Wer hilft mit, eine Hundezone errichten!

antschi

Medium Knochen
Ich hatte heute einen Termin mit 2 Stadträten, um die Möglichkeit einer Hundezone in Neulengbach oder nähere Umgebung zu besprechen!
Gegen meine Erwartungen waren die Beiden ganz begeistert von der Idee! :eek: Allerdings kann die Gemeinde nicht der Betreiber sein, also müßte ich einen Verein gründen :rolleyes: . Das kostet 20.- und braucht mind . 2 Leute. Ein passendes Grundstück müssten wir auch finden, die Gemeinde würde die Pachtkosten, den Zaun, und das Rasenmähen übernehmen, Die Instandhaltung bzw. Kontrolle über den Platz hätte der Verein. Klingt gar nicht so schlecht, oder?

Nun meine Fragen:
Wer ist in oder um Neulengbach herum zu Hause, und wäre bereit, den Verein mit mir zu gründen? Um so mehr , um so besser.

Wer in der Gegend weiß ein passendes Gründstück oder könnte sogar eines zur Verfügung stellen?

Wer auch aus der Ferne kann mir helfen, nix zu übersehen, weil er schon Erfahrung damit hat?

Ich bin ganz euphorisch und aufgeregt...........
Danke für eure Hilfe
antschi
 
Na, am gründen eines Vereines solls nicht scheitern.

Nur um die rechtliche Seite mach mir da ein bisserl Sorgen. Du weißt ja, heutzutage mußt ja schon Jus studiert haben wennst beim MC Donalds einen Kaffee trinkst.
Was da alles auf einen zukommen kann,das müßte man alles mal genau durchdenken.
Vielleicht findet sich doch noch jemand der da kompetenter ist als wir 2?

Also mit mir kannst du schon rechnen!

War da nicht noch jemand aus der Gegend im Forum ?
Bitte melden!

lg Henny
 
Was meinst du mit rechtliche Seite? Was sollte da zu beachten sein? Das meiste, das zu verhindern wäre, muß ja in den Vereins-Statuten stehen!
Wo könnte man sich denn da erkundigen? Hast du eine Idee?

auf jeden Fall Danke für Deine Mithilfe
LG antschi
 
@ doron
Das Problem ist die Intoleranz mancher Mitmenschen! Und die Auffassung der Radfahrer, daß der Radweg wirklich nur ihnen allein gehört!
Nicht alle Hundebesitzer in Neulengbach können wirklich gleich in der Natur sein, bzw. in einer Natur wo sie geduldet sind!
Liebe Grüße
antschi
 
antschi schrieb:
Was meinst du mit rechtliche Seite? Was sollte da zu beachten sein? Das meiste, das zu verhindern wäre, muß ja in den Vereins-Statuten stehen!
Wo könnte man sich denn da erkundigen? Hast du eine Idee?

auf jeden Fall Danke für Deine Mithilfe
LG antschi
Guten Morgen Antschi,

wenn du Fragen bzgl. Vereinsgründung hast kannst du auf der Webseite http://www.help.gv.at/Content.Node/22/Seite.220500.html nachsehen und unter http://www.bmi.gv.at/downloadarea/vereinswesen/Verg2002_Vereinsstatuten.pdf findest du auch gleich einen Statutenentwurf. Du musst ihn dann halt nur ausbessern und ergänzen.

Viel Glück und lg
Michi
 
Ja das meinte ich auch. Dass eine Vereinsgründung auch von einem Rechtsanwalt " beaufsichtigt" werden sollte, sonst gibts zuviel Schlupflöcher für etwaige Unstimmigkeiten.

Du mußt damit rechnen , dass die Anrainer den Lärm und die etwaige Geruchsbelästigung nicht goutieren. Denk mal an den Kinderspielplatz, der muß jetzt wegen des Lärms ja auch abends geschlossen bleiben.
Mit prozesswütigen Streithanseln ist ja immer und überall zu rechnen.
Da brauchts dann schon einen guten Rechtanwalt. Und der nimmt Geld :D

Reinigung und Pflege der Zone muß auch garantiert sein. Wasseranschluß, Sitzbänke und was weiß der Teufel was noch.

