An all jene die sich dem Hobby der Rettungshundearbeit verschrien haben!

Aranis

Medium Knochen
Hallo zusammen J

Da ich nun selbst schon 1 ½ Jahre Rettungshundearbeit in einem Verein betreibe, dachte ich, frag mal hier im Forum nach, wie viele Leute hier sonst noch dieses Hobby ausführen.

Ich mache dies aber nicht ohne Grund. :D

Denn mir ist aufgefallen (vielleicht bei euch auch), das die Ressourcenaufteilung, was Wissen und vielen mehr, zum Teil nicht optimal ist. Vor allem, da sich scheinbar, manche Vereine gegenseitig schlecht machen, was ich persönlich sehr schade finde.

Mir persönlich geht es einfach darum, das ich den maximalen Erfahrungswert aber auch richtig viel Spaß dabei habe. Von wem ich dieses Wissen bekomme, sollte eigentlich egal sein, Hauptsache man lernt das richtige, um somit recht effizient zu sein, sollte wirklich mal der Fall eintreten, das man das erlernte anwenden müssen.

Aus diesem Grund, folgende Frage:

Wenn jemand interessiert, unabhängig von Ort, Alter, Geschlecht, Art des Hundes, die Ressourcen sowie das Wissen für ein paar Stunden oder Tage zusammen zu legen und somit einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen? Eventuell kann man das ja vielleicht auch mit einem Kurzurlaub verbinden. Sprich wenn eine Gruppe z.B. nach Salzburg fährt, trainiert man am Tag und in der Nacht lernt man bisschen das Stadt leben kennen.

Das ganze lässt sich natürlich viel weiter ausbauen und jede Idee aber auch Kritik ist herzlichst willkommen.

Sollten sich tatsächlich viele melden und das Engagement recht groß sein, kann man von mir aus auch ein großes Projekt draus basteln.

Sei es von einer Homepage inklusive Forum wo man sich leicht zusammen sprechen kann bis hin zu einem Rettungshundecamp (lasst mich in meiner Fantasie schweifen *g*).

Nun gut, das wär’s für erste von mir J

Sollten Frage etc. bestehen, kann man gerne hier posten oder mir auch eine PN hinterlassen.

Hoffe auf zahlreiche Beteiligung!

Schönen Tag noch J

Liebe Grüße

Aranis
 
Bezüglich Rettungshundecamp: die ÖRHB führt regelmäßig Landes- bzw. Bundesübungen durch, wo sich die Mitglieder verschiendere Staffeln an immer unterschiedlichen Orten treffen. Und erst letzte Woche war das Camp der IRO in Rumänien.

Bei welchem Verein trainierst du?
 
Bezüglich Rettungshundecamp: die ÖRHB führt regelmäßig Landes- bzw. Bundesübungen durch, wo sich die Mitglieder verschiendere Staffeln an immer unterschiedlichen Orten treffen. Und erst letzte Woche war das Camp der IRO in Rumänien.

Bei welchem Verein trainierst du?

Oh ok, das wusste ich nicht. Bin beim ÖGV dabei. Dürften da Vereinsfremde da auch teilnehmen?

Rumänien ist mir nur etwas zu weit weg. Österreichweit wär schon in Ordnung. :o
 
Auch beim ÖGV gibt es Landesverbandstraining und spezielle Trainingswochenenden sowieso. Vielleicht solltest Du mal mit Deiner Ortsgruppe drüber reden, wenn nicht wende Dich an Deinen Landesverbandstrainer...

Meggy hat einen Teil der Ausbildung gemacht, wir mussten dann aus verschiedenen Gründen aufhören.
 
Auch beim ÖGV gibt es Landesverbandstraining und spezielle Trainingswochenenden sowieso. Vielleicht solltest Du mal mit Deiner Ortsgruppe drüber reden, wenn nicht wende Dich an Deinen Landesverbandstrainer...

Meggy hat einen Teil der Ausbildung gemacht, wir mussten dann aus verschiedenen Gründen aufhören.

Ja, das ist mir schon klar :) Das Problem ist nur, das mich auch das Wissen und Lehrpraktiken andere Leute auch interessieren. Denn wer sagt denn, das unsere Techniken die einzigen guten sind? Vielleicht hat jemand einen Tipp für jemanden, der dann einem weiter hilft. Sowie neue nette Leute kennen lernen ist ja auch nie verkehrt :)

Aber auch, die Ressourcen teilen wäre z.B. eine feine Sachen. Kann jetzt nur von unsere Gruppe sprechen, aber was z.B. die Trümmersuche anbelangt, müssen wir immer gut einen Monat warten bis wir ins Tritolwerk für die Trümmersuche dürfen. Da aber einige von uns, Richtung AFDRU gehen wollen, ist das doch etwas wenig. Deswegen dachte ich mir, vielleicht haben hier Leute Lust und Laune, Freundschaften, Kooperationen, Erfahrungstausch, etc. ein zu gehen :) Kann man ja immer weiter stricken wie man möchte.

