Kupieren mit 1. Woche???

Ich hatte dies zwar schon mal eingestellt aber es ist passend.
Wie fröhlich wäre wohl die fröhliche Frau Müller -Mopsbesitzerin- wenn sie rund um die Uhr Atemschwierigkeiten hätte: vor dem Fernseher hockend auch, bei jeder Anstrengung bis zu Erstickungsanfällen. Aus der fröhlichen Frau Müller würde ganz schnell eine grämliche Asthmatikerin.
Ihr Mops in der gleichen Situation behält seine gute Laune länger. Weil Hunde sich generell mit schweren Handikaps klaglos und stoisch abfinden. Irgendwann hat sich Möpschen dann doch zu Tode geschnurchelt. Frau Müller weint: "Wie ein Teetöpfchen hat der kleine Liebling immer leise gebrodelt".
Frau Müller ist töricht.
Die Züchter von Möpschen sind kriminell.
Oder wie? Einem Hund durch Selektion die Nase, ja den ganzen Fang, wegzuzüchten, mit "Nebenerscheinungen" wie Basedow, schwere Zahnschäden, Schwerstgeburten, Kollaps der Luftröhre, Hautentzündungen, etc. - wie soll man das nennen?
(Dr.Frankenstein w o l l t e wenigstens kein Monster, sondern den perfekten Übermenschen schaffen - es ist ihm nur nicht geglückt !)
Möpse aber sahen vor hundert Jahren aus wie verkleinerte Boxer. Der Vorderkopf nicht kürzer als beim heutigen Rottweiler.


Weiterlesen auf www.supermops.de
 
DANKE
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Irish !!!!

Die sind ja voll lieb :D
 
dogged schrieb:
Hallo!
Ich finde, dass sich ein Hund damit gewissermaßen "abfindet", dass er keine Rute hat.

Kann ich, teilweise bestätigen..
Ginger ist ja auch ein Kommunikations-Eingeschränkter Hund.
Keine Rute-Grosse Schlappohren-Hängeläftzen.
Wobei die Leftzen noch das geringere Problem darstellen...

Ich habe mich oft gefragt, warum wohl jemand auf die Idee gekommen ist, einen Spaniel die Rute abzuschneiden, ihn aber riesen Ohren mit unmengen an Haaren, in denen sich alles verfängt (Blätter, Äste, usw..) ausstattet.

Trotzderen einschränkungen, hat sie in den meisten fällen keine schwierigkeiten sich anderen Hunden mitzuteilen, sie denkt eben um..
Bei ihr sehen die meisten Hundischen Signale anders aus, weniger deutlich mit kleinen Änderungen..
Aber ich denke ein anderer Hund, kann sie sehrwohl *Lesen*, da ja ein Hund solche Dinge ganz anders sieht, er braucht nicht überlegen, so wie wir es tun:*Was könnte das nun heissen, er weiss es einfach.

Für mich als Menschen, ist es jedoch anfangs schon schwierig gewesen, da ja auch in fast jedem Buch, Hunde mit normalen Ohren und Ruten bei Signalen angebidet sind.
ein grobes Beispiel : ängstlicher Hund..
angelegte Ohren, eingezogene Rute...

Ginger kann weder das eine, noch das andere.
Sie macht sich eben ganz klein,versteckt sich quasi am Boden..

Im grossen und ganzen, glaube ich findet auch sie sich in der welt der Hundesprache gut zurecht, und wir Menschen müssen eben umdenken und genauer hinsehen..und in zukunft alles daran setzen, kupieren für unser Schönheitsempfinden zu verbieten.

Liebe Grüsse
Nina
 
Ja, der Hund gewöhnt sich schon an seine "Gebrechen".
Ich hatte früher selbst einen schwarzen Cockerrüden mit kupierter Rute. Auch hat er zu Ohrentzündungen geneigt.

Was ich jetzt aber einschrenken würde, rein auf Grund der Erfahrungen die ich persönlich gemacht habe ist, nicht jeder andere Hund versteht auf anhieb diese eingeschrenkte Komunikation. Er muss es auch erstmal lernen, sprich viel Kontakt zu den unterschiedlichsten Hunderassen.

