Rechtliche Situation unklar?

C

canterville

Guest
wie seht ihr die rechtliche Situation in Österreich bei folgender Schilderung.

kenne einen hundbesitzer, der seinen hund tagsüber sehr lange alleine lassen muss, während des tages ist der hund oft in der firma bzw. ab und an gehen halt angestellte mit ihm spazieren. abends muss der hund oftmals mit in lokale, ich meine keine "normalen" cafés oder gaststätten, sondern ab und an in diskotheken oder auf sogenannte Clubbings oder sonstige irgendwelche lauten parties.

wie kann rechtlich gegen solche "hundehalter" vorgehen? ideen, ratschläge?
 
wie seht ihr die rechtliche Situation in Österreich bei folgender Schilderung.

kenne einen hundbesitzer, der seinen hund tagsüber sehr lange alleine lassen muss, während des tages ist der hund oft in der firma bzw. ab und an gehen halt angestellte mit ihm spazieren. abends muss der hund oftmals mit in lokale, ich meine keine "normalen" cafés oder gaststätten, sondern ab und an in diskotheken oder auf sogenannte Clubbings oder sonstige irgendwelche lauten parties.

wie kann rechtlich gegen solche "hundehalter" vorgehen? ideen, ratschläge?

Ich würde statt rechtliche Schritte eher versuchen dem Hundebesitzer Tipps zu geben zb. evt. eine Hundesitterin oder selber Hilfe anbieten - wenn er das zulässt, denn einerseits glaub ich nicht das rechtlich was machbar ist, da es sich hier ja um keine offensichtliche Vernachlässigung handelt und 2. die Frage ist, ob der Hund wirklich in einem Tierheim glücklicher wäre :(
 
Schau mal ins Tierschutzgesetz rein: http://www.haustierbedarf.at/tierschutzgesetz.php

So wie du das kurz schilderst sehe ich persönlich allerdings keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es ist nicht verboten seinen Hund lange alleine zu lassen und in Lokale mit zu nehmen, auch wenn diese laut sind. Auch wenn dies für den Hund sicher nicht besonders gut ist.

Wie verhält sich der Hund, wenn er alleine ist? Kann man mit dem Besitzer nicht reden?

LG
Rosanna
 
schwierig mit dem zu reden bezügl. dieser sachen.

naja, der hund liegt oft unter irgendwelcehn tischen, nur hecheln und starken atemreflexe können wohl kein zeichen dafür sein dass es dem hund gut geht.


hatte den hund schon selbst mehrmals beaufsichtigt, nur das geht nicht immer, schon wegen der distanz der wohnort (ca. 250 km).

finde es ein erbärmliches verhalten eines hundehalters den hund in diskotheken zu schleppen
 
schwierig mit dem zu reden bezügl. dieser sachen.

naja, der hund liegt oft unter irgendwelcehn tischen, nur hecheln und starken atemreflexe können wohl kein zeichen dafür sein dass es dem hund gut geht.

Naja, aber leider auch nix, wofür man jemanden belangen kann - kann ja verschiedene Ursachen haben....meiner Hechelt, wenn ich vorher mit ihm unterwegs war und er rumgefetzt ist auch schon mal eine halbe-dreiviertelstunde nach. Außerdem gibt´s ja auch krankheitsbedingtes Hecheln.

finde es ein erbärmliches verhalten eines hundehalters den hund in diskotheken zu schleppen

Genauso seltsam wie, dass der Hund da überhaupt reindarf. Kann mir nicht vorstellen, dass das überall so ist. Bei uns in der Gegend kommt man in Discos sicher nicht mit Hund.
 
Hallo,

du schreibst oft muss der Hund mit, dann wieder ab und an muss er mit in diese Diskotheken. Wie oft muss er denn nun ca. mit? Wie lange ist er allein oder wie lange ist er in der Firma?

Rechtlich wirst du da nichts machen können, abgesehen davon muss ich Sladdy recht geben - wer weiß, ob der Hund in einem Tierheim besser aufgehoben ist.

Wenn du den Hund schon öfter gesittet hast, dann zeigt das meiner Meinung nach aber auch, dass man mit dem Besitzer reden kann.

Weißt du, für mich hört sich das irgendwie nach einer Beziehungsgeschichte an und weil halt irgendetwas irgendwo (im privaten Bereich?) nicht passt, möchte man gleich mal rechtlich gegen jemanden vorgehen.

LG
Uni
 
Mir kommt es doch auch ein bisschen eigenartig vor, wie man aus 250km Entfernung den Alltag des Hundes so genau beurteilen kann. Ich denke auch, dass es in diesem Fall um etwas anderes geht.
 
wie seht ihr die rechtliche Situation in Österreich bei folgender Schilderung.

kenne einen hundbesitzer, der seinen hund tagsüber sehr lange alleine lassen muss, während des tages ist der hund oft in der firma bzw. ab und an gehen halt angestellte mit ihm spazieren. abends muss der hund oftmals mit in lokale, ich meine keine "normalen" cafés oder gaststätten, sondern ab und an in diskotheken oder auf sogenannte Clubbings oder sonstige irgendwelche lauten parties.

wie kann rechtlich gegen solche "hundehalter" vorgehen? ideen, ratschläge?


ist das nicht ein widerspruch an sich :confused: muss der hund nun lange alleine bleiben oder ist er in der firma und die angestellten gehen mit ihm raus?


tägliche diskobesuche sind für einen hund sicher auch nicht das gelbe vom ei, allerdings muss ich gestehen, dass feli schon in einigen lokalen war und auch auf zwei clubbings :rolleyes:

"früher" als ich noch bei meinen eltern gelebt hab und nachts nicht mehr wegdurfte musse ich halt immer "mit dem hund noch raus". und das war immer perfekt.. und so war feli auch in einigen lokalen mit.

eine "disko" war auch dabei. allerdings haben die angestellten immer die musik runtergedreht und für feli hats die cocktailgarnierung gegeben.

die "clubbings" waren am berg, je zwei tage party und auch da war er mit. dort gibts ein partyzelt und sonst ist alles unter freiem himmel, also schon machbar mit hund. feli war auch nicht der einzige hund dort oben, allerdings der einzige der ausschließlich IM zelt, auf der tanzfläche oder am dj podest war. immer wenn ich ihn rausgeholt habe, lief er wieder rein. dort waren viele nette menschen.... die hatten teilweise sogar was zu essen dabei und ja, gestresst wirkte er nicht wirklich. eigetnlich ist er im normalen alltag gestresster als er es auf einer party jemals war :D


ich will damit nur sagen, dass sich manche hunde sehr gut mit lauten und engen räumen identifizieren können und von gröhlenden, tanzenden menschen nicht wirklich gestresst sind. wenn ich jetzt zurückdenke wo feli schon überall mit "musste" tut er mir schon leid, aber damals wars für uns beide so in ordnung. (feli drängt heute noch in sein "lieblingslokal" wenn wir vorbeigehen :rolleyes:)

es ist sicherlich NICHT ideal für einen hund, aber eben "tierquälerei" ist doch wo anders anzusiedeln finde ich.
hmm...
rechtlich kann man da glaub ich nicht wirlklich etwas dagegen unternehmen... :confused: ich kanns mir zumindest nicht vorstellen...
vielleicht kennt das der hund auch? und "kann damit" umgehen?
 
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