Hallo,
ich hab ja seit dem Frühling das Glück, Indie mit ins Büro nehmen zu können.
Da ist es kein wirkliches Problem, ihn abends dann mal allein zu lassen (wobei das vielleicht 1-2 Mal im Monat vorkommt, wenn überhaupt!)
Aber früher, als er tagsüber so seine 6 Stunden allein daheim war, haben wir abends einfach nichts mehr unternommen, wo er nicht dabei sein konnte, da fuhr für mich die Eisenbahn drüber (was bei etlichen Bekannten - Nichthundebesitzer! - immer wieder für Kopfschütteln sorgte, aber damit konnte ich echt leben!).
Es war oft schon schwer genug, in der Früh wegzugehen.
Wenn wir jetzt mal irgendetwas Ganztägiges unternehmen, wo er nicht mitkann, kommt er zu meinen Eltern, die liebt er heiss und innigst (da schaut er uns nicht mal nach, die untreue Seele...

) und dort hat er auch einen grossen Garten zum Herumtoben, 2 äusserst spazierwillige Leute und viiiiel Zuwendung.
Da brauch ich echt kein schlechtes Gewissen haben!
Prinzipiell glaub ich auch, dass die Qualität zählt... was bringts, wenn ich zwar den Hund den ganzen Tag bei mir hab, er aber nur fad im Eck liegen kann, weil ich nix mit ihm unternehm?
Drum find ich auch, dass ein Hund ruhig ein bisschen allein bleiben kann (nach entsprechendem Training darauf!), wenn in der restlichen Zeit Abwechslung und Zuwendung angesagt ist.
Liebe Grüsse Irene