Meiner hat hier zum Beispiel ein riesen Problem mit einem Hund in unserer Gegend, einem Mix aus Akita inu und Chow-Chow. Dieser Hund hat einen, von Natur aus, steif aufgerichteten Gang und eine auf den Rücken geringelte Rute. So das es ständig aussieht als würde er in Imponiergehabe durch die Gegend laufen.
Wenn mein Hund den sieht ist er vollkommen irritiert und fühlt sich sofort blöd angemacht von dem, obwohl das offensichtlich gar nicht die Absicht des Hundes ist. Er ist ein ganz braver und hervoragend erzogen.
Aber Bub bekommt bei diesem Aussehen die Krätze und fängt an zu bellen und sich ebenfalls in Imponierpose zu werfen. Wenn die sich so treffen würden wären Probleme und Missverständnisse schon mal sicher.
 
Gothic schrieb:
Was ich jetzt aber einschrenken würde, rein auf Grund der Erfahrungen die ich persönlich gemacht habe ist, nicht jeder andere Hund versteht auf anhieb diese eingeschrenkte Komunikation. Er muss es auch erstmal lernen, sprich viel Kontakt zu den unterschiedlichsten Hunderassen.

Sowas hab ich auch mal gelesen! Ich glaub, in einem Buch über Rudelhaltung. Da stand drinnen, dass Hunde je nach Rasse unterschiedliche "Eigenarten" haben, mit denen sie auch mal erst umgehen müssen. So hat zB ein Schäfer einen komplett anderen Gang als ein Retriever, und daher ist viel Kontakt zu anderen Hunden auch wichtig, um solche Dinge zu lernen und nicht alles als Drohgebärde zu verstehen... so in etwa stand das da drinnen! :)
 
Kann es sein, dass du das Buch
"Hunde sind doch Rudeltiere" von Gurdrun Beckmann gelesen hast?

Da gibt es das Kapitel "Sprachschwierigkeiten unter Hunden" wo sie genau darauf eingeht.

Zitat: "....Ihre Muttersprache ist die Körpersprache: Wie sich ein Hund bewegt, wie er den Schwanz hält oder die Beine setzt, das hat für andere Hunde einen hohen Mitteilungswert. (...)Körpersprache ist nicht bei allen Hunden gleich. Es gibt angeborene, rassespezifische "Dialekte". ..."
 
Allerdings als verantwortungsvoller Hundebesitzer geht man in einen Welpenkurs oder läßt seinen Welpen mit anderen Hunden spielen.
Diese Problematik hat sich mir noch nie gestellt, da meine Hunde immer sehr gut sozialisiert waren/sind.
Eben z.B. das Bully nicht hochgehoben wird wenn er Angst vor einen anderen Hund hat, oder wenn er winselt/Quietscht das ich nicht hysterische werde und meinen Hund wegreiße während eines Spiels.

Für mich als Menschen, ist es jedoch anfangs schon schwierig gewesen

Das ist es eher, meine Beiden haben keine Schwänze (ja der Bully sein Schweinsschwanzerl).
Beide können sich problemlos verständigen untereinander und auch mit anderen Hunden.
An Jack sieht man ob er ängstlich ist oder nicht, seine Augen, seine Haltung schreit förmlich: ich hab' Angst ob da jetzt zusätzlich ein Schwanz eingekniffen ist oder nicht spielt keine Rolle mehr (hundisch gesehen).
Bei Bully deto.

Die Einzigen die mit meinen beiden Prob's hatten sind Menschen, die nie wissen woran sie sind, weil sie keinen Schwanz sehen.
Wobei die Wenigsten wiederum wissen das ein Schwanz aus Agression heraus auch wedelt........und sich der Hund garantiert nicht darauf freut einen zu begrüssen.
 
Gothic schrieb:
Kann es sein, dass du das Buch
"Hunde sind doch Rudeltiere" von Gurdrun Beckmann gelesen hast?

Da gibt es das Kapitel "Sprachschwierigkeiten unter Hunden" wo sie genau darauf eingeht.

Zitat: "....Ihre Muttersprache ist die Körpersprache: Wie sich ein Hund bewegt, wie er den Schwanz hält oder die Beine setzt, das hat für andere Hunde einen hohen Mitteilungswert. (...)Körpersprache ist nicht bei allen Hunden gleich. Es gibt angeborene, rassespezifische "Dialekte". ..."

