Phoenix: Sa, 14.08.04, 13.30 Uhr

UlRieke

Super Knochen
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Auf den Hund gekommen

Sa, 14.08.04, 13.30 Uhr
Mo, 16.08.04, 06.45 Uhr

Glück auf vier Pfoten

Von alten Menschen und ihren Haustieren
"Wenn Kiki stirbt, höre ich auf zu essen. Wenn ich sterbe, wird Kiki eingeschläfert." Hildegard Siedler, 91 Jahre alt, kann sich ein Leben ohne ihren kleinen Chihuahua nicht vorstellen. Er ist ihr Bezugspunkt, er gibt ihren Tagen einen Sinn - vor allem seit sie vor einem Jahr ins Altersheim gezogen ist. Aber die erfahrene Hundeliebhaberin weiß auch: Kiki wird ihr letzter Hund sein.

Für Heinz Hartung ist Kiki noch viel mehr. Der 69-Jährige kam in dasselbe Heim in Nürnberg, nachdem sich seine Frau nach 40 Ehejahren von ihm getrennt hatte. Allein, depressiv, fremd im neuen Zuhause. Da nahm sich die ehemalige Krankenschwester Hildegard Siedler seiner an. Er sollte zweimal am Tag den Hund ausführen. "Das war meine Rettung", sagt Herr Hartung, krault Kiki und schenkt seiner neuen Freundin Hildegard ein breites Lachen. "Von da an hatte ich wieder eine Aufgabe." Sie sind richtige Freunde geworden, besprechen jede Regung des 13 Jahre alten Hundes und verbringen beinahe den ganzen Tag miteinander - außer wenn Heinz Hartung in die Stadt fährt, um für Hildegard Siedler frische Blumen zu besorgen.

Die Heimleitung ist so zufrieden mit dieser Entwicklung, dass die einzige Hundebesitzerin im Heim nun gezielt eingesetzt wird. Regelmäßig besucht Frau Siedler neuerdings zusammen mit Kiki Heimbewohner, die ihr Zimmer kaum verlassen können. "Wir können manchen wieder zum Lächeln bringen", sagt die alte Dame und man spürt, wie stolz sie auf ihre Sonderstellung ist.

Dokumentation von Katharina Gugel und Ulf Eberlevon Katharina Gugel und Ulf Eberle
 
Ich habe es gesehen, und es hat mir gefallen.

Die Dame (ehemalige Krankenschwester) ist 91 Jahre alt und hat einen 13jährigen Chihuahua-Rüden. Mit Kiki therapiert sie das ganze Altersheim.

Mit Kiki geht ein wesentlich jüngerer Heimbewohner viel Gassi. Der Mann litt vor Kiki unter Depressionen.

Ich denke, dass im Falle eines Falles der Chi nicht eingeschläfert wird, sondern der Nachbar ihn erbt.

Zweites Thema der Sendung:

Einer 80jährigen sehbehinderten Frau ist der 15jährige Pudel gestorben.

Katastrophe für die Dame. Von einer privaten Tiervermittlung (von Tierheimen bekam sie nix) erhielt sie zunächst auf Probe einen hellen Pekinesen-Mix aus dem Süden. Die Hündin erhielt den Namen Kessi und war gleich heimisch.

Die Beiden wurden ein prima Team, und die Welt hängt wieder gerade.

Wenn die Frau die Hündin nicht mehr versorgen kann, was so schnell keiner hofft, geht sie zurück an die private Vermittlungsstelle.

Die Sendung wird wiederholt. Seht sie Euch an. Oder schmeisst den Videorecorder an.
 
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