seltsame ansichten bei begenung zweier rüden

extrem finde ich ja leute, die wenn sie von weitem schon einen anderen hund sehen, dann gleich die strassenseite wechseln. bei allem respekt, aber auch wenn der eigene hund bissig oder unverträglich ist; wenn man nicht einmal im stande ist den hund unter kontrolle zu haben, wenn er angeleint an einem anderen vorbei gehen soll, dann hat man das falsche haustier, oder den falschen hund. ausnahmen sind, wenn ich den hund erst kurz habe oder es nicht mein eigener ist. aber es gibt ja leute, die machen das jahrelang so oder sogar um jeglichen kontakt zu vermeiden. solche leute wissen meiner meinung nach nicht viel über den hund, denn er ist und bleibt ein soziales tier und je mehr man ihn isoliert, desto asozialer wird er.

Deine Hinsicht in dieser Sache finde ich nicht korrekt ... Ginger zB ist an der Leine auch total unverträglich, zwar am Anfang freundlich, das schlägt aber innerhalb von Sekunden um. Sie zieht zwar zu jedem Hund hin und weint richtiggehen, ich KANN sie aber an der Leine einfach nicht hinlassen, weil ich es verantwortungslos finden würde. Und wenn ich vorausschauend und aufmerksam bin und SEHE, das mir ein anderer Hund entgegenkommen, weiche ich auch großflächig aus, um mir und ihr den Streß zu ersparen und meinen Hund nicht hinter mir herzerren zu müssen.

Und ich glaube schon, dass ich von mir behaupten kann, dass ich meinen Hund sehr gut kenne und mich auch mit Hundehaltung auskenne :)
 
Miss_Sixty schrieb:
Deine Hinsicht in dieser Sache finde ich nicht korrekt ... Ginger zB ist an der Leine auch total unverträglich, zwar am Anfang freundlich, das schlägt aber innerhalb von Sekunden um. Sie zieht zwar zu jedem Hund hin und weint richtiggehen, ich KANN sie aber an der Leine einfach nicht hinlassen, weil ich es verantwortungslos finden würde. Und wenn ich vorausschauend und aufmerksam bin und SEHE, das mir ein anderer Hund entgegenkommen, weiche ich auch großflächig aus, um mir und ihr den Streß zu ersparen und meinen Hund nicht hinter mir herzerren zu müssen.

Und ich glaube schon, dass ich von mir behaupten kann, dass ich meinen Hund sehr gut kenne und mich auch mit Hundehaltung auskenne :)


Sie hat geschrieben: wenn man nicht einmal im stande ist den hund unter kontrolle zu haben, wenn er angeleint an einem anderen vorbei gehen soll,

Aber du hast ja deinen Hund sicher unter Kontrolle, und ersparst ihm jeglich den Stress, den so eine Begegnung verursachen würde.
Du wechselst ja nicht die Strassenseite, weil du sie dann nicht mehr halten könntest, oder?

Ich glaube, da brauchst du dich nicht angesprochen fühlen ;)
 
Ich muss dir ehrlich sagen, unter Kontrolle: JAIN! Ginger hat immerhin 22 kg und ist schwer zu halten, wenn sie unbedingt zu einem Hund hinwill. Und da interessiert es sie herzlichst wenig, dass ich auch noch existiere :D

Wie gesagt, ich finds peinlich, wenn ich meinen Hund hinter mir herzerren muss und außerdem empfinde ich es als Belastung für den Hund.

Ich muss Ginger zB am Gehsteig ganz kurz halten, weils sonst passieren kann, dass sie hinschnappt, wenn uns ein Hund entgegenkommt. :rolleyes:

Wie schon gesagt, ich wechsle selten die Straßenseite aber wenn es sein müßte, würde ich es tun.
 
Also ich kann da nur beipflichten!!

Mein Rüde ist sehr gut sozialisiert worden und war immer rüdenverträglich (hat sie ignoriert!!)
Nur die ganze Sozialisierung kann ich mir nun sonst wohin stecken!!
Mein Grosser wurde von einem Rüden gebissen und die darauffolgenden Wochen waren für ihn nicht lustig ( OP, ständig spülen, Spritzen, Narkose,...)
So,... und jetzt hab ich einen rüdenUNverträglichen Hund!!
Zwar nicht mit jedem, aber woher soll ich das bitte vorher wissen, wenn mir wer entgegen kommt!
Ich wechsle deswegen die Strassenseite, weil ich nicht will, dass er unnötig aufgebauscht wird, und das die leute auch nicht gleich panik bekommen, denn er kann sich wahnsinnig reinsteigern!!
Kann auch passieren, dass er sich sehr freut einen anderen zu sehen, aber wehe wenn er dann losgelassen,...

