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TV Tip für Nachtschwärmer ...

Man kann aber den Wissensstand von nach 1945 nicht als Maßstab nehmen, damals hat man sich geschämt wenn man nicht wehrtauglich war, damals hat man sich geschämt wenn man Regimeskeptiker oder gar Gegner in der Familie hatte ....

Sorry, aber das kann nicht herhalten für das Mitmachen.....
 
Ich finde solche Aussagen immer ein bißchen schwierig. Nein, natürlich fühle ich mich nicht schuldig, und ich schäme mich auch nicht dafür, Deutsche zu sein. Aber ich schäme mich für das, was meine Vorfahren verbrochen haben, und wenn es nur nichts tun und wegschauen war.

Und ich finde es total falsch, wenn man jetzt sagt, wir haben damit ja nichts zu tun. Ich weiß, daß du es anders gemeint hast, aber es kommt zu oft einfach so rüber, als würde uns das nichts mehr angehen, weils ja schon so lange her ist. Aber unsere Geschichte wirkt weiter...

Ich bin 1983 geboren, ich habe tatsächlich nichts damit zu tun. Mein Opa war 16 als er eingezogen wurde, ich glaube dem kann ich auch keinen Vorwurf machen.
Bewusstsein für das was geschehen ist, Erinnerung an die Gestorbenen und Wachsamkeit, damit so etwas nicht wieder passiert, ist angebracht. Scham und Schuldgefühl mMn allerdings auf keinen Fall.

Wie viele Generationen sollen sich noch schämen, ab wann darf Geschichte Geschichte sein?
Was denkst du wie viele Amis sich heute für die Atombomben genieren?

edit: außerdem finde ich es persönlich sehr, sehr schwierig eine ganze Generation zu verteufeln. Niemand von uns kann wirklich ermessen wie es sein muss in einer Diktatur zu leben. Viele wollten bestimmt die eigene Familie, die eigenen Kinder schützen und haben deshalb geschwiegen.

Wir leben heute in einem Land wo man jederzeit auf der Straße seine Meinung hinausposaunen darf, unter diesen Umständen ist es gar zu leicht sich heute zu fragen "warum hat denn niemand etwas gesagt?"

Und was denn Judenhass angeht.....da darf sich gern jeder hier bei der eigenen Nase nehmen, der eine mehr, der andere weniger.

Und sich fragen wie vorurteilsfrei er im Jahr 2015 Moslems begegnet (siehe auch ein Thread im Forum, in dem teils unfassbare Aussagen von den Admins unverständlicherweise toleriert werden). Scham ist angebracht wo es nützt, wo es hilft, wo es einen selbst betrifft. zB hier, wo keiner protestiert wenn andere User Beitrag für Beitrag Hass in Richtung unserer moslemischen Mitbürger werfen.

Hass ist leider menschlich und allgegenwärtig. Und wer dagegen eintritt, darf sich auch heute verächtlich mit "Gutmensch" o.ä. titulieren lassen. Auch hier im Forum.

Ich würde wirklich gern wissen, warum nicht alle, die sich hier so erschüttert über die Verbrechen früherer Generationen zeigen, in den besagten Thread einfallen und diversen braunen Mitschreibern entgegenwerfen "WIR wollen das NICHT! Lasst uns mit eurem Dreck in Ruhe".........
 
Zuletzt bearbeitet:
nur so zum weiterspinnen:

Was denkt ihr würde passieren wenn eine FPÖ-geführte Regierung alle Wiener Moslems in Züge setzen und wegkarren würde? Sagen wir, in die moderne Form eines Arbeitslagers, wo sie für Österreich arbeiten müssten anstatt "dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen"? Wie viele Österreicher würden applaudieren? (Besonders jene, die im Gemeindebau von Sozialleistungen leben und selbst noch nie etwas vernünftiges gearbeitet haben....)
Und wer würde kontrollieren was dann mit diesen Menschen weiter passiert...?

Zusammenfassend, nein, ich schäme mich nicht für die Generation meiner Großeltern, das ist zu lange her um noch produktiv zu sein, ich war nicht dabei, ich kann und darf nicht über sie urteilen.

Ich schäme mich für die allgegenwärtige Dummheit, der man auch heute überall begegnet. Wo die Leute in der Warteschlange beim Arzt über die bösen Ausländer schimpfen und auf Gegenstimmen mit "man derf ja wohl no seine Meinung sogn" reagieren.
 
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