Nun mich wundert dies nicht:
Heutiger Einkauf bei Fressnapf - Klagenfurt: Radiodurchsage lt. abgespielt: wieder drei Unfälle mit Hunden der letzten Woche, immer Kinder zwischen 3 und 12 Jahren LEIDTRAGEND
Es haben sich solche Unfälle, die medienwirksam ausgeschlachtet werden in letzter Zeit gehäuft (Sommerloch oder was auch immer).
Es gibt Durchsagen sogar bei Radiostationen, in den Zeitungen und allen Medien wird es "ausgeschlachtet".
Ich bin Tierliebhaberin, hatte auch noch nie vor einem Hund Angst (Bullmastiffs mit Nietenhalsband, Am-Staff oder wie sie auch alle heissen - sind schon auf meinem Schoss gelegen, wie Babies).
Natürlich hatte ich Glück: wurde noch nie gebissen, da ich eine gewisse Distanz behalte, keine Angst zeige und den Hund oder auch das Tier von selbst auf mich zukommen lasse, ohne mich aufzudrängen.
Diese Entscheidungsgewalt haben Kinder nicht, aber die Eltern die Kinder auf solche Situationen vorbereiten können (z.B.: Distanz halten, nicht davonlaufen, nicht laut schreien und gestikulieren etc.).
Weiters ist dies ja auch das Problem des Besitzers, das mit dem Hund nicht zurecht kommt.
Bin selber Mutter von zwei Kindern, wenn einem meiner Kinder ein Hundeunfall passieren würde, wäre ich auf den Hund nicht böse, aber auf den Besitzer der ihn dazu gemacht hat. Ich würde dies auch nicht in der Zeitung oder sonstwo ausschlachten, vielleicht dafür sorgen, dass der Hund auf einen verantwortungsvollen Platz kommt.
Jedoch wage ich zu behaupten, dass es Hunde mit Charakteranlagen gibt, die weniger Beisshemmung haben, als andere (sogar Zwergrehpinscher sind oft "gefährlich" durch Anlagen, jedoch artet ein Unfall nicht gleich aus wie bei einem Bull etc.).
Es wird bald nichtmehr möglich sein, all die armen sog. "gefährlichen Hunde" auf einen guten Platz zu bringen, ausser in der Rotlichtszene, wo ja ein Hund mit gefährlichen Anlagen sogar von vielen erwünscht ist (Feiglinge, die Hunde für ihre Wehrlosigkeit nehmen).
lg