Völlig neurotischer kleiner Dackel - wie könnte man sein Leben verbessern?

Bonita

Super Knochen
Hallihallo!

Es geht mal wieder um einen meiner Urlaubshunde. Vorgestern Abend wurde mir eine kleine Dackeldame von 6 Jahren gebracht. Sie ist eine Zwergdackelin.

Gebracht wurde sie mir vom Sohn und Schwiegertochter des Besitzers. Der Besitzer ist schwer krank (Diabetes und was noch alles), sieht fast nichts mehr und ist derzeit im Krankenhaus.

Sohn und Schwiegertochter sind gestern in Urlaub gefahren. Die Hündin ist evtl. nur diese Woche bei mir - je nachdem wie lange der Mann im KKH bleiben muss.

Die Dackeline wurde mir von meiner Tierärztin ans Herz gelegt - so nach dem Motto - schau mal ob du ihr helfen kannst.

Das Dackelchen ist - ich weiß garnicht wie ich sie beschreiben soll - unheimlich lieb - aber.

Sie ist glaube ich völlig neurotisch.

Zu ihrem bisherigen Leben: sie wird nur vom Tisch gefüttert plus Frolic, sie geht NIE spazieren, nur in den Garten. Der Mann lebt recht einsam - sprich das Hundetier hat noch nie etwas erlebt.

Sie ist zu dick, ihr Fell ist völlig strohig, sie ist insgesamt eher verwahrlost (Filz, Ohren schwarz bis an den Rand) und sie ist im Grunde genommen seid sie lebt mangelernährt wenn man mal die Nährstoffe, nicht die Art des Futters betrachtet.

Und sie hat Angst - vor allem und Jedem. Andere Hunde kennt sie nicht. So einen traurigen Blick hab ich noch nie gesehen bei einem Hund.

Ich würde ihr so gerne etwas mehr Lebensqualität verschaffen - habe mir aber sagen lassen der Halter würde sie eben wie eine Partnerin halten und sich nichts sagen lasse....

Da ist guter Rat teuer - oder?

Liebe Grüße

Hilde

PS: vergessen - der Halter muss dank seiner fast Blindheit öfter mal über die Hündin fallen - sie treten - man kann kaum in ihre Nähe gehen, schon kreischt sie! MANN!!!
 
" Zu Tode geliebt" nennt man dass dann wohl.

Hmmmm....ist wohl schwer was zu machen.....vielleicht irgendwie über Sohn und Schwiegertochter?
Oder über die Krankheiten des Besitzers - dass eben Dackelinchen auch all diese Krankheiten bekommen wird, wenn nicht bald gehandelt wird.

Wenn sie länger bei Dir bleibt und sie sich zum Positiven verändert *wovonichüberzeugtbin* könnte das ja vielleicht Einsicht bewirken, weil man sieht wie agil und "mitten im Leben" der Wuffl plötzlich ist.
 
E tut mir richtig weh schreiben zu müssen, dass du der kleinen Dackeldame in der kurzen Zeit nicht wirst helfen können.
Ich habe ja 2 Zwergdackelmädchen und weiß, wie viel Beschäftigung sie als 'geborene' Jagdhunde brauchen, wie sehr sie erzogen, sozialisiert und mit 'Gehirnjogging' trainiert werden müssen.
6 Jahre lang einen Dackel so verwahrlosen zu lassen und geistig zu unterfordern, ist Tierquälerei:mad:
So leid mir der kranke Mann auch tut, die Hündin gehört ihm entzogen.
 
hallo hilde!

ich denke nicht, daß du dem hund in der kurzen zeit lebensqualität verschaffen kannst.....
das einzige was du für diese arme maus tun kannst, ist alles von ihr fernzuhalten, was sie fürchtet auch wenn es entgegen dein hundeverständnis ist.:(
 
Hallo Hilde

Nach Deiner Schilderung ist es wircklich schwer zu Raten .

Einerseits were es eine Enteignung des Hundebesitzers , andererseits

kann man bei dieser schlechten Haltung nicht wegsehen .

Ich würde auch über die Kinder des HB und der Tierärztin versuchen das

Tier von dort weg zu holen .