Wie gesagt, ist nicht bei jedem Rüden so, aber das kann ich nie wissen!!
Daher bin ich vorsichtiger geworden und will, damit weder mein noch ein anderer Hund schaden davon nimmt, alles in ruhe angehen!

Lg
 
@Miss_Sixty
Meiner ist ja auch so ein Kandidat mit anderen Hunden (zumindest mit Rüden).
Er hat auch eine Zeit wie ein Hecht gezogen, was nicht so prickelnd war, da er 40 Kg hat und ich nur 50 Kg entgegensetzen konnte.
Habe geübt ihn in solchen Situationen auf Leckerli zu fixieren, damit kann er mittlerweile sogar direkt an einem Rüden vorbei gehen. Ich lassen ihn dann immer versuchen, dass Leckerli aus der Hand zu frimeln, da ist er beschäftigt und guckt nicht nach dem Hund. Ziehen ist somit dann auch weggefallen.
 
@ Gothic

nach vorne ziehen kann sie auch, aber das hinter mir herzerren (bin 1,52 groß/klein) sieht echt total dämlich aus :D :D

und die Leckerlies spuckt sie mir aus, dass reizt sie leider überhaupt nicht :o
 
@Miss_Sixty.
Das sieht bei mir ähnlich doof aus. Wir sind da auch ein komisches Paar, ich hab auch nur 1,64 cm vorzuweisen.
Letztlich musste ich ihn heimzerren wegen einer läufigen Hündin. :D
Da hat er sich jammernd auf den Boden geworfen und ich durfte den liegenden Hund schleifen, denn er hat sich beim Anblick eines jeden Passanten wieder hingeworfen und gejammert. Könnte ihm ja einer helfen, wenn Frauchen so gemein zu ihm ist.
Da haben sogar die Leckerlis versagt.
 
ja, ich kenn das thema auch zur genüge.
mein hund, merlin, ist mit absolut jedem anderen wuffl verträglich - da hat es noch nie gekracht - nicht mal, wenn andere rüden ihm aufreiten oder auf ihn hinfahren (die leute, die beim hunderennen dabei waren, haben das auch gesehen - gell, nici ;) )

trotzdem kommt es auch bei mir immer wieder vor dass leute fragen und dann panisch werden, wenn ich sag, dass er ein rüde ist.
warum?
er liebt es, mit anderen hunden zu spielen und würde sich eher von einem hysterischen mini-hund fressen lassen, als auch nur anstalten zu machen, hinzuschnappen...

gott sei dank kennen uns mittlerweile die meisten hundebesitzer in der gegend und somit haben wir hier kaum noch probleme...nichts desto trotz wundere ich mich auch immer wieder aufs neue darüber, wie "unverträglich, bissig und kampfgeil" rüden doch angeblich immer untereinander sind *kopfschüttel*

lg, dev
 
das es unverträgliche rüden gibt ist klar, durch bisse oder schlecht sozialisierung vom vorbesitzer, ...kenne ich auch einige,und wenn der HF mich darauf anspricht habe ich auch kein problem damit.......
mir ging es da nur um die aussage der beiden......die prinzipiell keine rüden zusammenkommen lasssen wollen....nur weil es rüden sind.....
 
Miss_Sixty schrieb:
@ Gothic

und die Leckerlies spuckt sie mir aus, dass reizt sie leider überhaupt nicht :o

das kenne ich auch von meinem...da sind lekerlies völlig uninteressant.....
das einzige das da hilft ist spielzeug...ball,steckerl...einfach alles was man werfen kann.........da vergisst er sogar den anderen hund.........
 
@ronny: völlig richtig und ich würd auch nicht meinen hund einfach zu irgendeinem fremden hinrennen lassen..aber, wie du schon geschrieben hast - diese grundeinstellung: rüde+rüde= kampf..das is unsinnig!

lg, dev
 
Denke da sind wir uns auch alle einig, dass es schwachsinn ist davon auszugehen Rüden würden sich prinzipell nicht verstehen. Es aber Ausnahmen gibt, begründet in schlechter Sozialisierung oder schlechter Erfahrung (etwa gebissen worden).

