hund frißt kot

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mandychrista1

Guest
die kleine ist 4 monate alt und ganz wild auf hundekot.
was kann man dagegen machen woran kann das liegen?

vielen dank, für die ratschläge und tips!!!
 
Cora hat das anfangs auch gemacht.

Ich hab den Tipp bekommen, ihr Stinkekäse zu füttern.

Bin dann in den nächsten Supermarkt und hab nach dem stinkigsten Käse gefragt, von dem hat sie ab und zu vorm spaziern gehn ein Stück bekommen und dann hat es tatsächlich nach einiger Zeit aufgehört.

Obs nur am Käse liegt, ist schwer zu sagen. Ich bin immer sehr vorrausschauend spaziern gegangen und hab sie bei unserem Gassipark (wo wirklich alles vollgekackt ist) gar nicht mehr schnüffeln lassen...

Inzwischen (ich hab sie mit 5 Monaten bekommen, inzwischen ist sie 11 Monate) hat sie komplett damit aufgehört :)
 
Kotfressen beim Hund
Der Hund zählt nicht zu jenen Tierarten, bei denen Kotfressen eine normale Verhaltensweise darstellt. Die Verdauung des Hundes ist praktisch im Dünndarm abgeschlossen, denn nicht nur Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, sondern auch Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sowie Vitamine werden hier abgebaut und aufgenommen. Der Vergleich der Längenverhältnisse der beiden Darmabschnitte Dünndarm und Dickdarm zeigt beim Hund deutlich die relative Kürze des Dickdarms, der zudem mit anderen Bakterien besiedelt ist als beim Nager, und nicht darauf ausgelegt ist, bestimmte Nährstoffe zu bilden, so dass daher keine Notwendigkeit besteht, fehlende Nährstoffe über das Kotfressen abzudecken. Auch vergleichende Studien der Verhaltensforschung beim Hund selbst und seinem Vorfahren, dem Wolf, zeigen, dass Kotfressen bei diesen Tierarten nicht zu den normalen Verhaltensweisen gehört. Dennoch wird Kotfressen beim Hund gelegentlich beobachtet.

Ursachen für Kotfressen des Hundes
Die Ursachen für Kotfressen sind nicht genau bekannt. Eine Reihe von Faktoren kann jedoch zu diesem für Hunde ungewöhnlichen Verhalten führen.

Bei Welpen ist zunächst die natürliche Neugierde anzuführen, alle möglichen Gegenstände zu beschnuppern und daran zu knabbern.
Bei ausgewachsenen Hunden wird Kotfressen am häufigsten beobachtet, wenn sie in zu kleinen Zwingern, in denen es zu einer An-sammlung von Exkrementen kommt, gehalten werden. (In diesem Zusammenhang sei auf das Federfressen von Hühnern in Legebatterien hingewiesen, das durchaus auf die zu enge Käfighaltung zurückzuführen ist.)
Bei Krankheiten, insbesondere bei Befall mit Darmparasiten, oder bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, die zu extremem Heißhunger führen, ist Kotfressen festzustellen. Dabei verliert der Hund auch rapide an Körpermasse, so dass das Tier tierärztlich untersucht werden sollte.
Bei nicht artgerechter Ernährung, die einen gravierenden Mangel an Mengen- und Spurenelementen sowie eine Unterversorgung mit Vitaminen zur Folge hat, wird Kotfressen beobachtet.

Folgen des Kotfressens
Abgesehen von den Unannehmlichkeiten für den Tierbesitzer, die mit dem Kotfressen verbunden sind, ist dieses abnorme Verhalten auch für den Hund selbst aus hygienischen Erwägungen bedenklich. Es kann durch die Aufnahme vom Kot anderer Tiere zur Übertragung von Parasiten und von bakteriellen Krankheitserregern (z. B. Salmonellen) kommen, weswegen alles unternommen werden soll, ein solches Verhalten abzustellen.

Verhütung des Kotfressens
Es ist zunächst dafür zu sorgen, dass alle möglichen Ursachen, die zu Kotfressen führen können, beseitigt werden. Bei Welpen, die noch nicht stubenrein sind, ist der Kot sofort nach dem Absetzen zu entfernen. Außerdem sollen den Welpen geeignete Dinge zum Spielen angeboten werden. Zwinger sollen nicht zu klein sein und müssen stets sauber gehalten werden. Hunde sollen genügend Auslauf haben und sich ausgiebig bewegen können, am besten zusammen mit anderen Hunden.

