mir ist schlecht und die Tränen laufen mir runter

nur als kleiner anhang:

@dimmi,

ich habe selber eine studie gelesen, die in keinster weise eine tierschutzstudie sein/werden sollte.

eigentlich wollte man nur werte in fleisch bei verschiedenen schlachtmethoden messen, und da ist dann sowas herausgekommen. (z.b. dass es beim schächten 1-3 minuten dauert, bis die kuh nix mehr spührt)

zufall halt, so wie die studie, die beweisen sollte, dass haustiere allergien auslösen und dann passiert das gegenteil.

ich frag mein schatzl wo wir die studie haben und dann schick ich sie dir, wenn´s dich interessiert.

lg
 
AW: Petition!

dimmi schrieb:
zeitungen drucken auch regelmäßig bilder von massentransporten (massenquälerei) und was ändert sich? dass hier bei der wolfsgeschichte mehr los wäre, liegt daran, dass ein wolf hundeähnlich ist und die menschen hier eine unfassbare doppelmoral ("liebes tier"/"tier zum essen") haben...

Der Unterschied besteht darin, das dieser Wolf 45 Minuten bewußt zum Spaß gefoltert wurde!
Tiere die auf einem Schlachthof gschlachtet werden (leider!!) sind zum Essen da! Leider!
Und ob ein Wolf unbedingt als "liebes" Tier angesehen wird, bezweifele ich.
Es geht um den Sadismus der da offensichtlich im Spiel war.
Das einzig "Gute" an der Sache ist, das der Fotograf die Bilder weitergeleitet hat, damit diese Sache an die Öffentlichkeit kommt.

Indra

@ akela 1

Müssen Vet. Studenten denn etwas Unterschreiben das die nichts erzählen? Oder wie soll ich mir das vorstellen?
M u ß ein Vet. Student überhaupt auf einem Schlachthof arbeiten?
 
@indra, ja das praktikum am schlachthof ist pflicht und dauert ungefähr 1-2 monate. je nach dem, wie man es sich einteilt. eine freundin von mir hat es auf teilzeit gemacht und 2 monate hat es gedauert.

die möglichkeit das praktikum auszulassen gibt es nicht. machst du das praktikum am schlachthof nicht, kannst du dein studium nicht abschließen.

soweit ich weiß unterschreiben muss man nix, es ist nur so, dass die leute am schlachthof (arbeiten eng mit der vet.med. zusammen) alle fäden in der hand haben.
wenn die wind bekommen, dass man etwas erzählt hat, dann ist man schlecht dran. ich kenne 2 die wegen so einer sache ihr vet.med. studium nicht beenden konnten. beide haben aufnahmen mit versteckter kamera gemacht und die leute vom schlachthof haben nachgeforscht, wer zu diesen zeiten praktikum gemacht hat und so sind sie dann drauf gekommen.

drum sagt auch kaum ein student was. wäre ja schade um die verlorenen jahre die man studiert.

da sind dann fertige tierärzte schon unbefangener mit ihren erzählungen.
aber was willst denn tun ohne beweise ?

die meisten leute die ich kenne, bringen den schlachthof hinter sich, sind entsetzt und "aus den augen aus dem sinn".

ausserdem steht in jedem dienstvertrag, man darf nix negatives oder betriebsinterne sachen weitergeben (auch nicht nach dem dienstverhältnis) das ist ein standardvertrag und wenn man es doch tut, kann es bis zu gerichtlichen instanzen gehen. und glaubs mir der schlachthof sitzt am längeren ast (die haben eine lobby an politikern, proffessoren, ... hinter sich) da kann ein einzelner wo es dann nur aussage gegen aussage steht nix ausrichten. vielleicht gibts dann sogar noch eine anzeige wegen rufschädigung und im schlimmsten fall wird einem das studium aberkannt.

da spielt sich keiner blöd.

aber du kannst es ja gerne versuchen, viel spass.

es ist nur so, wissen tun es sehr viele. aber machen kann man nix.

