• Liebe WUFFler, Clubber und andere Forum-Nutzer!

    Leider müssen wir euch mitteilen, dass dieses Forum zum 31. März 2026 dauerhaft abgeschaltet wird.

    Bedingt durch interne Umstrukturierungen (und u.a. auch geplante Seitenmigrationen) werden wir das Forum ab dem 01.04.2026 leider nicht mehr weiter betreiben. Die Seite wird ab diesem Datum nicht mehr aufrufbar sein. Wenn ihr mit Bekannten und Freunden aus diesem Forum weiter in Kontakt bleiben möchtet oder andere Inhalte habt, die euch wichtig sind, sichert diese bitte bis spätestens zu diesem Datum! Danach kann nicht länger auf die Inhalte zugegriffen werden. Selbstverständlich werden nicht nur alle Beiträge und Medien dauerhaft entfernt, sondern auch alle Nutzer- und personenbezogenen Daten.

    Wir sagen DANKE an euch für die Zeit bei- und miteinander und würden uns freuen, den einen oder anderen vielleicht im DER HUND Club oder auf derhund.de einmal wiederzusehen!

    Liebe Grüße und au revoir!

    Euer Team von DER HUND Club

Strahlentherapie für krebskranke Kleintiere in München

Viola33

Profi Knochen
(24.02.2011) Krebskranke Hunde und Katzen können an der Medizinischen
Kleintierklinik der LMU München seit März 2011 eine Strahlentherapie
erhalten.



Dafür sorgt ein Linearbeschleuniger, der zu den modernsten Anlagen in der
tiermedizinischen Onkologie überhaupt gehört. Das Gerät wurde mit
Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angeschafft und
soll nun in Betrieb genommen werden.

Dank fortschrittlicher Funktionen können die Tumoren präzise dargestellt, um
dann – unter weitgehender Schonung des umgebenden Gewebes – gezielt und
kontrolliert bestrahlt zu werden. Der Strahlenbunker mit dem
Linearbeschleuniger ist nur ein Teil der Strahlentherapie-Einheit der
Kleintierklinik und umgeben von diversen Funktions- und Behandlungsräumen.

Vierbeinige Patienten mit verschiedenen Tumoren der Haut, der Unterhaut, der
Mundhöhle, der Nasen- und Nebenhöhlen sowie des Gehirns sollen hier
behandelt werden. „Das Gerät bietet aber auch eine bessere Möglichkeit als
bisher, bösartige Geschwulste in den Gliedmaßen zu behandeln“, betont
Professor Johannes Hirschberger von der Medizinischen Kleintierklinik der
LMU.

„Wir können die Tumoren jetzt zusätzlich zu einer weiträumigen chirurgischen
Entfernung prä- oder postoperativ bestrahlen. Das ist für unsere
Kleintierpatienten eine hervorragende Chance, diese Erkrankung ohne
Amputation zu überstehen.“
 
Oben