doppelte Impfung

Ich würd an deiner Stelle unabhängig von der Impfthematik auf jeden Fall schauen, einen besseren "Schutz" vor Zecken zu erreichen. (Da muss man sich manchmal wirklich durchprobieren. Verschiedene Halter machen bei verschiedenen Hunden sehr unterschiedliche Erfahrungen mit den unterschiedlichen Mitteln)

Die können ja nicht nur Borrelien übertragen, sondern auch jede Menge anderen Mist.
 
Meine Empfehlung ist folgende für Stella.... die Forumsuche hier mal zu bemühen nach dreijährigen Impfungen und dann dieses Büchlein hier:

http://www.amazon.de/gp/product/398...&pf_rd_t=101&pf_rd_p=455353687&pf_rd_i=301128


Mehr sage ich dazu nicht mehr. Es gibt mittlerweile auch in Ö seit 2007 mehrjährig zugelassene Impfstoffe, dazu gehört auch Vanguard. Die Grundimmunisierung eines Welpen bis zur 16. Woche ist wichtig. Wird ein Junghund nach der 16. Woche erstmals geimpft, so reicht EINE Impfung gegen die jeweilige Krankheit vollkommen aus.

Wichtig finde ich Staupe, Hepatitis, Parvovirose und nach dem Zahnwechsel Tollwut. Wenn man reisen möchte, dann braucht man TW sowieso alle drei Jahre wieder geimpft, wenn nicht, besteht sicherlich immer noch Schutz, außer man hat einen sog. Non-Responder.

Es gibt mittlerweile Studien aus USA, dass eine einmalige Impfung gegen Staupe und Parvo einen lebenslangen Schutz bietet.... mir braucht kein TA mehr von jährlicher Impfung erzählen.....
 
Ja sie hat eh auch einen Schutz drauf. Das Defendog Spray. Hat bis jetzt auch immer super funktioniert. Aber dieses Jahr kommen mir die Blöden Viecher extrem aggressiv vor.:mad:
 
Ja, ich habe das auch gelesen. Aber auf sowas gebe ich nicht viel. Deswegen wollte ich mich hier nach Erfahrungen umhören aber irgendwie kommt man sich dann gleich wie ein Verbrecher vor.

Ich wusste das die Borreliose Impfung nicht zwangsweise notwendig ist aber meine Hündin hatte am Sonntag 7, gestern 3 und heute schon wieder zwei Zecken. Und da wollte ich auf Nummer sicher gehen.

Ich liebe meinen Hund über alles und wollte ihr nur Gutes tun und jetzt fühle ich mich eigentlich ganz furchtbar.


Zecken übertragen aber nicht nur Borreliose, sondern auch Babesiose, Ehrlichiose/Anaplasmose. Daher ist es besser einen guten Zeckenschutz beim Hund zu verwenden und nicht zu impfen. Denn grade diese umstrittenen Impfungen verschleiern oft die Diagnose von Borreliose und Babesiose und Babesiose ist - wenn nicht rechtzeitig behandelt - ein Todesurteil für den Hund.
 
Also die Ärzte Sagen mir alle das gleiche...

Woher habt ihr euer Wissen über die Impfungen?
Doch sicher auch nur von eurem Tierarzt oder?

Was mich betrifft, ich habe nicht Veterinärmedizin studiert, aber einen Lehrgang auf der Vetmed gemacht, in dem es speziell um Hunde ging, auch um Infektionskrankheiten und Impfungen.

Impfen ist sehr wichtig, keine Frage, aber - so wenig wie möglich, so viel wie nötig:)

Die Borrelioseimpfung wurde noch 2012 nicht empfohlen, ob sich das durch den neuen Impfstoff geändert hat, wissen die hier vertretenen Veterinärmediziner sicher besser.

Wie schon mehrfach erwähnt, am allerwichtigsten ist ein guter Zeckenschutz. Was hast du denn ausser Defendog schon alles getestet?
 