Frisst der Hund dennoch Kot, sollte eine parasitologische Kotuntersuchung durchgeführt und andere Krankheiten (z. B. der Bauchspeicheldrüse) ausgeschlossen bzw. im Krankheitsfall eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Bei Kotfressern als Folge extremer Unterversorgung von verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen hilft nur die kontinuierliche Umstellung auf ein Futter, das täglich alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausgewogenen Mengen enthält, so dass der Hund in der Regel mit dem unangenehmen Kotfressen aufhört. Wichtig ist, dass alle Vorkehrungen zu treffen sind um den Hund mit dem abnormen Verhalten des Kotfressens gar nicht erst beginnen zu lassen.

Diese Maßnahmen sind:
Saubere und hygienische Haltung auf genügend großem Raum
Reichlich Auslauf oder sonstige Bewegung des Hundes
Artgerechte Ernährung mit besonderer Berücksichtigung einer täglichen ausgewogenen Versorgung mit allen lebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen.

Quelle: http://www.jagdspaniel-klub.de/dmed009.htm
 
meine Hündin frisst den Kot meiner anderen Hündin, nur diesen, sonst keinen Hundekot, allerdings ist Katzenkot bei beiden Hunden sehr beliebt :cool:
Hie und da mal ein Pferdeapfel, Meerschweinchen oder Kaninchenpemmerl lassen sie auch nicht aus..beide werden gut gefüttert (roh incl. grünem Pansen)
beide haben genügend Auslauf, Beschäftigung und Platz :)
Und beide haben weder Parasiten noch was mit der Bauchspeicheldrüse...
Beim Kot der 2. Hündin sehe ich eher ein Rangordnungsritual dahinter, beim Rest sehe ich auch kein unnormales Verhalten.
 
meine hat phasenweise auch kot gefressen. sie hatte so einen drang danach dass sie es ganz locker neben mir tat. es half auch kein AUS (normalerweise lässt sie alles fallen wenn ich aus sage)

während des kot fressen wedelte sie zur beschwichtigung, weil sie wusste das ich sauer war.
das gab mir sehr zu denken!:eek:

ich lies ein blutbild machen und es stellte sich heraus das sie einen mangel an mineralstoffen und spurenelementen hatte.:( woher auch immer...keine ahnung, ich habe immer hochwertiges trofu verwendet.

falls du folgendes anwenden willst - bitte vorher mit deinem TA absprechen.

bis heute verfüttere ich so ca. 2 mal pro jahr innerhalb 2-3 wochen TOP FOOD von der Fa. SLAMR
das ist eine Mineralstoffmischung
2 Teelöffel in der früh und abends übers Futter (unbedingt anfeuchten, ist staubtrocken)

bei meiner ist dann wieder ca. ein halbes jahr ruhe (da interessiert sie kot null die bohne) und dann fängt sie wieder an. scheinbar sind dann ihre speicher wieder leer. auch das blutbild sagt dann jedesmal aus...zuwenig mineralstoffe.
meine freundin verwendet es wenn ihr hund graswurzeln und erde frisst...das hört dann auch wieder auf.

lg gabi und kischa
 
kostet in der Apo ca. 10 Euro die Dose (1 Kilo) da kommst du 1 Jahr locker aus. lg
 
Kotfressen beim Hund
Der Hund zählt nicht zu jenen Tierarten, bei denen Kotfressen eine normale Verhaltensweise darstellt. Die Verdauung des Hundes ist praktisch im Dünndarm abgeschlossen, denn nicht nur Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, sondern auch Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sowie Vitamine werden hier abgebaut und aufgenommen. Der Vergleich der Längenverhältnisse der beiden Darmabschnitte Dünndarm und Dickdarm zeigt beim Hund deutlich die relative Kürze des Dickdarms, der zudem mit anderen Bakterien besiedelt ist als beim Nager, und nicht darauf ausgelegt ist, bestimmte Nährstoffe zu bilden, so dass daher keine Notwendigkeit besteht, fehlende Nährstoffe über das Kotfressen abzudecken. Auch vergleichende Studien der Verhaltensforschung beim Hund selbst und seinem Vorfahren, dem Wolf, zeigen, dass Kotfressen bei diesen Tierarten nicht zu den normalen Verhaltensweisen gehört. Dennoch wird Kotfressen beim Hund gelegentlich beobachtet.

Ursachen für Kotfressen des Hundes
Die Ursachen für Kotfressen sind nicht genau bekannt. Eine Reihe von Faktoren kann jedoch zu diesem für Hunde ungewöhnlichen Verhalten führen.