übrigens nur so als info. das schlachthof-praktikum braucht man wegen dem fleischbeschau.

das gehört halt zum vet.med. dazu.

lg
 
AW: Petition!

indra schrieb:
Der Unterschied besteht darin, das dieser Wolf 45 Minuten bewußt zum Spaß gefoltert wurde!
Tiere die auf einem Schlachthof gschlachtet werden (leider!!) sind zum Essen da! Leider!
Und ob ein Wolf unbedingt als "liebes" Tier angesehen wird, bezweifele ich.
Es geht um den Sadismus der da offensichtlich im Spiel war.
Das einzig "Gute" an der Sache ist, das der Fotograf die Bilder weitergeleitet hat, damit diese Sache an die Öffentlichkeit kommt.
also ehrlich: die tiere in transporten müssen nicht gequält werden. kein tier muss tagelang quer durch europa geführt werden. es ist nicht schwierig, genügend platz zu lassen, wasser (und futter) bereitzustellen und regelmäßig stopps einzulegen, wo die tiere sich die beine vertreten können.
ich bin ganz und gar nicht davon überzeugt, dass das quälen aus sadismus wirklich schlimmer ist als das quälen aus gleichgültigkeit gegenüber dem leid anderer geschöpfe, aus geldgier, faulheit, oder dergleichen...

zu den studenten: dass die das gefilmt haben, ist gut aber so klug hätten sie doch sein können, bis nach dem abschluss zu warten, wo ihnen keiner mehr was tun kann... und es gibt wohl nicht nur eine vet.med in ö, oder? *grübel*

wenn es eindeutig belegbar ist (videos zählen wohl dazu), kann man über jede firma sagen, was man will. da wird keiner dranzukriegen sein. nur firmengeheimnisse dürfen es nicht sein.
 
AW: Petition!

es gibt in ö nur eine vet. med. universität, in wien.

dimmi schrieb:
also ehrlich: die tiere in transporten müssen nicht gequält werden. kein tier muss tagelang quer durch europa geführt werden. es ist nicht schwierig, genügend platz zu lassen, wasser (und futter) bereitzustellen und regelmäßig stopps einzulegen, wo die tiere sich die beine vertreten können.
ich bin ganz und gar nicht davon überzeugt, dass das quälen aus sadismus wirklich schlimmer ist als das quälen aus gleichgültigkeit gegenüber dem leid anderer geschöpfe, aus geldgier, faulheit, oder dergleichen...

zu den studenten: dass die das gefilmt haben, ist gut aber so klug hätten sie doch sein können, bis nach dem abschluss zu warten, wo ihnen keiner mehr was tun kann... und es gibt wohl nicht nur eine vet.med in ö, oder? *grübel*

wenn es eindeutig belegbar ist (videos zählen wohl dazu), kann man über jede firma sagen, was man will. da wird keiner dranzukriegen sein. nur firmengeheimnisse dürfen es nicht sein.
 
und jetzt überlegt mal, warum diese ganze S...... passiert.
Kinderarbeit, Tierqualen, Umweltverschmutzung......
Weil jeder einzelne zuerst an sich denkt.
Billig muss es sein, schnell muss es gehen, jederzeit zu haben muss es sein.
Erdbeeren aus Chile, billige T-Shirts aus Indien, billiger Urlaub in der Türkei
Zweitautos sind ja schon fast normal.
Jeden Tag ein Stück Fleisch am Tisch, in welcher Form auch immer.
Auch wenn Freilandeier gekauft werden, werden doch noch genügend Produkte gekauft, wo ganz sicher keine Freilandeier drinn sind, das Gleiche
gilt für Fleisch und Fleischprodukte.


Wenn alle Leute Produkte aus solchen Ländern nicht kaufen und Urlaube in solchen
Ländern nicht konsumieren würden, hätte sich schon einiges geändert.

Und ich finde auch, das die Türkei nichts in der EU verloren hat, solange sie
nicht endlich die landesinternen Probleme in den Griff kriegt.
 
zu kinderarbeit: wer keine kleider aus taiwan kauft nimmt familien dort die lebensgrundlage weg... schlimm, oder? die politik ist gefragt...

klar denkt jeder an sich. wir sind auch tiere, wir denken an unser überleben. nenn es instinkt.

und bei der absoluten reizüberflutung betreffend schlimmen themen aus aller welt kann man auch nur abstumpfen gegenüber solchen dingen. alternative: verrückt werden und ab zur baumgartner höhe. das ist in meinen augen eine ganz normale schutzreaktion, ich bin nicht in der lage, mit 5rd menschen und 100x mehr tieren mitleid zu haben. das ist keiner.

aber wenn ich die wahl habe, treffe ich sie.

andererseits: wenn ich 25c einstecken habe und nix zu essen - kauf ich dann nix oder ein billiges joghurt?
 
