gedanken zu Hundeschulen

;):) Ich halte es wie unsere Trainerin, die immer sagte: 'an keinem Hund ist die Evolution vorbei gegangen'. Sie ist allerdings auch mit allen Hunden (allen Rassen) ohne Unterschiede zurecht gekommen.
Nur einmal hat sie jemanden aus dem Kurs geworfen...allerdings nicht den Hund, sondern die resistente und aufgetakelte ältere Hundehalterin, die meinte, ihren 12 Wochen alten Jagdhund immer durch Leinenruck durch die Luft fliegen lassen zu müssen und nichts anderes lernen wollte:mad:. Die wurde allerdings von mehreren Hundeschulen rausgeworfen.
 
Was würdet ihr denn zu einer Volksschullehrerin sagen, die zB sagt, dass sie keine Frühchen in ihrer Klasse haben möchte, weil die immer so zimperlich sind oder keine Italiener, weil die so impulsiv sind und die Lehrerin damit nicht klar kommt?

Klar kann es sein, dass man mit bestimmten Hunden überfordert ist und das sollte man auch klar sagen. Aber eine generelle Ablehnung bestimmter Rassen oder eine zwingende Vorgabe der Motivationsmethode zeugt für mich von mangelnder Kompetenz. Ein Trainer sollte flexibel und erfahren genug sein, um sich auf jeden Hund einzeln einstellen zu können.

Wenn, dann verstehe ich es noch am ehesten, wenn sich ein Trainer nur auf ein ganz bestimmtes Gebiet spezialisiert, zB nur Schäfer (und gar keine anderen Rassen) oder eben nur Agility (und keine anderen Sportarten oder Welpenkurse etc).
 
Ein Trainer sollte soweit aufgeklärt und vorurteilsfrei sein, dass er einen Kurs für Otto-Normal-Hundehalter mit allen Rassenmachen kann. So versvhieden die Hunderassen teilweise sind platz, sitz, fuss für den täglichen Hausgebrauch lernen sie doch ziemlich gleich Manmuss sich halt bzgl Motivation und Schnelligkeit etwas anpassen, allerdings an den Hund und HH und nicht die Rasse. Bei spezielleren Problemen oder weiterführendem Hundesport braucht man dann eh andere Trainer. Und wennich einen normalen UO-Kurs machen will aber in der Huschu abgelehnt werde dann erwarte ich mir schon eine anständige Begründung und nicht nur die Rasse.

Außerdem finde ich, dass gerade auch Hundeschulen die Aufgabe haben HH verschiedenster Rassen zusammen zu führen und Vorurteile abzubauen. Ein Trainer mit Vorurteilen geht fürmich absolut nicht!!
 
Ein Trainer sollte soweit aufgeklärt und vorurteilsfrei sein, dass er einen Kurs für Otto-Normal-Hundehalter mit allen Rassenmachen kann. So versvhieden die Hunderassen teilweise sind platz, sitz, fuss für den täglichen Hausgebrauch lernen sie doch ziemlich gleich Manmuss sich halt bzgl Motivation und Schnelligkeit etwas anpassen, allerdings an den Hund und HH und nicht die Rasse. Bei spezielleren Problemen oder weiterführendem Hundesport braucht man dann eh andere Trainer. Und wennich einen normalen UO-Kurs machen will aber in der Huschu abgelehnt werde dann erwarte ich mir schon eine anständige Begründung und nicht nur die Rasse.

Außerdem finde ich, dass gerade auch Hundeschulen die Aufgabe haben HH verschiedenster Rassen zusammen zu führen und Vorurteile abzubauen. Ein Trainer mit Vorurteilen geht fürmich absolut nicht!!

..sehe ich auch so, für die Basis ist es nicht notwendig zu sehr auf spezielle rasse unterschiede einzugehen.

Und nicht vergessen, eine HuSchu ist nicht dazu da den Hund auszubilden, schon garnicht ein nicht gewinn orientierter verein, sondern DEN HALTER zu zeigen wie es gehen könnte !

Daher sind Gruppengrössen nicht wirklich ein kreterium bei Basis Kursen.
 
..sehe ich auch so, für die Basis ist es nicht notwendig zu sehr auf spezielle rasse unterschiede einzugehen.

Und nicht vergessen, eine HuSchu ist nicht dazu da den Hund auszubilden, schon garnicht ein nicht gewinn orientierter verein, sondern DEN HALTER zu zeigen wie es gehen könnte !

