belästigt zu werden. Allerdings erschrecken wir alle, ob mein Mann, mein Sohn oder ich immer sehr!
ich habe jetzt nicht alle Themen durchgesehen, und bin überzeugt, dass schon andere auf die Idee kamen, aber dieses Thema liegt mir doch sehr am Herzen.
Im Moment leben wir mit unseren Hunden Nummer 3 und 4 zusammen und es sind die größeren Exemplare. Die beiden verstorbenen waren ein Sheltie und ein ebenso kleiner Mischling. Nun lieben wir unsere zwei Rhodensian Ridgebacks.
Ich gehe nunmehr schon seit über 20 Jahre mit Hunden spazieren und es macht mir auch meist Spaß. Einmal ist da das Wetter, dass nicht immer wirklich lustig ist (findet auch mein älterer "Richi") und zum anderen sind das die vielen anderen Menschen. Treffen wir mal einen anderen Hund, der meine nicht mag, oder anders herum, ist das nie ein großes Problem. Die Hunde brummen ein bischen, manchmal gibt es auch Gerangel, aber so richtig schrecklich ist es bei uns noch nie geworden.
Im Gegensatz dazu habe ich schon so viele Menschen getroffen, die wirklich böse sind. Da gab es welche mit Sprays, andere sind mit abgesägten und zu gespitzten Skistöcken unterwegs, oder man greift sich schon mal einen dicken Ast, um zu drohen. Von den vielen wüsten Beschimpfungen nicht zu reden. Und um eines absolut klar zu stellen, keiner meiner vier Hunde war jemals böse, oder auch nur "knurrig".
Das einzige Problem, dass ich hatte, war mit meiner ersten Ridgeback-Hündin, heute 8 Jahre alt. Als sie zu uns ins Haus kam, war unser Sohn gerade 2 Jahre alt und sie liebte Kinder. Alle Kinder, und damit meine ich alle, wurden immer und überall geliebt, geherzt und geschleckt. Was natürlich sowohl die fremden Kinder, als auch deren Mütter oftmals sehr ängstigte oder auch wütend machte. Da es mir leider nur in 9 von 10 Fällen gelang, die Schleckan griffe rechtzeitig zu verhindern, ergab sich hier natürlich das ein oder andere Problem. Natürlich habe ich mich entschuldigt, und auch die wütenden Worte über mich ergehen lassen und alle Schuld auf mich genommen. Aber grotesker weise sind bei diesen Streiterein nie wirklich schlilmme Dinge gesagt worden.
Viel viel schlimmer waren, und sind die Mütter und Väter mit Kindern, die ohne dass einer meiner Hunde auch nur hinsieht, die regelrechte Hasstiraden loslassen. Diese Eltern impfen heute bereits ihren Kindern, und den Hundehassern von morgen ein, dass alles kein Problem ist, und der Hund einen Fußtritt bekommt, falls er sich nähert.
Natürlich ist ein Kind erst einmal vorsichtig, oder sogar ängstlich, wenn es sich zwei fremden Hunden gegenüber sieht. Ob angeleint oder nicht, spielt keinerlei Rolle. Hier wäre die Aufgabe der Eltern, doch zu beruhigen und auf ein angemessenes Verhalten hinzuweisen. Einfach vorbeifahren, ohne Hektik oder Geschrei. Es passiert nämlich nichts. Und warum ???
Nicht weil ich verantwortungsbewusst bin und meine Hunde niemals frei laufen lassen würde, wären sie gefährlich. Sondern weil ich meine Hunde, sobald ich andere Menschen kommen sehe, zu mir rufe und gegebenenfalls anleine.
Das "zu mir rufen" alllerdings ist für viele ein falsches Signal. Ich rufe meine Hunde zu mir, weil ich niemanden belästigen möchte, und akzeptiere, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder schlichtweg Hunde nicht mögen. Das kann ich zwar nicht verstehen, aber AKZEPTIEREN !!!!
Und nun bin ich auch schon beim eigentlichen Punkt meiner schon ewig dauernden Tiraden. AKZEPTANZ
Warum kann ein Fahrradfahrer oder Jogger sich nicht einfach freundlich bedanken, wenn ich meine Hunde zu mir rufe, damit er ohne Angst und Mühe vorkommt. Meine Hunde und ich haben das gleiche Recht und die gleiche Verantwortung hier und jetzt durch die Natur zu spazieren.
Warum muss mich der Fussgänger oder die Mutter anschreien, meine Köter müssen sofort an die Leine, und es genügt nicht, dass sie beide bei Fuß gehen. Das Signal, dass ich damit setzte sie zu mir zu rufen, lautet nämlich nicht Unsicherheit sondern Freundlichkeit.
Der Fahrradfahrer der, ohne Klingel ausgestattet, von hinten heranrast, kann nicht erwarten, dass ich ihn rieche. Das war übrigens meine bisher tollste Erfahrung, denn dieser hätte mich fast geschlagen, ohne große Angst vor meinen beiden Richis zu haben, die zugegebenermassen erst mal ohne ein Anzeichen von Aggression diesem Intermezzo zusahen. Und ich muss zugeben, dass ich der erste war, der hier geschrien hat (auch keine Wörter, die für Kinderohren bestimmt wären), da er nicht um ein Haar meine Hunde überfahren hätte (und bei seinem Tempo meine ich überfahren) sondern meinen Sohn.
Auch habe ich schon genügend Hundebesitzer gesehen, die ihre Hunde nicht zu sich rufen oder anleinen, obwohl diese Hunde bellen, hochspringen oder den Jogger zu Tode erschrecken, weil sie hochhüpfen und mal "spielerisch" zwicken.
Deswegen meine große große Bitte: Ob mit Hund oder ohne, mit Fahrrad, Kindern, joggend oder einfach zu Fuß. Kann nicht einfach JEDER dem anderen seine Meinung und Neigung zugestehen ? Kann nicht JEDER ein kleines Stückchen auf die Seite gehen ? Oder muss man seinen, manchmal noch un bedarften, Kindern unbedingt einbleuen, alle Hunde würden immer und ohne jeglichen Grund beissen - und man kann sich dann schon mit einem gezielten Fußtritt zu Wehr setzen ? ( Was sich z. B. bei einem Rottweiler doch schwierig gestalten dürfte ).
Mir ist klar, dass diese Zeilen nur an Hundeliebhaber gerichtet sind, da nur ein solcher Interesse an meiner Meinung zeigt, aber genau hier komme ich zu meiner Frage. Hat jemand von Euch eine Idee, wie man den "Gegner" erreichen könnte ? Wie kann man mit Menschen in einen Dialog treten, die dass eigentlich nicht möchten, vielleicht aber doch darüber nachdenken würden, würden sie, und auch nur aus Langeweile auf der Toilette, darüber lesen ?
Ich freue mich auf viele Vorschläge, vielleicht kann man ja noch was retten.
Henny Bluna und Ajali
PS: Es gibt natürlich auch Menschen, die sich dafür bedanken, dass man seinen Hund auf die Seite nimmt, und sie vorbeilaufen können, ohne belästigt zu werden. Allerdings erschrecken wir alle, ob mein Mann, mein Sohn oder ich immer sehr!