Verhaltensveränderungen mit der Kastration verbunden

Kimba_

Super Knochen
Hallo ihr

Ich weiß es gibt schon 1000te von Threads über das Thema und viele können es schon langsam nicht mehr hören dennoch würde mich eure antworten interessieren ...

Zwar was sind die Nachteile so wie die Vorteile bei einer kastra. von einer mittlerweile schon 4Jährigen Hündin die von Haus aus schon etwas schwierig ist vorallem unverträglich...


Da ich eben jetzt auch ghört hab das Hündinnen schlimmer werden können wenn sie schon vor der kastra. unverträglich waren ?


Wie schauts aus mit dem Inkontinent werden ?


vorallem hat mich jetzt auch ein bissl das von Joey erschrocken ...

Langsam weiß ich wirklich nicht ob es so sinnvoll ist sie kast, zu lassen ... bissl panik hab ich da mittlerweile schon :(



L.g
 
Hallo,

ich hab im anderen Thema schon geschrieben, dass es Studien von Prof. Dr. Gansloßer dazu gibt. In einem anderen Forum habe ich diese Studien auch bereits einmal gepostet.

Und, dass TÄ zu einer Kastration raten, ist mir schon klar. ;)

LG
Uni
 
Ja für de Ta is es geld .... klar


aber wann is wirklich notwendig zu kast. ??

aus welchen gründen kast. man dann auser um nachwuchs zu vermeiden :confused:
 
Wer einzig aus dem Grund kastriert, um Nachwuchs zu vermeiden, ... :mad: Sorry, der hätte es sich vorher überlegen sollen. Ein Hund bedeutet Verantwortung - und zwar in allen Teilbereichen. Es sich jetzt auf diese Art einfach zu machen, ist schon eine etwas zu bequeme Methode. ;)

Warum möchtest du kastrieren bzw. was erwartest du dir davon?
 
ich kann nur von meiner Hündin sprechen.

Isetta wurde mit gut 5 Jahren kastriert; außer, dass sie verfressener ist als vorher hat sie sich nicht verändert. :cool:

Ok, die extreme Zickigkeit anderen Hunden, insb. Rüden, ggü. in der Scheinträchtigkeitsphase fällt - weg.

Ich bin überzeugt, dass das Alter/die Reife des Hundes zum Zeitpunkt der Kastration eine entscheidende Rolle spielt.

Ich bin absolut gegen Früh- oder Junghund-Kastration ohne med. Indikation, da ich der Meinung bin, man sollte den Hund erwachsen werden lassen; mit allem, was dazu gehört.

Mit 4-5 Jahren ist ein Hund so gefestigt, dass eine Kastra wahrscheinlich keine Wesensveränderung mit sich bringt. Insbesondere bei einer Hündin.

Der Rüde einer Bekannten musste mit knapp 12 Jahren kastriert werden. Zeit seines Lebens war er ein hormongetriebener Ausreißer, der - einmal auf der Spur einer auch nur gut riechenden Hündin - alles um sich ausblendete und stark befahrene Straßen querte. Entgegen den Erwartungen war dieses Problem (trotz des hohen Alters des Rüden) nach 3 Monaten Geschichte. Verlassen würde ich mich auf so etwas aber nicht.

Wenn die Unverträglichkeit, "Schwierigkeit" Deiner Hündin die einzigen Gründe sind, warum Du über eine Kastration nachdenkst, würde ICH Dir abraten. Eben, weil ICH nicht glaube, dass sich etwas bessert. ICH glaube aber auch nicht, dass es sich verschlechtern/verstärken würde.

EDIT*: Inkontinenz ist bei uns GsD kein Thema. Isetta wird im Juni 11 Jahre alt.
 
Naja wollen hm...

Ich hab jetzt doch schon öfter ghört das da was sein kann mit der Milchleiste oder so ...

und bei meiner is das nach der läufigkeit bis jetzt immer so gwesn das sie extrem scheinträchtig war sogar milch hatte und das manchmal dann auch hart wurde .... sie war einfach im dauer stress
 
Wenn die Unverträglichkeit, "Schwierigkeit" Deiner Hündin die einzigen Gründe sind, warum Du über eine Kastration nachdenkst, würde ICH Dir abraten. Eben, weil ICH nicht glaube, dass sich etwas bessert. ICH glaube aber auch nicht, dass es sich verschlechtern/verstärken würde.