Nur wie geht man mit Leuten um die aus Unwissenheit etc. immer wieder behaupten RüdeXRüde läuft nie.
Denke auch das dies die eigentliche Frage ist.
 
Ich glaube leider kaum, das man diesen Irrglauben aus den Köpfen mancher rausbekommt!

Aber anscheinend sind diese Leute noch nie in den Genuss HündinXHündin gekommen, wenn beide dominant sind und sich als Rudelführer aufspielen!
Denn das sind meiner Meinung und Erfahrung nach die schlimmeren Kämpfe!!

Egal welches Geschlecht der Hund hat oder wie alt er ist, "Kämpfe" und "Beissereien" gibt es unter all diesen!
Egal ob jetzt eine Hündin einen fremden Welpen beisst,.... usw.

Rüde + Rüde = Kampf stimmt nicht!!
Kommt auch ganz drauf an ob sie sich "riechen" können oder nicht!
Wenn das Frauchen/Herrchen aber schon mit so einer Negativeinstellung in den Tag geht, wirds natürlich nie was, denn das spürt der Hund!!

Lg
 
Charisma schrieb:
Muß auch meinen senf dazu abgeben :p

Ich habe zwar keinen Rüden mehr aber dafür zwei Hündinnen.
Ich habe mir bei der Sozialisierung beider Hunde große Mühe gegeben und trotzdem sind sie zwei eigenbrödler geworden.

Sie lieben nur sich.
Außnahme ist ihre 2 jährige Golden Retriever Freundin mit der verstehen sie sich super.

Ich gehe viel (von Anfang an) in Hundeauslaufzonen wo sie auf andere Hunde treffen.
Bloss diese interessieren sie überhaupt nicht und wenn einer der fremden Hunde herkommt und spielen oder nur schnüffeln will zucken sie aus.

Die alte knurrt und bellt und die kleine fletscht die Zähne und wenn der andere Hund dann nicht verschwindet schnappen sie hin.

Mir ist es immer sehr unangenehm und ich unterbinde es bzw lass es nicht soweit kommen.

Sie sind so ein eingeschworenes Team das da keine Eindringling Platz hat.

Aber niemals laufen meine beiden zu anderen Hunden hin und machen so ein szenarium.

Was ja schon mal sehr gut.

Es schaut so aus als möchten sie einfach keine fremden Hunde egal ob Rüde oder Hündin in ihrer Nähe haben.

Auch merkwürdig oder findet ihr nicht?????? :(

gruß
ch romana


Hallo Romana!

überhaupt nicht merkwürdig- ganz normal :D
sei froh, wenn sich die beiden so gut verstehen :)
schon 2 Hunde bilden ein Rudel :D
die brauchen nicht unbedigt andere Hunde zu ihrem Glück...

Anton wurde auch einmal von einem Setterpärchen gejagt, und dann von der HÜNDIN gebissen :eek:

wenn ich mit 3 Hunden an der Leine(Stadt) gehe, treffe ich auch oft auf Unverständnis andere Hundebesitzer- wenn ich dann die Straßenseite wechsle :rolleyes:
na ja, manche können nicht einmal 1 Hund an der Leine führen :p
und können sich nicht vorstellen warum ihr Wuffi meine nicht kennenlernen soll :confused: was wenn sie frei laufen, sicher kein Problem ist
 
ich habe das jetzt auch nicht so allgemein gemeint.
grundsetzlich muss ja jeder wissen, was er sich und seinem hund zumutet. und ich finde es mehr als verantwortungsbewußt, wenn jemand sich eingesteht, dass er den hund in einer gewissen situation nicht unter kontralle hat und daher die strassenseite wechseln muss.

wenn ihr genauer gelesen hättet, dann wäre euch dieses "satzerl" auch aufgefallen. (soll jetzt keine beleidigung o.ä. sein)

was ich mit den "chronischen strassenseite-wechslern" meine sind leute, die z.b. einen dackel haben (10kg) und es nicht schaffen an einem anderen mit hund (der den dackel vielleicht gar nicht beachtet) vorbei zu gehen. oder menschen, die mit dem welpen oder junghund jedem !!! hundekontakt !!!ausweichen. nicht um des raufens willen, sondern weil es ein weitverbreitetes gerücht (klischee) ist, dass hunde, die sich gegenseitig nicht kennen oder nicht miteinander aufgewachsen sind, oder einfach weil es sich um 2 rüden handelt "kämpfen" oder zum "raufen" anfangen.