Ich bin noch nie auf die Idee gekommen gegen Borreliose zu impfen , und auch noch kein Tierarzt hat diese Impfung auch nur angesprochen , geschweige denn empfohlen, ich bin eher nur in Wien-Umgebung-Wienerwald und südliches NÖ unterwegs und schütze gegen Zecken ich hatte seit Jahren keine Zeckensichtung mehr an meinen Hunden ! Schutz so gut ? oder Hunde so uninteressant für Zecken? oder nie in zeckenproblematischen Gegenden unterwegs gewesen ?
 
bzgl. impfen: der hersteller empfiehlt wann und wie oft gimpft werden muss um einen nötigen impfstatus zu erreichen.

tierärzte impfen aber nicht nach den empfehlungen des herstellers sondern nach "risiko" und "erfahrung"
mein tierarzt würde, wenn ich es wollte, auch jährlich impfen. begründung: die vielen ostimporthunde, die vermehrerhunde, die geschmuggelten hunde, die besucher einer hundezone, die hundehalter die ihre hunde gar nicht impfen lassen ect. pp. sicher ist sicher ....
trotzdem impft er mir mit den impfabständen die ich möchte, wenn es vom herstelelr so empfohlen wird und dies eben auch im beipackzettel steht. verlange doch mal den beipackzettel des impfstoffes mit dem dein hund geimpft wird und dann frage deinen ta, warum er mit anderen intervallen impft ;)

ich gehöre mitlerweile schon länger zu den menschen, die mehr hinterfragen, nicht nur wenns um den hund geht ;) und ärzte sind keine götter in weiß bei mir. ich glaube nicht bedingungslos jedem arzt, sondern hole mir oft noch eine 2 oder auch dritte meinung ein bzw. hole ich mir auch erfahrungsberichte von betroffenen menschen

dein hund wird das ganze jetzt wahrscheinlich auch gut wegstecken und du musst dich auch nicht schlecht dabei fühlen, du hast nur deinem tierarzt vertraut, trotzdem hattes du ja von ganz alleine ein komisches gefühl, denn sonst hättest du ja nicht hier nachgefragt ;)

bzgl. zecken: mein erster hund hat zecken magisch angezogen, der hatte sicher hunderte in seinen 13 jahren, genauso wie mein verstorbener collie. viell. hatte ich glück, obwohl wienerwald gegend, aber an borreliose ist keiner erkrankt.
ich würde an deiner stelle auch alle möglichen abwehrmittel versuchen. hilft das übliche nicht mehr, musst halt was anderes versuchen. wir sind hier mit dem scalibor halsband sehr zufrieden, genauso soll das serestoband super sein. ich würde da einfach mehreres ausprobieren ;)

also mach dir jetzt keinen kopf und wenn dich das thema interessiert, kannst ja mal zum thema impfen googeln oder dir hier meinungen von anderen usern anhören, die schon sehr sehr lange hunde haben und somit auch erfahrung
 
Ja sie hat eh auch einen Schutz drauf. Das Defendog Spray. Hat bis jetzt auch immer super funktioniert. Aber dieses Jahr kommen mir die Blöden Viecher extrem aggressiv vor.:mad:


Meine Hunde haben seit Februar/März ein Scalibor-Band umgeschnallt und ich habe noch keine einzige Zecke an ihnen angedockt gehabt, mal auf dem Fell krabbeln, die hab ich sofort entfernt und das wars dann. Wobei ich mir sicher bin, die hätten auch nicht angedockt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen!

Ich werde mir heute zusätzlich noch das Scalibor Halsband kaufen. Vielleicht hilft es ja.

Ich habe schon einiges ausprobiert. Diese Spot Ons helfen bei Stella genau gar nicht.

Mit dem Defendog hat es immer super funktioniert. Da hatte sie dann nur sehr wenige Zecken. Aber wie gesagt, das wurde jetzt aufgelassen und man bekommt es nicht mehr.

Aber mir kommen die Zecken dieses Jahr besonders aggressiv vor, denn sonst war es auch nie so schlimm. Glaub aber auch das Stella besonders anziehend wirkt. Denn bei den abendlichen Ausflügen mit meiner Freundin (sie hat einen Neufundländer-Schäfer Mix) hat ihr Hund keinen einzigen Zeck und auf meiner krabbeln alle herum.

Und bei Stella entstehen gleich riesige Beulen und richtige, tischtennisballgroße Knödel. Auch nachdem ich die Zecken entfernt habe. Außerdem gehen ihr die Haare dann an den betroffenen Stellen manchmal aus.

