Welche Qualifikation muss ein Trainer haben?

Mindestanforderung für Hundetrainer?

  • Ausbildung ist unwichtig, nur Vertrauen zählt!

    Stimmen: 4 7,0%
  • Praktische Erfahrung, ein paar Jahre mit Hunden

    Stimmen: 9 15,8%
  • Praktische Erfahrung + selber abgelegte BGH's etc.

    Stimmen: 5 8,8%
  • Praxis + eig.Prüfungen + Trainerprüfung gemäß Verein

    Stimmen: 6 10,5%
  • Praxis+Prüfungen+Trainerausbildung+private Seminare

    Stimmen: 39 68,4%
  • Praxis und persönliche Fortbildung genügt mir

    Stimmen: 12 21,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    57
  • Umfrage geschlossen .

Cato

Super Knochen
Wieder mal eine Umfrage: was ist für Euch Mindestanforderung an einen Menschen, der sich ( egal, ob bezahlt oder unbezahlt ) auf einen Hundeplatz stellt und sich dort als Trainer anbietet?
 
Witzig, über dieses Thema hab ich gerade gestern nachgedacht, als ich eine "Hundetrainerin" getroffen hab.

Mir persönlich ist eine Trainerprüfung gemäß Verein nicht wichtig. Kenne leider zu viele "Trainer" die einfach aufgrund dieser Prüfung trainieren von denen ich nichts halte.

Ich würde sagen es ist wichtig sich vorher umzuhören bei Leuten, die die Trainerin kennen, schon bei ihr trainiert haben ect. bzgl. Trainingsmethoden. Da lässt sich dann schon oft aussieben.
Bsp: Ich weiß von einer Trainerin, dass sie jemandem geraten hat den Hund eine Woche lang in einer Flugbox unter die Eckbank zu sperren (wenn man zu Hause ist), dann lernt er sich schon zu benehmen... ohne Kommentar
 
Ich habe selber sogar 5 + 6 angekreuzt....;)

5 für mich und meine Vorstellungen ( ich will ja zu Prüfungen, zumindest sollte ich ) und 6 für gewisse Ausnahmefälle, denn wenn es jemand wirklich ernst meint mit der persönlichen Fortbildung und SEHR viel Erfahrung hat, dann kann ich mir für Nicht-Hundesportler schon vorstellen, dass solch eine Person auch viel besser sein kann als jemand, der irgendeine ohnehin ( derzeit leider noch ) fragwürdige "offizielle" Qualifikation hat.

Wobei ich unter persönlicher Erfahrung schon sehr viele gemeinsame Hundelebensjahre mit mehreren unterschiedlichen Hunden verstehe.

Was aber gleichzeitig auch bedeutet, diese Person kann kaum viel unter 30 sein:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab 5 und 6 angekreuzt - was für mich aber sehr wesentlich ist - mein Hund muss mit dem Trainer einverstanden sein. Das erste was ich mir bei einem Trainer anschaue ist wie er mit meinem Hund umgeht und wie mein Hund auf ihn reagiert.

Ansonsten - ich verlange von mir selber dass ich meinen Hund mit wenigen klaren Kommandos ohne Leine führen kann - diese Anforderung stelle ich auch an den Trainer. Für mich ist alles "Zubehör" außer Leine, Halsband oder BG ein NOGO in der Hundeerziehung (Leckerlibestechung mal ausgenommen) und ich erwarte dass der Trainer so arbeiten kann. Was für mich wichtig ist dass mir mein Trainer klar und ohne irgendwelche Schnörksel sagt wo meine Fehler liegen und dass er mir klare Anweisungen gibt wie ich sie ausbügeln kann.

Eine Qualifikation vielleicht noch - er/sie muss Kaffe kochen können ;):D
 
Ich hab 5 und 6 angekreuzt - was für mich aber sehr wesentlich ist - mein Hund muss mit dem Trainer einverstanden sein. Das erste was ich mir bei einem Trainer anschaue ist wie er mit meinem Hund umgeht und wie mein Hund auf ihn reagiert.

Ansonsten - ich verlange von mir selber dass ich meinen Hund mit wenigen klaren Kommandos ohne Leine führen kann - diese Anforderung stelle ich auch an den Trainer. Für mich ist alles "Zubehör" außer Leine, Halsband oder BG ein NOGO in der Hundeerziehung (Leckerlibestechung mal ausgenommen) und ich erwarte dass der Trainer so arbeiten kann. Was für mich wichtig ist dass mir mein Trainer klar und ohne irgendwelche Schnörksel sagt wo meine Fehler liegen und dass er mir klare Anweisungen gibt wie ich sie ausbügeln kann.
Das hätte ich mir auch gewünscht, hats aber kaum gespielt

Eine Qualifikation vielleicht noch - er/sie muss Kaffe kochen können ;):D
Kaffeeschwester:Des gibt so Flaschen wo Getränke, je nach Anforderung heiss oder kalt bleiben:psogar schon lange:)
 
ich habe auch 5 angekreuzt.

wobei ich finde, dass mir die beste ausbildung des trainers nix nützt, wenn es emotional zwischen HH und trainer nicht paßt.

die trainerausbildung vom ökv trägt wohl nicht viel zur qualifikation eines trainers bei, aber ich finde man sollte wissen was dort so unterrichtet wird - nicht immer gerade die neuesten erkenntnisse...

selbst prüfungen abgelegt zu haben finde ich insofern wichtig, als dass es schon einen großen unterschied ob mein hund im training eine tolle arbeit zeigt oder auch unter stressigen prüfungsbedingungen; ich hab durch meine turnierantritte sehr viel über motivation und die auswirkungen von stress gelernt.
 
