Rüdenunverträglichkeit

Pitri

Gesperrt
Super Knochen
Hello!

Wenn ich mit dem Lucky in der Früh vor der Schule Gassi gehe, gehe ich nur ca. 20 - 25 Minuten. Ich dreh ne Runde um die Wiese herum. Dort sitzt auch immer ein kleinwüchsiger, kurzbeiniger, älterer Mischling mit dem Frauerl auf einer Bank. Der Hund hat immer einen Beißkorb oben und verträgt sich überhaupt nicht mit anderen Rüden. Heute ist ein Rüde in der Nähe gewesen, da ist er gegen die Leine gelaufen, hat geknurrt und gebellt. Die Besitzerin hat ihn am Halsband genommen und mit der Hand geschlagen. Als der Rüde vorbeigegangen ist und sich der Hund beruht hat, hat die Besitzerin ihn auf den Boden gedrückt/geschlagen und ihn ein paar Mal fest mit der Leine über den Schädel gehaut und ihn angebrüllt.
Anschließend hat sie sich 5 Minuten auf die Bank gesetzt und ist dann weitergegangen...

:mad: :mad: :mad:

Was kann man gegen diese Rüdenunverträglichkeit tun?? Ich meine, der Hund ist schon älter, kann man da überhaupt noch was machen? Ich kann mir das nämlich nicht ansehen, wie sie auf ihn einschlägt. Aber ich kann auch nicht mit ihr reden, weil wenn ich hingehe, geht er auf den Lucky los und dann schlägt sie ihn wieder :mad:
Lucky ist 16 Monate und vertägt sich super mit allen Rüden. Aber mich würde es trotzdem interessieren, was man in so einem Fall tun kann oder ob es da keine Chance mehr gibt? Was die Frau da mit ihrem Hund macht, ist nämlich sicherlich nicht der richtige Weg...

Traurige Grüße
Camilla
 
hallo cutter,

na was da abgeht ist sicherlich nicht der richtige weg!!:( aber leider ist es heutzutage grad immer noch so, das viel leute meinen mit schläge und unterdrückung kriegt man einen hund in griff. du schreibst der hund ist älter, wahrscheinlich hatte er in jungen jahren nie die gelegenheit/möglichkeit ordentlich sozialkontakte aufzubauen:( deshalb ist er im alter so grantig, die frau weiß nicht besser damit umzugehen als ihre hilflosigkeit durch schläge zu kompensieren!! traurig, aber soetwas gibt es hier in unserer gegend leider auch häufig, das sind auch solche leute, die so eingefahrene ammenmärchen glauben/oder praktizieren!

......da schleichen alte damen und herren mit ebenso alten fiffis an der leine daher, und behaupten, der ist giftig, der beisst, der mag keine anderen hunde usw.usw.. na, warum??? weils nie gelernt haben!! (beide nicht!) denen was von hund+partner, calming signals, motivation und dergleichen zu erzählen ist so als wollste nem esel eislaufen beibringen;)


mit rüdenunverträglichkeit hat das eher weniger zu tun!!

traurig,traurig!!

lg
 
Das problem ist das der Rüde die Schläge und das aufbrausende verhalten des Besitzers nicht mit seinem Benehmen, sondern mit dem anderen Rüden verbindet. Dadurch wird seine Aggresivität gesteigert. Das erste ist ruhig bleiben kein Wort sagen vor allem nicht schimpfen. in den meisten Fällen überträgt sich die Angespanntheit und Unsicherheit des Besitzers auf den Hund. Weil der meist mehr Angst vor einer Rauferei hat als der Hund.
Sollange sich der Hund gebärdet wie ein Wilder ignorier ich ihn und geh ohne auf ihn zu achten weiter(an der Leine natürlich) zieh ihn einfach nach wenn das geht. Erst wenn er sich beruhigt hat gibts wieder Aufmerksamkeit.
Wie sehr sich die Stimmung des Besitzers auf den Hund überträgt zeigt ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Ein Nachbar von mir hat einen kleinen Yorksher, der machte immer ein fürchterliches Gezetere wenn ein anderer Hund ankam und Herrl am anderen Ende der Leine stimmte mit ein: Tu nicht so blöd der tut dir doch nichts beruhig dich und das ging so weiter bis sie wieder weiter weg waren. Bemerkung am Rande: sein erster Yorki wurde von einem Schäfer totgebissen.Als wir uns dann öffter begegneten und er merkte das meiner ein ganz Gemütlicher ist und auch ohne Leine kein Interesse an seinem Hund zeigt, wurde er entspannter, und siehe da der kleine Yorki gibt fast keinen Ton mehr von sich wenn wir uns begegnen.
Die Angst des Besitzers auf Grund seiner Erfahrung überträgt sich auf den Hund. Man sollte also auch an sich selbst arbeiten um solche Situationen zu entschärfen.
In deinem Fall müsste die Besitzerin anfangen umzudenken. Bei älteren Leuten ist das meist nicht so einfach.
l.g.
 
Das Problem hatte ich auch : wenn der Noah einen anderen rüden angebellt hat, hab ich immer gesagt "aus, böser hund" usw. Bis mir dann mal eine erfahrene hundetrainerin erklärt hat, dass der hund dann denkt "super, frauchen macht mit, da muss ich gleich noch mehr bellen!"
Deshalb, wie sonja schon gesagt hat, ruhig bleiben, loben wenn er brav ist, schlechtes verhalten ignorieren und vor allem umdenken des besitzers.
In den zeiten als noah eben noch so unverträglich war hat er sich bei mir immer aufgeführt, wenn ein freund mit ihm spazieren gegangen ist hat er nicht mal an der leine andere rüden verbellt. Also das problem war also eigentlich ich als besitzerin (wie so oft :rolleyes: )

LG, Maria
 
Oben