...vom erdboden verschluckte streuner in athen!

birgitt

Super Knochen
in athen verschwinden auf wundersame weise die strassenhunde :mad: früher hat man die vergifteten hunde wenigesten noch gefunden, aber zur zeit fehlt selbst von den toten hunden jede spur! den tierschützern riecht das sehr nach organisation durch wen auch immer!!! auf einem hafengelände fanden sie grad mal noch 3! hunde von knapp 30 die dort versorgt wurden u.a. von den seeleuten.

in einigen tagen beginnt die olympiade, sollte das der auslöser für das verschwinden sein. wenn man sich überlegt das alles toll hergerichtet wurde, für die zuerwartenden besucher, da stört das elend der strassenköder doch nur :o

habt ihr vielleicht auch schon was davon gehört?
 
Habe von diesem Verschwinden zwar noch nichts gehört, wurde aber in der Türkei damit auch indirekt konfrontiert. Die Straßenhunde werden dort auch alle erschossen um den "beschwingten" Tourismusstrom nicht weiter zu stören. Halbverhungerte, kranke Streuner bieten kein idylisches Bild und werden eben entsorgt! :mad: :mad:

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass nachdem riesigen Aufwand, der betrieben wird, ( wie Begrünung, Baustellenentfernung, Strafe bei öffentlicher Verschmutzung, ..usw.) auch die Tiere so schnell wie möglich aus dem griechischen Paradies verschwinden müssen.
 
hab gehört und gelesen hier im forum das sie alle beseitigen wegen der störung der olympischen spiele kann ja nicht sein das unter all den hochrangigen persöhnlichkeiten sich wagt ein armes hunderl die strasse zu überqueren.

leider ich finde das soooooo arg warum nur es gibt keine logische erklärung dafür!!!

griechenland war immer mein traumland aber das is das allerletzte wassie da machen.


wir waren vor ein paar jahren auf kos miene freundinnen und ich hatten bei uns auf dem wohngelände bei den appartements jeden tag drei bis vier hunde die uns besuchten und die wir fütterten die gingne sogar mti uns spazieren die waren sooo goldig und sooo lieb sogar die angestellten aus dem hotel komplex mochten sie naja und dann hörte ich spätermal das die hunde nach der saison sich selbst überlassen werden und noch schlimmer vergiftet und verbrannt und was noch alles werden das is soo arg ich wüst nicht was ich mit solchen leuten machen würd echt nicht ich glaub dafür ginge ich ins gefängnis -- meine gedanken sind da sehr arg!!!!!


Ich stell hier auch mal meine fotos von damlas hier rein von den süßen waukis die wir fotografiert haben muss sie erst einscannen sind noch nor,ale fotos keine digis.

wenn mann was erreichen kann was soll mann den machen die sind ja so ....... ich kanns nicht beschreiben

mann müsste sie beukotieren die spiele is ja wahr oder???

also einen lieben gruß aus Oberösterreich Sandy
 
Hab gestern bei uns in derZeitung gelesen, dass die Bürgermeisterin von Athen ihre "tierliebe" entdeckt hat und die Hunde nun einfangen lässt zum sterilisieren , sie dann noch 2 wochen in ein Tierheim kommen und danach wieder freigelassen werden. Ob das wahr ist, kann ich natürlich nicht sagen
 
Hi!

Gestern war ja wieder Tiere suchen ein Zuhause im WDR da wurde auch ein Bericht über das Verschwinden der Strassenhunde in Griechenland gezeigt.

Ein Auszug aus der Sendung:


Tierschutz vor den Olympischen Spielen in Athen
Von Cornelia Baumsteiger


Die Olympischen Spiele in Athen haben bei Tierschützern und Tierfreunden in Europa und Amerika für viel Zündstoff gesorgt. Sie sorgen sich um die vielen Straßentiere in Athen und an den anderen Olympischen Stätten. Was werden die Spiele für die Streuner bedeuten? Welches Schicksal droht den herrenlosen Tieren, wenn die Griechen ihre Städte herausputzen?

Die Tierschützer haben den Verdacht, dass die Stadt mit Massenvergiftungen das Problem lösen will. Schließlich hatten die Behörden zunächst saubere Straßen versprochen und Masseneinschläferungen angekündigt. Die offiziellen Verlautbarungen bestreiten das heute. Man habe zahlreiche Plätze in Kliniken, bei Tierärzten und Tierpensionen angemietet, um dort die Tiere zu impfen, zu kastrieren und bis zum Ende der Spiele unterzubringen. Dann sollen sie zur Adoption freigegeben werden. Die Straßenhunde, die sich nicht vermitteln lassen, werde man nach dem Ende der Spiele wieder an ihre alten Plätze zurückbringen. Für dieses Programm sei eine Summe von 1,8 Millionen Euro bereitgestellt worden.

