Hundi muss jede STunde

Es gibt für Welpen und Hündinnen, die das nicht irritiert, so Klebebeutel, die am Bauch befestigt werden - gabs jedenfalls vor vierzehn Jahren - Einfach vor dem Termin abholen, befestigen und Gassigehen........
Wenn es die Teile nicht mehr gibt - eine flache Plastikschale unterschieben - aber vorher gut mit klarem Wasser ausspülen und dann in ein ausgekochtes verschließbares Gefäß - aber bitte kein Senf oder Gurkenglas, das kann man garnicht so gut ausspülen, daß es den PH-Wert nicht verändert.
Deswegen würd ichs auch nicht aufziehen vom Boden, das habe ich uch mal gemacht und dann haben die im Labor festgestellt, daß mein Hund Vogelparasiten im Urin hatte:eek::D
 
:D:D:D vogelparasiten!
nö, wenn du runter gehst, plastikbecher mitnehmen, drunterhalten. hab sogar ich geschafft bei meiner maus (nach dem 2. anlauf)
wurde eh schon alles gesagt. klar geht sie mit dir lieber mit pipimachen, verm. gibts da mehr action als bei herrli.
wie gesagt, stündlich ist ech nicht ganz normal. nach dem aufwachen hab ich allerdings so gut wie nie gewartet, denn das war wie das amen im gebet. aufwachen, 2 schritte gehen, hinhocken. da musste ich seeeehr schnell sein.
protest? nein, sicher nicht! das würde evtl. passieren, wenn du sie bewusst alleine lässt, für 2,3 stunden. und ja, geben tuts das schon. meine war ca 6 monate, war vorher draussen, dann war ich einkaufen, beim zurückkommen war die wohnung ein chaos und hinterlassenschaften fand ich auch. war bei meinen beiden hündinnen der fall. allerdings nur 1-2x. dann nicht mehr (dann gabs nur noch zerstörte pflanzen, zerbissene hausschuhe:D). hat sich alles rasch gelegt.
also zuerst mal ta abklärung, dann weiter sehen.
lg heidi
 
blöde frage aber warum sollte der ta nötig sein wenn der hund nachts problemlos durchhaltet :confused:?
bei einer blasenentzündung kann er doch nachts nicht bis zu 9 stunden durchhalten?
 
So, das "Kind" hat jetzt einen Namen. Nennen wir es nicht Protest, ok, nennen wir es "Welpie will jetzt Aufmerksamkeit". Und wie...!

Nachdem mir gestern vor die Füsse gepinkelt wurde, heute am Frühstückstisch ebenfalls, dazwischen bei meinem Mann aber nie was passiert, kristallisiert es sich immer mehr und deutlich raus.

Gerade vorhin eben auch. Folgende Situation.
Welpie war lange brav, ich gedenke zu gehen (waren bei meinem Papa zu Besuch), setze dem Hund nochmal eine Grenze, Welpe beschwichtigt, ich versuche den Befehl durchzubringen und gehe deswegen hinterher, da steht sie vor mich hin und pinkelt. Sowas von mehr als deutlich.
Ich hab geschumpfen, das hat ihr nicht gepasst, ich setze nach und stehe auf und da lässt sie fließen.

Die TÄ meinte auch, eine Blasenentzündung ist unwahrscheinlich, da sie bei meinem Mann und nachts gut durchhaltet und die Situationen heute wieder sehr deutlich waren.

Auch eine Rücksprache mit der Tiertrainerin brachte dasselbe Ergebnis.

Trotzdem interessant wie wiff die Tiere sind. Sie können genau unterscheiden wo sie was tun können... In dem Fall werde ich wohl an mir arbeiten müssen.
 
So wie du das beschreibst, war das eher ein Beschwichtigen. Das machen Welpen wenn sie unterwürfig sind.
 