Deswegen wollte ich sie eben sicherheitshalber impfen lassen. Ich hab mir gedacht ich tu ihr damit nur was gutes. Und schaden tut die Impfung ja nicht.
 
Also die Ärzte Sagen mir alle das gleiche...

Woher habt ihr euer Wissen über die Impfungen?
Doch sicher auch nur von eurem Tierarzt oder?

Weißt du,
dass das Thema "Impfen" im Studium eines Tiermediziners nur kurz angesprochen wird?
dass die TÄ medininisch gesehen, fast keine Ahnung über die Nebenwirkungen einer Impfung haben?
dass das meiste "Wissen übers impfen" von der Pharmaindustrie an die TÄ weiter gegeben wird?
dass es hervoragende Bücher über das Thema gibt, die da heißen (Mo Peichl: Haustiere impfen mit Verstand) oder von der Österreichischen TÄ, Frau Dr. Ziegler?

ich könnte hier einiges mehr mit aufführen.

Nein, ich bin kein Impfgegener. Meine Hunde, sowie mein Sohn und ich sind geimpft - allerdings haben wir bei 4 Impflingen, 2 Impfschäden. Das sind 50%.
 
Klar darfst du fragen.

Sohn wurde gegen FSME geimpft und hatte dadurch schwerste Gerhirnhautentzündung und lag auf der Intensivstaiton.

Beim Hund ist nach einer Impfung eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert worden.
 
Um Gottes Willen, das tut mir furchtbar leid.

Ich hoffe, es ist wieder alles in Ordnung gekommen.

Aber ich glaube, dass das eher die Ausnahmen sind oder?
 
Die anderen beiden Impflinge haben ja zum Glück alle Impfungen gut weg gesteckt, auch die, die ich für Schwarzafrika gebraucht habe.

Nur - man wird halt senibler und liest sich in diese Themen ein und dann kannst du uns schon verstehen, wenn wir :eek: zu deinen TÄ sagen.

Meine TÄ hat ein Impfseminar abgehalten. War hoch interessant auch mal die andere Seite mit anzuhören. Trotzdem würde sie nie und nimmer B.-impfen und ... worauf sie auch großen Wert legt, den Hund VOR der Impfung komplett durch zu checken. Das machen auch nicht alle TÄ. Die guggen sich den Hund/Tier an und das wars. Ohren, Rachen, Zähne, Augen, Herz, Lunge, Puls. wie der Hund läuft, wie der Rücken ist, die Bewegung der Beine ... alles wird von ihr VOR der Impfung mit geprüft.

Bei Ärzten generell bin ich halt ziemnlich kritisch und bei meinen TÄ ganz besonders. Sie sind Dienstleister und ich der Kunde. Sie sollten sich nach meinen Wünschen und Bedürfnissen richten und ich nicht nach den ihrigen.
Zum Glück habe ich seit Jahren so eine TÄ, die ich nicht mit Gold aufwiegen kann. ... und sie ist nicht nur in der Schulmedizin unterwegs sonder geht auch gleichzeitig den Weg der "alternativen Medizin".
 
Also ich muss dazu sagen, dass ich bis jetzt mit meinem Tierarzt nie Probleme hatte.
Sie sind immer sehr bemüht und schauen Stella auch immer zuerst von oben bis unten an bevor die Behandlung startet.

Stella hat ja auch schon in ihrem jungen Leben schon einiges an Tierarztbesuchen hinter sich. Und sie geht trotzdem noch "gern" hin. Also man muss sie zumindest nicht hinschleifen oder ähnliches. Sie geht ganz normal mit und hat keine Angst.

Ich weiß wirklich nicht wieso das mit der Impfung passiert ist. Normalerweise sind sie wie gesagt überdrübergenau und ich kann bis auf dieses Erlebnis nur positives sagen.
 