Daher sind Gruppengrössen nicht wirklich ein kreterium bei Basis Kursen.

Deiner seltsamen Argumentation kann ich leider nicht folgen. :(:confused:

Meiner Meinung nach, ist eine große Gruppe sehr wohl ein Ausschlusskriterium für mich, da der Trainer hier ja wohl nicht optimal auf die einzelnen Hunde samt HH eingehen kann.
 
Deiner seltsamen Argumentation kann ich leider nicht folgen. :(:confused:

Meiner Meinung nach, ist eine große Gruppe sehr wohl ein Ausschlusskriterium für mich, da der Trainer hier ja wohl nicht optimal auf die einzelnen Hunde samt HH eingehen kann.

..muss er ständig auf dich eingehen oder dir nur anleitung und ab und an hilfestellung bei den übungen geben ?

..übrigends die selben übungen die du dann ja zuhause selber wiederholen solltest und da hast du auch keinen persönlichen trainer ;).
 
also ich persönlich hab sehr wohl ein problem damit, wenn 20 hunde gleichzeitig übern platz wuseln - da ist die konzentration sowohl bei mir als auch beim hund pfutsch!
 
also ich persönlich hab sehr wohl ein problem damit, wenn 20 hunde gleichzeitig übern platz wuseln - da ist die konzentration sowohl bei mir als auch beim hund pfutsch!

...hm, frage ; soll der hund auch folgen wenns mal stressig ist , viele leute mir anderen hunden unterwegs sind oder reichts wenn er super brav ist wenn du ganz alleine am feld gehst ?

Wenn genügend platz "am platz" ist , spricht nicht wirklich was dagegen !
Es sollte türlich auch mehr als nur ein trainer hilfe geben können, aber nicht jeder braucht einen eigenen.
 
also ich persönlich hab sehr wohl ein problem damit, wenn 20 hunde gleichzeitig übern platz wuseln - da ist die konzentration sowohl bei mir als auch beim hund pfutsch!

Das seh ich wie Du. :)

Und es darf doch auch nicht vergessen werden, dass gerade Leute, die ihren ersten Hund besitzen viel mehr Anleitung und Hilfestellungen benötigen, als hundeerfahrene HH.

Aber wie schon gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Hunde auf dem Platz mit 20 Artgenossen, noch zu irgendwelcher Konzentration fähig sind.

Das ist für mich reine Geldschinderei und bringt für Hund und Halter absolut nichts.
 
Das seh ich wie Du. :)

Und es darf doch auch nicht vergessen werden, dass gerade Leute, die ihren ersten Hund besitzen viel mehr Anleitung und Hilfestellungen benötigen, als hundeerfahrene HH.

Aber wie schon gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Hunde auf dem Platz mit 20 Artgenossen, noch zu irgendwelcher Konzentration fähig sind.

Das ist für mich reine Geldschinderei und bringt für Hund und Halter absolut nichts.

DANKE! genauso sehe ich das auch! - habs nur net so genau ausdrücken können *gg*
 
Gruppengrößen sind sehr wohl ein Kriterium und zwar gerade bei Grundkursen.

Die Leute und die Hunde, die an solchen Kursen teilnehmen sind oft absolut unterschiedlich - von geschickt und lernwillig bis absolut patschert und unkonzentriert ist da alles dabei - es ist schon schwer 5 unterschiedliche Mensch-Hund-Teams so unter einen Gut zu bekommen, dass alle die Aufmerksamkeit bekommen die sie brauchen, ohne dass es dem einen zu schnell und dem anderen zu langsam geht. Mit 20 Teilnehmern ist es schier unmöglich.

Und ja, eine gute Hundeschule geht auf jedes einzelne Mensch-Hund-Team individuell ein - gerade bei den Basics! Und wenn man sich die Zeit nimmt und den Leuten genau und auf sie abgestimmt erklärt, warum was wie und wann, werden sie beim üben daheim nicht so viele Fehler einbauen, als wenn sie nur eine vage Ahnung haben, wie´s funktioniert und herumpfuschen.

Endziel ist natürlich, dass ein Hund zuverlässig folgt - egal, wieviel Ablenkung rundherum ist, aber um dahin zu kommen, bedarf es kleiner Schritte. Es bringt ja auch nix, wenn ich einem Kind Quadratwurzeoziehen beibringen will, wenn es noch nicht einmal die Grundrechnungsarten beherrscht und kein Verständnis und Gefühl für Zahlen entwickelt hat.
 
