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Tollwutfall in RLP festgestellt

OldHag

Super Knochen

Hoffentlich bleibt es bei dem einen Fall.Allerdings wurden im selben Transport auch weitere Tiere nach Deutschland, Österreich und die Schweiz transportiert. Ich überlege.ob es sinnvoll wäre, meine Pensionärin wieder impfen zu lassen trotz der bekannten Probleme.
 
Wann wurde sie denn zuletzt geimpft?

Ich glaube nicht, dass du dir da Sorgen machen musst.
Das sind ja alles nur Einzelfälle durch illegale Importe, die Tollwut wird bei uns nicht so schnell wieder endemisch.
 
Ich hoffe, dass die anderen Hunde und Katzen, die mit dem selben Transport unterwegs waren, untersucht werden und hoffentlich tollwutfrei sind.

Eine furchtbare Krankheit.
 
Letzte Impfung war im Herbst 2024. Allerdings muss ich auch ihre(n) Beruf(ung) bedenken. Die Nachsuche und die ASP Suche bringen eben doch ein größeres Risiko als "nur" Spazierengehen.
Was mir allgemein Sorgen macht, ist die Art wie dieser arme Hund nach D gebracht wurde. falsches Alter, falsche Papiere...was veranlaßt Menschen dazu so gedankenlos zu handeln?
 
Ist Tollwut nicht 3 Jahre gültig? Bzw kann im Impfpass so eingetragen werden.

Was mir allgemein Sorgen macht, ist die Art wie dieser arme Hund nach D gebracht wurde. falsches Alter, falsche Papiere...was veranlaßt Menschen dazu so gedankenlos zu handeln?
Da geht es leider nur drum, dass Geld abzukassieren. Denen ist es ja auch egal, ob die Hunde gesund sind...
 
Ist Tollwut nicht 3 Jahre gültig? Bzw kann im Impfpass so eingetragen werden.


Da geht es leider nur drum, dass Geld abzukassieren. Denen ist es ja auch egal, ob die Hunde gesund sind...
Es gibt verschiedene!


@OldHag
Nach der Grundimmunisierung besteht bei vielen Impfungen ein langanhaltender Schutz. Auffrischungen sind nicht pauschal jedes Jahr für jeden Hund notwendig, sondern sollten individuell betrachtet werden – abhängig vom Alter, Gesundheitszustand und tatsächlichen Risiko ;)

Gerade bei einer älteren Hündin möchte ich Nutzen und mögliche Belastung sorgfältig abwägen. Wenn Unsicherheit über den bestehenden Schutz besteht, kann eine Titerbestimmung eine sinnvolle Möglichkeit sein, den Antikörperspiegel zu überprüfen, bevor man erneut impft.
Alles andere würde für mich nicht in Frage kommen!
 
Letzte Impfung war im Herbst 2024. Allerdings muss ich auch ihre(n) Beruf(ung) bedenken. Die Nachsuche und die ASP Suche bringen eben doch ein größeres Risiko als "nur" Spazierengehen.
Da würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, wenn sie schon mehrfach geimpft ist und zuletzt 2024! Egal, was der Hersteller hat eintragen lassen als empfohlenes Intervall, das ist eher eine wirtschaftliche Entscheidung, so eine wiederholte Tollwutimpfung hält normalerweise 5-7 Jahre locker.

Und gefährlich in dem Zusammenhang ist, wenn überhaupt, sicher nicht die Nachsuche im Wald (denn dort gibt es ja keine Tollwut), sondern die städtische Hundezone, wo sich die ganzen importierten Welpen und Junghunde zum Spielen treffen…..

Wenn du trotzdem unsicher bist: Titerbestimmung wie von Jamie empfohlen!👍
 
Ich würde in den Impfausweis schauen, mit was gegen Tollwut geimpft wurde und dann im nachfolgendem link schauen, was die Hersteller sagen.. aber in der Regel spritzen Tierärzte für 3 Jahre und dann muss man auch nichts befürchten..


Anhang anzeigen 13224
Anhang anzeigen 13227
Pauschal stimmt das so nicht. Bei meinem Rüden hatte ich damals eine 3-Jahres-Impfung. Auf Reisen durch Europa wurde in zwei Ländern eine Titerbestimmung verlangt – und tatsächlich zeigte sich: Mit 1,8 Jahren war er nicht mehr ausreichend geschützt
Deshalb gilt: Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, sollte eine Titerbestimmung durchführen lassen.

Und - man sollte sich genau überlegen ob eine Impfung nötig ist !! Der Rest wurde vorher schon erwähnt! ;-)
 
Da würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, wenn sie schon mehrfach geimpft ist und zuletzt 2024! Egal, was der Hersteller hat eintragen lassen als empfohlenes Intervall, das ist eher eine wirtschaftliche Entscheidung, so eine wiederholte Tollwutimpfung hält normalerweise 5-7 Jahre locker.

Und gefährlich in dem Zusammenhang ist, wenn überhaupt, sicher nicht die Nachsuche im Wald (denn dort gibt es ja keine Tollwut), sondern die städtische Hundezone, wo sich die ganzen importierten Welpen und Junghunde zum Spielen treffen…..

Wenn du trotzdem unsicher bist: Titerbestimmung wie von Jamie empfohlen!👍
Sehe ich auch so. Zumal diese Welpen selten mit einem Lkw transportiert werden, wo viel mehr Tiere drin sind, und dieser Transport noch auf andere Länder verteilt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich anstecken, ganz gering. Das müsste sonst schon mit dem Teufel zugehen.

