frage an züchter

danke für eure antworten! ja, ich denke, die die es nicht wegen dem geld machen, machen es dann meistens, um den rassestandard zu erhalten bzw. gesundheitsbedingt zu verbessern.
 
cose schrieb:
danke für eure antworten! ja, ich denke, die die es nicht wegen dem geld machen, machen es dann meistens, um den rassestandard zu erhalten bzw. gesundheitsbedingt zu verbessern.

Ich kenne nicht sehr viele Züchter, aber die, die ich kenne und die es sehr genau nehmen, die verdienen garantiert nichts daran.

Vermehrer verdienen da sicher eher daran, ich sag jetzt nur mal bei den Zwergerln, da gibt es ZP ohne Papiere, reinrassig um 250-400 Euro im Internet. ;) :( aber das ist OT
 
Hallo,

ich habe mir vor fast 7 Jahren eine Hündin gekauft,in erster Linie als "Spielkamerad" für meine Kinder und für Agility.Dann wurde ich genötigt:D diese schöne Hündin auszustellen.Dann wurde ich gezwungen:D :D mal einen Wurf mit ihr zu machen.Ich bin damals nach Belgien zum Decken gefahren,und trotz dem Versuch alles gut zu machen,entsprachen die Welpen dann nicht meinem Idealbild(ist schwer zu erreichen).Somit war mein Ehrgeiz geweckt.Seit diesem Zeitpunkt versuche ich meine Rasse dem Rassestandard entsprechend zu züchten.
Ich mache das aus reiner Leidenschaft.Denn der Durchschnittswurf hat ca. 4-5 Welpen und ich fahre zum Decken nach Dänemark,Holland,ect...
Jeder kann sich sicher vorstellen,daß mit der entsprechenden Vorbereitung der Hündin eigentlich nichts übrig bleibt,da auch mal nur 2 Welpen zur Welt kommen.
Ich schlafe bei meiner tragenden Hündin,bin beim Werfen dabei,schlafe dann 2 Wochen auf einer matraze vor der Wurfkiste......Ich finde es einfach wunderschön und interessant den kleinen "Würmern" bei ihrer Entwicklung zuzuschauen und sie entsprechend zu begleiten:)
Deshalb züchte ich.Ich werde es solange machen,wie es mir Spaß macht und solange ich es so gut organisieren kann,wie im Moment.
 
Bounty schrieb:
Hallo,

ich habe mir vor fast 7 Jahren eine Hündin gekauft,in erster Linie als "Spielkamerad" für meine Kinder und für Agility.Dann wurde ich genötigt:D diese schöne Hündin auszustellen.Dann wurde ich gezwungen:D :D mal einen Wurf mit ihr zu machen.Ich bin damals nach Belgien zum Decken gefahren,und trotz dem Versuch alles gut zu machen,entsprachen die Welpen dann nicht meinem Idealbild(ist schwer zu erreichen).Somit war mein Ehrgeiz geweckt.Seit diesem Zeitpunkt versuche ich meine Rasse dem Rassestandard entsprechend zu züchten.
Ich mache das aus reiner Leidenschaft.Denn der Durchschnittswurf hat ca. 4-5 Welpen und ich fahre zum Decken nach Dänemark,Holland,ect...
Jeder kann sich sicher vorstellen,daß mit der entsprechenden Vorbereitung der Hündin eigentlich nichts übrig bleibt,da auch mal nur 2 Welpen zur Welt kommen.
Ich schlafe bei meiner tragenden Hündin,bin beim Werfen dabei,schlafe dann 2 Wochen auf einer matraze vor der Wurfkiste......Ich finde es einfach wunderschön und interessant den kleinen "Würmern" bei ihrer Entwicklung zuzuschauen und sie entsprechend zu begleiten:)
Deshalb züchte ich.Ich werde es solange machen,wie es mir Spaß macht und solange ich es so gut organisieren kann,wie im Moment.

aha und welche Rasse?
 
Helen schrieb:
Ich kenne nicht sehr viele Züchter, aber die, die ich kenne und die es sehr genau nehmen, die verdienen garantiert nichts daran.


