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Frage(n) zur Schutzhundeausbildung (für totale Anfänger)

Böse Fee

Medium Knochen
Hi,

Ich möchte das mal mit meinem Hund probieren und habe auch schon eine Schnupperstunde geplant um mir das mal anzusehen bzw. um rauszufinden ob das mit meinem Hund überhaupt möglich ist.

Damit ich da aber nicht ganz als Idiot dastehe – kann mir jemand sagen wie die ersten Stunden in diesem Bereich aussehen; was wird da gemacht (und was muss ich dabei machen :p).
Wie findet man raus ob der Hund (vorerst) dazu geeignet ist?

Und für mich ganz wichtig – worauf muss ich beim Trainer und bei meinem Hund achten?
Wie kann ich erkennen wenn das ganze in die falsche Richtung geht und wir besser aufhören sollen?

Liebe Grüße
Böse Fee
 
viele wege führen nach rom... und auch jeder hund ist da anders zu arbeiten... aber worauf du unbedingt achten solltest:

1) es muss deinem hund spaßmachen
2) auch du musst dich wohlfühlen - gerade als anfänger ist schutzausbildung vertrauenssache...
3) mach nix, wovon du nicht selbst überzeugt bist

wohin planst du zu gehen und wie alt ist dein hund?
 
Der Hund ist jetzt 3 Jahre alt und bis jetzt sind wir mit ihm eigentlich „nur“ Gassi gegangen und haben ein paar (einfache) Suchspiele zwischendurch gemacht. Zur Auslastung hat das gerade so gereicht und der Hund kennt es auch nicht anders.

Aber der Hund ist trotzdem ein wenig unterfordert, „irgendwas“ regelmäßiges am Platz wäre sicher eine gute Idee. Wobei für mich nur Schutz und/oder Fährte sowie UO in Frage kommt.

 
Hmm...da frage ich mich aber, welcher Verein Schutzarbeit anbietet, ohne vorher überhaupt an der Unterordnung gearbeitet zu haben und eine Prüfung abgelegt zu haben?
Für mich persönlich klingt das höchst unseriös..
 
Für mich fängt alles einmal mit einerm guten grundgehorsam an :)

Wärend kann man auch schon lockeres fährtentraining anfangen , dazu muss der Hund noch nicht perfekt in UO sein !
 
Hab mich gerade das selbe gefragt akemi.

Vl kann ein "Schutzler" ja mal ein paar Punkte nennen und in welcher Reihenfolge die abgearbeitet werden.
Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hund der grad mal Pfote geben kann an den Ärmel darf, ist ja nicht sinn und zweck der sache.
Dann müsste man ihn ja gewaltsam vom Ärmel zerren weil er nix kann.
 
Hmm...da frage ich mich aber, welcher Verein Schutzarbeit anbietet, ohne vorher überhaupt an der Unterordnung gearbeitet zu haben und eine Prüfung abgelegt zu haben?
Für mich persönlich klingt das höchst unseriös..

kommt drauf an - das kann man auch parallel machen....

Schäfermix (obwohl man ihr den Mix kaum ansieht :p:))

viel erfolg jedenfalls - auf dich wartet viel arbeit;) ist aber jedenfalls zu schaffen, wenn hund und hundeführer dazu geeignet sind und du einen guten trainer/helfer findest. aber wie gesagt - mach´s nur, wenn der hund sich dabei wohl fühlt... schau dir einfach mal verschiedene plätze an, bevor du dich entscheidest....
 
Hmm...da frage ich mich aber, welcher Verein Schutzarbeit anbietet, ohne vorher überhaupt an der Unterordnung gearbeitet zu haben und eine Prüfung abgelegt zu haben?
Für mich persönlich klingt das höchst unseriös..


Soweit sind wir ja auch noch gar nicht. Ich hab ja noch nicht mal vorbeigeschaut.