Das seh ich wie Du. :)

Und es darf doch auch nicht vergessen werden, dass gerade Leute, die ihren ersten Hund besitzen viel mehr Anleitung und Hilfestellungen benötigen, als hundeerfahrene HH.

Aber wie schon gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Hunde auf dem Platz mit 20 Artgenossen, noch zu irgendwelcher Konzentration fähig sind.

Das ist für mich reine Geldschinderei und bringt für Hund und Halter absolut nichts.

Es spricht auch nix dagegen sich einzeltrainer stunden zu nehmen, wer das möchte kanns gerne, es spricht aber auch nix dagegen mit 20 anderen auf einem areal, das gross genug dafür ist und wo genügend trainer unterwegs sind, zu üben.
Einzeltrainer stunden kosten halt n bischen mehr als die übungen bei nem normalen verein.

Und kommts mir nicht mit "mein hund kann sich nicht auf mich konzentrieren" ,.. wir reden hier von einer standart BH ausbildung, nicht vom welpen kurs oder junghunde kurs.
Wessen hund sich mit (geschätzen 1 nem jahr) sich nicht auf mich konzentrien kann, wäre besser beraten gewesen schon mit welpenkurs anzufangen !!!!
 
Endziel ist natürlich, dass ein Hund zuverlässig folgt - egal, wieviel Ablenkung rundherum ist, aber um dahin zu kommen, bedarf es kleiner Schritte. Es bringt ja auch nix, wenn ich einem Kind Quadratwurzeoziehen beibringen will, wenn es noch nicht einmal die Grundrechnungsarten beherrscht und kein Verständnis und Gefühl für Zahlen entwickelt hat.

..das ist für mich ein wirklich guter satz,.. wir reden hier von ERWACHSEN leuten ,...selbständige menschen, die wählen dürfen, autofahren und kinder gebähren können.

Und nicht von minderjährigen rotzlöffeln die dazu gezwungen werden müssen aufzupassen !
Wo "klassen zahlen" begrenzt werden müssen und wer "n defizit" hat, nen eigenen Hilflehrer zur seite bekommt !
Hundeschule ist NICHT gleich sonderschule !!!
 
Nur weil du vielleicht das Glück hast, von Haus aus ein Händchen für Hunde zu haben, hat das aber nicht jeder andere auch. Und es ist mit Sicherheit ein Unterschied, ob ich einen Golden Retriever oder einen Afghanischen Windhund, einen Deutschen Schäfer oder einen Akita Inu, einen Border Collie oder einen Presa Canario usw. führe. :rolleyes:

Du machst es dir wirklich sehr leicht - schon mal daran gedacht, dass eben nicht jeder in nem Welpenkurs war? Dass es Leute gibt, die nen schlechten Welpenkurs besucht haben? Dass es Menschen gibt, die sich ältere Hunde nehmen? Dass es Hunde gibt, die z.B. schlechte Erfahrungen mit Menschen, Artgenossen u.a. gemacht haben und deshalb unter Stress stehen, Angst haben usw.?
 
..das ist für mich ein wirklich guter satz,.. wir reden hier von ERWACHSEN leuten ,...selbständige menschen, die wählen dürfen, autofahren und kinder gebähren können.

Und nicht von minderjährigen rotzlöffeln die dazu gezwungen werden müssen aufzupassen !
Wo "klassen zahlen" begrenzt werden müssen und wer "n defizit" hat, nen eigenen Hilflehrer zur seite bekommt !
Hundeschule ist NICHT gleich sonderschule !!!

*kopfschüttel bis zur völligen ohnmacht*

Noch nie von Fällen gehört und evtl. gesehen, dass es Leute gibt, die ihre Hunde mit ÜBER 1 Jahr aus dem Tierschutz geholt haben und evtl. noch Hundeanfänger sind.

Diese Fälle sind keine Ausnahmen, sondern so etwas kommt recht häufig vor.

Gerade solche Hunde und Halter MÜSSEN auch in einer HuSchu ein vernünftiges auf sie abgestimmtes Training bekommen; dafür sind meiner Meinung nach HuSchus da.

Seltsamerweise klappt das in verantwortungsvollen und nicht nur auf Profit ausgerichteten HuSchus wunderbar.
 
