Also, ich finde die Idee von der Patenschaft nicht gut. Da würdest du dir einen Hund aus dem Tierheim holen und wenn es nicht klappt, gibst du ihn wieder zurück. Bis dahin hat sich der Hund aber vielleicht schon eingelebt und versteht mit Sicherheit nicht, weshalb er dann wieder im Heim sitzen muss.

Der Hund war schließlich den Alltag mit seinem Vorbesitzer gewohnt, musste sich dann aufs Tierheim umstellen - und freut sich wahrscheinlich riesig, dass er dann bei dir wieder einen "normalen Alltag" hat und aus der stressigen Tierheim-Situation draußen ist. Und dann wird er erst wieder abgeschoben, wenn irgendwas nicht klappt...
Ich hab im Internet mal eine Seite von einem Tierheim aus Deutschland gefunden, die eine Zeit lang "Wochenend-Patenschaften" hatten. Da wurde der Hund am Freitag abgeholt und Sonntag wieder zurück ins Tierheim gebracht. Das ganze Projekt wurde aber relativ rasch wieder gestoppt, weil die Hunde daran zerbrochen sind, dass sie ständig wieder ins Tierheim zurück gekommen sind.
Wenn du vorher mit dem Hund Kontakt haben willst, dann gibt's die Möglichkeit von Gassi gehen (im Tierheim Vösendorf kannst du dir die Betreuung "kaufen" und gehst dann mind. einmal die Woche mit dem Hund am TH-Gelände spazieren). Da lernst du den Hund schon etwas kennen, aber ein Hund ist halt im Tierheim meistens ganz anders als dann bei dir zu Hause.
Oder aber du nimmst mal einen Hund als Pflegling von irgendeiner Organisation bei dir auf. Wenn es nicht klappt, wird er weitervermittelt - wenn es klappt, bleibt er bei dir. Dazu gibt's im Forum sicher genug Leute, die dir da gute Tipps geben können!