Und Sitz, Platz, Fuß ect. kann der Hund ja. Für die Grunderziehung waren wir ja damals in einer Hundeschule. Der Kurs hätte damals auch mit einer BH Prüfung abgeschlossen, nur haben wir die damals nicht gemacht (weil's für mich im Privatleben nicht wichtig war). Es wäre aber kein Problem gewesen und falls es mit der Schutzhundeausbildung "ernst" wird, ist es auch kein Problem das nachzuholen.
 
Hab mich gerade das selbe gefragt akemi.

Vl kann ein "Schutzler" ja mal ein paar Punkte nennen und in welcher Reihenfolge die abgearbeitet werden.
Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hund der grad mal Pfote geben kann an den Ärmel darf, ist ja nicht sinn und zweck der sache.
Dann müsste man ihn ja gewaltsam vom Ärmel zerren weil er nix kann.


wie gesagt, das ist individuell. es spricht aber nichts dagegen, die drei disziplinen parallel zu arbeiten... und auch im schutzdienst werden von anfang an auch gehorsamselemente eingebaut... obwohl ich bei einem drei jahre alten hund mal davon ausgehe, dass zumindest ein bisschen ein grundgehorsam da ist, wenn auch noch keine perfekte uo ;)
 
kommt drauf an - das kann man auch parallel machen....

Könnte man, wenn das eine Person ist, die man kennt, die schon einen Hund im Schutz gearbeitet hat und man weiß, dass diese Person fähig ist, den Hund auch dementsprechend zu führen.
Nur bei jemand völlig Neuen das auch nur parallel anzubieten, finde ich persönlich grob fahrlässig.
 
Das Ablassen lernt man normalerweise schon während der Ausbildung, das wird langsam aufgebaut.
Bei einem 3-jährigen Hund könnte es natürlich sein, dass der das schon gelernt hat, mit dem Ball oder der Beißwurst, aber es muss nicht sein.

Zur Eingangsfrage: normalerweise wird von Dir am Anfang nur verlangt, dass Du Dich hinstellst mit Deinem Hund, der eine mittellange Leine am sehr stabilen Brustgeschirr hat, und dass Du fest dort stehenbleibst, wo Du gerade stehst, ohne Leine nachzugeben oder Dich zu bewegen. Der Helfer schaut dann wahrscheinlich erst mal, wie Dein Hund auf Beute reagiert, mit einem Fetzen oder einem Beißwurstel an einer Schnur.
Dafür brauchst Du auch nicht wirklich viel Unterordnung, aber natürlich sollte parallel zu diesem Training intensiv UO trainiert werden - in der UO sollte man immer ein bisschen "voraus" sein, was das Training betrifft.
Noch besser wäre, der Hund hätte zumindest schon eine BH oder BGH.
Fährte kannst Du völlig unabhängig davon schon trainieren, sobald diese letzten heißen Tage vorbei sind, kannst Du damit anfangen.
 
Könnte man, wenn das eine Person ist, die man kennt, die schon einen Hund im Schutz gearbeitet hat und man weiß, dass diese Person fähig ist, den Hund auch dementsprechend zu führen.
Nur bei jemand völlig Neuen das auch nur parallel anzubieten, finde ich persönlich grob fahrlässig.

ok, da muss ich dir recht geben... allerdings spielt schon auch mit, wie die person generell mit ihrem hund umgeht. wenn ein "anfänger" mit einem drei jahre alten hund kommt und man sieht, dass grundsätzlich alles passt (grundgehorsam, umgang, vertrauensverhältnis hund/hf, sozialverhalten von beiden:cool:), spricht meiner meinung nach nicht viel dagegen.
 
Versteh mich nicht falsch, das ist nichts Persönliches gegen dich.
Ich würde an deiner Stelle auch - wie der Drache schon meinte - anfangen mit Unterordnungstraining, parallel dazu die Fährte. Damit ist ein *Anfänger* meistens schon sehr gut ausgelastet und wenn man da mal ein wenig fixer ist, kann man überlegen, ob man den Hund auch im Schutz arbeiten möchte, sofern er überhaupt dazu geeignet ist.
Alle drei Disziplinen sind Anfängern in der Regel sowieso zuviel..

