junger und alter Hund?

Terrorterrier

Super Knochen
Eine Frage die mich schon lange beschäftigt.

Ist es sinnvoll einen alten und einen jungen Hund zu halten?

Bisher war meine Meinung immer NEIN wenn nur eine Person da ist die sich um die Hunde kümmern kann.

Denn ein junger Hund braucht viel Bewegung und möchte gefördert werden. Ein alter Hund hingegen möchte bestimmt seine Ruhe? Ich rede von einem Hund ab 12 Jahren.

Desweiteren sind lange Spaziergänge nicht wirklich möglich. Sprich ein Hund würde immer zu kurz kommen? Oder irre ich mich?

Hat Jemand einen alten und einen jungen Hund? Wie funktioniert das bei euch?

LG
 
Also mit einem alten Hund über 12 kann ich nicht dienen. Meine Maus ist jetzt genau 9,5 Jahre und die zweite wird (ca) im Nov 4. Dakota braucht schon sehr viel Bewegung, will spielen, toben, was zu tun haben. Flori hingegen will zwar noch gerne spazieren gehen, aber wildes toben ist nicht so ihres. Und Hundesport oä braucht sie auch nicht.

Ich trainiere mit Dakota ca. 5 mal pro Woche. Entweder nehme ich Flori mit und sie darf zusehen und evt. je nach Laune auch ein bisschen was machen. Oder ich gehe vorher mit ihr und sie darf zu Hause bleiben. Das entscheide ich immer ganz spontan.
Flori hat Dakota auch ganz gut im Griff. Wenn sie ihr zu wild wird gibt es eine deutliche "Ansage" und dann ist Schluss. Das akzeptierte die "Kleine" auch sehr gut.

Ich denke schon, dass man auch einen noch älteren und jungen Hund gemeinsam halten kann. Kommt halt immer auf Hund und Halter an. Wenn man bereit ist sich mit beiden Hunden auch getrennt zu beschäftigen und dem alten der junge nicht zu wild ist, warum nicht? Manche alte Hunde blühen auch wieder auf, wenn ein junger dazukommt.
 
Ich denke schon, dass man auch einen noch älteren und jungen Hund gemeinsam halten kann. Kommt halt immer auf Hund und Halter an. Wenn man bereit ist sich mit beiden Hunden auch getrennt zu beschäftigen und dem alten der junge nicht zu wild ist, warum nicht? Manche alte Hunde blühen auch wieder auf, wenn ein junger dazukommt.
jetzt wollte ich gerade losschreiben aber tibetan hat mir die arbeit abgenommen. :D
 
Wenn man bereit ist sich mit beiden Hunden auch getrennt zu beschäftigen und dem alten der junge nicht zu wild ist, warum nicht?

Das sollte man sowieso tun, egal wie alt die Hunde sind, wenn man mehr als einen hat!

Ich bin froh, dass meine nur ein Jahr auseinander sind. So verbringen sie viel Zeit miteinander, spielen viel und können sich richtig auspowern. Allerdings, falls es mal einen nicht mehr geben sollte, würde ich mir einen jungen dazu holen und halt drauf schauen, dass der ältere seine Ruhe bekommt, die er braucht. Why not?
 
Ja also das sowieso. :)

Aber wie siehts aus wenn man mit dem jungen Hund normalerweise viel unternimmt? Den alten Hund kann man ja wirklich nicht überall mitnehmen. :o
Vorallem, ein alter Hund muss ja öfters runter, oder(?).
 
Bei uns ists so Hündin 12 ... Rüde 4 ... Hündin 1,5 Jahre.

Kara spielt noch mit wenn sie mag ... ist es ihr zu viel meckert sie die jüngste an. Zum toben hat die jüngste Aslan und das passt.
Kara muss nicht öfter runter als die Anderen und zu langen spaziergängen schleppe ich sie auch nicht mit da sie am liebsten schläft.
Kara wird beschäftigt mit dem was sie mag und die anderen auch, zu kurz kommt keiner da wir gut eingespielt sind (und ich bin unter der woche mit allen alleine).
 
Desweiteren sind lange Spaziergänge nicht wirklich möglich. Sprich ein Hund würde immer zu kurz kommen? Oder irre ich mich?

Hat Jemand einen alten und einen jungen Hund? Wie funktioniert das bei euch?

