letzte chance...

adjm

Junior Knochen
Hallo!!
Ich bin neu hier: )
Möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Aggi, habe ein Zwillingspärchen und den dazu gehörigen Mann; )
Wir haben zwei Mallorquiner- es sind wirklich Traumhunde... Seit wir die haben, beschäftige ich mich etwas mit den Ausländerhunden und habe mich bei verschiedenen Organisationen als Pflegestelle angeboten!! Möchte einfach irgendwie helfen!
Habe gestern eine Mail bekommen von einer Organisation, die Hilfe brauchen. Es geht um einen kleineren Hund, der seit paar Tagen gelähmt ist und er deswegen getötet werden soll- am Samstag!!! Da der Hund aber seinen Lebenswillen nicht verloren hat und wie ich finde eine Chance verdient hat, spiele ich mit dem Gedanken, ihm die letzte Chance zu geben! Einschläfern kann man ihn immer noch, wenn man merkt, es bringt nichts und er quält sich!! Achso er ist also hinten gelähmt- er hatte einen Unfall mit einem LKW. Er ist auch inkontinent!
Kann mir hier Jemand Tipps und vielleicht auch Ratschläge geben, wie man mit so einem Hund umgeht und hat jemand Erfahrung mit einem Hunderollstuhl??
Bitte!! Es ist dringend!!!!
Liebe Grüße Aggi
 
Hallo was sagen die Ärzte sind die Nerven verletzt?Besteht mit Physiotherapie
eine Heilungschance?Mein Hund war vor 8 Wochen hinten beidseitig gelähmt und auch inkontenent.Heute mit sehr viel Zeit.Liebe und Geduld läuft er trotz anderer Meinung der Ta. wieder.Lg.Michi
 
Der Hund befindet sich noch in irgendeinem seperaten Raum in einer Tötungsstation!! Ich weiß nur, daß er ausbüchsen wollte und von einem LKW erfasst wurde!! Er hat wohl einen Wirbelsäulenbruch. Ich denke da wird nie mehr was gehen... Aber er wird noch von einem TA untersucht!!! Aber er hat keine Schmerzen und ist auch so fit- er hat sich nicht aufgegeben!! Viele gucken mich an wenn ich es erzähle: Ist doch Tierquälerei.... Aber ich denke auch so ein Hund kann doch noch einpaar schöne Jahre erleben. Und einschläfern kann man ihn immer noch!! Der hat doch diese eine Chance verdient!!!
LG Aggi
 
ich kannte mal einen dackel, der hinten gelähmt war.
sein besitzer hat ihm so einen kleine, fahrbahren untersatz gebastelt, wo der hund mit seinem hinterteil draufgesessen ist.
das brettchen hatte unten räder (logisch)....hund ist mit den intakten vorderbeinchen gelaufen, das hinterteil ist quasi mitgefahren :)
 
ich glaub nicht , dass jemand meine Meinung zu diesem Thema lesen möchte ! Ich kenn die Diagnose nicht, aber ein Hund der nicht mehr gehen kann ........ und nicht mehr gehen wird ..... ich red ja gar nicht von laufen oder springen - wir haben einen Hund einschläfern lassen weil er nicht mehr gehen konnte ! gut der war nimma ganz jung und mit seinen 50 kg hätten wir ihn auch nirgends hintragen können !
 
Es kommt dabei an was für eine Hunderasse das ist. Einem Husky zB würde ich so etwas nicht antun.

Bitte bedenke aber das es nicht nur ums "nicht gehen können" geht bei einem Wirbelsäulenbruch. Der Hund spürt auch nicht mehr wenn er urinieren oder Kot ablassen muß!

Dazu kommt das man den Hund immer wieder "umbetten" muß damit er keinen Dekubitus (wundliegen) bekommt.

Wenn er nicht selbständig Harn absetzen kann muß man katheterisieren.

