Lungenödem

Laria73

Neuer Knochen
Meine 13-jährige Hündin leidet unter einer Herzklappen-Insuffizienz und bekommt seit ca. 4 Jahren Herztabletten. Es ging ihr recht gut, seit ca einem Monat hat sie sogenannten Herzhusten aufgrund von Wasser in der Lunge.

Wir haben jetzt mit 2 verschiedenen Medikamenten (Entwässerungstabletten) versucht, dies zu behandeln, allerdings verträgt sie diese überhaupt nicht und bekam davon starken Durchfall und machte oft in der Nacht ins Haus.

Der TA meinte, normalerweise werden diese Tabletten gut vertragen und dass eine Entwässerung bei ihr leider nicht möglich wäre.

Sie atmet mittlerweile sehr schwer (wie Darth Vader😢) und es läuft Wasser aus der Nase (so Blasen) und sie leckt sich selbst immer wieder über die Nase und mittlerweile ist ein Nasenloch schon Wund.

Ich möchte sie nicht unnötig leiden lassen - letztendlich würde sie ersticken. Hat jemand Erfahrung? Wann ist es soweit, dass ich sie gehen lassen muss?

Sie frisst noch gut und freut sich, wenn sie Bekannte trifft, wenn wir Gassi gehen (sie ist sehr menschenbezogen). Aber ansonsten wirkt sie schon sehr schwach und zu hören, wie sie mit dem Atmen kämpft, ist schwer zu ertragen😢

Achja, der TA meinte beim letzten Besuch, dass es im kalten Winter für sie etwas erträglicher sein würde. Also das hat so geklungen, als ob noch viele Wochen vor ihr liegen - aber mittlerweile glaube ich, dass er mich nur beruhigen wollte?

Was sind eure Meinungen/Erfahrungen? Danke fürs Lesen🙏
 
Atemnot ist eines der schlimmsten Gefühle, dass es gibt. Entwässerung ist essentiell bei diesem Krankheitsbild. Die Diagnose wurde mittels Herzultraschall von einem Kardiologen gestellt? Wurde schon einmal ausprobiert ob auch beim Spritzen der Entwässerung Durchfall entsteht?
 
Vielen Dank für deine Rückmeldung auf meinen gestrigen Post. Nein, die Diagnose wurde nicht mit Herzultraschall von einem Kardiologen gestellt, sondern von einem sehr erfahrenen Tierarzt? Tatsächlich habe ich erst kürzlich von der Möglichkeit einer intravenösen Entwässerung gelesen - aber auch, dass das nicht so ohne ist, mit den Nebenwirkungen. Vielleicht hat mein Tierarzt diese Möglichkeit deshalb gar nicht erst in Betracht gezogen. Ich werde ihn aber diesbzgl. ansprechen... Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Und bitte: Falls jemand Erfahrungen hat mit Hunden, die an einer Mitralendokardiose (Herzklappeninsuffizienz) mit Lungenödem gestorben sind, wäre ich dankbar diese lesen zu dürfen. Ich habe Angst vor dem Unausweichlichen und möchte so gut es geht vorbereitet sein, was noch kommen kann.
 
Was du schreibst, macht mir Angst, warum fährst du nicht in eine Tierklinik, damit deinem Hund sofort geholfen wird. Ich hatte Wasser in der Lunge, das ist nicht witzig und ich wäre beinahe draufgegangen.
 
Sorry, aber ohne Herzultraschall braucht man gar keine Medikationsversuche starten. De facto kannst du eine Mitralendokardiose auch nur mittels Herzultraschall diagnostizieren...

Bitte wende dich an einen spezialisierten Kardiologen. Falls indiziert kann man einige Diuretika auch zuhause subkutan oder intramuskulär verabreichen, wenn eine orale Therapie nicht möglich ist.
 
Stimmt... der Tierarzt kann noch so erfahren sein, nutzt alles nichts, eine richtige Diagnose gibt es nur mit Herzultraschall.. und wenn der Hündin schon Wasser aus der Nase kommt, finde ich das schon arg schlimm, weil es Atemprobleme macht... Ich würde sofort eine große Tierklinik aufsuchen...
 