Trotzdem interessant. Scheinbar hab ich ihr zuviel Aufmerksamkeit gegeben (morgens gleich spielen und Aufmerksamkeit, wenn sie mit Knochen kommt bereitwillig den Knochen halten usw.). Ja, es hat Spaß gemacht...v. a. dachte ich es wäre normal und richtig und nun werde ich belehrt, meinen Hund dann zu bespaßen wenn ich das möchte usw. und nicht dann, wenn er es theoretisch möchte ;)

Hab heute ein Pipi/Stinker-Protokoll geführt, zusätzlich war ich vorhin 3 Std. weg und Welpie schlaft und schlaft bei meinem Mann. Nicht ein Pipi-Gang.

Ich hoffe wir kriegen das wieder hin, es ist jedenfalls leichter, wenn man weiß warum ein Hund sich so verhält und v. a. wenn man weiß, dass man sich manche Dinge nicht nur einbildet. DAnn kann man wenigstens was dagegen tun.
 
ich muss Kurenei recht geben. Das ist ein junger Hund.
Du bist so unzufrieden mit deinem Hund das spürt er. Immer wieder liest man von dir :
das kann er noch nicht, jenes noch nicht, Geschimpfe, Grenze setzten, hinterher gehen ,..... Sei ein bisserl lockerer. Der pischt sich ja vor Stress an. Wenn man ängstlich ist, kann man als Kind auch seine bereits gefüllte Blase nicht kontrollieren. Lies ein gutes Hundebuch.
 
So, das "Kind" hat jetzt einen Namen. Nennen wir es nicht Protest, ok, nennen wir es "Welpie will jetzt Aufmerksamkeit". Und wie...!

Nachdem mir gestern vor die Füsse gepinkelt wurde, heute am Frühstückstisch ebenfalls, dazwischen bei meinem Mann aber nie was passiert, kristallisiert es sich immer mehr und deutlich raus.

Gerade vorhin eben auch. Folgende Situation.
Welpie war lange brav, ich gedenke zu gehen (waren bei meinem Papa zu Besuch), setze dem Hund nochmal eine Grenze, Welpe beschwichtigt, ich versuche den Befehl durchzubringen und gehe deswegen hinterher, da steht sie vor mich hin und pinkelt. Sowas von mehr als deutlich.
Ich hab geschumpfen, das hat ihr nicht gepasst, ich setze nach und stehe auf und da lässt sie fließen.

Die TÄ meinte auch, eine Blasenentzündung ist unwahrscheinlich, da sie bei meinem Mann und nachts gut durchhaltet und die Situationen heute wieder sehr deutlich waren.

Auch eine Rücksprache mit der Tiertrainerin brachte dasselbe Ergebnis.

Trotzdem interessant wie wiff die Tiere sind. Sie können genau unterscheiden wo sie was tun können... In dem Fall werde ich wohl an mir arbeiten müssen.

Sorry, ich versteh dich nicht.. Bitte welchen Befehl willst du bei einem 16 Wochen alten Hund durchbringen?? Was erwartest du in dem Alter eigentlich von einem Tier?
Du befiehlst ihm irgendwas, sagst selbst er beschwichtigt daraufhin, du bestehst aber weiter worauf auch immer und der arme Zwerg pinkelt sich vor lauter Angst vor dir und aus purem Stress und Beschwichtigungsversuch an.

Und was folgerst du triumphierend daraus? Du hast ihm zuviel Aufmerksamkeit geschenkt.. Bitte was hatte die von dir geschilderte Situation mit Fordern von Aufmerksamkeit zu tun??

Also jetzt mal nichts für ungut, aber sonderlich weit scheint es bei dir nicht her zu sein mit Wissen über bzw. Erfahrung mit Hunden oder wenigstens Empathie und Feinfühligkeit im Umgang mit so einem kleinen Lebewesen.

Den Buch-Tipp kann ich nur nochmal betonen (zb Imke Niewöhner "Auf ins Leben") - informieren dich bitte darüber, was so ein Zwerg braucht und vor allem nicht braucht. Und zu Letzterem gehört eindeutig Überforderung und eine unrealistische Erwartungshaltung an ein Baby - dafür umso mehr Liebe, Einfühlungsvermögen und Geduld. Und sorry, aber ein Baby KANN gar nicht genug Aufmerksamkeit und Liebe bekommen.

