Schweiz verschärft das Tierschutzgesetz

Exilim

Super Knochen
Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Ausbildung von Hundehaltern
Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

Sozial lebende Tiere
Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde
Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen
Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine
Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. das neue Gesetz.
 
Jep! Und egal, ob man einen Pudel, einen Dackel, einen Boxer, einen AmStaff, einen Bernhardiner oder einen DSH kauft..... alle machen zusammen die gleiche Ausbildung (die bisher nur theoretisch existiert!)

Vorkenntnisse sind völlig egal... d.h. ein Hundesportler, der auf internationaler Ebene führt muss den Kurs, welcher vermutlich von irgend welchen Hundetrainern, die selber ev. gerade mal eine BH mit dem eigenen Hund abgelegt haben, besuchen!

Ein ambitionierter Hundesportler sitzt im gleichen Raum wie die 70jährige Oma, die einen Kuschelhund kaufen will......

Sehr effizient und durchdacht das ganze!

Biggy

Ich habs nur reingestellt, nicht geschrieben.:D
Aber wenigstens ist ein Ansatz da.
 
Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Sozial lebende Tiere
Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde
Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen
Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine
Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. das neue Gesetz.
die Schweiz mal wieder ne Ecke besser als andere.
 
Ja, Ja die lieben Eidgenossen...

Den Ansatz finde ich ja nicht schlecht, vor allem für die Schweine, Pferde und co. Allerdings frage ich mich, wer das mit den Kleintieren kontrollieren wollen...Kommt jetzt zu jedem, der eine Meerschweinchen kauft jemand nach Hause und kontrolliert ob das Tier eh noch einen Partner hat...

Das mit dem Kurs für Hundehalten ist eine absolut super sache...vielleicht überlegen sich dann viele, ob sie sich einen Hund überhaupt anschaffen. Allerdings sehe ich darin auch einige Probleme...Z.B wie Biggy schon geschrieben hat Hundesportler sitzt neben Oma mit Kuschelhund...Abgesehen davon, reden wir hier ja nicht unbedingt 1-2 Hunden, die im Jahr angeschaft werden....Wie sollten die HS das schaffen mit dem Antrang....Wie soll der Kurs überhaupt ablaufen, denn wenn der so ist wie der Wiener Hundeführschein, dann kann ich nur sagen, das das ganze für die Katz ist...

In der Schweiz gibt es auch viele Bauern und die Besuchen mit Ihren Hofhunden mit Sicherheit keinen Kurs...wer kontrolliert überhaupt ob jemand einen Kurs besucht hat oder nicht...Wahrscheinlich wird es so sein wie bei uns mit der Hundesteuer. Man muß seinen Hund gemeldet haben und diese auch bezahlen, aber kontrollieren tut das nicht wirklich wer...
 
sag das nicht. Hier wurden Mitarbeiter von Tür zu Tür geschickt, um zu klingeln. Wo es bellte wurde kontrolliert.

Das mag vielleicht bei euch in Bayern so sein, aber ich wurde noch niiiiiiiiie kontrolliert, ob mein Hund eine Hundemarke trägt oder nicht. Geschweige denn, ob er überhaupt angemeldet wurde oder nicht. Ich kenne auch niemanden, der jemals kontrolliert wurde.
 
Naja - die Zielrichtung ist ja ok

Aber ob man die Oma dazu bringt, jeden Tag in einen Kurs zu gehen, bevor sie sich ein "armes Dackerl" zulegt?

Ich wär ja dafür, dass die Prüfungen, die es jetzt schon gibt - BGH, Hundeführschein - Konsequenzen haben (positive).
So zeigen die Leute zwar, dass sie mit ihrem Hund umgehen können, haben aber nix davon. (Das eine Jahr Hundesteuerbefreiung ist ja ein Witz)

Die Idee Hundetrainer und Omas gleichermaßen zu prüfen - naja.
 
Das mag vielleicht bei euch in Bayern so sein, aber ich wurde noch niiiiiiiiie kontrolliert, ob mein Hund eine Hundemarke trägt oder nicht. Geschweige denn, ob er überhaupt angemeldet wurde oder nicht. Ich kenne auch niemanden, der jemals kontrolliert wurde.
Bei uns wird kontrolliert.
 
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