enttäuscht von Tierarztassistentin

Markus, gleich Grund gleich agressiv zu werden.

Wie schon gesagt, ich habs seitens eines Tierarztes schon einmal gehört, dass es eben diesen Gendefekt gibt - ist aber schon zu lange her, als das ich mich da an genaue Namen etc erinnere.
Mir erscheint die Erklärung von estaff im Post #19 sehr logisch und ich vermute, dass es das ist. Wie schon gesagt, ich nagel mich nicht darauf fest, weils eben schon etwas her ist.
 
Ich schon, weil Cerebrale Abitropathie eh schon selten vorkommt und auch dann so gut wie NIE eine Wesensveränderung bewirkt UND weil davon nicht nur


betroffen sind...

Soooo selten ist es jetzt gar nicht mehr (natürlich im Vergleich zu anderen Erkrankungen verschwindend gering). Man hört jetzt schon von mehr Erkrankungen als noch vor ein paar Jahren (natürlich grenzübergreifend gesehen).
Ich denk halt, dass bei ZUCHTTIEREN, wenn man die Möglichkeit hat auf möglichst viel selektieren sollte. Ich geb dir schon recht, dass die Wahrscheinlichkeit, dass genau dieser Mischling von CA betroffen 1:1000000 ist.
Generell finde ich es aber nicht schlimm wenn über Erkrankungen aufgeklärt wird. Natürlich nur wenn es RICHTIG gemacht wird.
Wissen ist gut - halbwissen ist gefährlich....:)


Mi kraumpfts nua mehr zsaumm!!!

Na geh - bleib relexed - WE kommt :D;)
 
Es kommt immer darauf an ob "nur" das Kleinhirn betroffen ist, oder andere Regionen auch (was leider der Fall sein kann) und somit kommt es nicht Aufgrund der Schmerzen zu einer Wesensveränderung sondern eben von der Gehirn Veränderung... Wie gesagt - das wird Gott sei Dank nicht so oft beobachtet - ist aber auch schon vorgekommen.

Glaub ich nicht.

Hab auch jetzt beim Suchen nix publiziertes gefunden.

Aber ich suche weiter, warte eh auf einen Anruf von meiner Werkstatt und hab grad nichts zu tun;)
 
Markus, gleich Grund gleich agressiv zu werden.

Ja, weil es echt nervt, dass alle zu allen Themen etwas sagen müssen, selbst wenn sie selbst zugeben nichts darüber zu wissen....

SO verbreiten sich die Gerüchte mit 2 Tonnen Beißkraft, Schädelknochen die ins Hirn reinwachsen und jetzt dann eben auch genetisch bedingte Kleinhirndefekte, die ÜBERZÜCHTETE Hunde aggressiv machen - TOLL, DAS nenn ich gute Arbeit in einem Forum für interessierte Hundehalter :2thumbsup: :mad:
 
Ich habe von TA schon gehört:
-das alle roten Cocker die Cockerwut haben
-das Hunde ab dem vollendeten 1. Lebensjahr nicht mehr lernen können (wortwörtlich)
usw, usw,
Also: ich würde mich bei állgem. kyn.Fragen nicht unbedingt bei TÄ schlau machen wollen!
 
Es gibt sehr wohl Fälle wo eine Wesensveränderung festgestellt wurde. In vielen Fällen ist aber motorische Beeinträchtigungen festgestellt.

Die Aufklärung hätte besser sein müssen durch die TAA, aber generell finde ich es nicht schlimm, dass sie die Leute darauf hingewiesen hat.

NEIN! Eben nicht, wie Chimney bereits geschrieben hat, ist das Kleinhirn fuer die Bewegungsablaeufe zustaendig!

Leute informiert euch zuerst einmal, bevor da "Glauben" als Wahrheit hingestellt wird!

Es sind insgesammt 3 Hunde (Esmeralda wurde bereits vermittelt) mit eben dieser Krankheit im WTV.

Ihr koennt versichert sich, dass ich auch mit anderen HH gesprochen habe, die Erfahrung mit dieser Krankheit haben und eine Wesensveraenderung findet nunmal nicht statt.

Das kann auch Dr. Tomek bestaetigen, Neurologe, welcher bei Dr. Lorenson anzufinden ist. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Markus, gleich Grund gleich agressiv zu werden.