so wie meine züchterin.
die kracht auch immer nach jedem wurf wie a kaisersemmerl;) :D
aber sie würde ihr letztes hemd geben das die kleinen alle super plätze bekommen.
ich weiß auch von ihr das ihr nicht wirklich was über bleibt.
oft muß sie noch draufzahlen!
sie versucht halt den border collie zu züchten der sich in eine familie integrieren läst, gut und gern arbeitet, auch zum hüten eingesetzt werden kann, nicht sa* hässlich ist, keine felligen waschbären, keine hypernervösen spinner und keine kläffenden balljunkies:)
und das gelingt ihr sehr gut.
dafür fahr ich auch gern 800 km um von ihre einen hund zu bekommen:)

so, hoffe das meine antwort was hilft auch wenn ich kein züchter bin

lg romana
 
Oh, hab es eben erst jetzt auch gelesen.
Ja warum züchtet man ?
Bei mir war es so, nach dem tod meines 1. Hundes hab ich mir wieder einen Hund gewünscht und es wurde ein Malteser. Mein 1. Hund war eine Überdeckung von Malteser/Papillion (da ist dem Züchter was passiert):D und da mir dieses Wesen dermaßen gut gefallen hat, war für mich eigentlich klar entweder Malteser oder Papillion. Und wie es so sein sollte, war zur damaligen Zeit die Papillion Zucht "im Keller" (gab keine Würfe, Geburtsprobleme usw.) und somit kam ich auf den Malteser. Da ich einen "wohlerzogenen" Hund :D wollte, hab ich auch brav die Hundeschule besucht und den Begleithundekurs s. Prüfung u. Agility gemacht. Zwischenzeitlich wurde ich von vielen Leuten regelrecht bedrängt, meine Hündin doch mal auszustellen, ja und die Krönung von den mir damals vorkommenden "Belästigungen" war dann eben die besagte BGH Prüfung,, wo mir mit der Urkunde gleich auch ein Anmeldeforumlar für eine Hundeausstellung in die Hand gedrückt wurde. Kommentar: der Hund ist nicht nur gscheit sondern auch schön, also stell in gefälligst mal aus. Ja und dann war es eine Trotzreaktion von mir, um endlich mal Ruhe zu bekommen.........ich fuhr zu dieser Ausstellung........und sie machte gleich den 1. Preis. Konkurenz waren damals noch ca. 15 weitere Malteser.:) Und so bin ich dann auf den Geschmack für Ausstellungen gekommen. Ja......und dann ging es ums züchten........wollte ich nie...........ja hab ja nicht mal drann gedacht, wurde aber auch von anderen Malteserleuten nahezu gedrängt einen Wurf mit dieser Hündin zu machen.
Die Voraussetzungen waren ja da (Gesundheitlich u. Rassestandard) und somit hab ich dann meinen 1. Wurf geplant. War sehr wählerisch mit dem Rüden, denn mir war ja keiner "gut genug":D und bin dann sehr weit zum Rüden gefahren. Ich muss sagen, damals hatte ich in der Rüdenbesitzerin eine sehr gute Lehrmeisterin, welche mich in die Linien usw. einführte. Ja ich hatte so gesehen Glück, gleich an die "Richtige " zu kommen.
Heute muss ich sagen, es ist sehr, sehr schön so kleine Welpen schon vor der Geburt zu spüren, die Geburt selber (immer eine extreme Aufregung) und dann der Werdegang. Wunder-wunderschön !
Für mich ist es ein Hobby und es macht sehr viel Freude. Es gibt auch Schattenseiten das darf man nicht vergessen zu sagen. Denn eine problemlose Geburt ist nicht immer vorprogrammiert und bei Gott nicht selbstverständlich, ebenso die gute Entwicklung der Kleinen.
Ja......................das wirklich schlimme daran...........das hergeben, daran werde ich mich nie gewöhnen und ist immer sehr, sehr schlimm.
Andrerseits, so red ich mir ein, und es ist auch so, wenn jeder Züchter keines seiner Welpen hergeben würde, ja wir alle wären nie zu unseren Lieblingen gekommen.
Ich suche mir "meine Leute" sehr genau aus und ich hab eine sehr, sehr gute ja, ich würde sagen freundschaftliche Beziehung zu ihnen. Wir haben immer Kontakt und treffen uns auch übers Jahr oft.
Somit seh ich meine Zwerge wieder und hab auch dabei gleich sehr nette Leute kennen gelernt.

Fazit: Viele Züchter wie mir und Bounty kamen zum züchten durch Zufall. Selten ist es geplant gewesen.

lg.
Doris
 
Laudatio_Amore schrieb:
:rolleyes:
Na ja, hoffentlich nicht...

Denkst Du nicht,daß Züchten auch Spaß machen soll??:confused:
Wenn es keinen Spaß macht,man keine Freude an dem hat,was man tut,sollte man es doch lieber bleiben lassen,oder?:cool:
Und Du kannst mir glauben,ich bin mit Sicherheit keine geldgierige,gedankenlose Vermehrerin,sondern ich züchte,weil ich versuche die Rasse meinen Vorstellungen nach zu verbessern und die Rasse gesund zu erhalten:)
 
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