Wenn ich Lander boykotiere indem ich nicht mehr mein Geld ausgebe, klar andert sich was, von schlimm into Katastrophe.
Tierschutz fangt beim Menschen an und hort beim Menschen auf.
Aufklarung und Unterstuzung ist eine langfristige Losung, sensibilisierung der Bevlokerung, die kann ich aber erst dann sensibilisieren wenn alle zu essen haben, alle sauberes Wasser und eine Perspektive fur die Zukunft.
Sind die Grundbedurfnisse gedeckt, konnen Menschen sich auch den Luxus leisten daruber nach zu denken was sie mit dem Umgang anderen Lebewesen gegenuber verbessern mussen.
Das ist ein langer Lernprozess.
Und in OE werden genauso bestialisch Tiere gequalt, was is mit Phonix dem heisses Wachs uber den Kopf gegossen wurde, was ist mit dem Schafer dem das halbe Kiefer wegeprugelt wurde, den Hundebabies in den Mullsacken, den ertrankten, erstickten oder erschlagenen Katzenbabies.
Was ist mit den zur Gaudi erschossenen Wiltieren, den katastrophalen Zustanden in denen viele Heimtiere leben, weil zu Tode geliebt ????????
Ich empfehle jedem ein langes aufregendes Praktikum bei einem TA in der Stadt, oder an der vet.med.Uni, aber nicht als Student um zu lernen, nein als Tierpfleger der sich mit den Besitzern abstrudelt, niemals war ich ein MEnschenhasser, aber da bin ich fast einer geworden.
In einem ach so zivilisierten westlichen Land, sind die Leute net besser.
Schaut halt net gut aus wenn man standig damit konfrontiert wird das im eigenen Land soviel Mist abgeht.
Is schoner andere zu beschuligen.
 
:mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:
mal abgesehen von solchen kotzbrocken die es über das herz bringen ein tier dermassen zu misshandeln ...
aber wie kann man nur danebenstehen und nichts tun :mad: ???

was sind das bloß alles für menschen, die sich so über tiere stürzen können! betrifft nicht nur diese bilder jetzt - denke ich mit jedesmal wenn es um die seerobenbabys geht oder über tiertransporte und dgl. !!
mir kommt jedesmal das heulen :(
 
Mittlerweile werde ich immer stinkiger!
Nicht auf euch. Ich habe in letzter Zeit nur Dinge gehört.....
Ein vollkommen irrer Psychopath hat einen Wunsch geäußert das er bestimmte Vorstellungen hat.
Er möchte I N einem fixiertem, aufgeschnittenen Pferd liegen.
Dann sehe ich die Bilder des Wolfes.
Ich kriege das Kotzen.
Ich akzeptiere einfach nciht mehr das Menschen aus Spaß pder Sexueller Perversion ein Tier Quälen.
Es interessiert mich ehrlich gesagt nicht ob die Menschen Arm oder Reich sind.
Perversion ist nicht an Geld gebunden.
Der Irre sitzt übrigens hinter Gittern seit einigen Jahren.
Auch Menschen die Tiere Ewigkeiten zu Schlachthöfen kutschieren weden von mir nicht mehr Akzeptiert.
Tierärzte oder Studenten die evtl den Tieren in Schlachthöfen zu einem Schnellen Tod verhelfen ....OK
Ich will im moment keinerlei zugeständnisse mehr machen.
Wäre dieser Wolf kurz und Schmerzlos getötet worden, schade, kann ich nichts machen.
Aber Perversität, und da habe ich genug mit zu tun ( auch wenn ich es nur lese), ich will es nicht mehr!!!!
Nochmal, das bewußte Quälen um Machtgehabe zu demonstrieren und/Oder Sexuelle Gelüste auszuleben findet in meinen Augen keine Gnade!