Vielen Dank für deine Rückmeldung auf meinen gestrigen Post. Nein, die Diagnose wurde nicht mit Herzultraschall von einem Kardiologen gestellt, sondern von einem sehr erfahrenen Tierarzt? Tatsächlich habe ich erst kürzlich von der Möglichkeit einer intravenösen Entwässerung gelesen - aber auch, dass das nicht so ohne ist, mit den Nebenwirkungen. Vielleicht hat mein Tierarzt diese Möglichkeit deshalb gar nicht erst in Betracht gezogen. Ich werde ihn aber diesbzgl. ansprechen... Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Und bitte: Falls jemand Erfahrungen hat mit Hunden, die an einer Mitralendokardiose (Herzklappeninsuffizienz) mit Lungenödem gestorben sind, wäre ich dankbar diese lesen zu dürfen. Ich habe Angst vor dem Unausweichlichen und möchte so gut es geht vorbereitet sein, was noch kommen kann.

Was noch kommen kann, hängt davon ab, wie die Hündin eingestellt ist und ob die Medikamente vertragen werden… Ich hatte zwei Hunde mit einer Herzklappeninsuffizienz, beide sehr früh dem Kardiologen vorgestellt und beide sehr gut auf Tabletten eingestellt, was auch regelmäßig kontrolliert wurde.. Beide Hunde wurden, ihrer Größe entsprechend, sehr alt und sind nicht an der Herzklappeninsuffiziens gestorben.. Lotte wurde ca. 14 Jahre alt und bekam schon ein paar Jahre ihre Herzmedikamente...

Eine Nachbarin hatte auch Herztabletten vom Tierarzt für ihren Hund, nachdem der Hund geröchelt und vermutlich schon Wasser in der Lunge hatte.. Kurz darauf haben sie auch Wassertabletten verabreicht, wurde trotzdem nicht besser. Der Hund ist dann nachts unruhig im Haus umher, weil er vermutlich schlecht Luft bekommen hat, weil Wasser in der Lunge... Die Hündin wurde dann eingeschläfert, damit sie nicht qualvoll erticken muss, weil sie nur noch geröchelt und vermutlich schon kaum noch Luft bekommen hat...

Nicht jeder alte Hund hat Herzprobleme.. Ich hatte auch Hunde, da war das Herz altersbedingt schwächer, musste aber laut Kardiologe nicht mit Tabletten unterstürzt werden... Nur wenn die Tiere Herzprobleme haben, dann muss es auch behandelt und ihnen geholfen werden... das geht nicht von alleine wieder weg, die Tiere ersticken, weil sie keine Luft mehr bekommen..
 
Vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge. Folgendes: Ich bin heute mit meiner Hündin zur Tierklinik gefahren und man hat sie stationär aufgenommen. Man wird sie gründlich untersuchen (CT). Geröntgt wurde sie schon und da kam folgendes heraus: Sie hat ein massiv vergrößertes Herz, aber sie hat scheinbar kein Lungenödem! Aber sie hat große Probleme mit der Nase und dadurch auch mit de Atmung. Es könnte vielleicht ein Tumor oder ein Pilz sein.. Ich hoffe so sehr, dass man ihr helfen kann! Die Ärzte und Mitarbeiterinnen waren auch gleich begeistert von ihr..
Von meinem Tierarzt bin ich echt enttäuscht, ich fühle mich sehr im Stich gelassen und nicht gut beraten - zu ihm werde ich nicht mehr gehen.. :-(
Nochmal herzlichen Dank an euch! ♥
 
Alles Liebe und Gute für deine Hündin.. und dein Tierarzt, sicher hat er im gutem Glaube gehandelt.. es sind auch nur Menschen.. und irgendwie, kennen wir unsere Hunde am besten und spüren, wenn was in die falsche Richtung läuft, weshalb du dir ja auch Gedanken gemacht und dich noch anderweitig erkundigt hast..🍀
 
Alles Liebe und Gute für deine Hündin.. und dein Tierarzt, sicher hat er im gutem Glaube gehandelt.. es sind auch nur Menschen.. und irgendwie, kennen wir unsere Hunde am besten und spüren, wenn was in die falsche Richtung läuft, weshalb du dir ja auch Gedanken gemacht und dich noch anderweitig erkundigt hast..🍀
Danke für deine mitfühlenden und wahren Worte. Du hast Recht: der Tierarzt hat es gut gemeint...
 
Trotzdem alles Gute für deine Hündin! Jetzt wo klarer ist was genau ihr fehlt, kannst du ihr hoffentlich noch eine letzte gute Zeit geben - und kannst auch besser entscheiden wann es Zeit ist sie gehen zu lassen.
Bei meinem Luigi brachte auch ein CT auf der Vet-Med schließlich die Klarheit was ihm fehlte (eine Hirnerkrankung) und wir hatten noch ein letzte gute Woche.
Viel Kraft wünsche ich dir...
 
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