Kommt die Gemeinde dafür auf? Oder bleiben die Vereinsmitglieder auf den Kosten sitzen? Da müßten wir aber eine ganze Menge Mitglieder rekrutieren, sonst verarmen wir noch :D

Wie hoch wird die Akzeptanz bei den Hundebesitzern sein?

Ich finde die Idee mit einer Unterschriften-Liste am besten!! Da siehst du gleich wie groß die Nachfrage wirklich ist!

Am schwierigsten erscheint mir die Suche nach einem geeigneten Grundstück, denn du willst ja , dass alle die nicht bis zum Wald fahren können versorgt werden. Das aber wäre ja dann im verbauten Gebiet, dort ein geignetes Platzerl zu finden wird schwer sein!

google dich mal ein bisserl durch www.wienerzeitung.at/frameless/lexikon.htm?ID=10220 - 73k
zB wirst viel Interessantes finden!

spezielle Fragen, die nicht alle interessieren klären wir dann per pn, ok?

lg Henny
 
Hallo!

Wenn ihr wen braucht, um irgendwelche Arbeiten durchzuführen, rührt euch jederzeit bei mir!

Das Administrative liegt mir nicht sooo sehr, aber ich bin mir nicht zu gut, um einen Schaufel anzufassen oder sonst wo anzupacken...

Was Vereine anbelangt hab´ ich leider schon einige ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, da halt ich mich lieber komplett raus!

Ich helfe gerne mit, wenn´s darum geht, was aufzustellen, bei irgendwem lästig zu sein oder bei was auch sonst immer!

Liebe Grüße

Ulli & Anhang
 
doron schrieb:
In Neulengbach??

Ist das dein Ernst?

Geh zwei Schritte und du bist in der Natur!

Wo ist dein Problem?? :(

wir wohnen auch am land - also mitten in der natur - und haben auch schon überlegt, wie wir es schaffen können, die gemeinde zur errichtung einer hundezone zu bewegen. in unserer gemeinde haben wir das problem, dass hunde eigentlich nur geleint mit maulkorb (!!) unterwegs sein dürfen. daran hält sich natürlich keiner .... wenn man sie nun in der "natur" (feld und wald) frei laufen lässt, hat man oftmals den erzürnten förster am hals, der mit anzeige oder schlimmstenfalls erschießung des hundes droht. unbedenkliches toben und frei laufen ist also nur im garten möglich :( - insofern versteh ich das mit der hundezone

lg limella
 
Und womöglich noch einen erzürnten Bauern der es gar nicht mag, wenn die " Hundsviecher" seine Wiese zusch...n.
Hatte da mal einen Disput, mußte aber dem Bauern leider Recht geben.
Hundeexkremente können dem Weidevieh nämlich wirklich schaden.
lg Henny
 
Henny schrieb:
Und womöglich noch einen erzürnten Bauern der es gar nicht mag, wenn die " Hundsviecher" seine Wiese zusch...n.
Hatte da mal einen Disput, mußte aber dem Bauern leider Recht geben.
Hundeexkremente können dem Weidevieh nämlich wirklich schaden.
lg Henny
Das stimmt so nicht:
Infektionen durch Hundekot?

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VDH-News - Infektionen durch Hundekot?

Seit einiger Zeit gibt es eine unsachliche und emotional geführte Diskussion über die Auswirkungen von Hundekot für die Gesundheit von Kühen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. veröffentlicht im folgenden zu dieser Thematik ein Gutachten führender Parasitologen, um zur Versachlichung der Diskussion beizutragen.