Indra
 
akela1 schrieb:
taylor, ich weiß, aber die wirklichkeit sieht anders aus.

genau aus solchen gründen dürfen z.b. vet.med. studenten den mund nicht aufmachen wenn die ihr schlachthof-praktikum machen, sonst können sie ihr studium an den nagel hängen.

glaubst mir nicht, dann frag angehende tierärzte oder fertige. ich kenn kaum einen dem das spass gemacht hat, und ich kenn kaum einen, bei dem es rein rechtlich zugegangen ist.

beispiel: es werden nach wie vor elektrozangen verwendet und die schlachttiere mit stöcken geschlagen. ist auch verboten. aber hinter dieser schlachthauslobby verbirgt sich mehr macht als man sich vorstellen kann.

und frag einen juden, ein geschächtetes tier ist nicht koscher wenn es vorher betäubt wurde, daher wird beim schächten nicht betäubt.

und ich kann nur nochmal wiederholen, es gibt dutzende wissenschaftliche studien, die das wiederlegen, dass ein tier nach dem schnitt (auch wenn er sauber durchgeführt wird) sekundenschnell betäubt wird.

wird zeit, dass sie dich gesetze in die richtung ändern und jedes schlachttier durch einen schuss aus geringer distanz von einem profi getötet werden soll, bevor es ausgeschlachtet wird.

lg

ich kann aus eigener erfahrung bestätigen, daß das schlachthofpraktikum (ich machte es damals in wr. neustadt) eine der schlimmsten erfahrungen war, die ich in meiner ausbildung machen mußte.
nähere einzelheiten willl ich euch und mir hier ersparen.
 
niemand rechtfertigt hier die Handlung tierqualerischer Perversionen.
Stellt es Euch andersrum vor.
Wien ware standig mit Berichten uber Tierqulalen prasent.
Sagen dann alle Deutschen ich fahr nicht mehr nach Wien weil alle Wiener pervers sind ?
Fahrt ihr nicht mehr aufs Land oder kauft deren Produkte weil dort Tiere meistens nicht viel wert sind, weil noch immer Katzenbabies ermordert werden, manchmal sogar unter sehr sehr grausamen Umstanden ???

Ich bin GEGEN Tierqualerei, aber FUR den Menschen, man kann nicht alle in einem Topf werfen, denn dann wurde besagte Tierschutzerin auch dazu gehoren, is ja auch eine Turkin.
Statt dumm irgendwelche Vetos ein zu werfen ist ein HELFEN viel viel wertvoller.
Nicht blod reden, selber Taten setzten.
Das fangt daheim an.
Man kan sich intensiver mit der Kultur und der Entwicklung des Landes beschaftigen und uberlegen wie man AKTIV helfen kann.
Indem man z.B. die eigene Bevolkerung aufklart, das nur weil etwas fremd ist nicht gleioch schlecht ist.
Wir alle brauchen Luft zum Atmen, wir alle haben rotes Blut und wir alle mussen mal aufs Klo (sofern manche Menschen eines haben).

Ich bitte Euch zu uberlegen was fur immense Nachteile eine Ablehnung der Turkei den Menschen bringt.
Denkt hier als Gemeinschaft.
Hier in Amerika, leben soviele verschiedene Kulturen miteinander, verschiedene Menschen leben GEMEINSAM.
Europa wachst, das ist der Lauf der Welt, eine Gemeinschaft ist immer starker als der Einzelne.
Das ist wie in der Schule, Du bist Turke, Du gehorst nicht dazu, ok, heute is das auch scho lockerer.

ICh kann mich nur wiederholen, ich bin absolut gegen Tierqualerei und die Handlung ist in keinster Weise zu entschuldigen, sie ist abartig und von brutaler eiskalter Gewalt, das bestreitet niemand, aber ich bin auch absolut dagegen ein ganzes Land zu boykotieren, Menschen zu pauschalieren.
 
Also sei mir nicht bös, aber Amerika ist in bestimmten Staaten noch so
rassistisch, das es mich nicht wundern würde, wenn die noch mit den weißen
Mützen Leute jagen gehen und was die Menschenrechte betrifft, so brauchen
wir nur jeden Tag in die Zeitung schaun.
Kinderarbeit ist also zu akzeptieren, weil die damit die Familie ernähren ?
Statt in die die Schule gehen zu können, damit sie aus diesem Rad endlich
rauskommen, da bin ich aber ganz anderer Meinung.