EDIT*: Inkontinenz ist bei uns GsD kein Thema. Isetta wird im Juni 11 Jahre alt.

uum gottes willen nein :eek: sry wenn das so rüberkommen ist :)

also hab nicht vor sie zu kast, weil ich hoffe das sie dann verträglich wird oder so ;) meine angst is eben nur das es vielleicht schlimmer wird !
 
Ich hab im anderen Thema, einige Passagen von Dr. Gansloßer zitiert, die Gesamtzusammenfassung darf ich nicht posten, dazu fehlt mir die Genehmigung und den Link, wo diese Zusammenfassung steht, leider auch nicht. :(

Vor und während der Läufigkeit bekommen meine Hündinnen einfach weniger Futter als normal - ich bin bis jetzt ganz gut damit gefahren und richtig auftretende Scheinträchtigkeit hatten wir nie. (Scheinträchtig wird jede Hündin mehr oder weniger, bei manchen wird es ganz extrem, bei anderen bemerkt man es nicht einmal.)
Manche schwören auf Himbeerblätter und dergleichen - damit habe ich allerdings noch keine Erfahrungen gemacht, vielleicht kann jemand anders, dazu hier Stellung nehmen und seine Erfahrungen schildern.
 
Hallo,
Und, dass TÄ zu einer Kastration raten, ist mir schon klar. ;)

es gibt auch tierärtze die das nicht so generell tun;)
wollte eine publikation reinstellen, aber weil ich sie schon mal gepostet hab (in diesem thread mit der kastration in alten von 4 monaten) nimmt das system sie nicht...

hier eine kurzzusammenfassung - geht allerdings nur um gesundheitliche aspekte nicht um verhalten:
die gesundheitlichen nachteile einer kastration (vor allem sehr frühen kastration wie in amerika üblich) können bei einer mehrzahl der rüden überwiegen
bei hündinnen halten sich vor- und nachteile eher die waage
es sollte aber keine allgemeine empfehlung zur kastration gegeben werden, sondern die vor- und nachteile für jeden hund einzeln angewogen werden
 
Hallo,

ich hab im anderen Thema schon geschrieben, dass es Studien von Prof. Dr. Gansloßer dazu gibt. In einem anderen Forum habe ich diese Studien auch bereits einmal gepostet.

Und, dass TÄ zu einer Kastration raten, ist mir schon klar. ;)

LG eine Kastration kostet um die 300 Euro, ein unkastrierter Hund der jährlich 2 mal wegen Scheinträchtigkeit behandelt werden muss, der viell. auch mal eine Gebärmutterentz. bekommt, wäre da sicher lukrativer
Uni

Ja für de Ta is es geld .... klar die Tierärtze mit denen ich gesprochen habe, waren für die Kastation, weil sie oft genug die Hündinen im Alter von 10 aufwärts am Tisch liegen haben, , wie bei meiner Nachbarhündin (Notop, weil sie eine geschlossene Pyometra hatte) oder Gesäugetumore..etc.


aber wann is wirklich notwendig zu kast. ??

aus welchen gründen kast. man dann auser um nachwuchs zu vermeiden :confused:

Für mich gibt es ein klares Ja zur Kastration

Meine kastrierten Hunde sind alle völlig normale unkomplizierte Hunde, die sich auch völlig normal verhalten...
Keiner war bis jetzt fett..keiner war gestört, keiner wurde irgendwie unsicher, im Gegenteil meine Easy hat durch die Kastration viel mehr Lebensqualität, da sie vor den Läufigkeiten gestresst war, während den Läufigkeiten hysterisch war und danach depressiv...jetzt ist sie eine fröhliche, ausgeglichene Hündin...

Die einzige wirklich agressive HÜndin bei uns im Dorf ist lustigerweise eine unkastrierte Hündin :cool:...was natürlich Zufall ist, fällt mir nur gerade ein:)

Meine Gründe für eine Kastration bei meinen Hunden, waren traumatische Erlebnisse in meinem Umfeld, Hund verstorben durch ein Pyometra, Hund verstorben durch Gesäugetumore (6 Jahre jung) Notoperationen im Alter usw.

Ich denke ein Problemhund wird kein Wundergeheilter Hund durch eine Kastration..aber ein Hund wird auch kein Problemhund durch eine Kastration.
 