Nur weil du vielleicht das Glück hast, von Haus aus ein Händchen für Hunde zu haben, hat das aber nicht jeder andere auch. Und es ist mit Sicherheit ein Unterschied, ob ich einen Golden Retriever oder einen Afghanischen Windhund, einen Deutschen Schäfer oder einen Akita Inu, einen Border Collie oder einen Presa Canario usw. führe. :rolleyes:

Du machst es dir wirklich sehr leicht - schon mal daran gedacht, dass eben nicht jeder in nem Welpenkurs war? Dass es Leute gibt, die nen schlechten Welpenkurs besucht haben? Dass es Menschen gibt, die sich ältere Hunde nehmen? Dass es Hunde gibt, die z.B. schlechte Erfahrungen mit Menschen, Artgenossen u.a. gemacht haben und deshalb unter Stress stehen, Angst haben usw.?

.. mit diesen beispielen hast du sicher recht und diese leute können und haben auch alle rechte dazu, sich nach was spezielem umzusehen.
Du wirst mir sicher zustimmern das ein standart bh grundkurs aber nicht auf alle möglichen kombis eingerichtet sein kann.

Irgendwie ists ja zum haare raufen,.. bei nem 3 monats kurs will jeder seinen perönlichen trainer haben ,... bei einem HFS (der bald verpflichtent sein wird für das halten div. rassen) ..ists föllig ok wenn 80 leute am tag "durchgejagt" werden,... was denkst du was die da wohl gelernd haben ?

So nebenbei , mein "avatar" goldi ist mein erster,... nach fast nur tierheim DSH ,... und ein Hund mit "besonderen bedürfnissen" wie behinderte heute heissen ;) ! .. aber wer ohne vorurteile ist ,..erfinde das erste :p
Ich habe mit ihr den welpenkurs und 2x den BH grundkurs gemacht ..eben um ihr zeit zu geben und sie nicht zu überfordern ,... BH1 prüfung mit 97 pt abgeschlossen.
 
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Seltsamerweise klappt das in verantwortungsvollen und nicht nur auf Profit ausgerichteten HuSchus wunderbar.

..KEIN verein darf "gewinnorientiert" sein ,..deswegen ist er ja überhaupt n verein ,.."gewinnorientierte geldabzocke" kannste max. da finden wo es einzelstunden gibt -> bei gewerblichen betreibern !!!!
 
meine persönliche erfahrung ist diese, das es in hundeschlen mit vielen HH-Hund Teams sehr wohl zur massenabfertigung neigt. es wird eine übung erklärt, jeder macht sie eigenständig, einmal geht ein trainer durch kontrolliert, und dann die nächste übung. wenn sich fehler einschleichen bemerken das trainer oft nicht, bzw haben nicht die zeit es nochmal zu zeigen weil die anderen ja shcon weiter machen. wenn man mit dem trainer sprechen will (wegen probleme etc) müssen die anderen warten,bzw muss man die pausen dafür aufbrauchen. oder ein trainer (wie invorher beschrieben huschu) geht während der "stunde" zu dem hund mit dem problem und redet dort derweil mit ihm und lässt die anderen warten.

man geht 12 wochen in eine hundeschule, da meist nur 1-2 mal die woche und soll danach zu einer prüfung antreten die einem "oft unerfahrenen" hund in der pupertät doch einiges abverlangt. da kann ich mir von einem trainer erwarten das er genügend zeit hat um auf probleme einzugehen. kleinere gruppen sind einfach effektiver, weil die "wartezeit" einfach weg fällt.
vergleichbar mit reitstunden. umso mehr schüler in einer stunde sind, umso länger brauchen sie,etwas zu lernen!
 
.. mit diesen beispielen hast du sicher recht und diese leute können und haben auch alle rechte dazu, sich nach was spezielem umzusehen.
Du wirst mir sicher zustimmern das ein standart bh grundkurs aber nicht auf alle möglichen kombis eingerichtet sein kann.

Irgendwie ists ja zum haare raufen,.. bei nem 3 monats kurs will jeder seinen perönlichen trainer haben ,... bei einem HFS (der bald verpflichtent sein wird für das halten div. rassen) ..ists föllig ok wenn 80 leute am tag "durchgejagt" werden,... was denkst du was die da wohl gelernd haben ?