Und was diese Länder betrifft, die durch ihr Verhalten gegenüber Mitgeschöpfen so ""positiv"" auftreten.
Bei uns steht sowas tagelang in der Zeitung inc. Verurteilung, wenn man
den Täter erwischt, in diesen Ländern ist das normal, da passiert das zig100er Male am Tag, ohne das etwas passiert.
Und die Politik, die reagiert erst auf enormen Druck, die ändern ganz sicher
nichts, wenn es nicht dort kracht wo es weh tut, beim Geld nämlich.
Ihr glaubt ja wohl nicht, das die normale Bevölkerung vom Tourismus groß
provitiert, nein, sonst wären die dort nicht noch immer arm.


Und es ist ein rießen Unterschied, ob ein Tier zum Schlachthof gefahren wird
und dort geschlachtet wird, oder ob ich einen Hund vergewaltige, verprügle
an ein Seil hänge dieses eindrehe und dann zuschaue wie das Tier langsam
und qualvoll stirbt.
Und dabei noch Spaß haben,eine Volksbelustigung daraus gemacht wird, sorry
aber solche Länder unterstütze ich nicht und da habe ich auch kein Verständnis dafür, den Armut ist keine Entschuldigung für solch ein Verhalten.

Das Problem der Tierquälerei kennt man nun schon seit jahrzehnten und
was hat sich geändert???
Warum greift die Aufklärung nicht schon längst, von der geredet wird??
Im Gegenteil, das einzige was die Leute begriffen haben ist, das da ein
paar Ausländer im Land sind, bei denen man "Müll" abgeben kann, wenn
man ihm über wird.

Sorry aber da krieg ich echt einen dicken Hals :mad:

Geld regiert die Welt.
 
Kinderarbeit ist also zu akzeptieren, weil die damit die Familie ernähren ?
Statt in die die Schule gehen zu können, damit sie aus diesem Rad endlich
rauskommen, da bin ich aber ganz anderer Meinung.
wenn du nochmal zitieren könntest, wo das steht... anstatt dinge in anderer leute texte hineinzuinterpretieren, die da nicht stehen, solltest du vl lieber den text 2x lesen, wenn du ihn nicht gleich verstehst. *werlesenkannistklarimvorteil*

einem kind, das nix zu essen hat, wird auch das lernen wollen nichts bringen. zumal es oft eh keine schulen gibt und lehrmaterialien auch nicht so wichtig sind wie brot, hm? ich sags gern nochmal: die politik ist gefragt und auch große konzerne (es gibt das modell "betriebsschule" schon, es ist leider teurer, weil die kleinen dann nicht mehr arbeiten können und die eltern mehr geld bekommen müssen, weils nur mehr 2 einkommen gibt...). allerdings kann man das - im gegensatz von politikern! - realistischerweise nicht wirklich erwarten...