Wider die Panikmache um die Neosporose, die Verteufelung von Hunden als Verursacher von Rinderaborten
Von Prof. Dr. H. Mehlhorn, Prof. Dr. A.O. Heydorn und Prof. Dr. E. Schein

In jüngster Zeit wurden Bauern durch aufgebauschte Presseberichte, aber auch durch Aktionen von Bauernverbänden verunsichert. Ausgangspunkt ist, daß der Neospora caninum genannte parasitische Einzeller (im Kot von Hunden) angeblich für ungefähr 1/3 aller Rinderaborte verantwortlich ist eine generelle Zunahme der Aborte wurde zudem nicht nur zwischen den Zeilen angedeutet.

Die wissenschaftlich gesicherten Ergebnisse zeigen bei nüchterner Bewertung aber, daß kein Anlaß zur Panik gegeben ist und daß erst recht kein Grund für eine Verteufelung von Hunden und insbesondere derer der Spaziergänger besteht.

Die folgenden Fakten sind zu betrachten:

1. Richtig ist, daß im Hundekot ein Einzeller ausgeschieden wird, der von Heydorn 1973 beschrieben und später von Dubey Neospora caninum genannt wurde. Dieser Erreger führt bei gesunden Tieren (Rind, Ziege, Maus, Ratte, Hund) aber zu keinerlei Krankheitssymptomen. Krankheitssymptome kann man nur erzeugen, wenn die Tiere experimentell vor der Infektion mit Cortison etc. vorbehandelt werden, was zu einer Schwächung des Immunsystems führt.

2. Nicht einmal erwiesen ist, daß Hunde, die serologisch positiv sind, auch ausgeschieden haben. Sie könnten auch nur selbst Träger des Parasiten sein und somit Antikörper produzieren.

3. Richtig ist, daß bei gesunden Kühen häufig sog. Antikörper gegen diesen Einzeller nachgewiesen werden können. Diese Antikörper finden sich in Australien in bis zu 20% der Kühe, in Deutschland oft bei 5% der Tiere. Dies bedeutet aber nicht unbedingt, daß der Parasit auch noch anwesend ist.

4. Richtig ist, daß bei einer Anzahl von abgetöteten oder krank geborenen Foeten von Rindern und (noch seltener) von Hunden Stadien von Neospora nachgewiesen wurden.

5. Falsch ist, daß dieses Auffinden von Parasiten der endgültige Beweis ist, daß die Parasiten die tatsächliche oder alleinige Ursache für den Abort sind. Der wissenschaftliche Beweis, daß Neospora für sich alleine Aborte auslöst, wurde bisher nicht erbracht. Die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe (Autoren Dr. S. Schmidt, Dr. Zioleck, Dr. S. Grundlach) hat allein 17 Gründe für Rinderaborte aufgelistet, die auf Infektionen zurückgehen weitere existieren sicher auf Grund genetischer Zuchtfaktoren oder Stoffwechselerkrankungen. Diese anderen möglichen Ursachen wurden bei den Untersuchungen der abortierten Foeten nicht oder nicht vollständig ausgeschlossen. Es ist bei der Sachlage der geringgradigen Vermehrung von Neospora in gesunden Tieren offenkundig, daß sich Neospora als Trittfahrer in kranken Foeten ausbreitet. Dies wird auch dadurch belegt, daß z.B. in Australien bei Herden mit 20%iger Durchseuchung mit Neospora zum Teil überhaupt keine Aborte auftraten.

6. Richtig ist, daß Hunde Dauerstadien von Neospora im Kot ausscheiden, dies aber nur sehr kurz und in sehr geringem Maße und auch nur, wenn sie rohes (= ungekochtes, nicht tiefgefrorenes) erregerhaltiges Fleisch gefressen haben. Dies ist beim typischen chappi-ernährten Hund der Spaziergänger nicht der Fall. Auch die früher noch praktizierte Hausschlachtung auf Bauernhöfen, bei der etwas Rohes für die Hofhunde abfallen konnte, ist heute extrem selten. Darüberhinaus sind die Parasiten selbst in befallenen Tieren extrem rar, so daß ein Übertragungsrisiko gering ist.