Wie schon gesagt, ich habs seitens eines Tierarztes schon einmal gehört, dass es eben diesen Gendefekt gibt - ist aber schon zu lange her, als das ich mich da an genaue Namen etc erinnere.
Mir erscheint die Erklärung von estaff im Post #19 sehr logisch und ich vermute, dass es das ist. Wie schon gesagt, ich nagel mich nicht darauf fest, weils eben schon etwas her ist.

Geht mir echt schon auf den Wecker, ich hab irgendwann gehoert, ich glaube gehoert zu haben, sakra hax, informierts euch mal anstaendig und DANN aeussert euch!

Auch unter TA herrscht oft eine Wissensluecke was diesen Gendeffekt betrifft. Eine Hundehalterin hat nach 2 Jahren selbst die Diagnose gestellt, keiner der Tieraerzte waere auf diesen Gendefekt gekommen. Ein spezielle Auswertung des BB und der Besuch auf der Vetmed (Neurologie) hat ihren Verdacht dann bestaetigt.

Also erzaehl mir nichts...... :rolleyes:

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund, EGAL WELCHER RASSE, an einem Gehirntumor erkrankt, der eventuell ein agressives Verhalten ausloest ist wohl um einiges groesser als die Wahrscheinlichkeit an einer Atrophie des Kleinhirnes zu erkranken!
 
NEIN! Eben nicht, wie Chimney bereits geschrieben hat, ist das Kleinhirn fuer die Bewegungsablaeufe zustaendig!

Leute informiert euch zuerst einmal, bevor da "Glauben" als Wahrheit hingestellt wird!

Es sind insgesammt 3 Hunde (Esmeralda wurde bereits vermittelt) mit eben dieser Krankheit im WTV.

Ihr koennt versichert sich, dass ich auch mit anderen HH gesprochen habe, die Erfahrung mit dieser Krankheit haben und eine Wesensveraenderung findet nunmal nicht statt.

Das kann auch Dr. Tomek bestaetigen, Neurologe, welcher bei Dr. Lorenson anzufinden ist. :cool:


Bitte LESEN!!!!! Ich hab auch geschrieben, dass das Kleinhirn für die motorischen Abläufe zuständig ist, aber die Möglichkeit besteht, dass nicht NUR das KH batroffen ist, sondern andere Hirnregionen auch was in SELTENEN Fällen der Fall sein kann!

Jösas na - ihr tut so, als hätte ich der TAA auf die Schulter geklopft für die schlechte Beratung und das obwohl ich ausschließlich gesagt habe, dass ich generell schon für eine gute Beratung bin :rolleyes:
 
Bitte LESEN!!!!! Ich hab auch geschrieben, dass das Kleinhirn für die motorischen Abläufe zuständig ist, aber die Möglichkeit besteht, dass nicht NUR das KH batroffen ist, sondern andere Hirnregionen auch was in SELTENEN Fällen der Fall sein kann!

Jösas na - ihr tut so, als hätte ich der TAA auf die Schulter geklopft für die schlechte Beratung und das obwohl ich ausschließlich gesagt habe, dass ich generell schon für eine gute Beratung bin :rolleyes:

Meine Antwort war u.a. auf Kamiu bezogen, die Moeglichkeit besteht, dass ein Gehirntumor auf die fuer das Verhalten zustaendigen Regionen im Hirn drueckt etc. und so eine Verhaltensaenderung ausloest, die Moeglichkeit besteht, dass verkalkte Aterien im Hirn in den dafuer zustaendigen Regionen eine Verhaltensaenderungen zufolge haben, auch eine Herzinsuffizienz koennen Verhaltensaenderungen ausloesen und und und und......


Und so ganz nebenbei erwaehnt, koennen krankheitsbedingte Verhaltensaenderungen bei ALLE RASSEN auftreten!
Sorry, aber da sieht man wirklich, wie gefaehrlich Halbwissen ist und v.a. wenn man vergisst in welcher Relation gewisse Moeglichkeiten zu sehen sind......;)
 
Meine Antwort war u.a. auf Kamiu bezogen, die Moeglichkeit besteht, dass ein Gehirntumor auf die fuer das Verhalten zustaendigen Regionen im Hirn drueckt etc. und so eine Verhaltensaenderung ausloest, die Moeglichkeit besteht, dass verkalkte Aterien im Hirn in den dafuer zustaendigen Regionen eine Verhaltensaenderungen zufolge haben, auch eine Herzinsuffizienz koennen Verhaltensaenderungen ausloesen und und und und......


