Lebenstraum: Großer Grund und viele Tiere

Nice

Gesperrt
Super Knochen
Hallo,

ich hab in mehreren Foren, in mehreren Threads und überwiegend von Frauen *g* gelesen:
Irgendwann wünsche ich mir einen Riesengrund - wahlweise Bauernhof - und würde ALLEN Tieren ein Zuhause geben... soweit so gut.

Nicht bös gemeint, aber wie stellt ihr euch das vor :confused:

Ist das echt bei so vielen ein Traum, oder klingt das halt in Tierforen recht gut.. oder keine Ahnung.. gibt man sich in Tagträumen solchen Helfersyndromen hin, weil man sie in Real nie ausleben würde? Ist alles nicht als Angriff gemeint.. ich bin nur verwundert, dass es solche Kreise zieht. Vor allem, da ich selbst nie im Traum daran denken würde, mir soviel Verantwortung aufzuhalsen, der ich nie nachkommen könnte :o

Abgesehen vom finanziellen Faktor, der allen Davon-Träumern als Grundlage dienen würde. Ich hätte gar nicht die Zeit oder Nerven so viele Tiere zu begleiten. Da ist mehr dahinter als einfach nur aufnehmen und durchfüttern. Diese Tiere wollen beschäftigt werden, versorgt werden, ausgelastet sein. Wie ist das machbar?

Ich sehe grad in Foren auch immer wieder Beispiele, die solche Träume verwirklicht haben.. und mir grauts :o Jetzt NICHT ausschließlich in diesem Forum oder konkrete Beispiele...
Da gibt's Leute, die auf Spenden angewiesen sind, um selbst über die Runden zu kommen. Nehmen aber immer wieder neue Tiere auf. Menschen, denen der Arbeitsaufwand über den Kopf steigt, Eltern, deren Kinder unter der Armutsgrenze leben müssen. Aus reiner Tierliebe :confused:
Diese Leute glorifiziert man dann auch noch, BIS es einen Knall gibt.. Was auch immer der sein wird.
Irgendwann sind es auch nur AnimalHorder, denen man die Tiere entzieht und über die man nur mehr den Kopf schüttelt, wieso da nicht früher wer eingegriffen hat usw. usw. usw.

Hmm.. und trotzdem tappen immer wieder neue Leute in die Samariter-Tierschutz-Falle.. Kommt mir so vor.. Oder sehe ich extrem schwarz?

Was unterscheidet den heutigen Bauernhof-Träumern von den AnimalHorder-Abgestürzten? Abgesehen vom Zeitpunkt der Realisierung..

Lg
Nice
 
das ist auch mein traum nice.. allerdings setze ich einen lottogewinn oder ähnliches vorraus!

ich träume von einem hof mit koppel wo ich mein dessur + mein springpferd habe und daben noch ein paar beistellpferde, die einfach keiner mehr will.

ein paar hunde die auch arme seelen sind und ein bischen kleinvieh.

ich würde mein leben liebend gern dem reitsport und den tieren widmen. nur fehlt mir das nötige kleingeld.

ja - es wird wohl in diesen dimensionen ein traum bleiben. ;)
 
das ist auch mein traum nice.. allerdings setze ich einen lottogewinn oder ähnliches vorraus!

Ja, sowas hab ich auch bei Vielen vermutet :D.. Mich hat in diesem Punkt eine Doku sehr bedrückt, wo etliche Lotto-Millionäre (zum Teil EURO-Multi-Millionäre) unter der Armutsgrenze leben, weil sie kein Gefühl dafür hatten, dass das Geld auch mal alle sein kann...

NICHT auf dich oder deine Vorstellung/Planung bezogen. Generell als Diskussionsansatz.

lg
Nice
 
sind ja auch 99% frauen, die sich dem tierschutz widmen. das restliche prozent wird von homosexuellen wie michael aufhauser abgedeckt :D
ich komme soeben aus thassos (griechenland) und habe dem lokalen tierheim einen besuch abgestattet. 170 hunde, esel, ziegen, katzen usw. werden dort von einer engländerin und deren helferinnen versorgt. und das ganze seit 20 jahren!! diesen menschen gebührt meine hochachtung und ich bewundere zutiefst dieses humane engagement. ich für meinen teil werde alles dafür geben, meinen lebenstraum umzusetzen, es müssen ja für den anfang auch nicht gleich 170 hunde sein :D helfersyndrom kann ich bei mir nicht feststellen, ich kann nur das leid der tiere nicht mitansehen, oder noch schlimmer, wie es die meisten machen, wegsehen :mad: sondern muss etwas dagegen TUN.
 
@ Nice

Ich glaube nicht , das Du wircklich soo schwarz siehst .

Auch Deine Argumente und Ausführung fand ich vollkommen richtig . !

Es gibt eben Leute , die haben den Mutter-Theresa Komplex für Tiere .

Dann gibt es Leute , das sind sogenannte Tier-Messies .

All diese Leute haben zwar einen guten Vorsatz , aber meistens hapert

es dann an der Umsetzung .

Solchen Leuten ist aber schwer zu Helfen , da sie nur mehr die Tiere sehen

und für Vernunft nicht mehr zugänglich sind .

Warumm diese Leute so sind , da gibt es meist unterschiedliche

Meinungen bzw. Gründe .

Was das Bauernhof und viele Tiere anbelangt .

Wie " Nice " schon geschrieben hatt , ist es nicht so schön und romantisch

wie sich manche das Vorstellen .

Sicher hatt man auch schöne Zeiten , aber der Großteil ist schwere

Arbeit . Da ist nichts , je nach Tiere was man hat , mit 7 oder 8 Uhr in

der Früh aufstehen . Oder vor 21 Uhr niederlegen .

Wenn mann dann noch eine normale Arbeit hat , wirds ENG . !

Ich habe zwar keinen Bauernhof , aber ich hatte in meiner Glanzzeit um

die 60 Stück an Nutztieren .

LG . Josef
 
Ich hät auch gern ein riesen Haus mit und und gerne mehreren tausend qm² Grund...aber nur für mich und meine Hunde - die dann auch etwas mehr sein könnten.

Man kann sowieso nicht allen helfen und man sollte vorrangig selbst mit dem Geld auskommen + wenn vorhanden, Kinder ernähren können und wenn dann noch genug Zeit und Geld da ist, kann man ja weiter sehen.
Jedenfalls sollten Menschen, wie auch die Tiere bestens versorgt sein und nicht grad so durchkommen, dann hat das nixmehr mit Leben und helfen zutun..
 
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