Dass Werte wie Sympathie, Beziehung zum Hund etc auch wichtig sind, ist schon klar, nur das gehört nicht so sehr zu den Basisqualifikationen, sondern ist dann halt die Zugabe. Oder anders ausgedrückt, wenn da 10 Trainer zur Auswahl sind, die alle etwa die gleichen Mindestanforderungen erfüllen, dann sucht man sich, wenn möglich, natürlich die Person aus, mit der man am besten zusammenarbeiten kann. Das wird nicht für jede "Zielgruppe" gleich sein, einer kann vielleicht besser mit Männern im besten Alter, während der andere besser für empfindsame junge Mädels geeignet ist, von den Hunden und ihrer Vielfalt ganz zu schweigen.
 
Ich hab 5 und 6 angekreuzt - was für mich aber sehr wesentlich ist - mein Hund muss mit dem Trainer einverstanden sein. Das erste was ich mir bei einem Trainer anschaue ist wie er mit meinem Hund umgeht und wie mein Hund auf ihn reagiert. ......


also dass der Hund sich dem Trainer ggü. neutral verhalten sollte, was mir zeigt, dass keine ausgesprochene Abneigung, Angst etc. vorhanden ist, versteht sich (für mich) von selbst.

Wie der Trainer allerdings mit MEINEM Hund umgeht bzw. umgehen würde, werde ich wohl nie erfahren, denn ich gebe meinen Hund nicht aus der Hand, NEVER! Diese ganzen "komm, ich zeig Dir, wie das geht"-G´schichten hab ich viel zu oft beobachten können/müssen und GUTES kam selten dabei raus :(.

Für mich zählt in erster Linie, wie geht ein Trainer mit seinen eigenen Hunden um, wie zeigen sich die bei der Arbeit - ich denke, da weiß man dann eh schon sehr viel ;)
 
Neutral wäre mir zu wenig - ich möchte schon dass ich sehe Hund mag diesen Menschen kann mit ihm. Trainer am eigenen Hund sehen - sicher informativ aber für mich wiederum wichtiger wie handelt er meinen Hund und wenn ich Vertrauen habe gebe ich meinen Hund einem Trainer schon in die Hand -v.a. wenn mir der Hund schon vorher angezeigt hat dass er Trainer mag.
 
also dass der Hund sich dem Trainer ggü. neutral verhalten sollte, was mir zeigt, dass keine ausgesprochene Abneigung, Angst etc. vorhanden ist, versteht sich (für mich) von selbst.

Wie der Trainer allerdings mit MEINEM Hund umgeht bzw. umgehen würde, werde ich wohl nie erfahren, denn ich gebe meinen Hund nicht aus der Hand, NEVER! Diese ganzen "komm, ich zeig Dir, wie das geht"-G´schichten hab ich viel zu oft beobachten können/müssen und GUTES kam selten dabei raus :(.

Für mich zählt in erster Linie, wie geht ein Trainer mit seinen eigenen Hunden um, wie zeigen sich die bei der Arbeit - ich denke, da weiß man dann eh schon sehr viel ;)

da hättest bei mit ein malheur- ich nehm seit 3 jahren meinen hund nicht mehr mit zum training, denn ich hab sehtrdeutlich gemerkt, dass es ihn enorm stresst, wenn ich mit anderen auf dem platz bin!
zum zeigen mit dem hund: ich persönlich mache auch div. übungen mit kundenhunden, jedoch zeig ich den HB, dass es auch locker und lässig gehen kann
@ snuffi: ich sehe leckerli nicht als bestechung, sondern als:"gut, super gemacht!" bestätigung;):)
 
Also ich geb' schon mal auch den Hund aus der Hand, hab' ich zwar gelegentlich auch schon bereut, aber andrerseits auch viel gelernt dabei.

Anfangs, als ich zB nur die übliche im-Kreis-gehen-Leinenruck-Gehirnwäsche kannte, war ich mal bei ihr wisst schon wem:D - nur 1 x zugucken, der hat dann seine übliche Vorführung mit riesengroßem besonders leckerem Wurststück in der Hand und viel Körpersprache / Körperspannung gegeben;):D.....

Jedenfalls, mir hat diese eine Vorführung als Anregung genügt, fortan gab es Bei-Fuß-Training nur mehr ganz ohne Leine, aber mit Wursti, und wenn wir auch keine Weltmeister wurden, für den Hund war es sicher die angenehmere Variante:)
 
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