aufgrund dieses gerüchtes und der unwissenheit vieler hundhalter kommt der sozialkontakt bei vielen hunden zu kurz.

hatte übrigens selbst eine nachbarin in der umgebung, sie hatte immer rottweiler oder deutsche schäferhunde. ihre rottihündin ist gestorben und da hat sie sich einen schäferwelpen genommen. als meine mit dem kleinen spielen wollten ist sie geradezu hysterisch geworden; von wegen meine werden ihrem was tun. aber sie hat dann gemeint, dass man hunde nicht zusammenlassen soll. anscheinend ist es unter einem gewissen klientell an hundehaltern so üblich einen hund zu haben, der möglichst problematisch ist und unverträglich, dann ist er im ernstfall "schärfer" und beschützt oder verteidigt besser. wer weiß.

lg
 
akela1 schrieb:
aufgrund dieses gerüchtes und der unwissenheit vieler hundhalter kommt der sozialkontakt bei vielen hunden zu kurz.

hatte übrigens selbst eine nachbarin in der umgebung, sie hatte immer rottweiler oder deutsche schäferhunde. ihre rottihündin ist gestorben und da hat sie sich einen schäferwelpen genommen. als meine mit dem kleinen spielen wollten ist sie geradezu hysterisch geworden; von wegen meine werden ihrem was tun. aber sie hat dann gemeint, dass man hunde nicht zusammenlassen soll. anscheinend ist es unter einem gewissen klientell an hundehaltern so üblich einen hund zu haben, der möglichst problematisch ist und unverträglich, dann ist er im ernstfall "schärfer" und beschützt oder verteidigt besser. wer weiß.

lg

damit kannst du recht haben......
hat sich halt noch nicht herumgesprochen- auch ein gut sozialisierter u.mit sanften Methoden ausgebildeter Rettungshund "beschützt" seine Leute- meist viel mehr und verläßlicher.....weil er keine ANGST-AGGRESSION entwickelt hat.
 
@akela1

Also ich kann deine Aussagen überhaupt nicht verstehen!

Ich bin mit meinen Hunden so gut wie nie in der Stadt bzw. am Gehsteig an der Leine unterwegs! höchstens zweimal im Jahr, dann schau ich aber auch, dass ich das im eil tempo erledige, und da brauch ich auch keinen Hundkontakt und ich wechsel auch die Straßen seite wenn ein anderer angeleinter Hund entgegenkommt...ganz turid rugaas gem....meine Wuffeln haben genug Hundekontakt, da brauch ich nicht auf der Straße zu jedem hund hin (mit der Hoffnung das der auch ein "normales" sozialverhalten an den Tag legt!)

Viel unsinniger find ich:

Letzte Woche Frau mit zwei DSH-Rüden an der Leine entgegenkommend auf dem Gehsteig ein Mann mit seinem Leonbergerrüden..die Frau hat die zwei sich mörder mäßig aufbäumenden Hunde fast nicht halten können..und hätten um ein Haar zugebissen.....also da greif ich mir auf`s Hirn!

Versteh auch nicht, warum der Hund ausgerechnet auf einem Gehsteig zu seiner Portion an Hundekontakt kommen sollte?!

Ach ja und mein kleiner ist ein Terrier-mix mit 9,6 kg ;P

Mit meinem Welpen würde ich am Gehsteig auch nicht Hundekontakt verschaffen...durch ausweichen lernt er gleich Cs einzusetzten und entgeh gleich dass er vielleicht gebissen wird!

So wie es meinem kleinen passiert....hund wedelnd mein kleiner hat sich vor ihm sofort auf den Rücken geworfen..der anderer Hund ist voll auf ihn drauf gefahren...damlas war mein kleiner gerade 12 Wochen alt..super!!!


Mir gehen die Leute auf die nerven die am gehsteig dem sozialen Hundekontakt nachkommen....und solche Aussagen wie "die Strassenwechsler, die den Hund in einer gewissen Situation nicht unter kontrolle haben.." du kannst deinen Hund nie zu 100% unter kontrolle haben, das ist schwachsinnig und selbstherrlich, aber bitte
 
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