Tierfreundin
Super Knochen
Du hast schon recht. Aber dann dürfte sich keiner ein Tier aus zweiter Hand nehmen. Ich habe auch meinen Dobermann Pritt aus einem Tierheim mit 5 1/2 Jahren bekommen. Er war die ersten 14 Tage ein Traumhund, bis jemand den "Schalter umgelegte". Pritt hat Geräuschängste und fürchtet sich vor Gewitter, Schüsse oder Knaller, Mopedfahrer und alles was sich schneller bewegt als ein Fußgänger. Er bekommt da voll die Panik. Er ist jetzt 1 1/2 Jahre bei mir, aber es wäre mir nicht in den Sinn gekommen, ihn wieder zurück zugeben. Und ich weiß auch rein garnichts von seinem Vorleben. Ich besorgte mir halt gute Bücher und besuche Seminare, um ihn besser zu verstehen und ihm helfen zu können. Kleine Schritte machen wir beide schon zumindest bei den Joggern und den Radfahrern. Ich sage mir immer, aufgeben tut man einen Brief aber nicht ein Tier, über das ich die Verantwortung übernommen habe.Ich denke, man kann hier niemanden einen vorwurf machen.
Wenn ein hund abgegeben wird, kann man nicht die komplette lebensgeschichte und alle eigenschaften zu 100% wissen und manchesmal kristallisiert sich das alles eben erst mit der zeit heraus.
Wichtig ist, dass Bessie nun so schnell wie möglich ein tolles Zuhause bekommt !
LG Simona
Ich hatte in den letzten 17 Jahren schon einige Zusammenführungen zwischen Katzen mit Hunden oder umgekehrt. Sogar mit meiner 7 köpfigen Pflegekatzenfamilie klappte das, obwohl ich sie ja nur kurze Zeit hatte. Entweder hat jeder die Nähe des anderen akzeptiert oder sie kuschelten nach einiger Zeit zusammen. Ist nur geduldige Übungssache. Aber das hier zu erklären, würde zu lange dauern. Fragt mal "Sylvia&Bande". Ihre Hündin aus dem Tierheim hatte lange Zeit ihre Katzen zum Fressen gern und heute schlafen sie neben einander.
Jetzt wird die arme Hündin umhergeschubst, weil manche Leute einen massgeschneiderten Hund wollen.
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