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wie-hundefreundlich-sind-wiens-politiker-2020

nutztier

Profi Knochen
Danke an den ÖHV für den Artikel und auch für sein Bemühen bezüglich der unseligen Rasseliste.


Wie hundefreundlich drei Fraktionen des Wiener Landtages sind, weiß ich seit 19. Februar 2019. Seither wurde es mir täglich mehrmals sehr bewusst, konkret jedesmal, wenn ich mit meinem Hund draußen war.

Ich bin für jede sachliche, zielführende Lösung zu haben, nicht aber für das Ausrotten von Hunderassen nur zwecks Beliebtheitssteigerung unter Ausnutzung des richtigen Moments, nämlich einer mehr als aufgeheizten Stimmung, die wiederum auch von Frau Sima, die im Anlassfall ständig in den Medien war, angestachelt wurde.

Verunglückte gesetzliche Bestimmungen, und das war die Simagesetzgebung schon die längste Zeit, durch noch verunglücktere sanieren zu wollen und unterschiedlos unter größtmöglichem medialen Getöse über alle drüberzufahren, ist so ziemlich das Letzte.

Und natürlich leben wir in einem Rechtsstaat mit einem interventionsresistenten VfGH, der nicht nur wegen der Corona-Anbringen, sondern auch mit bestimmten anderen Rechtsangelegenheiten seit einigen Jahren stark belastet ist, sodass er sich nicht mehr um Individualbeschwerden von Hundehaltern kümmern kann.

Gestern ist meine Listenhündin gestorben, die Blut gespendet hat - und zwar ohne Unterschied an welchen Hundekollegen und ohne zu fragen, ob der vielleicht der kleine Zwidere war, dessen Attacke sie am Vortag geduldig über sich ergehen ließ.

Zwei Dinge stehten fest:

1. Sollte ich jemals wieder einen Hund halten, wird er kein Blutspender, nur weil er groß, geduldig, freundlich und gesund ist. Nicht weil sich nur einer der Empfänger bedankt hat, sondern weil vor der Novelle von Nichtlistenhaltern rein gar keine Unterstützung bis Rassehass gekommen ist und ich Unsolidarität sicher nicht mehr mit Solidarität beantworten werde.

2. Werde ich nach einem strengen Ausschlussverfahren wählen und mir auch die unbekannteren Wahlwerber ansehen.

Im Übrigen lehne ich den Ehrgeiz der aktuellen Politiker, mehr und mehr Leute nach Wien zu locken, um die 2 Millionenmarke zu knacken und dafür alles zuzubetonieren ab.
 
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