was für eine verkehrte Welt

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veilchen

Guest
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Nach dem Vorfall bei dem 4 (waren es 4 oder 3?) Schäferhunde eine Frau angefallen, haben sind die Wellen in Salzburg hin und hergeschlagen noch nie hab ich soviele Leserbriefe über das Thema "Hund" in den Salzburger Nachrichten (SN) gefunden. Vor 3 Tagen war ein Leserbrief in der Zeitung (hab ihn leider nicht mehr), indem doch allen ernstens ein Hundehalter eine Maulkorbpflicht für alle Hunde verlangte. Schließlich können sie ja auch an der Leine beissen, so wären die Passanten geschützt und es gäbe keine Beissereien mehr. Natürlich aber er hat wohl vergessen das es nicht artgerecht sein kann einen Hund dauerhaft mit Maulkorb und angeleint auszuführen die steigende Aggression gegenüber Artgenossen die in meinen Augen durch Maulkorb und Leine hervorgerufen wird hat er anscheinend auch vergessen der liebe Herr.
Traurig.....
Weit bekannt sind in Salzburg die katastrophalen Zustände am Bahnhof, wo erst vor kurzem eine Radfahrerin vom Bus überfahren wurde und dabei starb. Darf es am Bahnhof überhaupt einen "Toten Winkel" geben vom Bus aus gesehen, wie kann es sein das die Leute sich mehr sorgen um Hundebisse machen sich mehr das Maul zereissen wie man die Vierbeiner "unschädlich" machen kann, über den traurigen Tod einer Frau aber kein Wort gesprochen wird.

Hunde sind unsere Begleiter schon seid eh und je. Vorfälle mit Hunden gab es immer wird es immer geben.
Das am Bahnhof auch kleine Kinder spielen wird vergessen, kein Wort wird über kathastrophalste Verkehrszustände verloren.

Verstärkte Kontrollen in Gemeinden von Maulkorb und Leinenpflicht, das führen sie ein, ist ja ganz toll :rolleyes: .

Wo sind die Kontrollen an den ganzen Lokalen beim Airportcenter Wals/Himmelreich ? Bei der Nachtschicht an denen täglich Leute zusammengeschlagen werden an jeder Ecke gedealt wird aber Polizei ist dort so gut wie nie zu sehen, dort wird nicht verstärkt kontrolliert obwohl es bei den Auseinandersetzungen schon Tote gegeben hat. Die Tatsache das ein Auto im Kreisverkehr mit 100km/h durchrast und dabei ein Mofa abschiesst, das jährlich tausende von Leuten bei Verkehrsunfällen sterben das interessiert keinen.

Wo lebe ich hier, in einer verkehrten Welt? In der man mit aller Macht versucht gegen Hunde vorzugehen, viel schlimmere (Verkehrs) Zustände und Gewalt aber nicht in Angriff genommen werden?

Das kann doch wohl nicht wahr sein!
 
da hast du vollkommen recht, finde es auch nicht ok, daß alle so auf die hunde herumhacken und nicht sich auf andere dinge konzentrieren.

aber leider ist es so...........
 
Es ist einfach zum weinen - wenn ich sowas hör, frag ich mich oft, wie die Welt für Hunde und ihre Besitzer in 5 Jahren ausschauen wird - was dürfen die Wuffis dann überhaupt noch??

Fällt lautes Atmen oder Hecheln dann schon unter Aggression und missversteht man dann Schwanzwedeln als Drohgebärde - ich kanns einfach nicht fassen - was ist nur mit den Leuten los??????

Gibt es auf dieser Welt nicht viel wichtigere Sachen an denen wirklich mal jemand arbeiten müsste??
Oder ist unsere Welt so rosa-Brillen mässig in Ordnung dass man aus Langeweile einfach Tiere anfängt durch Gesetzte brutal zu terrorisieren?

Am liebsten würd ich mir irgendwo eine einsame Insel kaufen und auswandern - ich würd dann immer wieder mal andere Wuffi-Besitzer von anderen Inseln einladen und wir würden in einem schönen Hundeparadies leben - leider wird es nur bei einem schönen Traum bleiben - doch die Realität gleicht einem schlimmen Alptraum aus dem ich jedem Tag hoffe aufzuwachen.
 
Ja und jetzt gehen die Wellen in Sbg schon wieder hoch, weil wieder ein Beißunfall war (siehe orf) - wird es denn nie wieder Ruhe für uns geben?

lg
helga
 
... auf der anderen seite war ich heute in einer hundezone bei steinhof, das war früher alles inoffiziell "für die hunde"
dann haben sich ein paar leute aufgeregt u der park wurde geteilt u zwar im vergleich zur gesamtfläche ein echt grosser teil für die wauzis u ein wirkl kleiner abgeteilter teil für die 2-beiner :D
das hat mich dann sehr gefreut - obwohl das leider eher die ausnahme ist

sonst muss ich leider selbst immer wieder feststellen, dass die leute auf die seite hüpfen, wie v d tarantel gestochen oder gar die strassenseite !!! wechseln....
und ich hab im vergleich einen wirkl eher kleinen hund, der weder schwarz noch sonstwie "gefährlich" ausschaut :confused: :confused:

die leute sind schon komisch....
 
