Auswirkungen Kastration

Niddl

Anfänger Knochen
Hallo liebe Foris,

unser Mädl wird nächste Woche kastriert. Nach langem Hin und Her haben wir uns für diesen Weg entschieden.
Jetzt habe ich allerdings mehrmals gelesen, dass es nach einer Kastration zu einer Inkontinenz kommen kann. Habt Ihr davon schon gehört, bzw. selbst Erfahungen gemacht?
 
dogged schrieb:
Hallo!

Tina ist 10 Jahre alt, mit 1 Jahr (ca.) kastriert worden und hat gar keine Probleme.

LG Nina

Hallo Nina,

wir haben bereits mit Hundebesitzern gesprochen, die ihre Hündinnen kastriert haben, bis auf das Gewichtsproblem gabe es keinerlei Probleme. Unsere TA meinte, 1/4 weniger füttern und dann sollte dies auch kein Problem mehr sein. Lt. TA tritt die Inkontinenz bei Hündinnen über 20 kg Körpergewicht auf. Naja, Niddl hat jetzt bereits 24 kg ....
 
Niddl schrieb:
Hallo Nina,

wir haben bereits mit Hundebesitzern gesprochen, die ihre Hündinnen kastriert haben, bis auf das Gewichtsproblem gabe es keinerlei Probleme. Unsere TA meinte, 1/4 weniger füttern und dann sollte dies auch kein Problem mehr sein. Lt. TA tritt die Inkontinenz bei Hündinnen über 20 kg Körpergewicht auf. Naja, Niddl hat jetzt bereits 24 kg ....

Hallo!

Okay, dagegen ist Tina mit 9 Kilo ein Leichtgewicht ;)

Che hat ca. 20 kg und zeigt jetzt mit 3 Jahren noch keine Probleme.

LG Nina
 
nun ja .... lt. TA ist sie nicht gerade unterernährt, aber auch nicht zu dick, aber da sie erst 6 1/2 Monate ist, wird sie sicherlich noch zulegen .... :o
 
Hallo,

hab keine persönlichen Erfahrung mit Inkontinenz nach der Kastration meiner Hündin, aber das Problem gibt es. Allerdings laut Auskunft meiner Tierärztin nur ein relativ geringer Prozentsatz. Es gibt aber Medikamente dagegen, 1 Tablette täglich und die Inkontinenz ist beseitigt.

Zum anderen, ist für mich persönlich die Aussage:"Kastrierte Hunde werden dicker," nicht richtig. Jeder Hund nimmt zu wenn Herrchen/Frauchen zuviel füttert. Wenn du mit deinem Hund weiter viel Bewegung machst und die Futterration nicht erhöhst, warum sollte sie dann zunehmen? Die Ration von vornherein um 1/3 kürzen würd ich persönlich nicht machen.

lg Friese
 
Meine Bonita ist 9 Jahre alt und hat seit ewigen Zeiten 24kg. Sie wurde mit ca. einem Jahr kastriert, hatte davor aber einmal Junge gehabt, als sie noch in Lanzarote lebte. Als ich sie bekam, hatte sie eine zeitlang leichte Probleme mit Inkontinenz, das ist aber komischerweise wieder von selber vergangen, hab es auch nie behandeln lassen.

Enana wird im Mai 5 Jahre, hat ca. 14kg und auch keinerlei Probleme mit Inkontinenz. Sie ist allerdings zu mollig, hat einen Wahnsinns-Appetit und könnte dauernd nur fressen. Bei ihr muss ich wirklich aufpassen.

lg
Bonsai
 
Friese1606 schrieb:
Hallo,

hab keine persönlichen Erfahrung mit Inkontinenz nach der Kastration meiner Hündin, aber das Problem gibt es. Allerdings laut Auskunft meiner Tierärztin nur ein relativ geringer Prozentsatz. Es gibt aber Medikamente dagegen, 1 Tablette täglich und die Inkontinenz ist beseitigt.

Zum anderen, ist für mich persönlich die Aussage:"Kastrierte Hunde werden dicker," nicht richtig. Jeder Hund nimmt zu wenn Herrchen/Frauchen zuviel füttert. Wenn du mit deinem Hund weiter viel Bewegung machst und die Futterration nicht erhöhst, warum sollte sie dann zunehmen? Die Ration von vornherein um 1/3 kürzen würd ich persönlich nicht machen.

lg Friese

der Prozentsatz soll bei 10-15 % liegen, nicht sehr hoch ...aber immerhin. Lt. meiner TA fehlen die Hormone, daher besteht die Gefahr einer Gewichtszunahme. Ich werd Niddl normal weiterfüttern und den Dingen ihren Lauf lassen. Es wird sich ja nach kurzer Zeit herausstellen, ob sie an Gewicht zulegt.

lg
Karin
 
@Niddl

Ich frage mich immer wieder warum GUTE Tierärzte beim Thema Kastration folgendes sagen:

Man sollte den Hund nicht vor 1 1/2 Jahren kastrieren lassen. Dein Hund ist 6,5 Monate :confused: Oder geht es nur um das schnelle Geld?