Geeeeh, soooo schlimm ist es mit Joey auch nicht. Er ist momentan nur etwas gestresst. Deshalb auch bestimmt das permanente aufreiten. :) Das wird schon wieder! (Hoff ich halt mal..)
Also Schreck dich nicht soooo! :p
 
@ Andrea J

Ich respektiere Dein "ja" zu einer Kastration, ich für meinen Teil finde es nicht so gut. Bei gesundheitlichen Problemen - keine Frage, aber vorbeugend finde ich es nicht in Ordnung. Alle meine Hunde waren nicht kastriert; mein Mädel wurde über 15 Jahre, der Schäfer leider nur 1 1/2, mußte mit einem Lymphoseukom (hoffe ich habs richtig geschrieben) eingeschläfert werden. Ich hab so oft gehört (das betrifft nur meine Erfahrung), dass beim kleinsten Problem dieser Schritt vorgeschlagen wird. Und das gefällt mir nicht.
Jeder sollte seinen Hund so im Auge haben, dass es für Hilfe nicht zu spät ist. Du wirst zugeben, dass die meisten Kastrationen auf Grund von unerwünschten Verhalten stattfinden, und das finde ich nicht in Ordnung. In der Hoffnung einem Hund damit leichter Herr zu werden ist fies. Es gibt tausend andere Möglichkeiten, die vielleicht nicht alle nur mit Leckerlis und Wattebausch zu regeln sind, aber auch nicht Teletak oder Koralle beinhalten. Die Palette der Maßnahmen ist unendlich, auch wenn sie angemessen ist. Unangemessen ist es nur wenn der Hund nicht mehr Hund sein darf und ich ihn verzärtel (Wattebausch) oder ihn ausschließlich für meine Zwecke ge- oder missbrauche (Koralle).
Ich weiss, ich bin jetzt ein wenig vom Thema abgekommen, aber anders kann ich meine Meinung dazu nicht erklären.

Danke für Dein Verständnis

Christine
 
Ich denke ein Problemhund wird kein Wundergeheilter Hund durch eine Kastration..aber ein Hund wird auch kein Problemhund durch eine Kastration.

genau so sehe ich das auch!!!
unter der voraussetzung dass man sich genau überlegt welche vor- und nachteile im jeweiligen fall zu tragen kommen, kann es eine sehr sinnvolle oder eben nicht so schlaue entscheidung sein.
 
Hab meine Hündin letztes Jahr mit 4 Jahren kastrieren lassen. Hatte auch so meine Bedenken bzgl. negativer Wesensveränderung, da sie vorher bereits etwas schreckhaft und nervös war. Das hat sich vorallem dadurch gezeigt, dass sie auf der Straße oft Leute angebellt hat.

Seither ist sie wesentlich ausgeglichener und gelassener, sie hat einfach ein "dickeres Fell" bekommen. Ist sicher nicht immer gleich aber bei ihr hatte die Kastra nur positive Nebenwirkungen. War auch am nächsten Tag bereits fit (mit Gasmaske operiert) und hat nix zugenommen.
 
ehrlich gesagt glaube ich das Rüden wegen ""VerhaltensProblemen"" kastriert werden, Hündinen sicher nicht :)

Es wird immer pro und kontra Kastra geben, ich bin dafür, weil ich genug mitbekommen habe, in meinem Umfeld, was für eine Kastration spricht...:)
Andere machen andere Erfahrungen...ist so...
Ich kann bei meinen Hunden sagen, die Kastra war die richtige Entscheidung, es geht ihnen gut, sie sind tolle Hunde und meine DSH-Hündin wurde 15 Jahre alt..ein schönes Alter und ich hoffe meine jetzigen Mädels werden auch mind. so alt :o

Gesundheitliche Aspekte stehen bei mir für die Kastra..bei dir gegen die Kastra, da ich mit der Kastra nur gute Erfahrungen gemacht habe, bei unkastrierten Hündinen nur negative...ist für mich die Gesundheit durch die Kastration ein Argument...:), bei dir ist es ohne Kastra gut, also ist es doch okay ...
 
ehrlich gesagt glaube ich das Rüden wegen ""VerhaltensProblemen"" kastriert werden, Hündinen sicher nicht :)

Sexuell bedingte Verhaltensprobleme werden beim Rüden durch Kastration weniger bzw. fallen komplett weg. Sozial bedingte Verhaltensprobleme ändern sich aber nicht. Da hilft nur viel Arbeit und/oder ein guter Trainer.
 
Du wirst zugeben, dass die meisten Kastrationen auf Grund von unerwünschten Verhalten stattfinden, und das finde ich nicht in Ordnung. In der Hoffnung einem Hund damit leichter Herr zu werden ist fies. Es gibt tausend andere Möglichkeiten, die vielleicht nicht alle nur mit Leckerlis und Wattebausch zu regeln sind, aber auch nicht Teletak oder Koralle beinhalten. Die Palette der Maßnahmen ist unendlich, auch wenn sie angemessen ist.