hast du kleider von h&m oder c&a? oder sogar von einem diskonter? bist du froh, für ein stinknormales t-shirt nicht 15-20 eu bezahlen zu müssen? schaust du bei haushaltswaren und kleidung auf den preis? na?
Bei uns steht sowas tagelang in der Zeitung
entschuldige meine ausdrucksweise, aber das ist unglaublicher blödsinn. 99% der quälereien interessieren schlicht niemanden. hier steht manchmal etwas in der zeitung und das nur, weil damit auflagen zu machen sind. und wer zum kuckuck verurteilt einen bauern, der die babykatzen aufspießt und halbtot auf den mist wirft? wer die jugendlichen, die eine katze fast zu tode quälen und dann anzünden? wer meint, das gibts hier nicht, lebt in einem traumland und sei für seine naivität beneidet.
Und es ist ein rießen Unterschied, ob ein Tier zum Schlachthof gefahren wird und dort geschlachtet wird,
vergiss nicht die sengende hitze, das fehlende wasser, das stehen auf kadavern, etc... die angst und die schmerzen etc.
oder ob ich einen Hund vergewaltige, verprügle an ein Seil hänge dieses eindrehe und dann zuschaue wie das Tier langsam und qualvoll stirbt.
auch sowas passiert in ö, es steht nur in keiner zeitung.
[...] sorry aber solche Länder unterstütze ich nicht und da habe ich auch kein Verständnis dafür, den Armut ist keine Entschuldigung für solch ein Verhalten.
sei lieber froh, dass du es dir leisten kannst, tierschutz zu betreiben und über sowas nachzudenken. Du kannst im Gegenzug mal versuchen, in echter Armut zu leben (nicht sowas, was hier als "arm" bezeichnet wird - ich könnte dir z.B. Südafrika empfehlen - Townships wie Soweto und Orange Farm, wo sich die Kinder unfassbar freuen, wenn sie ihren täglichen Maismix mit sauer gewordener Milch bekommen! (ich kenne keinen europäer, der es geschafft hat, das zeug runterzuwürgen) Denkst du, da macht sich jemand Gedanken über einen Hund? Du vielleicht, weil du so aufgewachsen bist, aber Leute, die schon immer so leben mussten bzw für die so ein Leben schon eine Verbesserung ist gegenüber der Zeit in der Sklaverei?
Das Problem der Tierquälerei kennt man nun schon seit jahrzehnten und was hat sich geändert???
Warum greift die Aufklärung nicht schon längst, von der geredet wird??
u.a. weil sich dort die wirtschaftliche lage nicht verbessert hat und hier zu viele leute denken wie du.
Im Gegenteil, das einzige was die Leute begriffen haben ist, das da ein paar Ausländer im Land sind, bei denen man "Müll" abgeben kann, wenn man ihm über wird.
so ist es. beschwer dich dafür mal bei animal life und ähnlichen orgas.
 
Zuletzt bearbeitet:
dimmi schrieb:
Du kannst im Gegenzug mal versuchen, in echter Armut zu leben (nicht sowas, was hier als "arm" bezeichnet wird - ich könnte dir z.B. Südafrika empfehlen - Townships wie Soweto und Orange Farm, wo sich die Kinder unfassbar freuen, wenn sie ihren täglichen Maismix mit sauer gewordener Milch bekommen! (ich kenne keinen europäer, der es geschafft hat, das zeug runterzuwürgen) Denkst du, da macht sich jemand Gedanken über einen Hund? Du vielleicht, weil du so aufgewachsen bist, aber Leute, die schon immer so leben mussten bzw für die so ein Leben schon eine Verbesserung ist gegenüber der Zeit in der Sklaverei? u.a. weil sich dort die wirtschaftliche lage nicht verbessert hat und hier zu viele leute denken wie du. so ist es. beschwer dich dafür mal bei animal life und ähnlichen orgas.

Du lehnst Dich da ETWAS weit aus dem Fenster. Deine Argumente ziehen nämlich nicht, wir reden nicht von Afrika und anderen "Entwicklungsländern", sondern von der Türkei. Und da gibt es auch in Anatolien ziemlich "reiche" Gegenden mit Baumwollindustrie und Viehzucht. Export von Früchten, Baumwollwaren, Lederwaren, Schmuck u.vm.
Und *unzivilisiert* sind die Türken auch nicht. Selbst einfache Bauern haben mehr Stil, wenn Du so willst, als so manche Europäer.

Nur: Es findet kein Umdenken in den Köpfen der Masse statt. Sie klammern sich an Traditionen fest, die längst überholt sind und auch nicht immer den Menschenrechten entsprechen. Da liegt der Knackpunkt. Und ein Menschenleben ist in der Türkei nicht viel Wert. Ein Tierleben noch weniger.
DA gehört Aufklärungsarbeit gemacht, um die Einstellung der Bevölkerung zu ändern. Solange täglich Menschen nachts "abgeholt" werden, weil sie z.B. an den Fortschritt glauben und sich für Menschenrechte einsetzen, ist die Türkei auch noch nicht reif für egal welche Union.