Fazit:
Die Übertragung der - nach unserer Meinung - für gesunde Tiere ungefährlichen Neospora-Stadien erfolgt somit im wesentlichen von der Kuh aufs Kalb. Sofern überhaupt Hunde in nennenswertem Maße an der Verbreitung beteiligt sind, so sind es die Hunde der Bauern selbst sofern sie mit rohem Fleisch ernährt werden. Zu einer Verteufelung von Spaziergängerhunden besteht somit absolut keine Veranlassung. Die in einigen Presseberichten hervorgehobene Zunahme von N. caninum-verursachten Aborten ist völlig widersinnig, da Hunde heute viel seltener mit rohem Fleisch gefüttert werden als früher. Falls dennoch die Zunahme richtig wäre, würde dies die Unschuld des Hundes beweisen.

Prof. Dr. H. Mehlhorn
Inst. f. Parasitologie
Uni Düsseldorf
40225 Düsseldorf

Prof. Dr. A.O. Heydorn
Prof. Dr. E. Schein
Inst. f. Vet. Parasitologie
FU Berlin
14163 Berlin

Quelle
Druck es aus und drück es dem Landwirt in die Hand ;)
 
hallo tomas,

diesen Bericht kenn ich, da ich mich schon schlau gemacht habe. Wir veranstalten regelmässig Wandertage an denen 50 und mehr Spaniels teilnehmen. Da braucht man schon manchmal stichhaltige Argumente.

Nun geht aber aus diesem Bericht hervor, dass es unter Umständen , evuetuell, fall weise :D :D :D doch mal zu Infektionen kommen kann. Daher werde ich mit dem Landwirt, der noch dazu ein tiroler Dickschädel war, sicher keinen Kontakt aufnehmen.

Trotzdem räume ich jetzt auch auf Feldern und Wiesen die Hinterlassenschaften meiner Hunde weg!

Nutzt nix so schads nix, sagt man bei uns uns Wean!!

lg Henny
 
Henny schrieb:
Trotzdem räume ich jetzt auch auf Feldern und Wiesen die Hinterlassenschaften meiner Hunde weg!

Nutzt nix so schads nix, sagt man bei uns uns Wean!!

lg Henny

Das find ich klasse!

Ja, leider gibt es halt nun mal solche Sturköpfe,nix für ungut..
 
Stand der Dinge:

Anscheinend wir nix draus, da zwar viele interessiert sind, aber jeder die Hundezone gleich um seine nächste Ecke haben will. Erst mit dem Auto hinfahren oder ein Stück weit gehen ist anscheinend nicht drinn.
Schade eigentlich, aber nicht zu ändern
Auf jeden Fall danke noch mal für eure Beiträge!
LG antschi
 
Das ist aber schade!!!!!! Vielleicht war es nur der falsche Zeitpunkt und es wird später mal was draus! Nur nicht aufgeben!!

LG Beate
 
leider zu spät gelesen, das nix daraus wird, aber für den fall der fälle, wenn wieder ein verein gegründet werden soll, hier das gesetz dazu :-)
 
Hallo Antschi,
Schade!
Aber das ist mir auch schon augefallen, in Wien findet niemand was dabei endlos lang zur nächsten HUZO zu laufen oder bis in den Prater, Schwarzenbergpark usw. zu fahren.
"Bei uns am Land "sind die Leute schon stolz drauf, wenn sie überhaupt mit dem Hund vor die Gartentüre gehen.
Was hab ich, eine 3maltäglichspazierengeherin , schon für blöde Kommentare gehört !

Übrigens!!!!
Wann bist denn demnächst im "Dienst"? Täglich? Ich komme dich endlich mal besuchen!
lg Henny und die Cockermädels
 
@ henny- bin jetzt immer vormittags bis 13 Uhr und mo und mi bis 18.30 Uhr im Geschäft! Würde mich sehr freuen, dich kennenzulernen......falss wir uns nicht vielleicht eh schon kennen :p
LG antschi
 
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