Weißt du,
dass das Thema "Impfen" im Studium eines Tiermediziners nur kurz angesprochen wird? FALSCH
dass die TÄ medininisch gesehen, fast keine Ahnung über die Nebenwirkungen einer Impfung haben? FALSCH. Nur sämtliche Horrorstorys die im Internet rumgeistern stehen nicht am Lehrplan.
dass das meiste "Wissen übers impfen" von der Pharmaindustrie an die TÄ weiter gegeben wird? Wunderbar. Mal wieder die Pharmaindustrieverschwörungstheorie...
dass es hervoragende Bücher über das Thema gibt, die da heißen (Mo Peichl: Haustiere impfen mit Verstand) oder von der Österreichischen TÄ, Frau Dr. Ziegler? Fr. Dr. Zieglers Buch kann man getrost in die Tonne kloppen. Massenweise Fehler und Behauptungen die nicht nur falsch und verzerrt sind sondern an Rufmord grenzen und wenn die Betroffenen dagegen vorgehen würden, hätte es die nette Fr. Dr. Ziegler nicht mehr so fein.

ich könnte hier einiges mehr mit aufführen. Ich auch.

Nein, ich bin kein Impfgegener. Meine Hunde, sowie mein Sohn und ich sind geimpft - allerdings haben wir bei 4 Impflingen, 2 Impfschäden. Das sind 50%.

Na dann erzähl mal was du der Impfung zuschreibst und unter welchen Umständen geimpft wurde!


Ach da haben wirs schon.

Klar darfst du fragen.

Sohn wurde gegen FSME geimpft und hatte dadurch schwerste Gerhirnhautentzündung und lag auf der Intensivstaiton.

Wüsste nicht das für Hunde momentan ein Impfstoff zugelassen ist. Mit was wurde er geimpft? Präparat? Lebend- oder Totimpfstoff?

Beim Hund ist nach einer Impfung eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert worden.
Und?
 
Zitat von UliH
Sohn wurde gegen FSME geimpft und hatte dadurch schwerste Gerhirnhautentzündung und lag auf der Intensivstaiton.

Wüsste nicht das für Hunde momentan ein Impfstoff zugelassen ist. Mit was wurde er geimpft? Präparat? Lebend- oder Totimpfstoff?


Er hat geschrieben, dass sein SOHN gegen FSME geimpft wurde und nicht der Hund.
 
Er hat geschrieben, dass sein SOHN gegen FSME geimpft wurde und nicht der Hund.

Sorry, überlesen bzw. verlesen.
(Das passiert btw. wenn man gerade dabei ist, die Zusammenfassung über die Sinnhaftigkeit und Intervalle von Impfungen nach Meinung des neuen Viroprofessors zusammenzufassen und mit denen der alten Virologieprofessorin zu vergleichen und einem dann die Wut aufsteigt, weil "davon lernen die Tierärzte/Studenten eh nix und außerdem sind sie von der Pharamindustrie gekauft" (Ich warte btw. immer noch drauf, dass ich was Spektakuläreres als meinen Muhkuh-Schlüsselanhänger und einen Skalpellgriff als Werbegeschenk bekomme...))

Die FSME-Impfung ist mWn schon lange ein Totimpfstoff. Da bleibt also von der Spezies unabhängig die Frage was denn für eine Gehirnhautentzündung aufgetreten ist. (Bakteriell? Viral? Wenn ja, nachweislich das Impfvirus, oder hat vorher eine Feldinfektion stattgefunden?) Wie alt war das Kind bei der Impfung?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Stella

Wie du siehst ist es eines der Themen bei denen die Wogen hoch gehen - einheitliche Meinung oder DEN Tipp wirst du nicht bekommen;)

Ich würd mal so sagen:

Wenns deinem Hund bis jetzt gut geht, denke ich nicht, dass er irgendeinen groben Schaden von der Mega-Impfung davon tragen wird!

Man sollte sich halt auch selbst so umfangreich wie möglich informieren und nicht alles glauben, was einem aufgetischt wird - weder von Ärzten noch von Laien. Am Besten ist immer, sich selbst ein Bild zu machen und unterschiedliche Infos/Meinungen einzuholen - auch wenn das oft nicht einfach und einigermaßen mühsam ist:)

Meine TA findet die Borreliose Impfung zB total sinnlos und überflüssig - auch unter den Tierärzten gehen die Meinungen weit auseinander...entscheiden was das Beste für deinen Hund ist, tust im Endeffekt du allein.
 
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