Und so ganz nebenbei erwaehnt, koennen krankheitsbedingte Verhaltensaenderungen bei ALLE RASSEN auftreten!
Sorry, aber da sieht man wirklich, wie gefaehrlich Halbwissen ist und v.a. wenn man vergisst in welcher Relation gewisse Moeglichkeiten zu sehen sind......;)

Siehst du und das hab ich unter anderem auch geschrieben, dass die Wahrscheinlichkeit CA zu bekommen verschwindend gering ist als eine andere Krankheit auszufassen.

Und glaub mir - ich hab mich schon erkundingt und schrieb kein Halbwissen ;)
 
Ich kann Ulli nur zustimmen.

Sunny, mein Patenhund, hat eben jenen Gendefekt von dem gesprochen wurde seit geraumer Zeit und zeigt absolut kein aggressives Verhalten, im Gegenteil, sie ist extrem offen und freundlich jedem Menschen gegenüber. Auch völlig fremde Menschen begrüßt sie wie alte Bekannte :)

Ich war sowohl bei der Vet Med Dr. Leschnik, als auch bei Dr. Tomek (Tierklinik Lorinsson).

Ich bin seit über 2 Jahren Patin dieses Hundes und wir kennen uns mittlerweile sehr genau und jeglich Veränderung im Verhalten wäre mir auf jeden Fall aufgefallen.

Ich kann somit nicht bestätigen das jene Hunde Aggressiv werden und auch meine erste Patinhündin (Staff) hatte ebensolchen Gendefekt und lebt glücklich mit ihrem Besitzer seit 5 Jahren zusammen (Hündin ist bereits 11 Jahre alt). Auch laut Besitzer der liebste Hund jedem Menschen gegenüber!
 
Bitte LESEN!!!!! Ich hab auch geschrieben, dass das Kleinhirn für die motorischen Abläufe zuständig ist, aber die Möglichkeit besteht, dass nicht NUR das KH batroffen ist, sondern andere Hirnregionen auch was in SELTENEN Fällen der Fall sein kann!

HA! Hab was gefunden.
Beim Kerry Blue Terrier und beim Chinese Crested kommen anscheinend auch degenerative Veränderungen in den extrapyramidalen Kernen vor.

Hat aber auch nichts mit Verhalten zu tun
 
Wie bereits erwaehnt, wir haben mittlerweile Erfahrung mit 4 Hunden, die diese Krankheit aufweisen. Ich bin in Kontakt mit jener Besitzerin, die praktisch selbst die Diagnose stellen musste. Die Krankheit befindet sich bei ihrem Hund bereits in sehr fortgeschrittenen Stadium.

Es ist natuerlich sehr wohl dann auch ein Pflegeaufwand, aber er ist zu bewaeltigen. Alle 4 Hunde haben eins gemeinsam: die unermuedliche Lebensfreude!

Das ist mir bei allen 4 Hunden aufgefallen, speziell bei Esmeralda, Rosi und auch Sunny. Auch bei B. ist dies laut Erzaehlungen der Besitzerin v. B. der Fall. Die ersten Reaktionen waren immer, oh Gott, der arme Hund, einschlaefern! Tja, die Forderung ist aber gaaaanz schnell revidiert worden, sobald man diese Hunde persoenlich kennenlernen durfte.

Ich finde es deshalb um so verwerflicher, unverantwortlich und einfach nur saudumm, wenn solche Aussagen, wie jene dieser Tierarzthelferin als Wissen an ahnungslosen (potentiellen) Hundehaltern verkauft wird!
 
Dass es CA gibt ist mir durchaus bewusst.

Ich finde es auch nicht schlecht, wenn Hundeinteressenten über möglichst viele Aspekte aufgeklärt werden, versuche ich ja selber immer. Aber dann gleich auf eine doch relativ unwahrscheinliche Erkrankung hinzuweisen - va zumal er ja ein Mix ist und nichtmal sicher ob überhaupt ein Staff dabei ist - finde ich schon etwas heftig. Dann muss ich auch darauf hinweisen, dass er mal Borreliose von einer Zecke, einen Tumor, Toxoplasmose weil er Katzenmist gefressen hat ect. bekommen könnte. Weiß echt nicht was unwahrscheinlicher ist.

