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Rassenwahn greift auf Kanada über

CANIS Office

Neuer Knochen
Quelle: Our Dogs, 16.12.2000

KANADA: Deutsche Hundeverordnungen als Vorbild?

Emile Therien, Präsident des Canada Safety Council, fordert die kanadische Bundesregierung auf, der "steigenden Zahl von Hundeattacken" endlich Rechnung zu tragen. In einem Brief an die landesweite Zeitung "The Globe and Mail" ruft er nach einer nationalen Breed Specific Legislation (BSL), sprich einer Gesetzgebung, die die Gefährlichkeit von Hunden nach Rassekriterien beurteilt. Neben Pitbull, Rottweiler hat er es besonders auf Bull Mastiffs abgesehen.
Therien lobt das Handeln der deutschen Behörden nach dem Vorfall in Hamburg und sieht ähnliche Rassenverbote in Frankreich, Dänemark, Schweden und Großbritannien als richtig an. Um so richtig Stimmung zu machen, führt er Kinder ins Treffen. Demnach seien in den vergangenen beiden Jahren in Kanada mindestens zwei Kinder durch Hunde getötet worden. Fall Nummer eins: Toronto, April 1998, achtjähriges Mädchen wird durch Bull Mastiff tödlich verletzt; Fall Nummer zwei: Iqaluit, März 1999, sechsjähriges Mädchen wird durch Schlittenhunde getötet. Eine Studie im Soge dieser tragischen Ereignisse soll dann folgendes ergeben haben: zwischen 1997 und 1998 seien 117.000 Qubecoises von Hunden gebissen worden, davon seien 75% der Personen unter zehn Jahren; 50% wurden von ihren eigenen Hunden gebissen, die in der Mehrzahl keine "aggressive Vergangenheit" aufwiesen.
Theriens simpler Schluß: Verbotslisten, die über die bisherigen gebrandmarkten Rassen noch hinausgehen. Bärbel Höhn hätte ihre Freude.
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Wer gegen diese rassistischen Tendenzen Protest einlegen oder sich ganz einfach genauer informieren möchte, wende sich an folgende Kontaktadressen:
Laura Richardson, nexusmktg@sympatico.ca, Website: http://www.angelfire.com/wy/stop-breedbans/
Ebenfalls interessant: Website der Dogs At Risk (DAR), http://www.smartgroups.com/groups/dogsatrisk

Alex
CANIS
 
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