Du kannst den Hund übernehmen, mal gucken inwieweit es sich noch verbessern lässt, aber dann mußt du auch stark genug sein ihn einschläfern zu lassen, wenn es darauf ankommt.
 
adjm schrieb:
Und hat er sich gequält???
hat mir nicht den eindruck gemacht.
er hat gefressen, sich freuen können und ist voller hingabe an seinem herrchen gehangen und umgekehrt.
und schmerzen hatte er ja keine, also.
 
Kurenai schrieb:
Es kommt dabei an was für eine Hunderasse das ist. Einem Husky zB würde ich so etwas nicht antun.

Bitte bedenke aber das es nicht nur ums "nicht gehen können" geht bei einem Wirbelsäulenbruch. Der Hund spürt auch nicht mehr wenn er urinieren oder Kot ablassen muß!

Dazu kommt das man den Hund immer wieder "umbetten" muß damit er keinen Dekubitus (wundliegen) bekommt.

Wenn er nicht selbständig Harn absetzen kann muß man katheterisieren.

Du kannst den Hund übernehmen, mal gucken inwieweit es sich noch verbessern lässt, aber dann mußt du auch stark genug sein ihn einschläfern zu lassen, wenn es darauf ankommt.

das ist auch wieder wahr.
man muß sorgfältig abwägen, immer im sinne des hundes.
 
Das ist mir klar!! Ich würde es nicht ertragen, wenn sich einer hier quälen würde!!
Es ist ein kleiner Mischling- ca.12kg, ca.4-5Jahre alt!!
Liebe Grüße Aggi
 
Habe gerade einpaar Rollstühle gesehen und auch Hunde, die damit sehr gut zurecht kommen und auch glücklich leben!!! Hat Jemand noch Erfahrung mit sowas?? Kann man irgendwo gebrauchte Rollstühle her bekommen??
LG Aggi
 
Hi unter dem Link den ich dir oben geschrieben habe gibts glaub ich auch gebrauchte.Unter diesen www. doggon.de.com bei Produkte sind auch
gebrauchte.Lg.Michi
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke!! Habe es jetzt gefunden!! Habe in einem anderen Forum eine Anleitung zum Selberbauen bekommen!! Ich wußte gar nicht, daß es so viele nette Menschen gibt, die mir helfen wollen!!!
Am Samstag wird der Kleine dort rausgeholt und am Montag einem TA vorgestellt!! Bin gespannt, was er sagt!!!
LG Aggi
 
Mach ich doch!!! Werde erstmal entspannter sein, wenn er morgen da weg ist... Werde über Neuigkeiten berichten!! Danke für die Anteilnahme!! Wenn der Kleine wüßte... Aber vielleicht merkt er es, daß es hier solche Menschen gibt :)
Füge ein Foto bei!!
LG Aggi
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt halt darauf an... inwieweit das Rückenmark und die Nerven geschädigt sind. Ein einfaches röntgen kann darüber Aufschluss geben.

Wenn das alles komplett durch ist dann bedeutet daß, das der Hund nie spüren wird wenn er aufs Klo muß, es kann sein das er seine eigenen Pfoten aufbeisst (weil er es ja nicht spürt), sollte er eine Wunde haben dauert es ewig bis die zuheilt, da die Durchblutung gestört ist. Das vegetative Nervensystem ist auch angeschlagen dann dadurch, Krämpfe können auch auftreten in den gelähmten Gliedmaßen.

Du mußt dir auch über den finanziellen Aufwand im klaren sein, alleine das Kathetermaterial, die Unterlagen usw kosten Unsummen. Ganz zu schweigen davon das es zur Harnwegsinfektionen kommen kann wenn du katheterst (sogar sehr häufig), ein Dauerkatheter würde nicht gehen, weil den reißt er sich sicher raus.

Wenn es nicht komplett durch ist, dann muß man klären inwieweit sich noch Besserung einstellen kann...

Dazu würde ich aber auch eher Spezialisten befragen und keinen "normalen" Tierarzt.
 
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