Ich mach der Interessentin überhaupt keinen Vorwurf. Sie hat sich ja informiert. Und ich verstehe Leute schon die glauben, dass der TA oder dessen Mitarbeiter eine gute Informationsquelle sind. Bis ich mehr mit TÄ zu tun hatte und dabei feststellen musste, dass selbst die besten auf ihrem Gebiet oft kaum/null Ahnung über Verhalten, Charakter, Erziehung und Rassen haben war ich ja selber noch der Meinung. Hab da auch mit meinem Vertrauenstierarzt oft darüber diskutiert.

Meiner Meinung nach liegt es an den TÄ und Mitarbeitern zu sagen, dass das nicht ihr Spezialgebiet ist, sie sich da nicht auskennen.

Ich werde mit Sicherheit nochmal mit der Interessentin sprechen und genau nachfragen wer was gesagt hat. Aber viel wird sich nicht ändern, hab ja schon beim ersten Gespräch genau nachgefragt. Und dann werde ich auch mit dem TA bzw. der TAA sprechen - sowas darf einfach nicht sein. :eek:
Hab leider von TÄ auch schon diverse Vorurteile gehört, die sie als Tatsachen weitergegeben haben. Es ist echt erschreckend was da oft gesagt wird. Von Kiefersperre, über ein Gehirn beim Dobermann das immer weiterwächst und zu groß für den Schädel wird war alles schon dabei.
 
mal ganz abgesehen von der ta-geschichte.
eine interessentin die vor dem kennenlernen schon zweifel hat wäre für mich schon eher uninteressant.
gut die ta assistentin hat ihren teil dazu begetragen, aber was glaubst der hund wäre schon vermittelt gewesen und die umwelt hätte ihr dann die ganzen vorurteilsgschichtln erzählt. vermutlich wäre er dann eh schnell wieder an euch gegangen.

allgemein versteh ich auch nicht warum man sich zweifelhaft für ein tier interessieren kann. normalerweise geht man offen zum ersten treffen und muss nicht überzeugt werden.
 
ich komme gerade vom WTH, und habe 2 der betroffenen Hündinnen physiotherapeutisch behandelt, bzw. den Paten ein paar Übungen gezeigt, welche sie mit den Hündinnen machen können, um eben die Koordination zu schulen ect.

Aggressiv? genau das Gegenteil war der Fall, Rosi hat mich zur Begrüßung einmal halbert zu tote geküsst, und Sunny, welche etwas schwerer von der Krankheit betroffen ist, hat sich mir nur als durchaus freundliche und liebenswürde Hündin gezeigt...

beide haben ganz toll mitgearbeitet.

(beide sahen mich heute zum ersten Mal)

es war ein toller Nachmittag, mit super tollen Hunden, die ich einfach nur als liebenswürdig beschreiben kann und dieser Gendefekt tut dies keinen Abruch....

ich wünsche mir von Herzen, daß beide bald ein tolles Zuhause finden, trotz Handicap.
 
Ganz großes DANKESCHÖN das ihr euch so viel Zeit genommen habt, es war für uns alle sehr hilfreich und auch sehr lehrreich.
Vorallem den Hunden wird es einiges bringen :)

Ich habe eure Ratschläge sofort befolgt, die Übungen mache ich natürlich jedesmal jetzt wenn ich bei ihr bin und sie macht toll mit :)

Ich gehe jetzt auch bewusst langsamer und sie geht um einiges besser, aber man sieht, dass es sie sehr anstrengt und das sie sehr viel mitdenken muss, dafür setzt sie die Beinchen schön auf und geht ganz bewusst und genau :)
 
ihr braucht euch nicht bedanken, wir haben sehr gerne geholfen!:)

Betty es freut mich, daß die Maus so super mitarbeitet, und du mit den Tipps was anfangen kannst.

und ihr wisst, wenn ihr was braucht, Fragen habt, unsicher seit,...dann einfach melden, und wir kommen auch sehr gerne wieder vorbei oder ihr macht mal mit den Mädels einen Ausflug nach Schwechat....;)
 
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