Weiters gibt es Studien was nach der Kastration NEGATIV passieren kann. Ich kenne auch die Studien aus Amerika welche K. vor einem Jahr anraten, halte aber NICHTS davon!!!!!!!!Wenn dich das interressiert schreib ein PN.

mfg

Sticha Georg

PS : Inkontinenz ist noch das kleinste Übel !!!
 
Najaaaaa aber auf der anderen Seite kann es passieren das die Hündin wenn sie nicht kastriet wird, scheinträchtig wird und dann ist die Gefahr einen Miclhdrüsentumores wiederum größer .. ich denk es gibt bei beiden Seiten Vor und Nachteile! Man muß das denk ich so machen wie man es selbst für richtig hält... unsere Hündinnen wurden z.b. nie kastriert und wurden über 16 Jahre alt..... es gibt keine 100% sichere Lösung denk ich! Für mich ist halt immer eine Operation mit einem gewissen restrisiko verbunden .. narkose und so . deswegen bin ich bei sowas eher vorsichtig und mache nichts, was nicht unbedingt notwendig ist
 
@GuardianAngel

"Scheinträchtigkeit" kann man leicht auf natürlichen Wege unterbinden.

50 % Futter in der Läufigkeit und bis 3 Wochen danach = KEINE Scheinträchtigkeit.

mfg

Sticha Georg
 
Sticha Georg schrieb:
@GuardianAngel

"Scheinträchtigkeit" kann man leicht auf natürlichen Wege unterbinden.

50 % Futter in der Läufigkeit und bis 3 Wochen danach = KEINE Scheinträchtigkeit.

mfg

Sticha Georg


Ist sicher lustig für den Hund, wochenlang die halbe Futterration! :confused:
Naja, bei einem schlechten Fresser wäre es ja kein Problem, aber sonst..
Ich bin der Meinung, wenn nicht gezüchtet wird, wäre eine Kastration in den meisten Fällen vorteilhaft für Hund sowie Halter und vorallem aus Tierschutzgründen! (Die Tierheime sind voll!)
 
Josephinchen schrieb:
Ist sicher lustig für den Hund, wochenlang die halbe Futterration! :confused:

Ich glaube Cassidy würde durch die Reduzierung des Futters mehr Probleme bekommen als durch die Scheinträchtigkeit (im übertriebenen Sinn). :rolleyes: Stell ich mir auch nicht so toll vor, einfach die Hälfte vom Futter weg lassen. Ich bin auch für Kastration, hab nämlich leider schon schlechte Erfahrungen mit unkastrierten Hündinnen machen dürfen. :(
 
Meine Hunde sind auch kastriert und es gibt null Probleme..

Bernie neigt etwas zum dicker werden. Kam aber auch erst mit dem Alter.
Kriegt man aber alles in den Griff.
 
sowohl amber (55 kg) als auch argon (45 kg) sind kastriert und beide haben nicht zugenommen, sich weder im wesen noch sonst irgendwie verändert. amber hat ist auch nicht inkontinent geworden.

beide sind absolut die gleichen hunde wie vor dem eingriff, einen vorteil hatten die kastrationen schon. ich muß mich in ambers fall nicht mehr um "vermehrungswütige" rüden kümmern, oder argon von läufigen hündinnen fernhalten. das freilaufen der beiden ist für mich viel stressfreier geworden.
 
@Josephinchen

Dein Profil: Geburtstag:
03.11.1978
Name:
Dr.Laparoskopie :confused:
Geschlecht:weiblich
Biografie:nein
Ort:Wien
Interessen: kastrieren
Chirurgin :confused:

Da erspar ich mir jeden Kommentar. :cool:

Was da natürlich schlecht ist, wenn der Hund weniger Futter bekommt, muss man mir erst erklären. Gibt Mutter Natur auch immer einen vollen Teller :rolleyes:

Das Thema: Verhütung - muss man sich halt um seinen Hund kümmern, oder ist das zu schwer auf seinen Hund 2 x jährlich aufzupassen. :rolleyes:

Nachgewiesen aber ist, dass HUnde vor dem 1,5 Lebensjahr welche kastriert werden zum "Riesenwachstum" mit all seinen NEGATIVERSCHEINUNGEN neigen.

Aber ich bin ja ein Mann, und die haben ja bekanntlich immer Probleme mit kastrieren :D :rolleyes: :rolleyes:

mfg
Sticha Georg

PS: meine arme Hündin leidet gerade wieder :cool:
 
Sticha Georg schrieb:
Das Thema: Verhütung - muss man sich halt um seinen Hund kümmern, oder ist das zu schwer auf seinen Hund 2 x jährlich aufzupassen. :rolleyes:
Sticha Georg:

Hallo? Georg?
Mach doch bitte mal deine Augen auf!!!

Siehst doch, das es für die wenigsten selbstverständlich is, auf seine(n) Hund(e) aufzupassen...

Ist doch quasi grad in Mode, das die eigenen Hunde Nachwuchs zeugen...
Sinniges Kommentar danach:"Aber sie hat eh ein Hoserl anghabt".. :cool: :mad:
 
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