@ Kimba

Also was du am meisten brauchst ist die Zeit (wir z.B. trainieren immer 2 mal die Woche, meistens Dienstag und an einem Wochenendetag). Du solltest ein Auto haben, da die Plätze und Wälder wo man übt, nicht unbedingt grad ums Eck liegen.

Je nachdem welches Ziel du verfolgst, ist das Alter des Hundes egal. Natürlich gilt, desto jünger desto besser. Aber auch wenn dein Hund 7 Jahre alt ist, ist das kein Problem. Problem hättest du dann nur wenn du Richtung AFDRU (Auslandseinsatz) gehst. Dafür ist der Hund, laut Bundesheer zu alt und nach den neuen Regeln, darfst du dann in ihrem Gebiet nicht mehr trainieren.

Ansonsten, sollte der Hund nicht Leute fressen :D Den Rest trainierst du eh, schritt für schritt. Ein Vorteil wäre, wenn er schussfest ist und etwas bellfreudiger ist. Dann hast du weniger Arbeit vor dir. Denn diese Eigenschaften brauchst du für die erste Grundprüfung.

Ein netter Nebeneffekt ist, wenn du jene Prüfung geschafft hast und du Hundesteuer zahlst, das er ab dann als Rettungshunde (steuerrechtlich) gesehen wird und du dann nur mehr diese Pauschale zahlst.

Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden bzw. hier die Leute im Forum werden dir sicherlich auch gerne Auskunft geben :)

Liebe Grüße

Aranis
 
Ansonsten, sollte der Hund nicht Leute fressen :D Den Rest trainierst du eh, schritt für schritt. Ein Vorteil wäre, wenn er schussfest ist und etwas bellfreudiger ist. Dann hast du weniger Arbeit vor dir. Denn diese Eigenschaften brauchst du für die erste Grundprüfung.

Bellfreudig ist nicht unbedingt nötig, da es auch Staffeln gibt, die mit Bringsel arbeiten;)
 
Bellfreudig ist nicht unbedingt nötig, da es auch Staffeln gibt, die mit Bringsel arbeiten;)


Es gibt auch die Freiverweiser;) Nur was der Hund auf jeden Fall mitbringen sollte ist Spiel-bzw. Fresstrieb...............wobei mir persöhnlich der Spieltrieb in der Nasenarbeit lieber ist:)
 
Ja, stimmt diese Sachen gibt es auch noch. Wobei mir wurde damals gesagt, das sind Methoden die am Auslaufen sind und es eher in Richtung verbellen geht. Deswegen habe ich die Verfahren nicht mehr erwähnt.

War keine Absicht, verzeihung :o

Stimmt Spiel und Spasstrieb sollten reichlich vorhanden sein. Desto mehr er ein Abenteurer ist, desto besser. Aber auch ruhigere Hunde schaffen es zum Ziel. Für jeden Hund gibt es einen Weg und eine Ausbildung :)
 
Der Hund muss auch nicht unbedingt bellFREUDIG sein. Meine Maus hat vorher überhaupt NIE gebellt und bellt auch jetzt nur bei der Arbeit. Wir haben am Anfang ein bisschen gebraucht, bis sie wirklich gebellt hat anstatt zu schreien, aber jetzt passt das.
 
Der Hund muss auch nicht unbedingt bellFREUDIG sein. Meine Maus hat vorher überhaupt NIE gebellt und bellt auch jetzt nur bei der Arbeit. Wir haben am Anfang ein bisschen gebraucht, bis sie wirklich gebellt hat anstatt zu schreien, aber jetzt passt das.

Sagt ja auch niemand. Meinte nur lediglich es erleichter die Arbeit etwas, wenn der Hund etwas bellfreudiger ist :)
 
Ja, stimmt diese Sachen gibt es auch noch. Wobei mir wurde damals gesagt, das sind Methoden die am Auslaufen sind und es eher in Richtung verbellen geht. Deswegen habe ich die Verfahren nicht mehr erwähnt

Naja ob diese Methoden wircklich ein Auslaufmodell sind, wage ich zu bezweifeln....es ist eher so, das sich wenig Ausbildner darüber trauen.....

Ich persöhnlich sehe den Vorteil im Bringseln bzw. Freiverweisen darin, das die vermisste Person sich nicht urplötzlich mit einen bellenden Hund konfrontiert sieht.(Ängstliche - behinderte Personen oder kinder)

Auf der anderen Seite kanns natürlich für die vermisste Person auch ein Trauma sein, wenn der Hund wieder wegläuft:o
 
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