Bei Welpen ist zunächst die natürliche Neugierde anzuführen, alle möglichen Gegenstände zu beschnuppern und daran zu knabbern.
Bei ausgewachsenen Hunden wird Kotfressen am häufigsten beobachtet, wenn sie in zu kleinen Zwingern, in denen es zu einer An-sammlung von Exkrementen kommt, gehalten werden. (In diesem Zusammenhang sei auf das Federfressen von Hühnern in Legebatterien hingewiesen, das durchaus auf die zu enge Käfighaltung zurückzuführen ist.)
Bei Krankheiten, insbesondere bei Befall mit Darmparasiten, oder bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, die zu extremem Heißhunger führen, ist Kotfressen festzustellen. Dabei verliert der Hund auch rapide an Körpermasse, so dass das Tier tierärztlich untersucht werden sollte.
Bei nicht artgerechter Ernährung, die einen gravierenden Mangel an Mengen- und Spurenelementen sowie eine Unterversorgung mit Vitaminen zur Folge hat, wird Kotfressen beobachtet.

Folgen des Kotfressens
Abgesehen von den Unannehmlichkeiten für den Tierbesitzer, die mit dem Kotfressen verbunden sind, ist dieses abnorme Verhalten auch für den Hund selbst aus hygienischen Erwägungen bedenklich. Es kann durch die Aufnahme vom Kot anderer Tiere zur Übertragung von Parasiten und von bakteriellen Krankheitserregern (z. B. Salmonellen) kommen, weswegen alles unternommen werden soll, ein solches Verhalten abzustellen.

Verhütung des Kotfressens
Es ist zunächst dafür zu sorgen, dass alle möglichen Ursachen, die zu Kotfressen führen können, beseitigt werden. Bei Welpen, die noch nicht stubenrein sind, ist der Kot sofort nach dem Absetzen zu entfernen. Außerdem sollen den Welpen geeignete Dinge zum Spielen angeboten werden. Zwinger sollen nicht zu klein sein und müssen stets sauber gehalten werden. Hunde sollen genügend Auslauf haben und sich ausgiebig bewegen können, am besten zusammen mit anderen Hunden.

Frisst der Hund dennoch Kot, sollte eine parasitologische Kotuntersuchung durchgeführt und andere Krankheiten (z. B. der Bauchspeicheldrüse) ausgeschlossen bzw. im Krankheitsfall eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Bei Kotfressern als Folge extremer Unterversorgung von verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen hilft nur die kontinuierliche Umstellung auf ein Futter, das täglich alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausgewogenen Mengen enthält, so dass der Hund in der Regel mit dem unangenehmen Kotfressen aufhört. Wichtig ist, dass alle Vorkehrungen zu treffen sind um den Hund mit dem abnormen Verhalten des Kotfressens gar nicht erst beginnen zu lassen.

Diese Maßnahmen sind:
Saubere und hygienische Haltung auf genügend großem Raum
Reichlich Auslauf oder sonstige Bewegung des Hundes
Artgerechte Ernährung mit besonderer Berücksichtigung einer täglichen ausgewogenen Versorgung mit allen lebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen.

Quelle: http://www.jagdspaniel-klub.de/dmed009.htm

Vielleicht versteh ichs ja jetzt falsch, aber das widerspricht sich doch.:confused:
Meine Hündin tat es sicher wegen Mangelerscheinungen und Stress. In Spanien hat sie sehr hungern müssen. Eine anständige Ernährung und kein Stress mehr und das Thema war erledigt.
 
kotfressen hat meist was mit unausgewogener ernährung zu tun. stinkekäse ist dabei aber nicht unbedingt hilfreich (ist eher ein ammenmärchen).

ich würde, wenn möglich, ungeputze kutteln geben. dann sollte das problem relativ rasch behoben sein.
 
kotfressen hat meist was mit unausgewogener ernährung zu tun. stinkekäse ist dabei aber nicht unbedingt hilfreich (ist eher ein ammenmärchen).

ich würde, wenn möglich, ungeputze kutteln geben. dann sollte das problem relativ rasch behoben sein.
Stimmt die grünen Kutteln hab ich ihr auch gegeben.
 
Vielleicht versteh ichs ja jetzt falsch, aber das widerspricht sich doch.:confused:
Meine Hündin tat es sicher wegen Mangelerscheinungen und Stress. In Spanien hat sie sehr hungern müssen. Eine anständige Ernährung und kein Stress mehr und das Thema war erledigt.

bei meiner war bzw. íst es immerwiederkehrend auch eindeutig eine mangelerscheinung
 
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