BärBarotti schrieb:
sonst muss ich leider selbst immer wieder feststellen, dass die leute auf die seite hüpfen, wie v d tarantel gestochen oder gar die strassenseite !!! wechseln....
und ich hab im vergleich einen wirkl eher kleinen hund, der weder schwarz noch sonstwie "gefährlich" ausschaut :confused: :confused:

die leute sind schon komisch....

Ist bei mir genau dasselbe und mein Hund ist auch nicht besonders groß aber die Leute rennen richtig davon.
Vielleicht weil sie schwarz ist ? und schwarz ist ja böse und bringt Unglück :mad:

LG Veilchen
 
veilchen schrieb:
Ist bei mir genau dasselbe und mein Hund ist auch nicht besonders groß aber die Leute rennen richtig davon.
Vielleicht weil sie schwarz ist ? und schwarz ist ja böse und bringt Unglück :mad:

LG Veilchen


... und grade in salzburg :eek: :eek:

ich mein - ich bin da aufgewachsen, immer MIT hund, der war früher IMMER mit, beim strandbad in seek hat sich nie wer aufgeregt, wenn man später am abend dann den hund baden hat lassen - jetzt darf man nicht mal mehr in das areal mit hund gehen :mad:
und leinenpflicht?? - ich muss zugeben, ich tu mir da echt schwer - hier in wien i d stadt is er natürl an d leine, weil ich es einfach nicht sehr verantwortungsvoll finde neben den strasse u dem verkehr -aber egal...
aber "zu hause", wenn ich durch den wald od die felder geh, kommt mir das toootal komisch vor, ihn anzuhängen - es sind die gleichen wege, die ich als kind mit unserem hund durchstreift hab - nein, es "fühlt" sich einfach komisch an :o
 
BärBarotti schrieb:
... und grade in salzburg :eek: :eek:

ich mein - ich bin da aufgewachsen, immer MIT hund, der war früher IMMER mit, beim strandbad in seek hat sich nie wer aufgeregt, wenn man später am abend dann den hund baden hat lassen - jetzt darf man nicht mal mehr in das areal mit hund gehen :mad:
und leinenpflicht?? - ich muss zugeben, ich tu mir da echt schwer - hier in wien i d stadt is er natürl an d leine, weil ich es einfach nicht sehr verantwortungsvoll finde neben den strasse u dem verkehr -aber egal...
aber "zu hause", wenn ich durch den wald od die felder geh, kommt mir das toootal komisch vor, ihn anzuhängen - es sind die gleichen wege, die ich als kind mit unserem hund durchstreift hab - nein, es "fühlt" sich einfach komisch an :o

Klar seh ich auch so. Wir haben den Leinezwang seit 2001 davor war das völlig ausgewechselt ich bin immer (da hatte ich meine noch nicht) mit dem Hund meiner Nachbarn der immer bei uns war italienischer "Strassenhundmischling" gassi gegangen und i m m e r ohne Leine es gab nie irgendwelche probleme nichts, du konntest die Hunde überall ableinen es ist nie etwas passiert. Er wurde dann im März 2001 von einem Hundehasser aus dem Fenster heraus erschossen, es sind dann mehrere Wellen gefolgt und jetzt wirds immer schlimmer :rolleyes:
Früher gabs echt nichts.

LG Veilchen
 
Ich kann mich auch immer nur wiederholen.

Früher gabs diese Agressivität unter den Menschen auch nicht so verstärkt wie heute.

Die haun sich schon in die Goschen (entschuldigung is ja wahr) wenn zwei die selbe Parklücke wollen.

Und wenn es mal wieder keinen interessanten Skandal gibt gehn wir halt wieder auf die asozialen Hundehalter los die ja sowieso alle Dealer, Zuhälter, Prostituierte oder Langzeit-Arbeitslose Sozialhilfe empfänger sind.

So wird man als Hundehalter nämlich hergestellt.

Als Bittsteller der ja ruhig zu sein hat und alle noch so schwachsinnigen Gesetze -wo kein Politiker mehr weis was er noch alles verbieten soll -einfach so hinnehmen muß.

Vorallem die SOKA Hundebesitzer tun mir leid.

Eine bekannte hat eine 6 Monate alte Bullyhündin die wirklcih noch ganz tappsig durch die Gegend läuft und der Hund wird obwohl er immer mit Beißkorb geht von Passanten getreten bespuckt und sie wird als Nute und was weis ich noch alles beschimpft weil sie so einen Killer hat.

Da sind die Leute ja noch richtig freundlich zu mir wenn sie mir wieder von ihren Gassi bekanntschaften schildert :mad:


Am besten kurze Leinenzwang (also keinesfalls Flexileinen) mit Drathbeißkorb doppelt und dreifach gesichert und wenn möglich eine zweite Person die im Falle eines niesers oder husten des Hundes die Bestie mit im Zaum halten kann damit ja nichts passiert.