Unter dem Motto kein Blut für Olympia haben sich deutsche Tierschutzvereine zusammengetan, um den Streunern in Athen zu helfen. Ihr Plan, unter deutscher Leitung eine Station nach dem Konzept der Athener Bürgermeisterin einzurichten, wurde von der Stadtverwaltung abgelehnt. Angeführt von griechischen Veterinären entschied man sich gegen Mithilfe aus dem Ausland. Nun engagieren sich die deutschen Vereine in Athen in der Aufklärungsarbeit. 20.000 Flyer wurden verteilt und ein Büro mit Hotline eingerichtet. Mit Hilfe eines griechischen Vereins sollen Pflegestellen zur Verfügung gestellt und in einer Klinik Kastrationen durchgeführt werden. Leider wissen viele Athener Tierschützer davon nichts. Wie gut die Aufklärungsversuche der Deutschen in Athen ankommen ist zweifelhaft.

Es gibt auch auf griechischer Seite Versuche, eine Lösung zu finden. Der Leiter der Klinik und Auffangstation Skisto bei Piräus, Georg Katsautonis, bestätigt, dass er den Auftrag habe, kurz vor Beginn der Spiele Streuner aus der Umgebung einiger olympischen Stätten einzusammeln und in seiner Anlage unterzubringen. Doch die Athener Tierschützer trauen der offiziellen Version nicht. Um die große Menge der frei lebenden Tiere auf diese Weise unterzubringen, fehle die Zeit, das Geld und die Kapazität, meint die Rechtsanwältin Amalia Katsoula, eine Vertreterin der Athener Tierschützer.

Sicher ist, dass das einzige Athener Tierheim abgerissen wurde, um dem Bau eines Stadiums zu weichen. Deutsche Tierschützer beteiligten sich daran, die Tiere zu evakuieren. Denn um eine Alternative hatte die Stadt sich bisher nicht gekümmert.

Die beiden Kliniken, die Hunde aufnehmen sollen, stehen aber nicht etwa leer. In Skisto sitzen bereits zahlreiche Tiere, die von den Straßen der Gemeinden, die die Klinik finanzieren, aufgesammelt wurden. Auch sie sollen nach Kastration und abgeschlossener Behandlung vermittelt oder zurückgesetzt werden. Die zweite Klinik, die zu einem großen griechischen Tierschutzverein gehört, scheut die Öffentlichkeit und erteilte absolutes Drehverbot. Tierschützer können dort ihre Schützlinge behandeln und kastrieren lassen allerdings müssen sie dafür bezahlen, obwohl die Anlage von einigen großen Tierschutzvereinen finanziell unterstützt wird. In jedem Fall ist auch diese Klinik in Betrieb und nicht ausschließlich für Streuner des Olympia-Programms reserviert.

Wo also sind die vielen Hunde untergekommen, die bereits aus den Straßen Athens und Umgebung verschwanden? Wo sich früher ganze Rudel tummelten, findet man heute nur noch vereinzelte Tiere. Iris Roussis, eine junge Tierfreundin, die regelmäßig in einem heruntergekommenen Hafengebiet von Piräus, einem Schiffsfriedhof, Hunde füttert, kennt das Problem. Dort werden regelmäßig Hunde ausgesetzt. Das ist in Griechenland gesetzlich verboten und geschieht deshalb vor allem in abgelegenen Gegenden. Ob die Tiere da, wo man sie zurücklässt, Nahrung und Wasser finden, interessiert dabei nicht. Deshalb kümmert sich eine kleine Gruppe von Tierschützern um die Hunde im Hafengebiet. Sie werden gefüttert und wenn möglich eingefangen und vermittelt. Zwischenzeitlich lebte dort nur noch ein kleines Rudel von scheuen oder neu hinzugekommenen Hunden. Sie tauchten immer regelmäßig zur Fütterung auf. Doch dann fehlten plötzlich einige der Tiere. Später fanden die Tierschützer ihre Leichen. Bei einem sterbenden Hund konnte der Tierarzt eine Vergiftung nachweisen. Die Behörden machten dafür einzelne Tierhasser verantwortlich. Eines Tages kam dann eine ganze Gruppe nicht mehr. Wo früher 30 Tiere zum Fressen erschienen, blieb alles leer. Die Schiffsarbeiter, die die Tiere mochten und so weit betreuten, dass sie die Tierschützer verständigten, wenn eines verletzt oder krank war, sind wütend und besorgt. Niemand im Hafen glaubt, dass das Verschwinden so vieler Tiere die Tat Einzelner sei. Falls die Behörden die Tiere eingefangen haben sollten, um sie vorübergehend unterzubringen, warum dann in aller Heimlichkeit genau dort, wo die Schiffswracks den großen griechischen Fähren Platz machen sollen, die viele Besucher bringen werden? Nicht nur ausländische Tierschützer, sondern auch griechische Tierfreunde glauben an offiziell verordnete Vergiftungen. Zahlreiche ähnliche Fälle wie im Hafen von Piräus nähren den Verdacht.

