Hier das Mail vom Wolfsmagazin:
Liebe Wolfsfreunde.
http://www.st-atar.com/iskence_edilen_kurt_sayfa_photos.html
(Achtung! Die Bilder sind schockierend) Anm.: war schon im ersten Posting!
Auf obigem Link sehen Sie die Fotos einer Wolfsfolterung. Das hungrige Tier hatte am 22. Februar 2005 in Malazgirt in der Türkei eine Mülltonne durchsucht und war daraufhin von einer Menschenmenge gefangen worden. Diese folterte das geschwächte Tier 45 Minuten lang, bis es schließlich Erlösung fand und wie ein Häufchen Elend am Boden lag. Ein Privatmann machte während der gesamten Folterung Aufnahmen und spielte sie dem türkischen Fernsehen zu. (Er hat der öffentlichen Verbreitung der Fotos zugestimmt.)
Entgegen vieler Behauptungen im Internet wurde der Wolf weder geschächtet noch missbraucht. Vielmehr wurde er brutal gefoltert, bis er blutend auf dem Boden lag, und anschließend von einem Anatolischen Hirtenhund zerfetzt. Dies berichtet Ozgun Ozturk, Präsidentin einer türkischen Tierschutzorganisation, die das Ganze an die Öffentlichkeit brachte und auch mit Augenzeugen sprach.
Die Männer, die den Wolf gequält haben sind: Ahmet Gurel, Halis Guvenir, Dincer Yazici and Nimet Guvenir. Sie wurden von einem türkischen Gericht zu einer Geldstrafe von umgerechnet je 160 verurteilt. Dies ist meiner Meinung nach eine zusätzliche Verhöhnung des getöteten Wolfes.
Nach Artikel 24 des türkischen Tierschutzrechtes (Animal Porteciton Bill, Law Number 5199) soll jedem, der einem Tier Qualen zufügt, verboten werden, weiterhin Tiere zu halten. Tiere in seinem Besitz müssen beschlagnahmt und neuen Eigentümern übergeben werden.
Die türkischen Tierschutzorganisationen fordern daher, dass die Justiz den Folterern wenigstens ihre Tiere fortnimmt und bittet Sie, entsprechende Protestschreiben zu formulieren oder den unten abgedruckten Protestbrief zu kopieren und an die nachstehenden Adressen zu schicken.
Auch Ozgun Ozturk sammelt die Proteste für ihren Anwalt, um eine Klage gegen die Männer einzureichen. Bitte schicken Sie daher alle e-Mails als KOPIE an Frau Ozturk, indem Sie bei Ihrer e-Mail im Bereich Kopie an: oder CC: die Adresse von Frau Ozturk eintragen:
ozgun@weblebi.com
Protestbriefe bitte an:
info@mus.gov.tr
und
icisleri@mus.gov.tr
Schreiben Sie in Ihren eigenen Worten oder nutzen Sie den nachstehenden Musterbrief.
Wenn Sie in eigenen Worten schreiben, weisen Sie darauf hin, dass Sie nicht verstehen, wie ein angeblich zivilisiertes Land wie die Türkei, das eine Aufnahme in die EU erstrebt, solche Tierquälereien zulässt bzw. so geringfügig bestraft. Machen Sie deutlich, dass Sie es sich überlegen, ob Sie weiterhin Urlaub in einem solchen Land machen wollen und fordern Sie, dass den Verurteilten ihre Tiere weggenommen werden und dass die Regierung alles tut, um zu verhindern, dass so etwas wieder vorkommt.
(Anm. d. Red.: Ich habe schon einige sehr wütende und ausfällige Proteste gelesen und möchte Sie darum bitten, bei Ihren Protestschreiben die nötige Höflichkeit walten zu lassen. Mit wüsten Beschimpfungen erreicht man im Allgemeinen überhaupt nichts oder sogar das Gegenteil. Außerdem stellen Sie sich m. E. damit auf die gleiche Ebene der Personen, die Sie verurteilen)
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Musterbrief
Dear Sir!
We want you to punish the people who tortured the wolf on February 22nd, 2005 in Malazgirt according to Turkish animal protection bill laws 24th article. These people are named Ahmet Gurel, Halis Guvenir, Dincer Yazici and Nimet Guvenir. Please ban them from keeping animals, seize the animals and take their animals into protection in accordance with article 24 of law no.5199.
Best regards,
Ihr Name, vollständige Anschrift und e-mail
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Es gibt auch eine Online-Petition gegen den Wolfsmord, die Sie hier unterschreiben können.
http://www.st-atar.com/iskence_edilen_kurt_sayfa_engels.html
Gehen Sie zu Sign the Petition und geben Sie hier Ihre Daten ein.
Elli H. Radinger
Chefredaktion Wolf Magazin
www.wolfmagazin.de
www.yellowstone-wolf.de