Ja, genau das hab ich gemeint! :)
 
@Haflingerin.
Klar, find ich auch wichtig den Hund richtig zu sozialisieren.
Meiner war auch in der Welpenspielstunde. War bis zur elften Woche bei seinen neuen anderen Geschwistern und hatte ständigen Kontakt und Erziehung durch beide Elternteile (Rüde und Hündin).
Sie trotzdem hat er einen Hund getroffen dessen angeborenes Verhalten er nicht einschätzen kann. Ok, dies ist ein Hund mit extremer Körperhaltung aber die gibt es ja nun auchmal.
Mich hat das schon überrascht und ließ mich darüber nachdenken.
 
Gothic schrieb:
Meiner war auch in der Welpenspielstunde. War bis zur elften Woche bei seinen neuen anderen Geschwistern und hatte ständigen Kontakt und Erziehung durch beide Elternteile (Rüde und Hündin).
Sie trotzdem hat er einen Hund getroffen dessen angeborenes Verhalten er nicht einschätzen kann

Sozialisieren geht ja weiter, das man im Welpenkurs ist (man trifft dort verchiedene Rassen), bei sich zu Hause den Welpen mit allen "normalen" Hunden spielen läßt.
Dann lernt der/die Kleine von Kindsbeinen an das Vielfalt eben normal ist.

Umgemünzt, ich erwürge auch niemanden daraufhin weil er steirisch oder tirolerisch redet und ich nicht immer alles verstehe.
 
Nix für ungut, vielleicht hab ichs gerade in den falschen Hals bekommen.
Aber ist es jetzt dringen Notwendig, das ich in jedem Threat die kompletten ausbildungsmäßigen Werdegang wiederholen muß?
Hörte sich gerade so an als wolltest Du sagen, er war in der Welpenschule und hatte danach null Kontakt zu anderen Hunden.

Kurze Aufklärung: Er kommt von verantwortungsvollen Züchtern, hat eine Welpenschule besucht, geht weiterhin in die Hundeschule, ist durch Wesenstest und Sachkunde gekommen (sogar mehrmals) und mit Bestnoten. Ja er hat Hundekontakt und wir gehen öfter mit anderen Hunden spazieren und spielen.
Er ist auch Degility gegangen und hat als Therapiehund gearbeitet.

Also kann es scheinbar doch zu ungereimtheiten kommen, auch wenn ich denke das ich schon viel in seine Ausbildung investiert habe. Ganz ohne Probleme ist er trotzdem nicht.

Das was ich geschrieben habe sollte ja auch nur zeigen das solche Verständigungsschwierigkeiten unter Hunden existieren können, vollkommen offengelassen aus welchen Gründen. Die kann man ja nur im jeweiligen Fall erfahren.

Also nix für Ungut, ich wollte Dich damit in keinster Weise irgendwie persönlich angreifen.
 
kupieren ist nur erlaubt in österreich, wenn es tiermedizinisch notwendig ist.

d.h. wenn ein tier eine verletzung am ohr hat und man aus gesundheitlichen gründen das ohr wegschneiden muss.

aber wer seinen hund unbedingt kupiert haben will, der geht sowieso ins ausland nach tschechien oder ungarn.

TIERQUÄLEREI ist das.
man schneidet doch einer katze auch nicht so zum spaß den schwanz ab.

jeder der sowas macht gehört bestraft.

teilweise gibt es sogar hundeausstellungen, wo kupierte junghunde gar nicht mehr gerichtet werden, weil das kupieren verpönt ist.


RECHT SO !!!!!
 
aber wer seinen hund unbedingt kupiert haben will, der geht sowieso ins ausland nach tschechien oder ungarn

Warum ?
Es ist nicht überall Kupierverbot in Ö.
Warum denkt Jeder das in Ö das Kupieren verboten is, das stimmt ja ger net !!!!

Nochmal das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, da es sogennante "Klauseln" gibt, ergo zur Rassestandarterhaltung, zum Erhalt des Rassebildes e.c.t. und da kann im TschG drinnen stehen was will, wenn ein Bundesland eine solche "Klausel" hat könnte man auf Teufel komm raus kupieren, wenn man das will.

Immer diese Auslandsgschitln', BILLIGER is darum gehen die Meisten hin
*meine Güte* :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:


Hörte sich gerade so an als wolltest Du sagen, er war in der Welpenschule und hatte danach null Kontakt zu anderen Hunden.

Ich hab' das so verstanden, das er lange bei seinen Eltern war, dann im Welpenkurs, danachj nix merh mit Hundekontakt.

Danke für die Aufklärung :D
 
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