LG

Bis zum heurigen Frühling war ich mit meinen vier Hunden (15, 14, 9 und fast 2 Jahre) immer gemeinsam auf unseren täglichen Spaziergängen (1,5 bis 2 Stunden), dann hatte Rodos (15) zuerst einen Schlaganfall, dann einen Autounfall, dann hat Bonita (14) mit ihrem Rücken und Hintergestell angefangen und ich musste mich völlig neu orientieren. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen hat es sich wieder super eingespielt. Morgens und mittags gehen alle gemeinsam, das ist überhaupt kein Problem, am späten Nachmittag drehen wir auch eine halbe Stunde gemeinsam eine Runde, dann bring ich die beiden Oldies heim, lass sie im Garten und geh mit den zwei Jüngeren noch einmal eine Stunde oder länger raus.

Salsa ist auch zusätzlich zweimal die Woche beim Agilitytraining und auf unseren gemeinsamen Spaziergängen, wenn die Oldies viel schnüffeln und langsam nachschleichen, mach ich mit Enana und Salsa ein paar Übungen und Tricks, so sind die Beiden auch schön ausgelastet.

Es ist sicher nicht so einfach mit Jung und Alt und es braucht schon einiges an Organisation, aber wenn man will, dann geht auch das und ein Junghund kann für so einen Alten schon auch eine Bereicherung sein. Zumindest meine lassen sich dadurch, dass wir in einer Gruppe gehen, viel besser zum spazierengehen motivieren, als wenn ich jetzt nur mit einem Oldie alleine wäre.

Und was ich auch noch sagen muss: ein Garten ist, wenn man alte Hunde hat, schon ein großer Vorteil, den ich auf keinen Fall mehr missen möchte.
 
meine Hündin ist 7 und mein neuer Hund 8 Jahre alt

da gehts jetzt nicht so ums Alter aber seitdem ich den 2ten Hund habe gibts die volle Action in der Bude, die führen sich auf wie junge Hunde

meine Hündin ist auf jeden Fall aufgeblüht.......................und glücklicher als vorher
 
der Lucky war 8 wie der Romeo eingezogen ist ( mit seinen 7 wochen) ....

UNd ja.. der Romeo ( wie er größer war) hat dann seine nötige bewegung bekommen, aber.. nachdem ich wieder zu Hause war.. gabs dann immer ur viel.. Zeit für den kleinen.. , und es passt alles noch immer =)

aja.. und ich finde es heute.. noch super, dass es so gekommen ist, der Lucky.. hat soviel beim Romeo getan.. ihn erzogen etc.. =) dementsprechend.. würd ich es nochmals so machen, wenn mich jemand vor die Entscheidung stellen würd
 
Danke für die Infos.

In den meisten Fällen sind aber die alten Hunde schon da gewesen und der junge Hund erst dazu. Wie siehts umgekehrt aus? :o
 
Hmm, umgekehrt kenn ich nur wenig und da ists oftmals leider net gut ausgegangen.
Grundsätzlich find ich persönlich einen Altersunterschied von 2-6 Jahren optimal. Alles was früher oder später zurtrifft, da kommts auf beide Hunde drauf an (tuts natürlich sonst auch, aber da noch mehr), auf die Lebensumstände der HB, also ob sie sich mit beiden "Extremen" auseinandersetzen können, beiden gerecht werden können. Denn sowohl bei zu "jungen" als auch bei zu "alten" Hunden, muss man sich, so wie ich das bisher sah, mit zusätzlichem Engagement und Problemen auseinandersetzen. Ein Patentrezept gibts wie immer bei Lebewesen nie.
Doch was ich so miterlebt hab, gelingts am besten, wenn der Altersunterschied nicht zu groß ist, die Temperamente nicht zu unterschiedlich sind.
 
Eine Frage die mich schon lange beschäftigt.

Ist es sinnvoll einen alten und einen jungen Hund zu halten?

Bisher war meine Meinung immer NEIN wenn nur eine Person da ist die sich um die Hunde kümmern kann.

Denn ein junger Hund braucht viel Bewegung und möchte gefördert werden. Ein alter Hund hingegen möchte bestimmt seine Ruhe? Ich rede von einem Hund ab 12 Jahren.

Desweiteren sind lange Spaziergänge nicht wirklich möglich. Sprich ein Hund würde immer zu kurz kommen? Oder irre ich mich?

Hat Jemand einen alten und einen jungen Hund? Wie funktioniert das bei euch?

LG

meine eltern haben die dackeloma (11) und den chihuahua jungspund mit noch nicht mal 1 jahr.

ich kann nur sagen es funktioniert hervorragend, weil der junge die alte wieder richtig in schuss gebracht hat. sie war vorher eher abgeschlagen und ist sehr viel herumgelegen und seit milano eingezogen ist, hat sie eine richtige aufgabe. sie hat sich seiner voll angenommen und sieht es als ihre aufgaben, ihn zu "erziehen".

natürlich gibt es da und dort auch reibungspunkte, wenn der junge zu frech wird oder rüppelhaft zur oma ist. dann greifen wir ein und weisen ihn zu recht. aber gesamt gesehen kann ich sagen, dass ich es auf jeden fall wieder machen würde.

und wegen dem spazieren gehen sehe ich da kein großes problem: wenn der ältere nicht mehr so fit ist geht man einfach getrennt!
 