Angela Flemming, Südafrikanerin griechischer Abstammung und in Athen bekannte Tierschutzaktivistin, glaubt, dass es sich tatsächlich um das Werk privater Täter handelt, wenn nur wenige vergiftete Tiere aufgefunden werden. So etwas habe es in Griechenland immer gegeben. Auch Gemeinden vergifteten immer wieder Streuner. Für die Täter sei es einfach, unentdeckt zu bleiben, daher bestehe für sie auch keine Notwendigkeit, die toten Tiere zu entfernen. Seit den Vorbereitungen für die Spiele aber habe sich die Lage verändert. Die Anzahl der Tötungen habe drastisch zugenommen, ginge aber nun heimlich vonstatten. Aus diesem Grund hat der Verein der Aktivistin auch sein Programm Einfangen, kastrieren und zurücksetzen beendet. Es habe keinen Sinn, die Tiere zu impfen, zu kastrieren und gesund zu pflegen, wenn sie kurz darauf vergiftet gefunden würden oder über Nacht spurlos verschwinden. Die vielen Gerüchte über Vergiftungen haben Schatten auf die Spiele geworfen.

Seit die griechischen Tierschützer lauthals Protest ankündigen und im Internet ihre Beschuldigungen verbreiten, bleibt das Echo in der internationalen Presse nicht aus. Bilder von toten Tieren und Artikel, die danach fragten, wie die griechische Gesellschaft mit ihren Tieren umgehe, störten erheblich das tadellose Image, das Athen vor den Spielen präsentieren wollte. Seit der offiziellen Verlautbarung aus dem Athener Rathaus, die Streuner würden während der Spiele nur umgesiedelt und in dieser Zeit ärztlich versorgt und kastriert, berichtet zwar die deutsche Presse positiver, vor Ort überzeugen diese Argumente jedoch nicht. Dort ist man der Meinung, die Pläne seien einfach nicht umsetzbar. Viel zu spät habe man nach einer Lösung gesucht und erst nachdem der Aufschrei gegen die Vergiftungen laut geworden sei. Dazu kommt, dass Athen aus vielen einzelnen Gemeinden besteht, die jede ihre eigene Politik vertritt. Es gibt aufgeklärte städtische Verwaltungen und solche, die ihre Haltung gegenüber den Tieren nicht modernisiert haben. Das gilt genauso für alle anderen olympischen Stätten.

Zurzeit erregt ein neuer Zwischenfall die Gemüter. Auf Kreta soll eine Gemeinde alle Straßentiere eingefangen und kurzerhand in einen Lkw gesperrt haben, weil das olympische Feuer durch den Ort getragen wurde. Viele Tiere sollen das viel zu enge Gefängnis nicht überlebt haben.

Angela Flemming sieht den Hintergrund für das Vorgehen der Behörden und zugleich das Misstrauen der Tierschützer in der grundsätzlichen Einstellung der Griechen zu Tieren. Man betrachte sie als Dinge, derer man sich entledigen kann, wann und wie es einem gefällt. Man kauft Welpen im Tiersupermarkt, hält sie auf Balkon oder Dach und setzt sie aus, sobald Probleme auftauchen. Dabei werden bevorzugt Orte ausgesucht, an denen die Tiere verdursten oder verhungern. Hauptsache, sie finden nicht zurück. Haustiere werden nicht kastriert und die jährlichen Würfe landen im Müll oder irgendwo im Karton an der Straße.

Das griechische Tierschutzgesetz verbietet es zwar, Tiere auszusetzen und zu töten und regelt auch den Umgang der Gemeinde mit Straßenhunden. Aber wo kein Kläger ist, da wird auch nicht gerichtet. Weiter verlangt das Gesetz den Bau eines Tierheims oder zumindest einer Klinik, in der die Tiere nach dem Einfangen kastriert und ärztlich versorgt werden. Gesund und mit Halsband gekennzeichnet sollen sie dann wieder auf die Straße gesetzt werden, wo sie sich nicht mehr vermehren können.
 