So nebenbei , mein "avatar" goldi ist mein erster,... nach fast nur tierheim DSH ,... und ein Hund mit "besonderen bedürfnissen" wie behinderte heute heissen ;) ! .. aber wer ohne vorurteile ist ,..erfinde das erste :p
Ich habe mit ihr den welpenkurs und 2x den BH grundkurs gemacht ..eben um ihr zeit zu geben und sie nicht zu überfordern ,... BH1 prüfung mit 97 pt abgeschlossen.

Was genau hat eine BgH-Prüfung (und die wirst du meinen, da es die BH doch erst seit heuer gibt und diese - soweit ich weiß - auch nur mit "Bestanden" oder "Nicht bestanden" bewertet wird) mit Alltag zu tun? Ich kenne genug Leute, die eine BgH mit hoher Punktezahl bestanden haben, ihren Hund draussen aber dennoch nicht von der Leine lassen können oder permanent von ihm durch die Gegend geschliffen werden...

In einem Grundkurs sollte es darum gehen, den Leuten zu helfen, ihre Hunde alltagstauglich zu machen - dh. gehen an lockerer Leine, begrüßen ohne anspringen, zügiges Kommen auf Ruf u.ä. Und ja - auch in einem Standard-Grundkurs sollte jegliche Mensch-Hund-Kombination auf ihre Kosten kommen - immerhin zahlen die Leute ja dafür.

Und was genau hat ein 3-Monats-Grundkurs mit einer HFS-Prüfung zu tun? :confused:

By the way - es geht hier nicht um "behinderte" (übrigens sagt man heute besser beeinträchtigt) Hunde, sondern um rassebedingte Unterschiede und ein Golden Retriever oder Schäfer ist nun mal leichtführiger als ein Herdenschutzhund oder ein Nordischer. Das hat nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern mit dem ursprünglichen Zuchtziel - Erstere sind für enge Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet worden, Letztere arbeiteten seit jeher eher selbstständig. Logisch, dass die einen mehr Bereitschaft zur gemeinsamen Arbeit zeigen als die anderen. Das bedeutet keinesfalls, dass Letztere unerziehbar sind, aber sie sind u.U. schwieriger motivierbar oder leichter abgelenkt oder lernen langsamer, weil man zig Wiederholungen bei ihnen vergessen kann oder... In jedem Fall sollte bei jedem Mensch-Hund-Team auf deren Bedürfnisse Rücksicht genommen und keiner nach 0-8-15 Methoden behandelt werden.
 
meine persönliche erfahrung ist diese, das es in hundeschlen mit vielen HH-Hund Teams sehr wohl zur massenabfertigung neigt. es wird eine übung erklärt, jeder macht sie eigenständig, einmal geht ein trainer durch kontrolliert, und dann die nächste übung. wenn sich fehler einschleichen bemerken das trainer oft nicht, bzw haben nicht die zeit es nochmal zu zeigen weil die anderen ja shcon weiter machen. wenn man mit dem trainer sprechen will (wegen probleme etc) müssen die anderen warten,bzw muss man die pausen dafür aufbrauchen. oder ein trainer (wie invorher beschrieben huschu) geht während der "stunde" zu dem hund mit dem problem und redet dort derweil mit ihm und lässt die anderen warten.

man geht 12 wochen in eine hundeschule, da meist nur 1-2 mal die woche und soll danach zu einer prüfung antreten die einem "oft unerfahrenen" hund in der pupertät doch einiges abverlangt. da kann ich mir von einem trainer erwarten das er genügend zeit hat um auf probleme einzugehen. kleinere gruppen sind einfach effektiver, weil die "wartezeit" einfach weg fällt.
vergleichbar mit reitstunden. umso mehr schüler in einer stunde sind, umso länger brauchen sie,etwas zu lernen!

..im prinzip kann ich dir da recht geben !
zur "massenabfertigung" ...würdest du ansonsten leute wegschicken oder doch besser 6 stat 5 in der gruppe ?

..der andere weg,..längere kurszeiten
Einfache lösung stimmt ,..bringt nur bedingt was weil die meisten eh vor 18h net können , also stauts sich wieder.
Mehr trainer,.. platz net vorhanden oder "deppen" net vorhanden die sich in ihrer freizeit und gratis da hinstellen und ihr bestes geben ;) !

Option; Gewerblicher Hundplatz ,... oft um keinen deut besser , nur teurer !

Darf ich mal fragen wie viele der "ich will meinen eigenen trainer" rufer sich aktiv als trainer (bitte als gratis trainer in nem verein, nicht als job)betätigen , oder dies schon getan haben ?
 
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