Wenn alle mitspielen , könnte man dem HB ja sagen :

Der Hund sei verstorben . Ist zwar eine Lüge , aber zum Wohle des

des Hundes , Erlaubt .

Dies ist kein lebenswertes Leben für das arme Tier . !

Von Artgerechter Haltung einmal ganz abgesehen .


Vielleicht erreichst Du noch etwas , zum Wohle des Hundes .

LG . Josef

PS : Der Satz : Zu Tode geliebt , ist hier zutreffend
 
@dojo

ich hatte die woche ein gespräch mit dem at auf grund eines vorfalls hier im dorf....
welpe kommt mit 5 wochen zu alleinstehendem mann, wird nur im abgeschlossenen hof gehalten.
mit 9 monaten hab ich den hund zum ersten mal gesehen, da er mittlerweile schäfergröße hat und geifernd und fletschend am zaun hängt.
vorige woche ist er durch daß offene hoftor über die straße geschossen und hat eine jugendliche schwer in schenkel u. gesäß gebissen.

konsequenz oder spez. auflagen für den halter: lt.at nichts außer warnschilder anbringen....weil er muß ihn ja lt. gesetz sowieso so verwahren daß nix passiert:rolleyes:
verbesserte haltung für den hund: nichts, der hund ist gut genährt...unterernährung ist offensichtlich der einzige grund, um eine gesetzl. handhabe zu bekommen.

ich glaube, hildes pflegling ist ja auch gut genährt, wenn schon sonst nichts..:(es wird keine möglichkeit geben, sofern ihn der halter nicht freiwillig abgibt.
 
@dojo

ich hatte die woche ein gespräch mit dem at auf grund eines vorfalls hier im dorf....
welpe kommt mit 5 wochen zu alleinstehendem mann, wird nur im abgeschlossenen hof gehalten.
mit 9 monaten hab ich den hund zum ersten mal gesehen, da er mittlerweile schäfergröße hat und geifernd und fletschend am zaun hängt.
vorige woche ist er durch daß offene hoftor über die straße geschossen und hat eine jugendliche schwer in schenkel u. gesäß gebissen.

konsequenz oder spez. auflagen für den halter: lt.at nichts außer warnschilder anbringen....weil er muß ihn ja lt. gesetz sowieso so verwahren daß nix passiert:rolleyes:
verbesserte haltung für den hund: nichts, der hund ist gut genährt...unterernährung ist offensichtlich der einzige grund, um eine gesetzl. handhabe zu bekommen.

ich glaube, hildes pflegling ist ja auch gut genährt, wenn schon sonst nichts..:(es wird keine möglichkeit geben, sofern ihn der halter nicht freiwillig abgibt.

Ich weis leider nur zu gut , das es Viele dieser Armen Tiere gibt .

Mein letzter war auch so ein Fall .

Einen Versuch über die Kinder,Tierarzt-Amtstierarzt ist auf alle fälle
möglich .
Laut Hildes Schreiben ist der Hund auf alle fälle verwahrlost ( Hygiene )
und der Besitzer krank .

Leider gibt es auch in den Gesetzen einige Lücken .

LG . Josef
 
Hallo Hilde

Nach Deiner Schilderung ist es wircklich schwer zu Raten .

Einerseits were es eine Enteignung des Hundebesitzers , andererseits

kann man bei dieser schlechten Haltung nicht wegsehen .

Ich würde auch über die Kinder des HB und der Tierärztin versuchen das

Tier von dort weg zu holen .

Wenn alle mitspielen , könnte man dem HB ja sagen :

Der Hund sei verstorben . Ist zwar eine Lüge , aber zum Wohle des

des Hundes , Erlaubt .

Dies ist kein lebenswertes Leben für das arme Tier . !

Von Artgerechter Haltung einmal ganz abgesehen .


Vielleicht erreichst Du noch etwas , zum Wohle des Hundes .

LG . Josef

PS : Der Satz : Zu Tode geliebt , ist hier zutreffend

Noch einen Nachtrag .

Wenn der Hundehalter wircklich schwer krank ist , sich nicht auf gütlicher

Basis von seinem Hund trennen will , dann bleibt einem nur der Weg zum

Tierschutz . Die haben sicher möglichkeiten , etwas für den Hund zu

erreichen .
 
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