Wo also das Bewusstsein fehlt, Verantwortung gegenüber Tieren zu übernehmen, scheint es leichter und viel billiger, sie zu vernichten, wenn sie stören. Angela Flemming sieht ihre Meinung über die Einstellung der Griechen zu Tieren immer bestätigt, wenn sie den Park im Athener Stadtzentrum besucht, der zwischen dem Präsidentenpalast und dem Bürgermeistersitz liegt. Einst wurde er angelegt, um exotische Pflanzen zu kultivieren. In einem viktorianischen Gartenhaus lebten auf engstem Raum zwei Löwen, ein Affe war in einem Schaukasten eingezwängt, Wölfe quälten sich auf wenigen Quadratmetern. Heute sind diese Tiere nicht mehr zu bewundern. Angela Flemming und ihre Mitstreiter haben so vehement gegen diese tierquälerische Haltung protestiert, dass nach dem Tod der Tiere keine neuen angeschafft wurden. Allerdings gibt es noch Strauße und andere Kleintiere, die nicht weniger leiden: Enten, Hühner und Gänse leben in einem engen Gehege ohne Wassertümpel in der großen Hitze. Es gibt nicht einmal genug zu trinken. Die meisten Tiere sind krank, abgemagert und elend. Es ist ein erschreckendes Bild, das die Spaziergänger, die hier täglich vorbeigehen, nicht rührt und die Stadtväter ebenso wenig, nicht einmal jetzt vor den Spielen. Das Bild ist heute immer noch das gleiche. Angela Flemming kämpft seit Jahren gegen diesen, wie sie sagt, Schandfleck im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Aber bisher war ihrem Einsatz kein Erfolg beschert.

Paul Anastasie, der Pressesprecher des Bürgermeisteramts, kennt die Vorwürfe genau. Er erhofft sich von den Olympischen Spielen einen Denkanstoß für Griechenland. Wegen der internationalen Präsenz sei man jetzt gezwungen, Änderungen herbeizuführen, die sonst Jahre gedauert hätten oder gar nicht gekommen wären. Dazu gehöre auch der verantwortlichere Umgang mit behinderten Menschen, bessere Manieren der Taxifahrer und Kellner, ein vernünftigeres Verhalten im Straßenverkehr und eben auch ein anderes Bewusstsein für die Not der Tiere. Ob diese Verbesserungen aber über die Zeit der Spiele hinaus anhalten werden, könne man nur hoffen.

Immerhin hat das Agrarministerium gerade angekündigt, 4 Millionen Euro für Tierschutzprogramme und den Bau von Tierheimen zur Verfügung zu stellen ein wenig spät für die Spiele. Doch vielleicht haben diese Maßnahmen im Zuge der Spiele Auswirkungen auf das Leben der Tiere, die die Vorbereitungen überleben.
 
tomusally schrieb:
Hab gestern bei uns in derZeitung gelesen, dass die Bürgermeisterin von Athen ihre "tierliebe" entdeckt hat und die Hunde nun einfangen lässt zum sterilisieren , sie dann noch 2 wochen in ein Tierheim kommen und danach wieder freigelassen werden. Ob das wahr ist, kann ich natürlich nicht sagen

hi tom,

davon hab ich auch gelesen, allerdings ist das tierheim dem bau für olympia gewichen, und eins was ausserhalb ist, ist bereits überfüllt, deswegen wissen die garnicht WO sie die hunde unterbringen sollen!!!

ist schon traurig.......


(uuups, lese grad sladdy´s post....da steht das auch mit dem abriß!)
 
Hallo,
ich vermute, dass die Streuner "um die Ecke gebracht worden sind".
Die Gäste der olympischen Spiele sollen vom Anblick der Streuner NICHT belästigt werden, so schauts aus.

Ich war viele Jahre in Griechenland, auf den griech. Inseln und auch in der Türkei trampen, es sind keine gute Erfahrungen die ich mit Griechen betr. Tiere gemacht habe. Natürlich möchte ich nicht alle "in einen Topf werfen", aber diese Länder haben schon eine sehr eigenartige Einstellung zum Tier.

In Türkei/Mersin bin ich mit meinem Lebenspartner einmal um mein "Leben" gelaufen, nur weil ich einen Mann ziemlich heftig auf seinen Tanzbären ansprach. (Das ist ein anderes Kapitel, über das man diskutieren könnte und sollte!!).

Ich bin wieder einmal sehr traurig über das Verhalten der Menschen gegenüber dem Tier.

Gruss Amanda
 
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