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Ist es ein Unterschied

Nein eigentlich macht es keinen Unterschied, es sollte bei beiden nicht passieren.
Praktisch gesehen macht es wahrscheinlich für den Beobachter doch einen großen Unterschied - leider.
 
ob ein Schäfer oder ein Chi Rehen nachläuft.

Bzw. es beim Chi witzig finden.

Ich habe es, wie Du weißt, auch anderswo schon geschrieben. Aufgeschreckt werden ist in keinem Fall gut oder läßlich, egal von wem oder was. Wenn die Rehe aber schon laufen und ein 5kg Hund läuft ein bissl hinterher bedeutet das bei weitem weniger Aufregung, als wenn ein schäfergroßes Tier ihnen nachhetzt. Wildtiere können Gefahr sehr gut einschätzen. Aber es sollte trotzdem natürlich nicht passieren!
 
Die Feststellung ist genauso akademisch langweilig wie Feststellung, das es einen Unterschied macht ob ein Chi oder ein Schäfer beisst:

Die Auswirkungen mögen zwar für das Opfer eventuell andere sein, aber die Aktion ist in beiden Fällen gleich
- schlimm
- dem HH gleich "schwer" anzulasten
- mittels Training schleunigst abzustellen

Und im Training (egal ob da Aggression, Jagdverhalten, Leinenführigkeit... trainiert werden soll) macht es keinen Unterschied, ob es sich um eine 4kg oder 40kg Hund handelt. Die Herausforderung ist die gleiche.

All das ist schon 1000x im Forum durchgekaut worden, von dem her verstehe ich die Intention des Threads nicht ganz?
 
Lt. Jagdgesetz ist es ein Unterschied:
§ 64 Abs. 2:
" ... Das Recht zur
Tötung besteht auch nicht gegenüber Hunden, die aufgrund
ihrer Rasse, ihrer Größe oder ihrer Schnelligkeit erkennbar für
das freilebende Wild keine Gefahr darstellen ..."
 
moralisch gesehen wohl nicht.
wobei ich gestern beim spaziergang mit nem neufi (ich hab ja windhundmixe) schon mal festgestellt habe dass es mich weitaus weniger stressen würde wenn der 50 m hinterherdappelt als wenn es meine hunde machen :o
 
Lt. Jagdgesetz ist es ein Unterschied:
§ 64 Abs. 2:
" ... Das Recht zur
Tötung besteht auch nicht gegenüber Hunden, die aufgrund
ihrer Rasse, ihrer Größe oder ihrer Schnelligkeit erkennbar für
das freilebende Wild keine Gefahr darstellen ..."


Sehr kleine Hunde beunruhigen das Wild auch nicht so wie große, aber im Winter ist es tatsächlich ein Problem, wenn Rehe gestört werden. Nur: wenn sie schon am Laufen sind und so ein Zwerg saust ein bissl hintennach, fliehen sie eindeutig nicht in Panik. Blöd ists trotzdem. Und im Frühling noch blöder, weil sie da ja wegen der Jungen sowieso schon im Dauerstress sind.
 
Lt. Jagdgesetz ist es ein Unterschied:
§ 64 Abs. 2:
" ... Das Recht zur
Tötung besteht auch nicht gegenüber Hunden, die aufgrund
ihrer Rasse, ihrer Größe oder ihrer Schnelligkeit erkennbar für
das freilebende Wild keine Gefahr darstellen ..."

Des is ja ein "geiler" Passus --- ja und wer beurteilt dann ob der Hund schnell genug für das freilebende Wild is....
Mein Labi startet volle Power weg, hat aber nie echt nie die Chance für ein Reh oder Hasen auch nur annähernd eine Gefahr zu werden.
Die lachen ihn aus.
 
Sehr kleine Hunde beunruhigen das Wild auch nicht so wie große, aber im Winter ist es tatsächlich ein Problem, wenn Rehe gestört werden. Nur: wenn sie schon am Laufen sind und so ein Zwerg saust ein bissl hintennach, fliehen sie eindeutig nicht in Panik. Blöd ists trotzdem. Und im Frühling noch blöder, weil sie da ja wegen der Jungen sowieso schon im Dauerstress sind.


Wir treffen täglich auf Rehe manchmal bis zu 20 Stk. in einem Rudel, nur die zeigen absolut keine Panik. Die schauen und lassen uns ziemlich weit ran kommen, traben dann eher gemütlich weg und selbst wenn sie rennen schaut das echt nich nach Panik aus.
 
Wir treffen täglich auf Rehe manchmal bis zu 20 Stk. in einem Rudel, nur die zeigen absolut keine Panik. Die schauen und lassen uns ziemlich weit ran kommen, traben dann eher gemütlich weg und selbst wenn sie rennen schaut das echt nich nach Panik aus.

Zwischen treffen und nachrennen ist aber schon ein klitzekleiner Unterschied;)
 
Des is ja ein "geiler" Passus --- ja und wer beurteilt dann ob der Hund schnell genug für das freilebende Wild is....
Mein Labi startet volle Power weg, hat aber nie echt nie die Chance für ein Reh oder Hasen auch nur annähernd eine Gefahr zu werden.
Die lachen ihn aus.

Wer das entscheidet ist wirklich eine gute Frage. Also unsere Beiden (Labi u. Labimix) wären mit Sicherheit schnell genug. Nero fängt sogar Spatzen aus der Luft, wenn sie nicht hoch genug fliegen:o.
Aber bei Wild sind sie gut abrufbar bzw. in gefährdeten Gebieten sind sie eben zur Sicherheit an der Leine.