Just my two cents...
 
ich muss Kurenei recht geben. Das ist ein junger Hund.
Du bist so unzufrieden mit deinem Hund das spürt er. Immer wieder liest man von dir :
das kann er noch nicht, jenes noch nicht, Geschimpfe, Grenze setzten, hinterher gehen ,..... Sei ein bisserl lockerer. Der pischt sich ja vor Stress an. Wenn man ängstlich ist, kann man als Kind auch seine bereits gefüllte Blase nicht kontrollieren. Lies ein gutes Hundebuch.

Klar liest man (noch viel) von mir.
Es ist mein erster Hund, ich mache viele Fehler, die ich hier auch noch zu (un)genau beschreibe und schon wird einem allerhand vorgeworfen. Da ich weiß, dass ihr es nur gut mit dem Hund meint und ich sicher nicht alles genau so aufschreibe wie es war und es daher falsch rüberkommt, nehme ich mir das jetzt nicht zu Herzen.
Aber es hindert mich ein wenig ehrlich - auch "unmögliche" Fragen zu stellen - und dafür wollt doch gerade ihr, die Erfahrenen da sein.

Zur Erklärung...Welpie ist im vollen Karacho daher gerannt und mitten auf mich und die Couch gesprungen. Das hat weh getan und ich hab das Spielzeug genommen (was sie im Mund hatte) und hab es in den Raum geworfen (wortlos) und gesagt, sie soll am Boden spielen. Daraufhin zeigt sie mir die Zunge und ich bin aufgestanden, weil wir sowieso gleich gehen wollten und hinter ihr her und als ich im Flur ankomme, pinkelt sie drauflos. Natürlich war es nicht direkt vor meine Füsse aber sozusagen.

Ich bin nicht unzufrieden mit ihr aber bis vorgestern hat sie einfach "stündlich" gepinkelt, dann habe ich an 2 Tagen hintereinander 3 Lackerl, obwohl ich aufmerksam war... Also dachte ich erstmal an Blasenentzündung, bis sie das erste Mal kommentarlos zur Couch kam und einfach losließ.

Als so eine ähliche SItuation am nächsten Tag passiert ist, weil sie nachts bis zu 9 Std. aushält, bei meinem Mann gestern 4 Std. nicht raus musste...hab ich den TA kontaktiert und mich mit der Trainerin abgesprochen und die hat mir das mit der "Aufmerksamkeit" gesagt. NICHT, dass ich davon zuviel gebe, dass hab ich jetzt einfach mal so geschrieben, weil es ja so rauskommt.

Seit gestern ABend gehen wir die Situation anders an und heute hatte ich nicht ein Mal die Sorge, es könnte jetzt ein Malheur passieren und siehe da, plötzlich hält sie mal 1 Std. durch, dann waren es 1:45 Std., ein Mal 2,5 Std.
Sowas freut mich natürlich. Wenn ich weiß worum es geht, dann kann ich auch anders handeln. "Protest" hat immer sowas negativ behaftetes aber Protest zeigt einem auch, dass man selber was falsch macht und dann kann man mal überlegen.

Wenn ich soooo unzufrieden wäre, wie ihr hier denkt, dann hätte ich den Hund doch schon lange abgegeben und wir würden nicht gemeinsame Fortschritte machen. Dann könnten wir ja auch nicht zusammen üben und würden in der Hundeschule ja auch auffallen, da ist die Trainerin schon sehr aufmerksam, ob man die Hausübungen auch macht.

Nix für Ungut aber bitte stempelt nicht jeden einfach so ab. Ich bemühe mich, ich liebe die Kleine und deshalb frage ich ja auch jeden Pipifax aber so langsam trau ich mich gar nicht.

Ich habe zwei tolle Bücher...aber ab wann ein Hund wirklich im Platz bleiben kann und wie lange, ob es ok ist den Hund in der geschlossenen Box schlafen zu lassen oder ob es abnormal ist in ihrem Alter stündlich zu pieseln...sorry...das habe ich weder in den Büchern, noch im www gefunden und deshalb frage ich HIER - bei Menschen mit Praxis, mit mehreren Hunden, bei Züchtern usw.
 
