Kastration eines Zuchtrüden!

Mausilla schrieb:
Ich denke mal, wenn sie die Rasse generell nicht mehr züchten will, ist das vielleicht eine ganz persönliche Entscheidung. Das muß nicht zwingend etwas mit Erbkrankheiten zu tun haben. Aber über diese Entscheidung ist die Züchterin auch niemand Rechenschaft pflichtig.
Wenn der Rüde kastriert wurde, dann vielleicht, weil sie noch andere Zuchthündinnen hat und Unfälle vermeiden will. Die Alternative wär ja nur ständiges aufpassen oder Abgabe des Rüden.[/QU


Ist klar, aber wenn ich diese Antwort bekomme, nach dem ich einen zu Tode verurteilten Hund aus dieser Zucht habe, wem wundert es , das ich mir keinen Hund mehr von einem Züchter nehme?
 
Hallo,
tut mir leid um Deinen Hund. Um welche Krankheit ging es da?
Das Verhalten der Züchterin ist zu vergessen. Du hast das Pech gehabt, an ein A...loch zu geraten, nur es sind bei weitem nicht alle so...Jedoch sollten solche Sachen sofort an den Zuchtverband (Zuchtwart, Vorsitzenden der Verbandskörperschaft) gemeldet werden. Nur wenn bekannt wird, dass es bei Verpaarungen grobe, erblich bedingte Probleme gibt, dann können in Zukunft ähnliche Verpaarungen vermieden werden.
Schadenersatzforderungen gerichtlich einklagen ist so eine Sache - ist halt fraglich, ob man sich darauf einlassen will.

Einschränkung des Zuchtalters bei Rüden: Ist unterschiedlich je nach Rasse, diese Einschränkungen machen die Verbandskörperschaften.

Grüsse,
Valerie
 
sheila6262 schrieb:
wen wundert es , das ich mir keinen Hund mehr von einem Züchter nehme?

Auf diesem Stand bin ich derzeit auch ! Wobei ich jetzt doch zu einem Welpen vom Züchter tendiere ! Nur es vergeht kein Tag wo nicht in irgendeinem Forum ein Züchter als schwarzes Schaf entlarvt wird, die Unsicherheit steigt ! Ich bin hin und hergerissen zwischen Notfallshund aus dem Tierschutz mit Vorgeschichte (sowas hab ich eh schon zu Hause) oder Rassehund vom Züchter !
 
Mir geht es sicher um keine Schadensersatzforderung,nur sollte so manchen auch klar sein, warum manch einer sagt nie wieder einen Hund von einem Züchter!

Mehr will ich über dieses Thema gar nicht sagen, denn einerseits wird drauf hingewiesen das Züchter nicht gleich Züchter ist!
Und wenn man eine Frage stellt heißt es, der Züchter ist nicht verpflichtet .....!
 
natürlich ist der züchter nicht verpflichtet, jedoch denke ich, einer der nix zu verbergen hat, würde einem sagen, warum er dies oder jenes so tut oder nicht tut...
ich weiß ja nicht, wie das bei euch in österreich ist, aber bei uns in deutschland gibt es einen dachverband, den VDH. dieser verband ist untergliedert in vereine, soviel ich weiß ein verein pro rasse (kann aber sein, dass ich mich täusche, ich weiß nur sicher, dass es bei den beagles so ist). der VDH schreibt vor, dass wer unter seinem namen züchtet diverse untersuchungen machen muss usw. er hat einfach die strengsten auflagen und nicht jeder "züchter" bekommt eine "lizenz" um in einem dem VDH untergeordneten verein zu züchten. das ganze ist natürlich immer noch keine garantie, dass jeder hund gesund ist ABER es besteht die größte wahrscheinlichkeit, dass man einen gesunden hund bekommt. des weiteren ist es möglich eine art akteneinsicht zu bekommen. d.h. man kann dort über seine hunde und sämtliche vorfahren alles erfahren. da sind sämtliche untersuchungsergebnisse dokumentiert usw.
UND die VDH-Züchter die ich kenne, geben bei der abgabe der welpen IMMER eine liste mit den namen und telefonnummern der anderen welpenkäufer weiter, DAMIT diese sich treffen und austauschen können!!! ich denke, jeder der das nicht macht, hat etwas zu verbergen...

gruß, katharina - die leider keinen vdh-beagle hat, und inzwischen wesentlich schlauer ist!!!
 
Camilla2005 schrieb:
Auf diesem Stand bin ich derzeit auch ! Wobei ich jetzt doch zu einem Welpen vom Züchter tendiere ! Nur es vergeht kein Tag wo nicht in irgendeinem Forum ein Züchter als schwarzes Schaf entlarvt wird, die Unsicherheit steigt ! Ich bin hin und hergerissen zwischen Notfallshund aus dem Tierschutz mit Vorgeschichte (sowas hab ich eh schon zu Hause) oder Rassehund vom Züchter !