Ich glaube auch, dass Wildtiere sehr wohl unterscheiden können, ob ein Chi gefährlich wird oder nicht. Aber im Winter ist das momentane Erschrecken und Davonlaufen ja mit einem großen Energieverlust verbunden.
 
Hallo!

Ich finde, moralisch gesehen: kein Unterschied - nein -
allerdings halte ich das einen Unterschied machende Jagdgesetz, wenn man es realistisch betrachtet, für korrekt.

JEDER Halter hat die Verantwortung, seinen Hund zu erziehen und solch ein Verhalten zu unterbinden (die moralische Seite).

Für das Reh, den Hasen etc. ist es aber wohl egal, wenn ihm ein Mops, Chihuahua, Pekingese, von mir aus Bernhardiner nachzustellen versucht. NICHT egal wird es ihm bei einem Mali, DSH, Dobermann, Border Collie etc. sein (realistisch betrachtet).

LG
 
Des is ja ein "geiler" Passus --- ja und wer beurteilt dann ob der Hund schnell genug für das freilebende Wild is....
Mein Labi startet volle Power weg, hat aber nie echt nie die Chance für ein Reh oder Hasen auch nur annähernd eine Gefahr zu werden.
Die lachen ihn aus.
Keine Ahnung, bin ja kein Jäger ;)
Aber ich nehme mal an, dass die das in den Schulungen lernen :confused:
 
Keine Ahnung, bin ja kein Jäger ;)
Aber ich nehme mal an, dass die das in den Schulungen lernen :confused:

Meine beiden Pekinesen durften ganz hochoffiziell in der Lobau ohne Leine laufen, da die Forstaufseher mehrmals gemeint haben "die brauchens ned anhängen, die können nie im Leben einem Viech was tun". Muss dazu sagen, dass sie schon alt und einer davon ganz und der andere fast blind war.
 
Ich würd sagen, kommt darauf an, wie die Rehe reagieren. "Belächeln" sie den kleinen Hund nur, macht es nichts. Laufen sie weg (im Winter besonders dumm...), macht es recht wohl was. :jester:
Ich glaub aber nicht, dass die Rehe auch kleine Hunde nur anschauen und sonst keine Reaktion zeigen. Aufscheuchen ist auf jeden Fall schlecht.

Passieren kann immer was. Lustig sollte man es nicht finden.
 
Meine beiden Pekinesen durften ganz hochoffiziell in der Lobau ohne Leine laufen, da die Forstaufseher mehrmals gemeint haben "die brauchens ned anhängen, die können nie im Leben einem Viech was tun". Muss dazu sagen, dass sie schon alt und einer davon ganz und der andere fast blind war.

also mein 54 kg Wuchtbrummer, darf auch ganz offiziel ohne Leine laufen, aber weil die Jägerschaft und die Bauern wissen, dass er nicht jagt und eigentlich immer am Weg bleibt, oder neben dem Bach in der Wiese rumsucht :)

Prinzipell würde ich sagen, dass jeder Hund (egal ob groß oder klein) Wild erschrecken oder in Panik bringen kann - deswegen finde ich es unerlässlich mit einem jagenden Hund üben bis zum umfallen und wenn es nicht fruchtet, er halt an der Leine bleiben muss!!!

und ich spreche da wirkich aus Erfahrung!!! Deikoon wäre der Jägerobermeister, wenn wir daran nicht schwer gearbeitet hätten :cool:
 
Ist ja lustig, wir hatten bei unserem Chi-Treffen am Sonntag eine Rehbegegnung.
Alle Hunde (und Menschen) gingen auf dem Feldweg, plötzlich huscht daneben im Wald ein Reh vorbei. Sieht uns (Menschen) an und läuft davon. Zwei der Hunde haben gebellt (wenn ich mich recht erinnere) aber kein Reh gesehen - eher wegen dem Rascheln im Wald, nehm ich an. Nachgelaufen oder so ist aber kein Hund. Das hab ich ehrlich gesagt, bei Chis auch noch nie erlebt. Geduldet würde es natürlich auch nicht werden.

Ich glaube, das Reh hat die Hunde nicht mal gesehen und wenn ein Reh HH+Kleinsthund trifft, wird es sich eher vom Menschen fürchten., nehm ich mal an.
 
manche postings hier finde ich schon interessant:(, toleriert wird hier anscheinend, dass hunde, die dem wild "eh nix machen können" (eher) nachlaufen dürfen:confused: oder weil sie ein wildtier "eh nicht erwischen"....(neufi, kleinhunde, usw.)......

aber unterschätzt nicht hunde, die triebig/jagdtriebig ambitioniert sind, da kommts auf die größe, gewicht nicht darauf an, ich garantiere für meinen 45kg hund nicht, dass er nicht ein tier erwischen würde, wenn ich es zulassen würde und zb. für einen 10kg jadgterrier würde ich schon gar nicht die hand ins feuer legen:rolleyes:
 
manche postings hier finde ich schon interessant:(, toleriert wird hier anscheinend, dass hunde, die dem wild "eh nix machen können" (eher) nachlaufen dürfen:confused: oder weil sie ein wildtier "eh nicht erwischen"....(neufi, kleinhunde, usw.)......

aber unterschätzt nicht hunde, die triebig/jagdtriebig ambitioniert sind, da kommts auf die größe, gewicht nicht darauf an, ich garantiere für meinen 45kg hund nicht, dass er nicht ein tier erwischen würde, wenn ich es zulassen würde und zb. für einen 10kg jadgterrier würde ich schon gar nicht die hand ins feuer legen:rolleyes:

Ich bin der gleichen Meinung, denn mir ist leider genau das passiert, und ich könnte mich heute noch ohrfeigen, dass ICH damals so naiv und dumm war...:(

LG Amani
 
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