Schönreden kann man alles, wenn man will und 14 Tage Türkeiurlaub in einem All-Inclusive-Club ist was anderes als dort das tägliche Leben erleben zu müssen.
Tipp: fahr mal nach Adana, gegen die Leute dort bist Du ein armer Schlucker.

lg
Karin
 
dimmi schrieb:
ich könnte dir z.B. Südafrika empfehlen - Townships wie Soweto und Orange Farm, wo sich die Kinder unfassbar freuen, wenn sie ihren täglichen Maismix mit sauer gewordener Milch bekommen! (ich kenne keinen europäer, der es geschafft hat, das zeug runterzuwürgen) Denkst du, da macht sich jemand Gedanken über einen Hund? Du vielleicht, weil du so aufgewachsen bist, aber Leute, die schon immer so leben mussten bzw für die so ein Leben schon eine Verbesserung ist gegenüber der Zeit in der Sklaverei? u.a. weil sich dort die wirtschaftliche lage nicht verbessert hat und hier zu viele leute denken wie du.
ich habe eine zeitlang in südafrika/pretoria studiert. dort fährt jede woche einmal ein tierarzt mit studenten in die townships und versorgt dort die tiere mit relativ geringem aufwand. das heißt die universität stellt zb medikamente zur verfügung die kurz davor abgelaufen sind aber trotzdem noch wirksam...usw. die behandlung kostet nix.
es war ein berührendes erlebnis wie sich die leute dort jede woche auf einem bestimmten platz versammeln und hunde, katzen, schafe usw behandeln lassen um sehr wenig geld bzw gratis.
ich konnte dort eine sehr große dankbarkeit erfahren und auch große tierliebe. auch ein mensch der "nichts" hat erfreut sich an der liebe eines tieres. und verschwendet seine gedanken daran
 
Ich kann mich Dimmi nur voll und ganz anschliessen.

Ok, die Turken sind also nicht so arm ?
Anderes BEispiel um zu veranschaulichen das Amrut gut versteckt wird - weil schlecht furs Image, welcher Urlauber mochte schon sowas in seinem Urlaub sehen ?
Und reichere Gegenden gibt es uberall, selbst in sogenanten Entwicklungslandern.
Polaritat, wo es viel Reichtum gibt, gibt es viel Armut.
In Ungarn z.B.
Ich war im Herzen Ungarns mit einem Pferd unterwegs, ohne Hotel, ohne Strom, Klo oder sonst was, mit dem was in den Wagen gepasst hat und mit dem was in meine Satteltaschen passte.
Man sieht erst wie arm die Leute dort sind.
Fenster wurden mit Plastik abgedeckt, selten hab ich ein Glasfenster gesehen, Dacher so schief und krum das ich mir dachte die brechen jeden Moment ein, keine Strassen, keine Verbindung zur Aussenwelt ausser mit so verrostesten Autos die kaum mehr fahren.
Die meisten Menschen lebten in kleinen winzigen zugigen Hausern mit ein paar Hennen, einem Schwein und die besseren hatten sogar ein bis zwei Kuhe.
In den meisten Dorfern gab es einen Kreisler, dort bekam man die Grundnahrungsmittel, sonst gab es nichts, keine Schulen, keine arztliche Versorgung, es war ein solcher Kontrast.
Wenn man Sopron ansieht, man konnte es nicht glauben.
Solange is das auch noch nicht her, denn so alt bin ich auch wieder nicht.

Ausserdem kann man aus einem Land das seit Jahrhunderten wirtschaftlich und kulturell stagnierte sofort ein fortschrittliches Land machen, das kann Jahre dauern.
Sicherlich, die Einstellung Tieren gegenuber muss noch verbessert werden, aber ich sag mal so, schon das arme Leute in Afrika die Tierliebe schatzen, ok, unsere Bauern hatten die Moglichkeit ihre Tiere besser zu versorgen oder besser zu halten, und tun sies ?
Die wenigsten.
Freut sich ein Bauer uber die Geburt eines Kalbes weil es das Wunder der Natur ansich is ?
Er freut sich das seine Kuh wieder Milzch gibt, sieht leckeres Kalbsfleisch oder ein zukunftiges Zuchttier, die Haustiere sind Nutztiere.
Wie war das damals mit den Haustieren ????
Unsere Geschichte is alles andere als Tierlieb.
Da wurden Tiere ausgenutzt und weggeworfen.

Was Amerika betrifft, sicherlich sind nicht alle Menschen lieb, wer sowas denkt sieht die Welt durch die rosarote Brille, grossteils kann ich sagen das die Menschen miteinander leben.
Inder, Araber, Griechen, Jugoslawen, Turken, Deutsche, Osterreicher, Polen, Chinesen, Japaner, Hawaianer,.....
Weisse und Schwarze.
 
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