Du musst halt wirklich genau schauen und nachfragen. Und vor allem nicht am falschen Ende sparen. Ich kenne derzeit so einige die eigentlich etwas ganz anderes haben wollten und um ein paar Euro zu sparen sich etwas anderes gekauft haben. Ich erwarte jetzt schon mit Schrecken das einige dieser Hunde wieder in der Vermittlung landen werden, da der Züchter gänzlich falsches versprochen hat udn die Leute nicht nachgedacht haben nur weil si esich 200-300 euro ersparen.

Sicher hört man eher von schlechten Züchtern, wie überall verbreiten sich Negativwerbung schneller als Positivwerbung. Das ist nichts neues.

Wenn ein Hundheute zubeisst liest du es auch überall. Wenn 100 andere täglch des Menschen bester Freund sind und sein Leben bereichern, liest du das jedoch selten irgendwo.
mfg Uschi & Rudel
 
Zuletzt bearbeitet:
sheila6262 schrieb:
Mehr will ich über dieses Thema gar nicht sagen, denn einerseits wird drauf hingewiesen das Züchter nicht gleich Züchter ist!
Und wenn man eine Frage stellt heißt es, der Züchter ist nicht verpflichtet .....!

Liebe Erika was wolltest du hören? Er ist leider nicht verpflichtet, darum ist es auch wichtig sich vorher genau zu erkundigen, viele Male- am besten schon vor dem Wurf- zu Besuch kommen usw.

Mal abgesehen davon, was würde es für dich ändern wenn du z.B wüsstest der Rüde wurde kastriert weil er eben schlechtes vererbt hat? Wäre das deiner Meinung nach falsch gewesen? Sollte eine rmeiner Hündinnen eine Erbkrankheit vererben-d.h. wenn es mehr als einen Vorfall gäbe- dann würde ich sie auch aus der Zucht nehmen und kastrieren.

Übrigens der Züchterin wurde kaum "etwas" entzogen wenn sie im selben Verband eine andere Rasse weiterzüchtet. Denn wen sie dir die Zuchterlaubnis entziehen dann gilt das für alle Rassen. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, selbst wenn der Rüde Krankheiten vererbt haben sollte. Denn dagegen ist niemand gefeit den es sind immer noch Lebewesen und keine Maschinen.

Interessant wäre was dein Hund für Krankheiten hatte, inwieweit die wirklich vererbbar wären usw.
mfg Uschi & Rudel
 
Husky schrieb:
Liebe Erika was wolltest du hören? Er ist leider nicht verpflichtet, darum ist es auch wichtig sich vorher genau zu erkundigen, viele Male- am besten schon vor dem Wurf- zu Besuch kommen usw.

Mal abgesehen davon, was würde es für dich ändern wenn du z.B wüsstest der Rüde wurde kastriert weil er eben schlechtes vererbt hat? Wäre das deiner Meinung nach falsch gewesen? Sollte eine rmeiner Hündinnen eine Erbkrankheit vererben-d.h. wenn es mehr als einen Vorfall gäbe- dann würde ich sie auch aus der Zucht nehmen und kastrieren.

Übrigens der Züchterin wurde kaum "etwas" entzogen wenn sie im selben Verband eine andere Rasse weiterzüchtet. Denn wen sie dir die Zuchterlaubnis entziehen dann gilt das für alle Rassen. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, selbst wenn der Rüde Krankheiten vererbt haben sollte. Denn dagegen ist niemand gefeit den es sind immer noch Lebewesen und keine Maschinen.

Interessant wäre was dein Hund für Krankheiten hatte, inwieweit die wirklich vererbbar wären usw.
mfg Uschi & Rudel

Du hast sicher nicht unrecht damit, was mich an der ganzen Sache halt sehr geärgert hat, war da sie meinte noch nie einer ihrer Hunde hat jemals eine Krankheit gehabt!

Er hatte Epilepsie, Herzfehler, Asthma (ich weiss, bei Hunden nennt man es nicht so, aber im Grunde war es dasselbe), schwere HD, Unterzucker!
 
sheila6262 schrieb:
Er hatte Epilepsie, Herzfehler, Asthma (ich weiss, bei Hunden nennt man es nicht so, aber im Grunde war es dasselbe), schwere HD, Unterzucker!

NA DA IST EINIGES VERERBBAR :o(

ber manche Züchter kann man echt nur den Kopf schütteln. Es mag sein das keiner ihrer Hund ekrank war, es reicht wenn er Träger ist und dies vererbt.mfg Uschi & Rudel
 
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