Meine Blacky wird auf ca 9 Jahre geschätzt, leider kommt sie mir oft älter vor :(

Vor einem halben Jahr ist dann die 1 1/2 jährige Chili dazugekommen und Blacky ist richtig aufgeblüht. Wenn sie spielen, hetzt Blacky Chili oft richtig durch die Gegend, dass es einfach nur eine Freude ist, zuzusehen :)

Wir sind eigentlich immer zu 3. unterwegs. Es ist dann eben oft so, dass Blacky gemütlich durch die Gegend trottet, während Chili vor- und zurückschießt, ich sie auf Stämme uä springen lasse, Zapfen schieße...
Dadurch kommen eigentlich beide beim gemeinsamen Spaziergang nicht zu kurz.

Nur wenns sportlicher wird (skaten, radfahren) ist nur Chili dabei (und zieht das faule Frauchen durch die Gegend ;) )
 
mein rüde ist 12 jahre und meine neue maus ist 4 monate alt, meine alter hund lebt richtig auf spielt mit der kleinen und ist viel agiler seit wir sie haben.also ich wahr am anfang auch nicht sicher aber es hat vom ersten tag an gut funktioniert.
lg
bello
 
Schon.. aber hat hier den Niemand das genaue Gegenteil gemacht?
Zum jungen Hund einen alten Hund dazu? :sweatdrop:

Ich kann dich total gut verstehen - ich wein ein bissi mit dir....
Aber bei einem kann man sich ja mal einig sein - nämlich dabei das wenn ein junger Hund zu einem älteren kommt der ältere aufblüht und wieder eine Beschäftigung hat und mehr Esprit erlangt find ich persönlich wunderschön :)
Ahja ich bekomme bald einen älteren Hund (ca. 7 Jahre) zu einem jüngern (3 Jahre geworden) - freust dich wieder :D
 
Ich hab einmal eine 12-jährige Hundedame zu meinem ca 8-jährigen Rüden in Pflege genommen. War absolut kein Problem;)
 
Ich habe es umgekehrt gemacht und den jungen zum "alten" geholt... die beiden Mädels trennen 7 Jahre, was jetzt noch nicht extrem ist, und die ältere ist ja grundsätzlich auch noch fit. Sie haben aber völlig unterschiedliche Bewegungsbedürfnisse. Die ältere war schon immer eine gemütliche, die zwar gerne spazieren und wandern geht, aber auch gerne rastet, und die kleine ist eine Rakete, die überhaupt kein Sitzfleisch hat, und am liebsten Tag und Nacht laufen möchte. :D

Besonders im Sommer wird es der älteren schnell zu viel (mit heißem Wetter konnte sie noch nie viel anfangen)... da wird ihr zu warm und sie hat schnell genug. Wir haben es so gelöst, dass wir zB bei heißem Wetter, wo die große nicht so Lust hat, der jungen Bewegung und Beschäftigung auf einer Wiese oder den Feldern bieten (zB Nasenarbeit, Frisbee werfen, etc.), wo man als Mensch viel herumsteht bzw. mehr im Kreis läuft. Die ältere kann dann unter einem großen Baum liegen oder ihre Pfoten in einem Bach kühlen und die Kleine kriegt trotzdem ihre Arbeitsration.

Da haben wir halt so unsere Plätzchen. Und wenn nötig, wird eben die Kleine bewegt und die Große kann rasten, aber trotzdem an vorderster Front mit dabei sein. :D
 
Ich sehe das Problem weniger beim Alter, als beim "Einzelhund". Kann sein, dass ein Hund ziemlich beleidigt reagiert, wenn nach vielen Jahren Einzelhundedasein ein zweiter dazukommt.
Sonst erlebe ich immer, dass junge Hunde auch ein Jungbrunnen für die Oldies sind.
In unserem familiären Großrudel ist der älteste 14, die jüngste grad vier Monate, und dazwischen 12, 6, 5 und 3 Jahre. Der Oldie und die dreijährige spielen immer wieder mal miteinander.

Klar ist es notwendig, die Hunde getrennt zu beschäftigen. Bei der Mehrstundenwanderung können die alten nicht mehr mit, für die jungen ist das aber notwendig.

Birgit
 
Oben