Da stimme ich dir zu. Ist traurig, dass Leute glauben, eine Rüde wäre leichter zu erziehen oder würde plötzlich ein Lämmchen werden, nur weil ihm die Eier weggeschnitten werden.

Ich bin auch ein Kastrationsbefürworter (auch auf Grund meiner Erfahrungen mit nichtkastrierten/kastrierten Hunden), aber respektiere natürlich auch jene, die sich bewusst gegen eine Kastration entscheiden. Jeder ist für seinen Hund selbst verantwortlich und muss seine eigenen Entscheidungen treffen.

Ich hab mich deshalb für Kastration entschieden, weil
1. mein Rüde keinen Nachwuchs mehr zeugen kann (das ist für mich definitiv ein Vorteil, nicht weil ich nicht in der Lage bin auf meinen Hund aufzupassen, sondern weil ich finde bzw. erlebt habe, wie unverantwortlich sich manche Besitzer von Hündinnen benehmen:
- einmal waren wir auf dem Hundeplatz und ließen unsere Hunde spielen (mein Rüde hat da grad seine Sexualität entdeckt), da kam ne andere Besitzerin mit ihrer läufigen Hündin daher und wollte diese doch glatt mitspielen lassen!!!! - hätten wir vorher nicht nachgefragt ob sie eh nicht läufig ist, dann hätte es schnell zu spät sein können)
- oder bei uns im Dorf gibt es auch einige Hündinnen, eine davon streunt permanent (egal ob sie läufig ist oder nicht) im Dorf umher. Wie soll ich als Rüdenbesitzer hellsehen, ob die Hündin grad läufig ist oder nicht. Ich will nicht darauf verzichten, meinen Hund (natürlich unter meiner Aufsicht) frei laufen zu lassen. Und wenn der Rüde die läufige Hündin in die Nase bekommt oder diese zufällig unseren Weg kreuzt, dann kann es auch sein, dass ich zu langsam bin bzw. mein Rüde auf taub schaltet weil seine Triebe mit ihm durch gehen.
2. mein Rüde keinen (sexuell) bedingten Stress mehr hat
3. ich ihm höchstwahrscheinlich Probleme mit der Prostata im hohen Alter erspare. Eine Operation bei einem älteren Hund (die ich ihm im Nachhinein gesehen hätte ersparen können) ist immer ein höheres Risiko!


Unangemessen ist es nur wenn der Hund nicht mehr Hund sein darf und ich ihn verzärtel (Wattebausch) oder ihn ausschließlich für meine Zwecke ge- oder missbrauche (Koralle).
Ich weiss, ich bin jetzt ein wenig vom Thema abgekommen, aber anders kann ich meine Meinung dazu nicht erklären.

Da stimm ich dir zu, aber ich frage mich auch: darf ein Hund in unserer Welt eigentlich noch wirklich Hund sein??? Darf ein Rüde, der geil ist weil er ne läufige Hündin riecht, aber nicht zu ihr darf um sie zu beglücken, noch Hund sein?? Ich denke eher nicht. Sexualität ist ein sehr starker Trieb, den jeder unkastrierte Hund (mehr oder weniger stark) hat. Diesen Trieb dauernd zu unterbinden, führt früher oder später zu Frust, den er irgendwie anders abbauen muss. Diesen Frust erspar ich einem kastrierten Rüden find ich.

Bei Hündinnnen kenn ich mich ehrlich gesagt zu wenig aus, ob die auch gestresst sind oder Frust haben bzw. wie sie sich während der Läufigkeit fühlen. Daher kann ich dazu nichts sagen. Das wurde aber oben eh schon erwähnt glaub ich.
 
@4Pfötchen

Es gibt sicher Rüden, die von der Läufigkeit einer Hündin extrem gestesst sind, - dann Kastration keine Frage, es sei denn man will züchten.

Mein voriger Rüde war auch von läufigen Hündinnen abrufbar, mein Boxermädl unter Kontrolle zu halten war überhaupt Null Problem, also habe ich es nicht gemacht.

Ob es mit meinem jetzigen Rüden auch so sein wird weiss ich natürlich nicht.

Und zu dem was sich manchr Menschen dabei denken, wenn sie mit einer läufigen Hündin in eine Hundezone gehen, sag ich besser gar nix!!!!

LG
 
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