Warum sich Leute über Auslandsorganisationen Tiere bestellen, ist krank, wo wir in unseren Tierheimen ohne Ende Tiere haben, die Heime sind überfüllt. Auslandstierschutz ist dafür bekannt, Dokumente zu fälschen.
Interessant wäre, ob der Halter das Tier zum Arzt gebracht hat oder ob ihn jemand gefunden hat. Über den Halter könnte man vielleicht was über die Organisation erfahren.
 
Tatsächlich gibt es bei TW-Impfungen einige non- oder low-responder, bei Hund wie Mensch.
Titer wäre daher nicht schlecht!

Wenn der aber vorhanden ist, dann hält er auch länger vor👍
 
Ich meine, für die Katze tut es mir leid, auch dass der Hund gestorben ist. Aber die Halter tragen die Schuld und müssen mit den Konsequenzen leben. Als hätten wir keine Hunde, die ein Zuhause suchen. Lebewesen im Internet zu bestellen, als kauften sie einen Pullover, geht gar nicht.
 
Bin in 2 Wochen eh wieder bei der Blutwertebestimmung, da lasse ich das gleich mitmachen.
Ich bin mit Zoonosen ein bisserl paranoid, weil ich das Screening für ASP, Tularämie, Staupe und andere immer in den Meldungen habe und eben auch praktisch damit in Berührung komme.
 
Es ist wirklich ganz schlimm, was hier passierte! Den Haltern mache ich nicht unbedingt einen Vorwurf - sie handelten ja im Glauben, dass eh alles passte. Impfung, Titerbestimmung. Nur - woher kam der Hund? Privat? Auslandsorganisation (und wenn ja, welche?) Russland? Ok, bei mir läuten hier die Alarmglocken. Hat man jemals Derartiges aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien usw. gehört? Denn von dort kommen ja die meisten Auslandstierschutzhunde. Ist es ein Zufall - ausgerechnet aus Russland?
Gut, dass die Einsatzkräfte derart gut reagierten! Dass danach ein sofortige Tollwutimpfung bei allen erfolgte. Nur bitte - es sollen ja weitere Tiere aus Russland transportiert worden sein? Gemeinsam mit diesem Hund? Werden die - hoffentlich! - gefunden? Wie kooperativ sind hier jene, die diese Tiere nach Deutschland brachten?
Wenn ihr mich fragt... ok, ich habe einen Mordszorn (im echten Sinn des Wortes) auf Putin. Nicht auf "die Russen", sondern auf Putin und seine Kremlmafia. Ist denen alles zuzutrauen?
Hier rein an "Zufall" zu denken... also, ich vermute, nein. Aus allen bisherigen Auslandstierschutzländern hat man nie so etwas gehört oder gelesen. Ja, ein Fall (ich glaube, Frankreich), als Urlauber in Tunesien oder Marokko oder Algerien einen jungen Hund dort streichelten, sich mit Tollwut ansteckten. Aber sonst? Auch Österreich ist tollwutfrei. Hoffen wir, dass es so bleibt!
 
Bitte die Kirche im Dorf lassen. Ein Hund von einem Transport ist infiziert, wenn da mehr als katastrophale hygienische Verhältnisse und Geldgier oder auch im besten Fall ein Rettersyndrom dahintersteckten, dann wären doch wohl flächendeckend gearbeitet worden.
Mir geht es darum, einfach aufzuzeigen, dass hier Gefährdungspotenzial ist, das man sich bewusst machen sollte.
Nicht auszudenken, wenn eine Katze infiziert gewesen wäre, die nach einer Eingewöhnung dann Freigänger gewesen wäre...
 
Also das glaub ich eher nicht, dass Tollwut bewusst mit Tierschutztransporten nach Europa eingeschleppt werden sollte. Das würde bzw wird ja sehr rasch bemerkt und dann auch unterbunden.

Zu den andern Tieren des Transports gibt auch der Link von Shattered Auskunft:

Zitat:
Besteht Gefahr für andere Tiere?
Der Kreisverwaltung zufolge hat die Veterinärbehörde sämtliche Kontakte ermittelt und informiert. Eine Gefahr für weitere Tiere im Kreis bestehe derzeit nicht, heißt es. Das Tier war mit anderen Hunden und Katzen transportiert worden, die für Deutschland sowie Österreich, Schweiz, Belgien und Frankreich bestimmt waren. In das Zuständigkeitsgebiet der Kreis-Veterinärbehörde kamen aus diesem Transport demnach keine weiteren Tiere. Nach wie vor rate die Behörde Haltern von Hunden und Freigänger-Katzen zur Tollwutimpfung.

Und überregional?
Über das Schnellwarnsystem des Bundes und der Länder wurden der Kreisverwaltung zufolge alle Veterinärämter informiert, in deren Zuständigkeitsgebiet die Tiere aus dem Transport gingen. Sowohl das Gesundheits- als auch das Veterinäramt informierten zudem sämtliche betroffenen Behörden, Einrichtungen sowie das Umweltministerium. Alle maßgeblichen Kontakte zu anderen Personen und Tieren seien ermittelt, bei Bedarf werde zu einer Tollwutimpfung geraten.


Dass die Tollwut in Osteuropa - v.a. Russland - weiterhin endemisch ist, ist ja (zumindest unter Tierärzten) nicht unbekannt.

Dementsprechend sind auch die Einfuhrbedingungen in die EU sehr streng:

In diesem Falle (und möglicherweise in anderen Fällen) wurden diese Bestimmungen mit Hilfe von falschen Daten umgangen, ja.

Aber wenn ich mir überlege, wie immer mal wieder Urlauber einen im Urlaub liebgewonnenen Hund oder Katze mit nach Hause schmuggeln (auch Kroatien z.B. ist Tollwut-Land) ohne irgendeine Vorsichtsmaßnahme...

Also - solange das bei einem Einzelfall bleibt: Aufmerksam beobachten - ja. Sofort Absicht vermuten - nein.
 
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