Aber ich finds gut, dass du dir vorher Gedanken machst:-)
 
das ablassen lernt man normalerweise schon während der ausbildung, das wird langsam aufgebaut.
Bei einem 3-jährigen hund könnte es natürlich sein, dass der das schon gelernt hat, mit dem ball oder der beißwurst, aber es muss nicht sein.

ein "aus" kennt sie, funktioniert allerdings nicht zu 100% (würde sagen 75%)

zur eingangsfrage: Normalerweise wird von dir am anfang nur verlangt, dass du dich hinstellst mit deinem hund, der eine mittellange leine am sehr stabilen brustgeschirr hat, und dass du fest dort stehenbleibst, wo du gerade stehst, ohne leine nachzugeben oder dich zu bewegen. Der helfer schaut dann wahrscheinlich erst mal, wie dein hund auf beute reagiert, mit einem fetzen oder einem beißwurstel an einer schnur.
Dafür brauchst du auch nicht wirklich viel unterordnung, aber natürlich sollte parallel zu diesem training intensiv uo trainiert werden - in der uo sollte man immer ein bisschen "voraus" sein, was das training betrifft.
Noch besser wäre, der hund hätte zumindest schon eine bh oder bgh.
Fährte kannst du völlig unabhängig davon schon trainieren, sobald diese letzten heißen tage vorbei sind, kannst du damit anfangen.

danke
 
Wo habe ich das geschrieben? ;)

In Frage kommen UO, Fährte und Schutz. Was UO ist weiß ich :p und bei Fährte weiß ich auch so einigermaßen wie's abläuft nur bei Schutz hab ich überhaupt keinen Tau, deshalb der Thread.

ah, sorry, hab das falsch verstanden....

Das Ablassen lernt man normalerweise schon während der Ausbildung, das wird langsam aufgebaut.
Bei einem 3-jährigen Hund könnte es natürlich sein, dass der das schon gelernt hat, mit dem Ball oder der Beißwurst, aber es muss nicht sein.

Zur Eingangsfrage: normalerweise wird von Dir am Anfang nur verlangt, dass Du Dich hinstellst mit Deinem Hund, der eine mittellange Leine am sehr stabilen Brustgeschirr hat, und dass Du fest dort stehenbleibst, wo Du gerade stehst, ohne Leine nachzugeben oder Dich zu bewegen. Der Helfer schaut dann wahrscheinlich erst mal, wie Dein Hund auf Beute reagiert, mit einem Fetzen oder einem Beißwurstel an einer Schnur.
Dafür brauchst Du auch nicht wirklich viel Unterordnung, aber natürlich sollte parallel zu diesem Training intensiv UO trainiert werden - in der UO sollte man immer ein bisschen "voraus" sein, was das Training betrifft.
Noch besser wäre, der Hund hätte zumindest schon eine BH oder BGH.
Fährte kannst Du völlig unabhängig davon schon trainieren, sobald diese letzten heißen Tage vorbei sind, kannst Du damit anfangen.

jedenfalls die häufigste methode... kann natürlich je nach hund, aber auch je nach helfer variieren... aber so ungefähr sollte es bei euch ablaufen. und auch beim rest kann ich michaela eigentlich nur beipflichten.

lg
 
Könnte man, wenn das eine Person ist, die man kennt, die schon einen Hund im Schutz gearbeitet hat und man weiß, dass diese Person fähig ist, den Hund auch dementsprechend zu führen.
Nur bei jemand völlig Neuen das auch nur parallel anzubieten, finde ich persönlich grob fahrlässig.

Es wäre grob fährlässig wenns gefährlich wäre SCHH zu machen !

Warum ich dennoch gerne die UO vorziehe , wegen der bring übung und beutespiele , je nach Hund und Halter kommts da gerne zu unsauberkeiten !

Das wäre schade und daher erstmal UO und je nach entwicklungsstand wärend dessen auch schon fährte !

Du darfst auch nicht vergessen, der hund ist derzeit ein "geregeltes" arbeiten nicht gewohnt und alles auf einmal, von null auf hundert quasi, ist zuviel !
 
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