Das ist der normale Vorgang wenn man glaubt der Welpe benimmt sich merkwürdig.
Zuerst medizinisch abklären ob es etwas organisches gibt was die Ursache sein kann. Wenn nicht schaut man sich seine Umgebung an, die vor allem aus einem Selber und den Familienmitgliedern besteht, ev. aus andern Hunden, Freunden der Familie,...
Du möchtst nicht die Ursache für sein Verhalten , als Stressverursacherin, sein das ist schon klar. Leider ist es aber oft so, dass der Hundehalter selber der Auslöser ist. Vielleicht durch ein Verhalten, dass dem Menschen völlig unwichtg erscheint, dem Hund aber Angst macht.
Manchmal passiert es einfach unabsichtlich weil man schon so genervt ist. Der Hund reagiert dann jedesmal mit Stress = pinkeln wenn du schon angespannt in den Raum kommst in der Erwartung, dass er jetzt wieder raus muss. Warum glaubst du denn, kann er es länger bei anderen Menschen aushalten als bei dir.
Aber das haben eh schon viele VorschreiberInnen vor mir geschrieben. Die Ungeduld der User kommt, weil du die Schuld beim Hund suchst und eigentlich nur beim Hund. Ein Welpe mit vier Monaten tut den ganzen Tag nichts anderes als spielen (mit Hundefreunden, Geschwistern) , essen, Häufchen machen, pinkeln und schlafen. Er ist nie alleine und hat immer hundliche Ansprache. Menschen können nur sehr unvollkommen andere Hunde ersetzen . Das was der Mensch Erziehung nennt ist ein Anpassen des Hundes an die menschliche Gesellschaft. Leider können Menschen und Hunde sonst nicht miteinander leben . Er braucht einfach Zeit all diese oft unhundlichen Dinge zu lernen. In der Natur ist es ja völlig wurscht wie oft so ein Welpe wischerlt . Aber was du von deinem kleinen Welpen verlangst ist einfach zu viel. Und wenn dein Bekannter seinen Welpen 8 Stunden ohne ihn pinkeln zu lassen aushalten lässt, ist er ein Hundequäler. Lass in lachen ist doch egal. Mach es besser.
 
Hallo,

wie gesagt, Kritik ist ok, nur man darf nicht zu sehr pauschalisieren. WEnn ich das ganze Gespräch zum Beispiel von der Hundetrainerin niederschreiben würde, ginge das ewig. Was ich ihm Endeffekt niedergeschrieben hatte, kam so raus, als hätte sie gesagt (oder ich verstanden), dass ich sie nicht bespaßen oder beachten soll. Also so ist es denn schon nicht. Aber ich habe jeden gebrachten Knochen liebend angenommen und gehalten, mich immer gleich auf den Boden gesetzt usw.

Ging sie zur Terrassentür, "musste" sie. Zumal sie ja auch noch immer gemacht hatte.

Seit zwei Tagen warte ich wirklich ab, bis sie "was sagt" - an der Tür kratzt oder kurz quietscht und siehe da, es klappt.

Natürlich war ICH schuld oder der Auslöser und nicht der Hund aber das Problem erkennen, das ist ja nicht immer so einfach als Anfänger. Es ist ja leicht zu sagen, "du bist schuld, du machst was falsch" und ich erkenne den Fehler nicht.

Mit Hilfe von meiner Trainerin und meinem Mann haben wir das Problem glaub ich gefunden. Mal schauen, ob es das ist.
Seit vorgestern Abend keine Pfütze mehr und der Hund ist auch anders. Ich spiele trotzdem mit ihr, nur nicht mit JEDEM Knochen und mit JEDEM Spielzeug.

Mich freut es jedenfalls,...ich verlange von ihr das, was man im Welpen/Junghundkurs lernt und bin der Überzeugung in einer guten Hundeschule zu sein und richte mich nach der und somit verlange ich sicher nicht zuviel.
 
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