Das wäre super dann gäbe es sicherlich bald keine Hunde mehr und die blinden und behinderten soll sich nicht so anstellen die kommen schon ohne Hund aus.....solln sie sich halt a bisserl bemühen

Die Polizei kann sich ihre Drogen selber erschnüffeln und der Zoll soll Grenzübergänger selbst nachjagen

Rettungshunde braucht auch keiner weil was passiert schon in unserem so schönen sicheren Land :rolleyes:

Ist das nicht alles toll :mad:

Gruß
CH
 
Hier bei uns kommt es mir oft so vor, als würden die Leute immer nach einen sündenbock ausschauhalten.

Mal sind es die Ausländerkinder die (mit den Worten anderer) UNSEREN Park benutzen,
oder die ausländer die uns die ganzen Arbeitsplätze wegnehmen...
natürlich sind auch alle Schwarzafrikaner schuld das es drogen hierzulande gibt( das viele hier studieren und ein normales leben führen, ist wohl irrelevant)
Dann gibts noch die Arbeitslosen, die allesamt alkoholiker sind
oder eben die Hundebesitzer, die entweder gefährlich, assozial, arbeitslos oder geltungssüchtig sind, und ihre hunde überall hinmachen lassen..ganz besonders in den Pärken wo kinder spielen..

Erst unlängst hatte ich eine diskussion mit einem anwohner hier, der alles hasst, nur uns nicht, und das auch nur deshalb, weil Ginger eben klein und niedlich aussieht
Immer leiert er mir seine Ausländerfeindlichen parolen rüber, und zieht über besitzer grosser hunde her.
Das eben diese alle samt ihre hunde in Wiesen machen lassen, und auch vor spielplätzen nicht halt machen..(wäre mir hier neu, aber bitte..)
Auf meine Frage was ihm das den ausmacht, es spielen doch seiner meinung nach eh nur die Ausländer dort, sagte er nicht s mehr..
Er heist übrigens *Krjci* ...ein richtig österreichischer Name, nicht wahr...
:rolleyes:

Manchmal, so glaube ich, besteht die ganze welt nur aus vorurteilen..

Lg,Nina
 
hallo,
puh da lebe ich ja auf einer insel der seeligen. hier bei uns in der siedlung sind sooooo viele hunde, die kann man nicht mal mehr zählen. :D .
gleich ums eck hausen am staffs mit bullys, daneben ein collie, etliche mischlinge. 2 km weiter der abrichteplatz mit welpenschule, viel grün, in der au wird den hunden platz gemacht, wenn man dort spazierengeht und es kommen radfahrer oder eine gruppe von leuten.

ich hab jetzt schon mal erzählt, (bei uns im haus) das wir ein wauzi bekommen, und alle waren hin und weg. von: wie süß und den mußt uns gleich zeigen, war alles dabei.
wir haben hier auch ein paar viecherl im haus, das wird sicher lustig.

wir holen unsere josie aus wagrain (salzburg) und die züchterin hat uns schon gefragt ob wir denn eh keine hundehasser in der gegend haben, weil bei ihnen sei es jetzt schon ganz schlimm ( das mit den 3 schäferhunden war bei denen gleich ums eck).

also hier hab ich die hunde schon beim lutz, dm usw. gesehen.
ich denke mal ich kann sie auch ins reformhaus und etliche geschäfte hier mitnehmen. nur nicht grad spar oder billa, hehe :D .

ich finde aber auch, die leute regen sich über sachen auf die es nicht wert sind und andere die es wert wären bagatellisieren sie. (zb. wenn eine befreundete mutter von mir ihr 3 jähriges ALLEINE am spielplatz spielen lässt).

kopfschüttelnde grüße
und kommts doch zu mir, wenn ihr urlaub von hundehassern braucht :D

lg
 
ach ja wollt noch sagen, was das agressive verhalten von manchen tieren und manchen menschen angeht.

viel bewegung und sport/agility würde das schon herabsetzen und wir hätten manche probleme nicht.

lg
 
Zum Bericht im ORF:

Hund greift Elfjährigen an
In Elsbethen-Glasenbach (Flachgau) hat am Mittwoch ein Golden Retriever einen elfjährigen Buben in den Unterarm gebissen. Es ist innerhalb eines Monats in Salzburg die zweite Hundeattacke, die bekannt wird.


Retriever wird plötzlich aggressiv
Der Elfjährige aus Salzburg war Mittwochmittag bei seinem Freund in Glasenbach zu Besuch.
Die Mutter der Freundes hatte ihren Hund, einen Golden Retriever, angeleint. Er saß vor der Haustüre.

Als die Kinder den Hund streichelten, sei der Retriever plötzlich aggressiv geworden und fiel den Elfjährigen an. Er schnappte den rechten Unterarm des Buben und biss zu: "Es war eine tiefe Bisswunde - etwa vier Zentimeter lang und einen Zentimeter tief", sagt Franz Göschl, Nachbar und in Glasenbach.

Naja, ausnahmsweise gibts mal einen Bericht in dem kein Soka beschuldigt wird!! Diesmal wars ja "nur" ein Goldi!!
Aber wenn die schon in der Luft zerissen werden,... na mahlzeit!!

Lg
 
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